Frage von xzqurk, 138

,,Flüchtling" wider Willen?

Ich hab jetzt gerade diesen Text in der Süddeutschen Zeitung gelesen:

http://www.sueddeutsche.de/panorama/muensterland-chinesischer-tourist-wird-in-de...

Wie kann denn sowas möglich sein? Auch wenn der Vorfall ziemlich lustig ist - sofern man nicht der arme Chinese ist - bleibt mir da doch das Lachen im Halse stecken.

Läuft die Registrierung der Einwanderer tatsächlich so schlampig ab? Ich will es fast nicht glauben. Auch wenn es aus Karlsruhe heißt:

"Jeder bekommt bei uns ausreichend Verständigungsmöglichkeiten angeboten"

Dies scheint offenbar nicht der Fall zu sein. Wie ist solch ein Fall zu erklären?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von suziesext08, 52

wie? ganz einfach: die bei uns politisch tonangebende Clique ist der Deutschen überdrüssig und ist dabei, dem Ratschlag Brechts folgend, sich ein völlig neues Volk zusammenzubasteln.

Kommentar von suziesext08 ,

hi xzqurk - danke sehr fürs Sternchen :)

Antwort
von abibremer, 14

VIELE Menschen, die hier quasi nebeneinander am selben komplizierten Fall herumarbeiten, ohne sich direkt am selben Tisch unterhalten zu können, sind in der Lage gewaltig viele kleine Fehler machen zu können, was dann so eine Geschichte ergeben kann.

Antwort
von atzef, 69

Lustig!

Kernsatz:
"Da war wohl auch viel Obrigkeitsdenken dabei. Er hat einfach gemacht, was man ihm gesagt hat", sagte Schlütermann.

Man muss sich natürlich auch mal irgendwie an der Aufklärung des Missverständnisses beteiligen...:-) Ohne das kommt dann eben so etwas dabei heraus. :-)

Immerhin wird das jetzt ein unvergessliches Urlaubserlebnis bleiben, über das er noch den Urenkeln berichten kann! :-) Abenteuerurlaub für lau! :-)

Kommentar von xzqurk ,

Ja, das mit dem Abenteuerlaub hab ich auch sofort gedacht. :-)

Mit dem Obrigkeitsdenken hab ich so meine Probleme ( wobei ich weiß, dass gerade Menschen aus der chinesischen Provinz, noch ziemlich Mao - infiziert sind).

Ich hoffe das ist der Grund und nicht unser Sicherheitssystem. 

Kommentar von atzef ,

Das Sicherheitssystem hat doch sehr gut funktioniert. Der Fall führt einem vor Augen, dass man hier nicht gleich so ohne weiteres rumlaufen und Attentate begehen kann, sondern als Flüchtling erstmal die Reisedokumente abgenommen bekommt und an einer recht kurzen Leine geführt wird...

Kommentar von Nunuhueper ,

Hä?

Der war doch kein Flüchtling oder Attentäter.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Eine Aufmerksame Betreuerin ,war hier die Lösung ,LAUT ARTIKEL deine an den Haaren herbeigezogene Argumentation ist billig und falsch

Ein VERHÖHNUNG  mehr nicht ,aber das sind sich die D ja langsam gewohnt .

Kommentar von xzqurk ,

Lustig auch, dass "atzef" hier offenbar so eine art premium-account hat. Sehr verdächtig. Am Gehalt ihrer Antworten, kann es jedenfalls nicht liegen.

Antwort
von Karl37, 4

Der arme Wicht ist doch der Chinese gewesen. Wenn er schon kein Wort Deutsch oder Englisch spricht, dann hätte er seinen Reiseführer bitten sollen ihm bei der Polizei zu helfen um die Diebstahlanzeige aufzugeben.

Ein Deutscher in China hätte sich zumindest so verhalten.

Antwort
von ManuViernheim, 54

Ich habe den Link gelesen.

So etwas hätte nicht passieren dürfen. Man könnte meinen, das ist ein verspäteter Aprilscherz.


Kommentar von xzqurk ,

Ich habs zuerst auf gmx gelesen und hielt es für erfunden, doch die Süddeutsche berichtet ja auch darüber.

Kann natürlich auch sein, dass die Süddeutsche von gmx abschreibt...:-)

Antwort
von Hausi06, 77

Kann passieren wenn beide Seiten sich nicht verständigen können.

In diesem Fall wirklich Dumm gelaufen

Kommentar von xzqurk ,

Nein, ich finde das darf nicht passieren. Nicht in diesem Fall.

Kommentar von Hausi06 ,

Es darf vieles nicht passieren, wieso auch nicht das.

Antwort
von WALDFROSCH1, 35

Man versucht offenbar so viele neue Deutsche wie nur möglich zu generieren ,in Anbetracht dessen dass das eigene Volk"immer weniger" wird ...

Irgendwer muss ja zu den nächsten Wahlen noch gehen..

Der arme Chinese !

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