Frage von juli4tschka, 712

Flixbus erhebt 11,45€ Mahngebühren?

Hallo Ihr Lieben,

ich habe letzte Woche eine Busreise bei Flixbus gebucht und wollte die Rechnung im Lastschriftverfahren begleichen. Nun habe ich es aber total vergessen, mein Konto dafür ausreichend auszugleichen und Flixbus konnte den Betrag nicht abbuchen. Jetzt soll ich dafür 11,45€ Mahngebühren zahlen. Ist dieser Betrag nicht zu hoch für die erste Mahnung?

Antwort
von kevin1905, 632
  • 2,50 € für die postalische Mahnung (diese war nicht verzugsbegründend).
  • ca. 5 bis 6,- € für die Rücklastschrift

Macht in Summe etwa 7,50 bzw 8,50 €.

Antwort
von Kreidler51, 534

Nein die Summe ist gerechtfertigt denn es macht ja arbeit und die muß bezahlt werden.

Kommentar von franneck1989 ,

Arbeitszeit ist kein zu ersetzender Verzugsschaden, zumal das ganze sowieso automatisch abläuft.

Kommentar von Kreidler51 ,

Mir entstehen aber Unkosten und die möchte ich ersetzt haben also sind 11,45 Euro richtig. Er hätte ja für Deckung sorgen können ist doch seine Schuld.

Antwort
von Mikromenzer, 610

Nein ist er nicht.

Die Mahngebühren sind gewöhnlich auch in den AGB festgelegt. Von daher, nein.

Kommentar von kevin1905 ,

Die Mahngebühren sind gewöhnlich auch in den AGB festgelegt.

Das spielt keine Rolle, da Mahngebühren nur den Ausgleich von Verzugsschaden darstellen. Es darf hierüber kein Gewinn generiert werden.

Eine entsprechende Klausel wäre unwirksam, da sie einer Inhaltskontrolle nicht standhalten würde.

Das Versenden einer Mahnung kostet maximal 2,50 €.

Kommentar von Mikromenzer ,

+ Bearbeitungsgebühr, zudem sind mit der Lastschriftrückgabe bei nicht ausreichender Kontodeckung auch Gebühren verbunden.


11€ sind durchaus plausibel.

Kommentar von kevin1905 ,

Bearbeitungsgebühren gibt es nicht.

Das Anfertigen von Mahnungen ist Bestandteil der kaufmännischen Tätigkeit und darf nicht gesondert in Rechnung gestellt werden. Es dauert ohnehin keine 10 Sekunden im Bausteinbriefchen einen Namen einzufügen.

Zum Thema Rücklastschriftgebühren hatte ich in meinem Beitrag etwas geschrieben. Diese sind in tatsächlicher Höhe ebenfalls zu erstatten.

Die VBZ hat letztens 12,5 Millionen € bei einem bekannten Mobilfunkproder abgeschöpft. Gewinn der aus solchen rechtswidrigen Vorgehensweisen entstanden ist. Grenzt schon an eine Straftat.

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