Frage von SenemSenem, 159

Fleischverzicht: Schaden Veganer wirklich ihrer Gesundheit?

Antwort
von o0bellaAnna0o, 33

Also ich melde mich als unfreiwilliger Teilzeit-Vegetarier. Da mein Mann Vegetarier ist, verzichte ich auch auf Fleisch, außer, wir essen auswärts. Milch und Milchprodukte meide ich ebenfalls, da ich sie nicht vertrage. Und Eier gibt es bei uns auch nicht, weil für uns nur Bioeier ethisch vertretbar wären, die aber nicht unbedingt vegetarisch sind aufgrund der Art der Haltung.

Schon bevor wir uns kannten legte ich sehr großen Wert auf frisches Obst und Gemüse, einen vollwertigen, abwechslungsreichen Speiseplan, allein schon wegen der Kinder. In den beiden Schwangerschaften als (fast) Vegetarier wurde kein (Eisen)mangel festgestellt. Als ich durch Operationen extrem viel Blut verlor, wurde ich im Krankenhaus zu Rote-Beete-essen verdonnert, nicht zum Fleisch essen. 

Ich merke wirklich keinen Unterschied zum Körpergefühl als Fleischesser.

Mein Mann dagegen fühlt sich deutlich gesünder, seit wir zusammen leben. Er hat nämlich als Vegetarier nicht besonders gesund gegessen, viel Tiefkühlpizza und Nudeln, kaum Gemüse, gar kein Obst. Wenn Studien also behaupten, Vegetarier wären weniger gesund als Fleischesser, beachten sie wahrscheinlich nicht, was sonst noch in der Ernährung fehlt.

So, und dann das Thema Veganer. Sie verzichten zusätzlich noch auf Milch und Milchprodukte, sowie Honig und Eier auf ihrem Speiseplan. Milch ist für Babys (Menschenbabys genau wie Tierbabys) essentiell. Aber nach der Stillzeit wird das zur Verdauung und Aufnahme notwendige Enzym Laktase nicht mehr vom Körper gebildet, also fehlt dem (jugendlichen und erwachsenen) Menschen gar nichts, wenn er auf Milchprodukte verzichtet. Honig braucht der Körper ebenso wenig, es ist nichts weiter als Zucker. Und Eier liefern weniger Eiweiß als beispielsweise Hülsenfrüchte, also auch absolut nicht wichtig. 

Das oft erwähnte Vitamin B12 produziert eine gesunde Darmflora im Übrigen selbst, also sollte bei einem Mangel zuerst die Darmgesundheit überprüft werden und gegebenenfalls Algen oder Shiitakepilze Einzug in den Speiseplan halten.

Wer sich also mit gesunder Ernährung auseinandersetzt, und keine Krankheiten hat, dem fehlt mir veganer Ernährung nichts, außer vielleicht das gute Gefühl zwischen den Zähnen, wenn man in ein saftiges Steak beißt.

Übrigens gilt das alles nur für Jugendliche und Erwachsene, wie die Sachlage bei Babys und Kleinkindern ist weiß ich nicht, weshalb unsere Babys zumindest bis zum Kindergarten regelmäßig Fleisch und Fisch bekommen. Dann können sie täglich selbst entscheiden.

Kommentar von Pangaea ,

Deine Information zu B12 ist unvollstaendig.

Es ist absolut richtig, dass die gesunde Darmflora im Dickdarm Vitamin B12 produziert. Nur leider  kann der Dickdarm keine Naehrstoffe mehr aufnehmen. Dem Darminhalt wird nur noch Wasser entzogen.

Das heißt, das B12 aus dem Dickdarm gelangt nicht ins Blut. Es braucht einem Umweg über die Nahrungsaufnahme.

Bei rein pflanzenfressenden Tieren, die ihre Nahrung weiden, ist das kein Problem. Sie koten ja auf ihre Weideflaechen und nehmen so B12 auf.

Andere Tiere wie die Gorillas, die ebenfalls reine Pflanzenfresser sind, fressen aktiv ihren eigenen Kot (Koprophagie). Das ist ihre Art der B12-Substitution.

Kommentar von ApfelTea ,

Und Schweine, die die meisten Mischköstler gerne essen, bekommen ihr b12 supplementiert. Insofern ist es völlig egal, ob ich mein b12 erst ne Runde durchs Schwein fahren lass oder es gleich selbst supplementiere z.B. beim Zähneputzen ;)

Antwort
von ApfelTea, 39

Wenn sie sich nur von Schrott ernähren, anstatt ausgewogen vegan, mit Sicherheit. Das ist aber bei jedem Menschen so, egal ob vegan oder sonst was.

Antwort
von bartman76, 44

Man kann sich als Veganer auch gesund und ausgewogen ernähren. Das passiert aber nicht automatisch.

Übrigens gilt das auch für konventionelle Fleischesser.

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 66

Fleischverzicht bedeutet "Vegetarier", und es ist durchaus möglich, als Vegetarier gesund zu bleiben. Allerdings wissen wir aus großen Studien, dass Vegetarier sich sowohl körperlich als auch psychisch schlechter fühlen als Normalesser http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372

Aber Veganer verzichten ja nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf Milchprodukte. Es ist nicht möglich, sich vegan gesund zu ernaehren. Es fehlen wichtige Naehrstoffe, die man substituieren muss - auf jeden Fall Vitamin B12, und nach einigen Jahren, wenn die Eisenspeicher des Körpers leer sind, auch Eisen. Vegan ist per Definition eine Mangelernaehrung.

Mir ist egal, wenn sich einer mangelernaehren will, ist ja sein Körper. Aber ich könnte ausrasten, wenn Menschen ihren Kindern das antun.

Kommentar von Huflattich ,

Nun auf Kuhmilch kann der Mensch allemal verzichten ,die ist von der Natur eh zur Aufzucht von Kühen gedacht ....

Kommentar von Pangaea ,

"Die Natur" denkt nicht und plant nicht.

Allesfresser wie wir Menschen können alles verdauen, außer Gras und Holz (manche Pflanzenfresser können das) und Knochen (Fleischfresser können das). Das ist ein immenser evolutionaerer Vorteil.

Kuhmilch ist ebenso wenig nur für Kaelber wie Hühner nur für Füchse sind, Aepfel nur für Würmer oder Himbeeren nur für Vögel.

Kommentar von Huflattich ,

Kuhmilch ist ebenso wenig nur für Kaelber wie Hühner nur für Füchse sind, Aepfel nur für Würmer oder Himbeeren nur für Vögel.

Aha, deshalb gibt es ja auch keine (?) Laktoseintoleranten Menschen ? Dir ist schon bewusst, dass die Fähigkeit zum verdauen von Milch erst vor rund  7500 Jahren entstanden ist ? (Mutation des Menschen durch das Enzym Laktase.) Höre Dich doch mal um wieviel  Laktose intolerante es allein in Deutschland gibt . 

Kommentar von Pangaea ,

Ja, und? Es gibt auch Apfelallergiker. Das bedeutet trotzdem nicht, dass Aepfel für den menschlichen Verzehr ungeeignet sind.

Kommentar von stubenkuecken ,

In der Top 10 der eisenhaltigsten Lebensmittel sind allein Acht pflanzlich.

Kommentar von Pangaea ,

Das sieht nur so aus, weil Fleisch als "Fleisch" subsummiert wird, waehrend die Pflanzen alle einzeln genannt werden.

Wenn du es richtig machst, müssten Lammfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch undsoweiter auch einzeln genannt werden, und dann sind die "Top Ten" alle Fleisch und du findest die Pflanzen unter "ferner liefen".

Außerdem  ist das Eisen in Pflanzen biologisch schlecht verwertbar.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Allerdings wissen wir aus großen Studien, dass Vegetarier sich sowohl körperlich als auch psychisch schlechter fühlen als Normalesser

Komisch, bei mir und Bekannten ist das genau anders herum gewesen. Wie kommt es, dass ich nie bei solchen Studien gefragt werde?

Kommentar von Pangaea ,

Weil du und deine Bekannten Einzelfaelle seid. Studien befragen eine große Zahl von Menschen.

Es ist durchaus möglich, dass die Vegetarier in der Studie alle gesagt haben, dass sie sich besser fühlen als zu der Zeit, als sie noch Fleisch gegessen haben - aber dann stellt sich bei der Auswertung der abgefragten objektiven Parameter eben heraus, dass sich die Normalesser im Gruppenvergleich besser fühlen.

Kommentar von stubenkuecken ,

Die Anzeige "Community-Experte für Gesundheit" ist fehlerhaft. Du bist ein großer Comedian.

Du legst Dir alles so zurecht bis es endlich in Dein Weltbild passt. 

Kommentar von Lumpazi77 ,

....und Du hast ein völlig verschobenes Weltbild, getrieben von der Modeerscheinung "Vegan"

Kommentar von ApfelTea ,

So lächerlich :)

Antwort
von rgamst, 56

Ich selbst esse Fleish aber aus beruflichen Gründen komme ich nicht oft dazu. Jetzt wurde bei mir ein Bluverlust von 2 Liitern festgestellt. Beim Spezialisten kam die Frage wie viel Fleisch ich esse. Eindeutig zu wenig. Also totales Veganeressen ist definitiv ungesund

Kommentar von Maisbaer78 ,

Wenn dir 2 Liter Blut fehlen hast du wohl irgendwo eine nicht zu verachtende Verletzung die unablässig nässt.

Also ich hab noch nie gehört, dass ein Arzt je zu einem Patienten gesagt hätte, er äße eindeutig zu wenig Fleisch.

Was für ein "Spezialist" soll das denn gewesen sein? Ein Metzger?

Kommentar von rgamst ,

Naja, ein Metzger war es nicht gerade :) Ich verliere kein Blut. Mir wurde jetzt am Mittwoch Knochenmark entnommen um heraus zu bekommen was los ist.

Aber es doch  bekannt dass totales Fleischfreies essen nicht gut sein soll

Kommentar von Maisbaer78 ,

Aber es doch  bekannt dass totales Fleischfreies essen nicht gut sein soll

Wie du selbst schon schreibst "soll"  Das ist Hörensagen.

Ein Arzt rät sogar bei vielen Erkrankungen oder erblich bedingten Risiken vom Fleischverzehr komplett ab.

Bei Milch scheiden sich die Geister, aber kein Arzt sagt dir, du sollst dringend viel mehr Fleisch essen. Zumindest ist mir das noch nicht untergekommen. ^^ Und ich esse nur Fleisch, wenn ich ausversehen mal ne Fliege beim Radfahren in den Hals bekomme.

Mir wurde jetzt am Mittwoch Knochenmark entnommen um heraus zu bekommen was los ist.

Genau, weil wahrscheinlich eine Erkrankung Ursache für die Blutarmut ist. Aber 2 Liter? Du dürftest kurz vorm Kollaps sein oder?

Um das auszugleichen, müsstest du ja tonnenweise Fleisch in dich reinstopfen.

Kommentar von ApfelTea ,

😂 2 Liter? komm schon.. Troll bitte woanders.

Antwort
von matmatmat, 50

Eine vegane Ernährung (Verzicht auf tierische Produkte, also z.B. auch Milch und Honig) bringt ganz Sicher Nachteile mit sich. Nicht zu letzt, weil man sehr darauf achten muß, was man ißt. In abgemilderter Form ist das auch für vegetarische Ernährung so.

Es ist jedoch ein Mythos, das irgend was am Fleisch so ist, das man es unbedingt braucht. Es gibt nichts in Fleich (und wenig in tierischen produkten), das man nicht in anderen Lebensmitteln findet. Klar hat Leber viel Vitamine, aber mal ehrlich, wie oft und wie viel Leber essen Fleischesser? Und das normale Fleisch wird von manchen Pflanzen weit überholt...

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3854817/

Es ist erwiesen das man mit einer solchen Ernährung ein deutlich reduziertes Krebsrikio, reduziertes Herz/Blutgefäß Erkrankungs Risiko, usw. hat

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26853923

Auch hat eine vegetarische oder vegane Ernährung keinen Einfluß auf die Sportliche Leistung. Das beweisen nicht nur Ironmangewinner und Bodybuilder, sondern auch wissenschaftliche Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26568522

Es steht - trotz der Nachteile vegetarischer Ernährung -
wissenschaftlich außer Frage, das eine solche Ernährung viel mehr
Vorteile als Nachteile bringt. Hier zum Schluß mal eine Studie die bekannte Nachteile (B12 Versorgung, manchmal Eisen und Zink) und Vorteile (Lange Liste) vergleicht und abwägt:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24964573

Der eindeutige Schluß: Es bringt mehr Vorteile als Nachteile.

Kommentar von wickedsick05 ,

Es gibt nichts in Fleich (und wenig in tierischen produkten), das man nicht in anderen Lebensmitteln findet.

Vitamin D3, Häm-Eisen, B12... die sache ist aber nicht die: OB man es findet sondern in welcher MENGE und in welcher Menge es der Mensch benötigt und verwerten kann... DAS und NUR das ist entscheidend.

Es ist erwiesen das man mit einer solchen Ernährung ein deutlich reduziertes Krebsrikio, reduziertes Herz/Blutgefäß Erkrankungs Risiko, usw. hat

wo denn? ich sehe kein beweis?

du und die meisten Verzichter machen EIN gravierenden Fehler:

ihr verwechselt Korrelation mit Kausalität

Lies mal deine "Links" etwas genauer vor allem das Wort "Meta-Analyse". Weisst du was das heisst?

Man hat KEINE Studie durchgeführt sondern hat DATEN alter Studien GELESEN und NEU bewertet.

Solche vorgänge sind Kostengünstig dafür aber wertlos... Eine randomisierte Kontrollierte Studie liefer einen EINDEUTIGEN beweis. DEN wirst du aber in der Ernährungsforschung NIE finden...

Das passiert auch ständig mit der Bibel: Man nimmt die grausamen stellen und mittels exegese liest man das gegenteil aus dem Text heraus als was da steht damit man Religion dem Zeitgeist anpassen kann um sie als Religion der "Liebe und Barmherzigkeit" hinzustellen.

Der eindeutige Schluß: Wissensmangel in sachen Studien und Wissenschaftlicher arbeit.

Kommentar von matmatmat ,

Ja, danke, ich weiß, was meta-analyse bedeutet. Deswegen habe ich eine verlinkt und nicht zwei dutzend Einzelstudien.

Eine randomisierte, kontrollierte, doppel-blind studie liefert eben *keinen* eindeutigen Beweis. Die hat *immer* eine gewisse Irrtumswahrscheinlichkeit in ihren Ergebnissen, kann systematische Fehler haben und gerade weil das in der Ernährung alles so schwammig ist macht man meta-studien, die viele Studien abwägen und bewerten.

Keine Angst, das erklärt man dir in deiner Bachelor-Arbeit oder Mediziner "promotion" noch...

P.S.: Ich bin kein Veganer und es auch nie gewesen.

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

«Vitamin D3, Häm-Eisen, B12...»

Vitamin D3 und B12  produziert der Körper selbst, sie müssen nicht über die Nahrung aufgenommen werden.

Häm-Eisen ist leichter verwertbar, ja, aber Rosenkohl beispielsweise enthält Eisen und Vitamin C, das zur Verwertung des enthaltenen Eisen beiträgt.

Kommentar von matmatmat ,

Vitamin B12 produziert der Mensch nicht selbst. Kein höheres Lebewesen kann B12 produzieren. In dem Fleisch das wir essen ist auch nur so viel drin, weil es künstlich zugefüttert wird.

Die Mikroorganismen die im Verdauungstrakt des Menschen die größte Menge B12 produzieren tun das leider an einer Stelle (Dickdarm), die hinter dem Punkt liegt, an dem es aus dem Verdauungstrakt aufgenommen wird (Dünndarm). Daher muß der Mensch B12 aufnehmen.

Ernährt man sich vegan, kann es da tatsächlich zu einem Mangel kommen. Dem läßt sich mit B12 beigabe, z.B. in Sojamilch aber Problemlos gegensteuern.

So ehrlich und informiert sollte man schon sein. Vegetarische / vegane Ernährung hat viele Vorteile aber eben auch einige Nachteile.

Kommentar von wickedsick05 ,

In dem Fleisch das wir essen ist auch nur so viel drin, weil es künstlich zugefüttert wird.


Kühe können bei ausreichender Kobalt zufuhr durch Baktierien im Pansen B12 Herstellen und SELBST verwerten... Lediglich Allesfresser z.b. Schweine bekommen schlecksteine oder den Industriefraß der im Supermarkt als "Vegan" gekennzeichnet ist und angereichert wurde...weil sie ZWANGSVEGANISIERT wurden. Tiermehlverbot.

Ernährt man sich vegan, kann es da tatsächlich zu einem Mangel kommen. Dem läßt sich mit B12 beigabe, z.B. in Sojamilch aber Problemlos gegensteuern.

Falsch da diese geringe Menge nicht ausreicht...es handelt sich um inaktives synthetisches B12 das vom Körper in 4 schritten erst umgewandelt werden muss...

laut Studien: 90% der Veganer leiden am B12 Mangel, 54% der Vegetarier und nur 8% der Mischköstler

Vegetarische / vegane Ernährung hat viele Vorteile aber eben auch einige Nachteile.

ich kenne kein Vorteil....

Kommentar von matmatmat ,

Zwangsveganisiert? Es gehört also zur Natürlichen Ernährung von Schweinen und Schafen, das sie Schafe und Schweine essen? Vermutlich Fischmehl auch? Ist ja bekannt, das Schweine bevor wir sie domestiziert haben im Wald große Fischmehl-Mühlen betrieben haben. Ja, alles klar...

Das zugesetzte B12 reicht nicht aus? Da sind z.T. die 4x Tagesdosis in einem Liter. Und wenn Du Angst hast einen Mangel zu bekommen, trink halt zwei Liter...?

Kommentar von wickedsick05 ,

Zwangsveganisiert? Es gehört also zur Natürlichen Ernährung von Schweinen und Schafen, das sie Schafe und Schweine essen?

wo schreibe ich dass die NATÜRLICHE ernährung Tiermehl sei? Zwangsverganisiert heisst Tierische Produkte aus der fütterung verbannen. hat mit natürlich nichts zu tun...

Ja, alles klar...

dass du mir sachen unterstellst die ich nie behauptet habe? da simm ich dir zu DAS ist wirklich klar...

wenn du deine "Meta Analysen" auch so liest wie mein geschriebenes dann wird MIR allerdings eineiges klar...

Das zugesetzte B12 reicht nicht aus?

ja siehe Studien...

Kommentar von matmatmat ,

Du kannst dir B12 pur kaufen und mit dem Löffel essen wenn Du möchtest, warum muß man das vorher einem Schwein füttern und dann das Schwein essen? Versteh ich nicht :-(

Kommentar von wickedsick05 ,

Du kannst dir B12 pur kaufen und mit dem Löffel essen wenn Du möchtest, warum muß man das vorher einem Schwein füttern und dann das Schwein essen?

weil das Schwein kein Löffel bedienen kann...

welches B12?

B12 ist nicht gleich B12 es gibt

Cyanocobalamin, Methylcobalamin, Adenosylcobalamin, Hydroxocobalamin

der Mensch benötigt 3 davon...

Kommentar von matmatmat ,

Erklärt nicht, warum der Umweg über ein Schwein praktischer ist, als direkt essen oder einem Lebensmittel zusetzen?

Kommentar von wickedsick05 ,

bellaanna Die Aussage war:

Es gibt nichts in Fleich (und wenig in tierischen produkten), das man nicht in anderen Lebensmitteln findet.


Vitamin D3, Häm-Eisen, B12 kommt in KEINEM anderen Lebenmittel vor als tierischen Produkten und das in hoher menge.

Laut DGE reicht die Sonne in unseren Breiten nicht aus um eine komplette D versorgung sicher zu stellen.

Somit war es eine FALSCHE behauptung.. sicher basierend auf einer "Meta Analyse" :D

Kommentar von matmatmat ,

Ja, klar, weil B12 ein tierisches Produkt ist... basierend auf in Physiologie geschlafen?

Kommentar von wickedsick05 ,

Es gibt nichts in Fleich (und wenig in tierischen produkten), das man nicht in anderen Lebensmitteln findet.

die REDE war von LEBENSMITTELN.... leseschwäche?

daher meine aussage:

B12 kommt in......tierischen Produkten....

IN ist ein wort im Deutschen und bedeutet laut Duden unter synonyme:

innen, innerhalb; (schweizerisch) an; (umgangssprachlich) drin

http://www.duden.de/rechtschreibung/in_innen_innerhalb

Kommentar von matmatmat ,

Wenn Du jetzt versuchst das ganze auf fertige Produkte zu drehen, wird es nur noch schlimmer: Es kommt eben nicht nur in Fleisch sondern auch in vegetarischen Produkten vor, da wird es häufiger zugesetzt als man so denkt, schau doch mal auf die Angaben :)

Kommentar von wickedsick05 ,

Eine randomisierte, kontrollierte, doppel-blind studie liefert eben *keinen* eindeutigen Beweis

Die randomisierte kontrollierte Studie ist in der medizinischen Forschung das nachgewiesen beste Studiendesign, um bei einer eindeutigen Fragestellung eine eindeutige Aussage zu erhalten und die Kausalität zu belegen.

Die hat *immer* eine gewisse Irrtumswahrscheinlichkeit in ihren Ergebnissen,

Beobachtungsstudien und Meta Analysen haben NULL aussagekraft. es sind nur Statistische Zusammenhänge die Hypothesen erlauben aber nicht die URSACHE identifizieren mehr aber auch nicht...also ein "Rat" der gut gemeint ist.

Keine Angst, das erklärt man dir in deiner Bachelor-Arbeit oder Mediziner "promotion" noch..

dann solltest du auch mal aufpassen und nicht bei "Meta- Analysen" von "Es ist erwiesen" faseln...

PS: Habe ich nie behauptet

Kommentar von matmatmat ,

Das beste Studiendesign bedeutet nicht, daß die Einzelstudie auf alle Fälle richtig liegt und nie neue Ergebnisse auftauchen, oder? Du findest für fast jeden Standpunkt zur Ernährung eine Einzelstudie die - mal mehr mal weniger schlecht gemacht - eine Aussage unterstützt die Du machen willst. Um in diesem Wissen nicht den Überblick zu verlieren macht man Meta-Studien.

Hällst Du es hier für zielführen, das ich statt der einen Meta-Studie die z.B. 8 Studien (und die sagen selbst es sei wenig) zur Sportlichen Leistungsfähigkeit zusammenfasst und bewertet, hier 8 einzelstudien zu zitieren, deren einzelne, oft sehr spezielle Frage und Antwort die meisten hier nicht verstehen?

Meta-Studien treffen ja nicht nur eine Aussage / Meinung (dann wären es Reviews), sondern sie wägen Studien gegeneinander ab und versuchen eine Gesamtbild zu zeigen. Beides (metas und reviews) sind aber ein toller Startpunkt um sich dann 50 bis 100 Studien selbst rein zu ziehen, wenn man den Autoren nicht glaubt, denn sie haben ausführliche Literaturverzeichnisse :)

Kommentar von wickedsick05 ,

um sich dann 50 bis 100 Studien selbst rein zu ziehen,

die alle Beobachtungsstudien sind und somit schon von vornherein weder die Ursache identifizieren NOCH ein beweis liefern....

aus einer Beobachtungsstudien macht auch eine Meta analyse keine randomisierte Kontrollierte Studie.... eine Beobachtungsstudie bleibt eine beobachtungsstudie und die aussagekraft bleibt durch eine Meta analyse GLEICH. eine Korrelation bleibt eine Korrelation....Garbage in – Garbage out

Hällst Du es hier für zielführen, das ich statt der einen Meta-Studie die z.B. 8 Studien (und die sagen selbst es sei wenig) zur Sportlichen Leistungsfähigkeit zusammenfasst und bewertet, hier 8 einzelstudien zu zitieren, deren einzelne, oft sehr spezielle Frage und Antwort die meisten hier nicht verstehen?

da es sich bei diesen 8 einzelstudien um Beobachtungsstudien mit NULL aussagekraft handelt kannst du die 8 Studien und die Meta analyse unerwähnt lassen. Du kannst also 100 Studien zitieren das ergebnis bleibt immer gleich es handelt sich um korrelationen die eine solche aussage wie deine:

Es ist erwiesen das man mit einer solchen Ernährung ein deutlich reduziertes Krebsrikio, reduziertes Herz/Blutgefäß Erkrankungs Risiko, usw. hat

NICHT stüzt....denn auch Meta Analysen erzeugen "Ergebnisse" mit sich gegenseitig wiedersprechenden Ergebnissen da wie bereits erwähnt: weder die Ursache identifizieren NOCH ein beweis liefern....

Kommentar von matmatmat ,

Für die wenigsten dieser Faktoren gibt es wirkliche Ursachenstudien... wo sie gemacht werden, zeigt es sich aber deutlich. Zum Beispiel beim Darmkrebs. Bestimmte Fleischsorten (nicht alle) enthalten kurze, DNA Viren die beim Menschen Darmkrebs auslösen. Das war die "Wurst macht Krebs" Meldung vor ein par Monaten.

Zwischen Wachstumshormonen (wie sie nun mal im Fleisch und Milch drin sind, ich meine nicht mal zusätzlich verabreichte) und Krebs besteht ein direkter Zusammenhang. Nicht unbedingt in der Entstehung, aber im Wachstum und Aggressivität.

Wir sehen in diesen Studien, das Menschen - nachdem wir für alle Faktoren, die uns einfallen - kompensiert haben, deutlich häufiger Krebs (und andere Krankheiten!) bekommen, wenn sie Fleisch essen und das diese Krankheiten auch noch häufiger werden, wenn sie mehr konsumieren. Also eine "dosis-wirkungs Korrelation", die zu mindest glaubwürdige molekularbiologische Grundlagen hat.

Wenn man da bei Laien nicht von "erwiesen" spricht, wann dann? Wenn man so argumentiert wie Du, kann man auch bedenkenlos rauchen...

Kommentar von ApfelTea ,

Was für Nachteile? Dass ich mir Zahnpasta mit b12 kaufen muss anstatt Fleisch? lol

Kommentar von matmatmat ,

Das Du überhaupt drauf achten mußt, auf B12 und je nach Physiologie auch auf Eisen, Zink, bestimmte Fettsäuren. Das ist alles kein Problem, aber wenn man *nicht* drauf achtet kommt es zu gesundheitlichen Schäden, vor allem bei Kleinkindern und Babys. Das muß man schon zugeben.

Aber diese Risiken sind halt ein Witz, wenn man Gefäßerkrankungen, Diabetes2 (es gibt neuer Empfehlungen die mit pflanzlicher Ernährung zu behandeln!), Krebsrisiko, ... gegen über stellt. Noch ganz abgesehen von der Ethischen Diskussion oder den Ressourcen die es verbraucht.

Zu sagen das es keine Risiken gäbe wäre aber auch falsch. Es stimmt einfach nicht und macht deinen Standpunkt ganz einfach angreifbar und die Leute glauben dir dann die Dinge die richtig sind auch nicht mehr...

Kommentar von ApfelTea ,

Und ich kenne keinen Nachteil der veganen Ernährung.

Kommentar von matmatmat ,

Dann solltest Du dich mal informieren...

Kommentar von matmatmat ,

Ich finde es echt krass, wie man von Veganern und Fleischessern gleichzeitig angegangen wird, nur weil man sagt das diese Ernährung Vor- und Nachteile hat. Ist das für euch eine Art Religion???

Kommentar von wickedsick05 ,

Ich finde es echt krass, wie man von Veganern und Fleischessern gleichzeitig angegangen wird, nur weil man sagt das diese Ernährung Vor- und Nachteile hat.

du hast ja keine nachteile genannt...nur vermeintliche vorteile. sich dann hinzustellen und zu meinen:

Der eindeutige Schluß: Es bringt mehr Vorteile als Nachteile.

ist betrug am leser...

erkennst du das Problem? Das Problem ist u.a. dass du deine Meinung (und nichts weiter ist es) als FAKT hinstellt. Es ist aber nur GLAUBE denn wie von dir behauptet "Es ist erwiesen" ist GARNICHTS... die Ursache ist NICHT klar

Zu jeder Studie gibt es eine gegenstudie die GENAU das gegenteil herausfindet weil es sich nun mal um Beobachtungsstudien handelt die keine aussagekraft besitzen und schon garnicht die URSACHE identifizieren. wenn deine ach so tolle "Meta Analyse" nur die Studien untersucht hat die "positives" gefunden haben ist sie wertlos. so kann man sich ein ergebnis auch zurechtschustern.


Es ist erwiesen das man mit einer solchen Ernährung ein deutlich reduziertes Krebsrikio, reduziertes Herz/Blutgefäß Erkrankungs Risiko, usw. hat

ein solches LEBEN nicht eine solche ernährung. weisst du überhaupt was eine URSACHE ist?

Schützend vor nahezu allen Todesursachen, von Herzkreislauferkrankungen bis zu Krebs, wirkte sich eine mäßige bis hohe körperliche Aktivität aus. Ein Unterschied der Mortalität bei Vegetariern und Nicht-Vegetariern ließ sich nicht nachweisen. „Beide Gruppen unterschieden sich jedoch aufgrund ihres insgesamt sehr gesundheitsbewussten Lebensstils deutlich von der Allgemeinbevölkerung“, betont Chang-Claude.

https://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2005/dkfz\_pm\_05\_26.php


Eine aktuelle Studie im „International Journal of Cardio- logy“ hat ergeben [1]: Vegetarier leben nicht länger als Allesesser. Dieses Ergebnis basiert auf der Analyse von acht Einzelstudien mit mehr als 183.000 Teilnehmern. „Die Autoren widerlegen mit ihrer Metaanalyse den weit verbreiteten Mythos vom langlebigen Vegetarier“, so Ernährungswissenschaftler Uwe Knop, „denn in den Studien konnte keine verminderte Mortalitätsrate (Gesamt sterblichkeit) durch Fleischverzicht beobachtet werden.“ Nur in Untersuchungen mit religiösen Minderheiten lebten Vegetarier ein wenig länger. Die Ursache dafür sehen die Studienleiter jedoch gerade nicht in der Ernährung, sondern in unbekannten  Lebensstilfaktoren (confounder) der Strenggläubigen.

http://www.echte-esser.de/tl\_files/files/PM\_Vegetarier%20leben%20nicht%20laeng...

vieleicht solltest du eine Meta Analyse der Meta Analysen durchführen?

Kommentar von matmatmat ,

Nur kurz: Mein ganzer Erster Absatz sagt, das man Nachteile hat, wenn man nicht auf seine Ernährung achtet und die letzte der zitierten Studien geht im Detail auf eine ganze Reihe Nachteile an, kommt aber zu dem Schluß, das es insgamt mehr Vorteile bringt.

Mal ehrlich? Über 10 Jahre alte Einzelstudie mit 500 Teilnehmern gegen Meta-Studie von 2016. Wer berücksichtigt da wohl mehr Details in größerem Umfang?

Und was für ein Strohmann soll das sein mit der Langlebigkeit? Habe ich nie gesagt, das Vegetarier oder Veganer länger leben, oder???

Kommentar von ApfelTea ,

LOL! Wicked's Weisheiten: Weil das Schwein keinen Löffel benutzen kann, sollte man ihm b12 füttern und es dann essen, anstatt einfach gleich selbst b12 zu futtern. :)

Kommentar von wickedsick05 ,

manchen Menschen erkennen Ironie selbst dann nicht wenn sie ihnen ins gesicht schlägt...

Antwort
von stubenkuecken, 56

Jede einseitige Ernährung kann ungesund sein. Zu viel Fleisch zu essen schadet auch, dem der es isst und der gesamten Umwelt.

Da gibt es keine allzu großen Unterschiede zum Veganer. Der Veganer lebt aber auch außerhalb der Mahlzeiten bewusster und könnte somit gesünder leben.

Antwort
von Maisbaer78, 39

Vegan lebende Menschen sterben nicht früher als Ihre sich omnivor ernährenden Mitmenschen und sie sind auch nicht überdurchschnittlich oft beim Arzt.

Also offensichtlich schaden Sie Ihrer Gesundheit nicht. Was nicht heißt, dass es nicht möglich ist, sich durch eine falsche Ernährung zu schaden, das geht aber auch mit Fleisch.

Kommentar von Pangaea ,

Wir wissen nicht, ob Veganer früher sterben, weil es bisher kaum Menschen gibt, die lebenslang vegan essen.

Die meisten Veganer geben bald wieder auf, weil es so einschraenkend und genussfeindlich ist.

Von Vegetariern wissen wir aber, dass sie gesundheiitlich schlechter dran sind als Normalesser http://www.medunigraz.at/cms/cms.php?pageName=301&newsId=31372

Kommentar von Maisbaer78 ,


Die meisten Veganer geben bald wieder auf, weil es so einschraenkend und genussfeindlich ist.


So, woher hast du diese Information? Ich kenne keinen einzigen ex-Veganer.

Dafür aber durchaus Rentner die seit Jahrzehnten vegan leben.


Von Vegetariern wissen wir aber, dass sie gesundheiitlich schlechter dran sind als Normalesser

Das UBG hat eine Stellungnahme zu der von dir jetzt mehrfach angeführten Veröffentlichung der Uni Graz herausgegeben.

https://www.ugb.de/forschung-studien/fleischesser-nicht-gesuender-als-vegetarier...


Wir wissen nicht, ob Veganer früher sterben, weil es bisher kaum Menschen gibt, die lebenslang vegan essen.

Also meinst du, die Veganer die ein hohes Lebensalter erreichen, profitieren nur von den ersten Lebensjahren in denen Sie noch Fleisch und Milch verzehrt haben? Das 1. Drittel des Lebens rettet Sie über die übrigen 2/3??

Ok dann sag ich mal ebenso dreisst, die Fleischesser die nicht an Krebs oder Diabetes erkranken, tun das, weil Sie ab und zu doch mal auf Fleisch verzichtet haben.  Sinnlose Begründungen kann man sich schön zurecht biegen.


Teile der Bishnoi und Jainis leben seit Jahrhunderten, die Bishnoi selbst sprechen von Jahrtausenden, vegan, vom Abstillen an.  Zumindest was die Ernährung betrifft. Sie verkaufen Milch...aber darum gehts ja hier nicht.

Die vegetarian Society wurde um 1850 begründet.

Die pythagoreische Diät  stammt aus der Antike.

Dr. Ellsworth Warham ist 98 Jahre alt.

Werner Hofstetter 102 Jahre alt.


Was die angeblich schlechter gestellten Vegetarier angeht.

Das deutsche Krebsforschungszentrum gibt bei einer fast 2000 Testpersonen umfassenden Studie klipp und klar eine bei Frauen um 30, bei Männern gar um 50% geringere Mortalitätsrate für Vegetarier, gemessen an fleischverzehrenden Studienteilnehmern an.


Kommentar von momolo13 ,

vegetarier sind gesundheitlich schlechter dran als fleischesser? nein dass wissen wir ganz sicher nicht. das ist höchstens propaganda von der fleischindustrie!

Kommentar von ApfelTea ,

Woher weißt du denn, ob es für andere Menschen genussfeindlich ist? Weißt du von jedem auf der Welt, was ihm schmeckt und was nicht? Welch eine Gabe..

Kommentar von Lumpazi77 ,

Warum kaufen Veganer vegane Wurst?

Kommentar von matmatmat ,

Weil es schmeckt? Ich kenne sogar Fleischesser die vegane Wurst kaufen. Bei fertigen Aufschnittscheiben ist kein großer Unterschied...

Kommentar von Lumpazi77 ,

Normale Wurst ist ein Naturprodukt, vegane Wurst ist eine chemische Pampe

Kommentar von Maisbaer78 ,

Also ist Getreide Chemie? Pflanzliches Fett? Nüsse und Bohnen?

Du hast da wohl nicht ganz aufgepasst in der Schule. Welche Chemie steckt denn in Lupinenwurst?

Kommentar von matmatmat ,

Chemische Pampe? Klingt jetzt ein wenig so, als würden in der natur keine Chemischen Vorgänge ablaufen?

Wurst ist klein gemahlenes, geronnenes Protein mit Gewürzen. Da ist kein großer Unterschied, woher das Protein kommt und es wird mit fast gleichen Prozessen auf der gleichen Fertigungsstraße hergestellt.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Warum kaufen Veganer vegane Wurst?

Warum sollten Sie das nicht tun? Wenn es schmeckt und vegan ist, warum nicht?

Kommentar von ApfelTea ,

Da hat aber jemand in der Schule gut aufgepasst. Es besteht alles aus "Chemie", inklusive deines Körpers und alles was sich darin befindet. Und wie Maisbär schon sagte, diese Wurstsachen bestehen aus Pflanzenprodukten. Künstlich hergestellte Chemie ist da so gut wie keine drin, falls du die meinst. Dafür ist aber in Wurst aus Fleisch umso mehr davon enthalten

Kommentar von Maisbaer78 ,

Dafür ist aber in Wurst aus Fleisch umso mehr davon enthalten

Mal abgesehen davon, dass die eigentliche Wurst, die natürlicherweise in der Darmhaut gewandert ist, auch nicht unbedingt jedem Fleischesser schmeckt ^^

Antwort
von Madschaffts, 54

Ja, weil es zu Mangelerscheinungen kommt. Die meisten wissen das und gleichen das aus. Bei Kleinkindern ist das allerdings ein Problem.

Bei Vegan gehört einfach auch das Grundwissen dazu und wie man die Balance hält.

Antwort
von wickedsick05, 36

laut Studie vom DKFZ haben Veganer nach ca. 15-20 Jahren eine erhöhte sterblichkeit. Es gibt keine Langzeitstudien aber man weiss:

Problematisch bei Veganer ernährung

Vitamin B12, Eisen, Jod, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Calcium und Vitamin B2 Vitamin D und Eiweiss

Insbesondere Kindern droht eine Entwicklungsstörung bei einer
Unterversorgung. Sie brauchen eine sehr energiedichte Nahrung aufgrund ihres Wachstums und auch einen größeren Prozentanteil Fett an der Energieversorgung als Erwachsene (Leitzmann et al., 2005, S. 134,165)

Bei einer veganen Ernährung stellen außerdem die Energie und Fettaufnahme aufgrund der geringen Energiedichte einer rein pflanzlichen Nahrung, die Versorgung mit Proteinen, Vitamin D,Vitamin B12 und Zink ein Problem dar.(Leitzmann & Keller & Hahn, 2005, S. 30-33)

Die Proteinversorgung kann vor allem im Hinblick auf die niedrige Energieversorgung ein Problem darstellen, da der Körper die Proteine primär zur Deckung des Energiebedarfs nutzen wird, weniger zum Aufbau körpereigener Proteine. (Hahn, 2001, S. 99). Zusätzlich hat pflanzlichesEiweiß eine niedrigere biologische Wertigkeit als tierisches Eiweiß. (Leitzmann, S. 165).

In Hülsenfrüchten ist beispielsweise Methionin die
limitierende Aminosäure und in Mais und Weizen Lysin oder Methionin.
(Koolmann & Röhm, S. 360). Einzeln betrachtet haben Hülsenfrüchte
und Mais eine biologische Wertigkeit von jeweils 71. In Kombination
erhöht sich ihre Wertigkeit auf 99. Gute Kombinationen sind
Hülsenfrüchte mit Getreide bzw. Hülsenfrüchte mit Nüssen/Samen. Ferner fällt die Digestibilität pflanzlicher Proteine im Vergleich zu
tierischen Proteinen ab. Es ist demnach schwieriger, innerhalb der
DGE-Empfehlungen für die tägliche Proteinaufnahme zu bleiben. Die komplementären Proteinquellen sollten möglichst während einer Mahlzeit kombiniert werden, zumindest jedoch innerhalb von 4 Stunden. (Suter, S. 72)

Ballaststoffe können die Bioverfügbarkeit von Proteinen herabsetzen, indem sie das Stuhlvolumen steigern und die Stuhlfrequenz erhöhen.
Dadurch werden die Proteine vermehrt wieder ausgeschieden. Hülsenfrüchte können zusätzlich für die Hemmung verschiedener Verdauungsenzyme verantwortlich sein. (Leitzmann & Hahn, S. 107–108)

Eisen ist sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen
Lebensmitteln weit verbreitet. Jedoch kann aufgrund des Eisengehalts
eines Nahrungsmittels noch keine Aussage über die Deckung des
Eisenbedarfs gemacht werden. Denn das hauptsächlich in Pflanzen
vorkommende dreiwertige Eisen hat für den Menschen eine schlechtere
Bioverfügbarkeit als dasjenige aus tierischen Nahrungsmitteln, da es zur
Komplexbildung neigt. So können nur etwa 1,0–10,0% des Eisens aus
Pflanzen absorbiert werden. (Leitzmann, S. 68).

Man muss Supplementieren. mindestens Vit. B12 und D. Das künstliche
B12 wird vom Körper schlechter verwertet daher empfiehlt die Vegane
Gesellschaft

3 Mal täglich angereicherte Lebensmittel mit total mindestens 10 µg oder
1 Mal täglich mindestens 25 µg oder
2 Mal wöchentlich 1000 µg

Wer pflanzl. Ernährung (vegetarisch, vegan ) praktiziert, ist üblicherweise hochversorgt an Folsäure

Und eine hohe Folsäurezufuhr kann  hämatologische Symptome einer
Vitamin-B12-Unterversorgung überdecken, so dass der Mangel bis zum
Auftreten neurologischer Symptome unentdeckt bleibt.

90% der Veganer leiden am B12 Mangel. 30% haben eine zu geringe Knochendichte und 100% leiden am Vitamin D mangel usw. laut Untersuchungen.

Veganismus ist gesundheitlich, ökologisch und ethisch eine
Sackgasse... es gibt kein vernünftigen rationalen Grund Veganer zu
werden.

Kommentar von matmatmat ,

Das DKFZ forscht an der B12 Versorgung und Lebenserwartung? Sicher, daß es nicht "nur" eine Studie zu bestimmten Krebsformen war? Hast Du mal nen Link, bitte?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Vitamin D stellt der Mensch selber her und 100% würde bedeuten das kein einzige Veganer kein D Mangel hat das ist unmöglich

Kommentar von wickedsick05 ,

Vitamin D stellt der Mensch selber her

nur wenn die Sonne in ausreichender kraft scheint. das tut sie nur bis oktober in unseren breiten sie DGE

100% würde bedeuten das kein einzige Veganer kein D Mangel hat das ist unmöglich

nein das würde heissen alle Studienteilnehmer haben mangel...

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Menschen speichern Vitamine als Veganer kann man halt im Sommer den Speicher auftanken und im Winter davon leben dafür muss man allerdings auch mal raus an die Sonne gehen

Antwort
von Huflattich, 56

So ist es .

Veganer leben mMn gegen die Natur des "allesfressenden" Menschen.z.B. Verdauungsvorgänge müssen in Gang gehalten werden.Nerven brauchen Nahrung besonders in der Wachstumszeit eines Menschen. Ganz zu schweigen vom hohen Anteil an hoch verarbeiteten chemischen Ersatz-nahrungs-mitteln, die diese Form der Ernährung erfordert...

Schon klar, dass jetzt wieder ein Schrei der Entrüstung kommt . Nur, wer fragt, wird von mir eine - in dem Fall diese  - Antwort erhalten .

Kommentar von ApfelTea ,

welche chemisch hochverarbeiteten Ersatz-Nahrungsmittel wären das bitte, die ein Veganer so dringend benötigt?? Und gegen die Natur heißt nicht, dass etwas völlig ungesund ist ;) immerhin tun wir einiges, das gegen die Natur wäre..

Kommentar von matmatmat ,

Gegen die Natur? Allesfresser bedeutet, das Du - je nach dem, was Du findest - alles essen *kannst* aber sicher nicht alles essen mußt. Abhängig von der Gegend in der Unsere Vorfahren lebten haben sie sich manchmal fast nur von Fleisch und Fisch ernährt, manchmal fast nur Pflanzlich. "Die" natürliche Ernährung gibt es also nicht.

Man muß einfach die Vorteile und Nachteile von Ernährungsweisen abwägen und "seinen" Stil finden. Unnatürlich ist unwissenschaftlich :-P

Kommentar von ApfelTea ,

Ich finde das "Gegen die Natur - Argument" so lustig. Also @Huflattich, ernährst du dich dann nach Allesfressernatur von allem was das Tier hergibt? Alle Innereien usw.?

Kommentar von Huflattich ,

Nein  - Du ? 

Nur wer sich selbst als das nimmt was er ist - das gefährlichste Raubtier  - der wird es wohl tun . 

Versuch doch mal  z.B. vegan eine Soße zu binden nur einfaches Kochen ist da schon eine "teure Kunst" . 

In den heutigen Produkten findest Du nun mal meist irgendwo irgendwelche tierischen Inhaltsstoffe . Selbst im Brötchen sind  feinst gemahlene Haare enthalten um die Krume knackig und elastisch zu machen  Gummibärchen haben tierische Gelatine und,und ,und .....

Selbst der Dalai Lama hat angefangen wieder Fleisch zu essen weil ihm Ärzte gesagt haben ,dass es gesünder sei Fleisch zu essen .

Kommentar von matmatmat ,

Magst Du mir bitte einen Hersteller nennen, der in Brötchenkruste Tierhaare einarbeitet? Ist mir neu, aber man lernt nie aus.

Kommentar von ApfelTea ,

@Huflattich, nope. Hab ja auch nie behauptet, mich der Natur entsprechend zu ernähren. ;) und um Soßen zu binden, nehme ich übrigens Stärke. Noch nie davon gehört?

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Vor allem weil Sauce ja so unverzichtbar für den Körper ist 🙈 

Kommentar von ApfelTea ,

Stärke ist auch so waaahnsinnig teuer, weißt du? 😂

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Allesfresser heißt die Wahl zu haben die Menschen früher konnten auch mal Pech haben und es gab jahrelang nur Pflanzen

Kommentar von Huflattich ,

Dennoch hat sich entwicklungsgeschichtlich z.B. das Gehirn doch nur auf Grund des Verzehrs von tierischen Proteinen  ausgebildet..

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten