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Flatrate-Parties: warum ist es so einfach für Teenies, an Alkohol zu kommen?

gefragt von ArianeHDArianeHD am 30.03.2007 um 12:43 Uhr

Mit Erschrecken hab ich die Nachricht über einen Todesfall eines Jugendlichen aufgenommen. An Bier und Wein kommt man selbst mit 14 gut ran, aber diese harten Sachen wie Vodka und Tequila? Sind Erwachsene heutzutage so verantwortungslos, daß sie Jugendlichen harten Stoff verkaufen?

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Alkohol x 3.289 Jugendliche x 851 Tequila x 13 Parties x 5

Kolibri
beantwortet von Kolibri am 30. März 2007 13:15
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Ich hatte schon öfter den Gedanken, meinen 12jährigen Sohn in verschiedene Geschäfte zu schicken, um Zigaretten und Alkohol zu kaufen!

Ich fürchte, ich wäre schockiert, was er alles mitbringen würde!!!???

Nur bei einem könnte ich mir (bis jetzt noch!) sicher sein - dass er ALLES bei mir abgeben würde! :))

Kommentar von 45b54a18f2f3b57a3d5b58a6ec9c02basmallKolibri am 30. März 2007 13:39

Jaja, da sind sie wieder, die "Daumen runter"-Drücker, die entweder nicht richtig lesen, oder aber meine Meinung nicht verstehen...

Es wäre nur ein "Versuch", was alles verkauft werden würde, obwohl es nicht erlaubt ist - keine "Anleitung" für meinen Sohn!

Kommentar von 91869f9f8d6f767b7b960a41d133fc67smallAlbert am 30. März 2007 13:46

Nimms leicht, von mir einen Daumen hoch ;)

Kommentar von 45b54a18f2f3b57a3d5b58a6ec9c02basmallKolibri am 30. März 2007 14:07

Danke! :)

Kommentar von Bruno am 30. März 2007 16:23

Recht hast Du. Doch was hast Du mir geschrieben. Nicht so sehr zu Herzen nehmen. Manchmal machts eben trotzdem "paeng"!!!

Kommentar von 45b54a18f2f3b57a3d5b58a6ec9c02basmallKolibri am 31. März 2007 11:12

@Bruno:

DAS nehm ich mir mir Sicherheit nicht zu Herzen, da gibt es schlimmeres!

Kommentar von Simple_avatar6smallAbigail am 30. März 2007 16:23

Es wäre wirklich ein interessanter Test.
Aber bei einem 12jährigen würden wahrscheinlich (hoffe ich mal) die meisten Verkäufer doch ablehnen.

Kommentar von 45b54a18f2f3b57a3d5b58a6ec9c02basmallKolibri am 30. März 2007 16:37

Das hoffe ich auch!!!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 30. März 2007 12:54
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Die Einhaltung der bestehenden Gesetze wird wenig kontrolliert.

Die Flatrate-Parties, bei denen auch Jugendliche sich für wenige Euro ins Koma saufen können, sind ja noch eine relativ neue Entwicklung, aber besoffene Jugendliche hat es auch früher schon gegeben.

Bei jedem Schützenfest auf dem Lande gibt und gab es immer schon reichlich Bierleichen - leider.


anonym
beantwortet von yannick am 30. März 2007 12:46
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Die Barkeeper und Angestellte denken vermutlich in erster linie an ihren Profit und fragen bewusst oder unbewusst nicht nach dem ausweiss. hinzu kommt, das wohl noch zu wenig kontrollen gemacht werden. aber das soll sich ja ändern. und ein alkoholverbot für jugendliche unter 18, kann nich schaden.


trueman66
beantwortet von trueman66 am 30. März 2007 12:47
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gegenfrage: seit wann sind erwachsene verantwortungsvoll? dieser vorfall wird unsinnig hochgespielt. nicht dass es nicht schlimm wäre was dem jungen da passiert ist - aber dieses verhalten gab es schon immer unter jugendlichen und wird es auch künftig (auch trotz verbot) weiterhin geben.

Kommentar von Fe0c2952c3873b555fb8b43f1b61ee1bsmallArianeHD am 30. März 2007 12:51

Übernimmst Du keine Verantwortung für Dein Handeln oder Unterlassen? dann gute nacht deutschland

Kommentar von Simple_avatar5smalltrueman66 am 10. April 2007 12:39

ich verstehe deine frage als eine rein rethorische und beantworte sie deshalb nicht. ich schlage vor: betrachte die welt und mach dir nochmal gedanken über vernatwortung.


bommel65
beantwortet von bommel65 am 30. März 2007 14:01
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In erster Linie steht hier wohl der Profit der Veranstalter im Vordergrund, aber wo eine Nachfrage ist? Diese Parties sollen ja total "IN" sein...naja, und die Regierung ist auch nicht ganz unschuldig. Einerseits Alkoholabgabe ab 18 propagieren, andererseits Steuern kassieren. Wie bei den Rauchern: so tun als ob die Gesundheit im Vordergrund stehen würde, aber dann doch so nebenher die Tabaksteuer einsacken. Von Seiten der Jugendlichen ist es m. E. einfach cool dahin zu gehen und sich "die Hucke" voll zu saufen - über Konsequenzen wie Koma oder Spätfolgen denkt da kaum einer nach. Sie gehen da ja nicht primär hin wegen der Geselligkeit, sondern weil es nach dem "All U can eat"-Prinzip läuft...je mehr man trinkt, desto billiger wird das einzelne Getränk.

Kommentar von 9db2aa03ef98b1b1d0fe647a700a253asmallFraeuleinSchmidt am 30. März 2007 15:52

Traurig, aber wahr...


Abigail
beantwortet von Abigail am 30. März 2007 14:32
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Wir leben in einer Suchtgesellschaft und (meiner Meinung nach) verlagert sich in letzter Zeit bei der breiten Masse der Jugendlichen die Sucht nach Nikotin (das Übel schlechthin!!!) in den Suff.
Sollte es gelingen (ich glaube es nicht) den massiven Alkoholkonsum einzudämmen, entstehen andere Süchte, die garantiert nicht ungefährlicher sind.
Manch militanter Nichtraucher wird sich noch nach den guten alten Zeiten zurücksehnen, in denen er nur versuchen mußte seine Kinder vom Rauchen abzuhalten.


kaengel06
beantwortet von kaengel06 am 30. März 2007 13:30
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Leider finden viel zu wenige Kontrollen statt.

Das geht doch schon in einem Supermarkt los. Wann kontrolliert denn mal eine Verkäuferin einen Auweis, wenn Jugendliche Bier und Schnaps kaufen? Auch in Diskotheken wird nicht sehr kontrolliert, meist sind doch die Bedienungen nur am Umsatz interessiert.

Kommentar von 9db2aa03ef98b1b1d0fe647a700a253asmallFraeuleinSchmidt am 30. März 2007 15:53

Siehe meine Antwort: selbst wenn sie kontrollieren würden, würde es ausreichen wenn man einen volljährigen Kumpel zum "kaufen" schickt.


anonym
beantwortet von Bruno am 30. März 2007 16:30
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Immer wieder der Ruf nach Gesetzen. Die sind aber nur so gut wie ihre Durchfuehrbarkeit. Es gibt doch schon einschlaegige Verordnungen. Fuer Schankbetriebe, alle Geschaefte die Alkoholika verkaufen. Das Problem ist die Kontrolle. Wenn das Gesetz letztlich in der Praxis mehr oder weniger nur einem Appel an das Verantwortungsbewusstsein gleichkommt, dann ist es in der Praxis so, wie es jetzt ist. Sehr bedauerlich. Auch bei Alkohol sind Eltern in der Verantwortung, Aufklaerung in der Erziehung. Verhindert auch nicht alles, aber ist viel besser wie nur zusehen.


FraeuleinSchmidt
beantwortet von FraeuleinSchmidt am 30. März 2007 15:49
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Reicht es nicht schon, daß man einen guten Bekannten/Freund los schicken kann, der schon das 18.Lebensjahr vollendet hat? Von daher ist die Frage, ob Verkäufer/innen, Barkeeper/innen verantwortungslos handeln nicht so leicht zu beantworten. Was mich stutzig macht ist, war keiner von den Freunden des Verstorbenen so klar im Kopf mal einzuschreiten und zu sagen, stopp- es reicht!! Soweit ich gelesen habe, hat der "arme" Junge 40 Tequila gekippt (schon nach mind. 5 wäre mir schlecht).

Mich kotzt es- mit Verlaub- total an, daß von politischer Seite mal wieder gar nichts passiert! Erst werden die Gesetze runter geschraubt, daß 16jährige locker in die Disco dürfen und das auch nach 24.00, sofern sie ein Schreiben der Eltern und einen "Beauftragten" dabei haben und es wird nichts weiter am Alkohol-Ausschankgesetz gemacht. Warum nicht einfach mal wie in den USA: vor 21. Lebensjahr geht hier gar nichts!

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 30. März 2007 17:23

Dann müsste man aber auch das Volljährigkeitsalter wieder auf 21 hochsetzen (was gar nicht so verkehrt wäre). Denn Volljährig heisst ja wohl auch, alles tun zu dürfen, was ein "erwachsener" tun darf.

Kommentar von 9db2aa03ef98b1b1d0fe647a700a253asmallFraeuleinSchmidt am 31. März 2007 10:19

Der Daumen runter kann dann ja nur von Alkohol-Befürwortern kommen. War ja klar...


anonym
beantwortet von Karstena am 28. Juli 2008 09:42
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Hallo,

da ich selbst Alkoholiker bin, verstehe ich oft nicht, wie unsere Kinder überall Alkohol kaufen können. Gerade Jugendliche bzw. junge Erwachsene können oft nicht die Folgen des Alkoholkonsums einschätzen und lassen sich nur allzu leicht, zum Beispiel durch Gruppenzwang, zum Alkoholkonsum verleiten. Wer trinken will, wird auch immer einen Weg finden, sich Alkohol zu besorgen. Daher sollte der Ursprung der Motivation zum trinken besser bekannt gemacht werden. Aufklärung über die Folgen und einer möglichen Alkoholabhängigkeit wäre ein guter Anfang, um den jungen Menschen zu zeigen, wo es enden kann.

Gruß Karsten http://www.forum-alkoholiker.de/


anonym
beantwortet von hilfe am 20. Juni 2007 11:24
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Hallo,

auch ich habe die Feststellung gemacht, das Jugendliche schnell und verantwortungslos an den Alkohol kommen.

Viele Verkäufer bzw. Verkäuferinen verlangen keinen Ausweis oder aber die Jugendlichen schicken jemanden anderes vom Schulhof vor um irgendwie an Alkohol zu kommen.

Manchmal sind aber auch die Eltern mitschuldig, denn sie feiern ihre Feste (ungewollt) und machen zu wenig Aufklärung oder haben keine Zeit für die Sprößlinge und ab einem gewissen Alter, wollen auch diese Jugendlichen nicht zurückstehen und wollen sich beweisen. Das dies Lebensgefährlich, sogar tödlich sein kann macht sich leider niemand Gedanken.

Schade es wird immer noch zu wenig aufgeklärt und Hilfe angeboten, erst wenn es zu spät ist.

Sucht und Jugendliche

Unter dem Wort „Sucht“ wird im allgemeinen verstanden, dass eine Person nicht mehr aufhören kann, Suchtmittel zu konsumieren. Sie verliert dadurch jegliche Kontrolle über bestimmte Aspekte ihres Verhaltens.

Gewisse Süchte entstehen durch den regelmäßigen Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol, Heroin, Tabak usw. Andere Suchtformen sind unabhängig von Suchtmitteln, wie etwa Magersucht, Arbeitssucht, Spielsucht usw.

Was in der heutigen Zeit jedoch ganz schlimm ist, dass bereits sehr viele Jugendliche mit noch nicht einmal 14. Jahren zum Alkohol greifen, sei es aus Beweis an Stärke den Freunden gegenüber oder gar aus Verzweiflung oder aus Nichtverstanden sein der Familie, man weiß es leider bis heute nicht.

Es liegt jedoch meist im Umgang den die Jugendlichen haben und sie hier doch wohl zeigen möchten wie stark sie sind, ohne zu bedenken wie gravierend die Spätfolgen des Alkoholkonsumes sein können.

Kinder werden ja auch frühzeitig an den Geschmack von Alkohol gewöhnt, welcher in vielen Süßigkeiten und Lebensmitteln bereits enthalten ist. Die Erwachsenen machen sich auch keine Gedanken wenn ihre Kinder einmal mit Alkohol in Berührung kommen, sei es nur bei einer Feierlichkeit in der Familie usw.

Das kindliche Nervensystem reagiert jedoch empfindlicher als das des Erwachsenen und das Kind kann bereits mit wenig Blutalkohol bewusstlos werden oder gar eine Alkoholvergiftung davon tragen.

Die Pubertät ist eine sehr schwierige Phase, weil die Jugendlichen sich vom Elternhaus lösen möchten und sich in der Welt der Erwachsenen behaupten wollen. Der kleinste Druck wie Leistungsdruck in der Ausbildung oder mit der Freundin können Auslöser sein den Kummer in Alkohol zu ertrinken. Der Alkohol lässt mangelndes Selbstvertrauen vergessen und die Zukunftsängste werden überspielt.

Schade das in unserer Gesellschaft toleriert wird das die Jugendlichen so leicht mit dem Alkohol umgehen. Die Erwachsenen sollten hier auf jedenfall ein Vorbild sein und die Probleme mit dem Jugendlichen ausdiskutieren. In der heutigen Zeit fehlt es aber den Eltern überhaupt sich Zeit für das Kind zu nehmen, welches aber leider nicht von alleine kommt wenn es Probleme hat. Deshalb sollten Eltern genau darauf schauen ob sich das Kind in seinem Verhalten ändert und wenn ja ein Gespräch mit ihm suchen sich aber auch hierfür ausreichend Zeit nehmen.

Achten Sie auf die Jugendlichen und Ihren Kindern und klären sie diese auf über die Suchtmittel und das dies keine Dauerlösung ist um Probleme zu bewältigen.

Im Alkohol (Äthylalkohol) ist ein lähmendes Mittel für das Nervensystem. Es zeigt zuerst eine erregende Wirkung (Zappelei, Vielrederei, Flüchtigkeit der Gedanken), aber schon nach kurzer Zeit folgt eine stark lähmende Wirkung (unsicherer Gang, Ruhebedürfnis, Wärmegefühl durch Hemmung der Blutgefäßkontrolle. Bei schwerer Alkoholvergiftung ist unbedingt der Arzt zu Rate zu ziehen.

Das Leben ist schöner ohne Suchtmittel!

http://www.selbsthilfe-alkoholiker.de


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