Frage von Lea1m8, 38

Fische im badesee?

Wovon ernähren sich KLEINE fische die zum beispiel in einem natürlichen badesee leben? Kann man denen auch zb trockenes brot zerreiben und füttern?

Antwort
von Grobbeldopp, 14

Die fressen auch Brot und es ist nicht schlecht oder ungesund für sie. Viele Angelköder und Angelfutter bestehen aus Brot.

Mit einer Fütterung von Brot trägt man zur Eutrophierung eines Gewässers bei (man trägt Nährstoffe ein). Das ist an sich völlig egal, bisweilen sogar gut, wenn es jedoch ständig jeder tut kann es im schlimmsten Fall in einem kleinen Gewässer tatsächlich bis zum entstehen sauerstoffarmer Zonen oder zum sogenannten "Umkippen" führen. Schon deshalb ist das Füttern vielerorts unerwünscht oder begrenzt. Bei Anglern zum Beispiel auf 1kg oder 2,5 kg am Tag. Oder sogar ganz verboten.

Du tust nichts schlimmes mit ein paar Krümeln Brot.

Antwort
von Rockuser, 27

Die Ernähren sich von Algen und Kleintieren. Brot füttert man grundsätzlich nicht.

Antwort
von Vanelle, 23
zb trockenes brot zerreiben und füttern

Genau das sollte man nicht tun.

Viele Teiche und Seen z. B. in Stadtparks leiden unter den Unmengen von Brot, die dort abgeladen werden.

Fast alle Fische in unseren heimischen Gewässern ernähren sich von Kleinstlebewesen, Insektenlarven oder Insekten, mit Brot tut man ihnen keinen Gefallen.

Antwort
von tevau, 28

Wenn Du den Fischen etwas Gutes tun willst, füttere sie bloß nicht!

Wenn in dem See ein Überangebot an Nährstoffen ist, entzieht es dem Wasser den Sauerstoff, der für die Fische lebenswichtig ist, und der See "kippt um".

Auch Enten sollte man aus diesem Grund nicht füttern. Nicht nur das Brot, das die Enten nicht gefressen haben, sorgt für die Eutrophierung des Sees, sondern auch der viele Entenkot. 

Die Fische finden auch so genug Futter, sonst würden sie in dem See gar nicht leben. Der Bestand an Fischen und Enten sollte sich nach dem Nahrungsangebot richten, nicht umgekehrt!

Kommentar von Grobbeldopp ,

Letzter Satz: Warum?

Kommentar von tevau ,

Wenn man das Nahrungsangebot durch Zufütterung erhöht, wird sich der Bestand an Tieren erhöhen. Damit wird sich aber auch die Menge an Exkrementen erhöhen, deren biologischer Abbau Sauerstoff verbraucht. Der See kippt um.

Auch hier ein klassisches Beispiel für die ökologische Schäden durch Überpopulation einzelner Spezies.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Das Problem ist aber, dass die direkte Kausalkette "Fische werden zugefüttert, Gewässer kippt um" einfach nicht stimmt bzw extrem unwahrscheinlich ist. Sonst würden alle Angelweiher und Fischteiche umkippen.

Dass ein ich sag mal mittelgroßes Gewässer durch gelegentliches Zufüttern komplett lebensfeindlich wird ist selten. Und selbst dann: Es stirbt eben ein Teil der Lebewesen, die ohne die Zufütterung nicht mal die Chance gehabt hätten zu sterben. Ein übereutrophiertes Gewässer mag hässlich sein und gelegentliches Fischsterben mag auch auftreten. Das ist aber nicht automatisch etwas, was es nie und nimmer irgendwo geben darf.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Oder anders ausgedrückt: Was ist der natürliche Zustand eines Teiches? In der Regel nicht da zu sein.

Wie eutroph soll ein Teich sein? Ein breites Spektrum ist ok wenn der Teich nicht einen ganz bestimmten Zweck erfüllen soll.

Antwort
von MeiliSmeili, 36

Die ernähren sich von kleinen Insekten auf der Wasseroberfläche oder im Wasser. Ich denke nicht, dass es sie viel interessiert, wenn du denen Brot zuwirfst...

Kommentar von Grobbeldopp ,

Doch. Deshalb ist Brot ein hervorragender Angelköder.

Kommentar von MeiliSmeili ,

Ah, na denn. Ich kannte bisher nur Fische, die sich nicht die Bohne für Brot interessiert haben...XD

Kommentar von Grobbeldopp ,

Probier mal mit Karpfen, Karauschen, Schleien, Rotaugen, Rotfedern, Lauben, Brassen, Güster, Döbel, Forellen, Graskarpfen, Silberkarpfen, Hasel, Barben, Nasen....

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