Frage von cheers88,

Firmenwagen Verkauf ohne MWST

hallo an alle, habe eine kleine frage...vielleicht kann mir ja irgend jemand weiterhelfen: habe mir letztes jahr ein kfz gekauft und dieses nächträglich in meine firma mit eingebracht. habe dann die mwst für dieses kfz vom finanzamt ausbezahlt bekommen sodas bei gennantem fahrzeug keine mwst mehr ausweisbar ist. da ich weiß das so, bei einem wiederverkauf von mir garantie für dieses fahrzeug übernommen werden muss, interessiert mich folgendes: kann ich die mehrwertsteuer nicht irgendwie wieder mit einbringen (zb. zurückzahlen des erstatteten betrages ans finanzamt), sodas das auto wieder in meinen privatbesitz übergeht und somit ohne gewährleistungsansprüche des möglichen käufers verkauft werden kann? ich weiß etwas kompliziert geschrieben aber naja... wird schon jemand verstehen ; ) danke im vorraus

Antwort von ZauberinDanny,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dass das Finanzamt Dir die beim Kauf des Autos gezahlte Vorsteuer erstattet hat, heisst nicht, dass keine Umsatzsteuer mehr ausweisbar ist!!!

Generell kannst Du das Auto zum Zeitwert aus dem Betriebsvermögen (BV) in das Privatvermögen (PV) übernehmen. Dieser Vorgang ist umsatzsteuerpflichtig und buchungstechnisch so zu behandeln wie ein normaler Verkauf des Pkws.

Der Wert des späteren Weiterverkaufs sollte dabei aber nicht höher sein als die Entnahme.

LG, Danny

Kommentar von pollo,

DH

Antwort von Erasco91,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Normalerweise kannst du das Fahrzeug wieder aus dem Betrieb entnehmen, musst aber die Entnahme versteuern.

Antwort von jloethe,

Hallole zusammen Das muß Dein Steuerberater machen, die kiste aus dem Betriebsvermögen rausnehmem, nach der Abschreibung mit dem Buchwert. Lass Dir also Das Fahrzeug nach ca drei Jahren mit dem Buchwert von fünf Euros verkaufen, und dein Steuerberater mach das mit dem Finanzamt. Dafür bezahlst Du ihn schließlich... Joachim

Kommentar von pollo,

So läuft das nicht. Kfz werden überlicherweise steuerrechtlich auf 6 Jahre abgeschrieben. Wenn er das so macht wie Du sagst, darf er spätestens bei der BP den Zeitwert als Entnahme versteuern...

Kommentar von jloethe,

Nochmal Hallo Wieder nicht so ganz richtig. Hängt immer von den jeweiligen Persönlichen und Steuerrechtlichen verhältnissen ab.Daher der verweeis auf den Steuerberater. Warum wohl werden Leasigverträge immer auf drei Jahre abgeschlossen?? Weil es Steuerlich den besten Nutzen bringt. Abhängig von der betriebssituation kann dies durchaus Sinn machen. Zu versteuern ist nur der Gewinn aus einem möglichen Verkauf der über dem Buchwert liegt(Buchführung Meisterschule dritte woche) . Wo kein Gewinn / Einkünfte da auch kein Steuerpflichtiges Einkommen so die logig die dahintersteht-. Aber immer über den Steuerbereater denn nur der weis was für seinen Klienten das richtige ist. Joachim

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