Eben lese ich, das die Muttergesellschaft von Karstadt-Quelle Insolvenz beantragt hat, da stellt sich mir eine Frage... was passiert wenn im Rahmen der Insolvenz festgestellt wird, das die Firma nicht zu retten ist mit den Ratenzahlungen die deren Kunden zu leisten haben? Wenn die Firma abgewickelt ist, ist ja kein Zahlungsempfänger mehr da...? Und die Umkehrfrage, kann ein Versandhändler wie Quelle die schnellere Zahlung von Ratenkäufen verlangen um selbst wieder liquide zu werden?

Um deine erste Frage kümmert sich der Insolvenzverwalter.
Für die zweite Frage sehe ich keinen Rechtsgrund, um von der vereinbarten Zahlungsweise abzuweichen.

Firmenkonten bleiben auch bei Insolvenz bestehen. Nur das der Insolvenzverwalter die Macht über die Konten hat. Ratenkauf sind feste Verträge die auch durch finanzielle Engpässe nicht verändert werden dürfen
zu 1: der Insolvenzverwalter kümmert sich darum. Das Verfahren zieht sich meistens über Jahre, dann wären auch alle Raten getilgt.
zu2: bestehende Verträge gelten weiter. Es sei denn du stimmst einem neuen Vertrag zu.
sicher ist schon im vorhinein diese sache an einen geldeintreiber verkauft worden mache dir keine gedanken dein geld wirst du los
Ließ Dir mal Deinen Kreditvertrag durch, mit wem der geschlossen wurde.

Das Geld bleibt man auch während der Insolvenz schuldig. Und Insolvenz bedeutet keinenfalls, dass die Firma aufgelöst wird, hier schon gar nicht.
Schnellere Ratenzahlungen dürften nicht möglich sein, es gibt ja einen Vertrag und so lange man sich daran hält, kann die Gegenseite keine neuen Bedingungen setzen.
Fragetext richtig gelesen und verstanden? Ich glaube nein...
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