123google am 24.04.2009 um 0:43 Uhr
Findet ihr Kinder sollten mit Tieren aufwachsen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Unbedingt!
Der Umgang mit Tieren ist in jedem Falle bereichernd für das spätere Leben. Sie lernen die Liebe zur Kreatur, Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme - Tiere sind gute Lehrer, sie zeigen, was sie nicht wollen, und was sie sehr mögen. Auf eine ganz unverstellte, ursprüngliche Art.
Und Verantwortungsgefühl kommt auch noch hinzu.

Ja, denn so lernen Kinder früh, dass es wichtig ist Verantwortung zu tragen und auf andere Rücksicht zu nehmen.

Sofaschalter am 24. April 2009 00:47 Schlaf gut - bin spät dran :-)

Finde ich sehr wichtig, schon um zu lernen auch anderes Leben zu achten.

Ohne Blauwal macht das Leben keinen Spaß.

kommt drauf an, wie die gegebenheiten sind. in einer stadtwohnung nicht... im bauernhof...

auf jeden fall... dadurch werden viele verantwortungsvoller (eigenes haustier) und gewöhnen sich besser dran als wenn man sie später damit konfrontiert.

da lernen sie schon früh verantwortung!

wahre freunde und sie lernen verantwortung

Mein Kampfhund mag Kinder.
Auf jeden Fall! So lernen Kinder früh, Verantwortung zu übernehmen (für sich und andere), haben je nach Tier mehr Bewegung und sind an der frischen Luft(wenn man das noch so nennen kann), bekommen möglicherweise weniger Allergien....
Man sollte sich aber im Klaren sein, was es bedeutet ein Tier zu haben, es bewusst aussuchen, sich überlegen ob man es überhaupt zeitlich, räumlich und finanziell schafft richtig für das Tier zu sorgen.
Total daneben finde ich, dass manche Menschen Tiere nur als zusätzliches Herzeigeobjekt (siehe Paris Hilton) halten.
Ein Tier ist meiner Meinung ein denkendes und fühlendes Lebewesen und kein Kuscheltier! Tiere sind nicht genauso wie Menschen, daher muss man da schon etwas aufpassen, dass durch falsche Erziehung nicht aus nem treuen Begleiter z.B. ein beißwütiger Hund wird.

Kinder können dadurch Verantwortung übernehmen. Doch es kommt drauf an wieviel Zeit man hat. Hunde z.B brauchen eine konsequente Erziehung,viel Beschäftigung,mindestens 3 mal am Tag Gassi,Geld und eben Verantwortung.Also die ganze Arbeit bleibt wohl nicht nur am Kind hängen sondern auch an den Eltern. Das war das Beispiel Hund,jedes Tier hat seine eigenen Bedürftnisse.Deswegen muss man sich vor dem Kauf gut informieren.Ansonsten bin ich dafür.

Hängt vom Tier ab, ansonsten schon ;-)

Unbedingt, z.B. eine Steinlaus wäre empfehlenswert:
Pintxo am 25. April 2009 14:30 Petrophaga lorioti hat keinen Pelzmantel!

Ich finde ja, wenn man sie auch dazu anhält, Verantwortung zu übernehmen, sie zu füttern und zu pflegen. Dann ist es sicher zu etwas nütze.

Warum sollten sie? Sie können, wenn die Umstände es erlauben (Großstadt, Allergien...) Oder sprichtst du von meinem Schwiegervater? ;-)

Kommt aber immer auf die Tierart drauf an.
Es kommt darauf an, wie das Tier reagiert. Ich hatte es mal mit zwei Katzen probiert. Sie kratzten meinen damals 3 jährigen Sohn ins Gesicht. Es spricht dafür, wenn man Allergien vorbeugen möchte. Aber ein Tier ist eine große Verantwortung und auch mit hohen Kosten verbunden( Arzt, Futter, Medikamente, Spielzeug, Freizeit, Tierhotels u.s.w. Kommt auf das Tier an, was sie dann haben z.B. einen Hund). Man kann die Verantwortung nicht auf Kinder abwälzen, sondern man sollte sich genau überlegen ob man das Tier selber will!!! Denn Kinder sind Kinder. Und solange Sie sich nicht darüber im klaren sind würde ich mit nein abstimmen!!!

Alle reden hier von Lebewesen, von echten Tieren, die ein Fell haben. Nun ist es aber unzweifelhaft so, dass per definitionem jeder Pelz erst in den Händen des Kürschners also post mortem bestii aus dem Fell des Tieres entsteht.
Aber Schmuseviecher, insbesondere der Teddy - bei mir war es damals ein Äffchen - sind auf jeden Fall und unbedingt wesentliche Mitglieder der Hausgemeinschaft. Es ist ja nicht notwendig so, dass Kinder die Projektion der eigenen Erlebniswelt auf das bepelzte Stofftier und sukzessiv auf dessen abstrahierte Form qua imaginärem Freund im Zuge der eigenen Entwicklung und Sozialisation beibehalten bzw. fortführen, so dass man fürchten müsste, einem sich daraus perpetuierenden Animismus Vorschub zu leisten. Die krankhafte Verselbständigung des projektiven Animismus als Gottesglaube in einer seiner vielfältigen Ausgestaltungen ist sicher ein Problem, dem jedoch mit dem Verbot des Kuscheltiers nicht beizukommen ist.
Wenn die Eltern dahinter stehen und die Möglichkeiten gegeben sind. Natürlich sind auch etwaige Allergien und Mietverträge zu bedenken. Ein Tier hat einen guten Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. Es lernt Rücksicht zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem hören Tiere zu ohne zwischenfragen zu stellen ;-)
Tausend DH! "Unbedingt" war auch das Wort, das mir gleich in den Sinn kam! Nicht ohne Grund haben mindestens 90% der Kinder ganz von Natur aus eine Affinität zu Tieren. Ich bin ja sogar der Meinung, dass uns Menschen mittlerweile eine Art "Tierliebe" angeboren ist. Wäre auch nicht erstaunlich, wenn sich das in 10 000 Jahren Ackerbau und Viehzucht nicht herausgemendelt hätte. (Ausnahmen immer ausgenommen, natürlich!)