terry94 am 18.07.2009 um 4:52 Uhr
wenn jemand mal in einer Psychatrie war und dort behandelt wurde?
Es kommt darauf an. An der Umfrage werde ich nicht Teilnehmen, da mir der Punkt "kommt drauf an" fehlt.
Wenn nun einer wegen Depressionen, Suizidgefahr oder ähnlichen problemen in die Therapie geht oder eingewiesen wird weil er versucht hat sein eigenes Kind im Fluss zu ertränken finde ich gibt es unterschiede.
Wenn mein Bruder eine Therapie wegen Suizidversuch machen würde würde ich weiterhin zu ihm halten. Aber wenn er meinen Neffen in die Gefriertruhe packen würde wäre er für mich auch nach einer Therapie gestorben :/


da kommen auch welche hin mit depressionen. die bekommen dann beschäftigungstherapie. also sind nicht immer kranke

Es hat einen Grund warum der jenige da war.
es hat auch einen grund warum leute im gefängnis waren... den leuten wird da geholfen, und wenn sie dort wieder weg sind, heißt das im Normalfall, dass sie mehr oder weniger geheilt sind...
jemandem mit so einer stumpfen Einstellung (fühl dich nich beleidigt, aber so sehe ich das (diese spetielle einstellung!)) wünsche ich ein langes langes praktikum oder zivildienst mit solchen menschen!
heureka47 am 21. Juli 2009 18:53 @ Quattrogott: Auch Menschen, die mal eine psychische Störung / Erkrankung hatten, sind nicht NUR "krank". JEDER Mensch hat IMMER kranke und gesunde Anteile in sich. Ich kenn mich ein bisschen aus. Ich bin selber chronisch "psychisch krank" - mit "Depression"; seit 1997. Deswegen ist man weder Kinderschänder noch sticht man "wahllos" andere Menschen ab!
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Eine "Psychiatrie" ist allermeist eine "Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie" und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt zwischen ca. 20 und 30 Tage; das heißt, wenn der Mensch aus seiner akuten mentalen Überforderung heraus ist, auf ein Medikament eingestellt ist, wird er aus der Klinik auch wieder entlassen. Eine "Psychiatrie" ist typischerweise KEINE Verwahr"anstalt" für solche Menschen, die - das ist die sehr seltene Ausnahme! - im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung eine Straftat begangen haben. Leider haben schon sehr lange Zeit die Medien mit sehr selektiver Berichterstattung für ein völlig falsches Bild der Verhältnisse in der Öffentlichkeit gesorgt.

Es kommt immer darauf an, warum die Person dort in Behandlung war und ob die Therapie erfolgreich war. Das ist nämlich in der Psychiatrie (und gerade in der forensischen Psychiatrie) nicht immer der Fall...
terry94 am 18. Juli 2009 05:02 Ne, mich haben die dort nichtmal richtig behandelt ich hatte in bisschen mehr als 2 monaten 3 x mototherapie und da konnte man in der turnhalle tun was man will, danach habe ich abgebrochen weil ich fand das es zeitverschwendung war, wobei sie mich sowieso nur runtergemacht haben und das wo man noch mit suizid gedanken hin kommt -.- die sollten sich schämen
MikeFFM am 18. Juli 2009 05:07 Siehst Du, dann weißt Du ja genau, was ich meine...





heureka47 am 21. Juli 2009 18:56 Selbstverständlich sind die Menschen, die in einer psychiatrischen Klinik sind, - gerade - krank. Es wäre gegen alle Vernunft, wenn Gesunde da wären!
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Die vom Fragenden vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten sind zu begrenzt und in der Formulierung zu wenig differenziert - das führt zu falscher Deutung.
wenn man hilfe brauch,soll man sich die auch holen.Es werden immer mehr Leute an psychischen sachen erkranken.Und für mich ist das keine Schande

ich find's schlimm, wieviel behandlungsbedürftige "normalos" durch die gegend laufen

Ich finde eher schlimm, dass es so viele potentiell gefährliche Geistesgestörte gibt, die sich nicht helfen lassen.

Ein Kollege hatte Probleme und hat sich selbst einweisen lassen, weil er befürchtete, dass er sich selbst was antun könnte. Er war lange in der Psychiatrie. Aber jetzt ist er wieder der Alte.

Nein, und 15% der Bevölkerung leiden im Laufe ihres Leben mal an einer psychischen Erkrankung. Und damit meine ich wirklich LEIDEN. Also warum soll man sich nicht helfen lassen! Ich findes es überhaupt nicht schlimm sondern sehr gescheit wenn sich jemand helfen lässt. Zum Arzt geht man ja auch wenn einem was weh tut oder nicht.
Schlimm finde ich die "Normalen", die psychische Erkrankungen stigmatisieren.

Die vom Fragenden vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten sind zu begrenzt und in der Formulierung zu wenig differenziert - das führt zu falscher Deutung. Möglicherweise wird von einer unzutreffenden Vorastellung ausgegangen, was (eine) "Psychiatrie" ist.
stimmt, aber ich geh mal davon aus, daß hier nicht extremfälle, sondern die immer noch vorhandenen allgemeinen vorurteile gegenüber der Psychatrie gemeint sind.
Also ich hab kein vorurteil mehr weil ich dort schon war u. es brachte nichts.. ich weiß wovon ich spreche