Frage von lToml, 403

Findet ihr es schlimm, dass so viel Menschen in die Hölle kommen oder habt ihr selber Angst?

Diese Frage stelle ich als Atheist : So, da es auf dieser Welt nicht nur eine Religion gibt sondern eine Menge, beten auch viele einen anderen Gott (oder andere Götter) an. Nicht alle Religionen können richtig sein. Denn wie soll es z.B gleichzeitig einen Gott geben und mehrere? Demnach schließt die eine Religion die andere aus. D.h es würde eine Vielzahl der Bevölkerung nicht DEN Gott anbeten, sondern einen nicht existenten. Wenn die nicht- bzw. falschgläubigen nicht in die Hölle kommen wer dann? Das heißt übrigens auch (wenn man die 5 verbreitesten Religionen nimmt) dass die wahrscheinlichkeit in den Himmel zu kommen unter 20% liegt.

Was ist eure Meinung dazu?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus & Religion, 150

Fakt:

Ich bin Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten Gott. Allerdings versuche ich mein Leben nach gewissen moralischen Standards zu führen um nicht unbedingt gleich als größter Lump des Jahrzehnts den Löffel abzugeben

Theorie:

Sollte es theoretisch einen Gott geben, kann ich darauf hoffen, dass er mich zumindest anhand meiner Taten beurteilt und nicht anhand dessen, was in meinem Taufschein, oder religiösen Parteibuch steht.

Fazit:

Ich habe keine Angst. Gibt es einen Gott, muss ich halt einfach darauf vertrauen, das mein moralisches Handeln ihm gefallen hat. Gibt es keinen Gott, dann bin ich mit meiner Lebensphilosophie zumindest nicht allzu vielen Menschen auf den Schlipps getreten.

Antwort
von Hamburger02, 360

Deine Überlegungen sind völlig korrekt und meine Antwort darauf: Gäbe es tatsächlich nur einen Gott und gäbe es tatsächlich eine Hölle, dürften diese Widersprüche nicht auftreten. Tun sie aber, was darauf schließen lässt, dass an dem Ganzen nichts dran ist.

Antwort
von TimeosciIlator, 220

Von den mehreren Fragen, die Du stellst, möchte ich nur auf eine eingehen.

Die Frage nach der Richtigkeit einer Religion ist fehl am Platze. Welches Gremium sollte denn diese "Richtigkeit" absegnen ? Religion, welche auch immer, ist vielmehr der Versuch bei originären Fragen eine Hilfe zu bekommen. Also besser dem Ursprung entgegenblicken zu können bzw. Fragen des Ursprungs mit anderen zu teilen um nicht damit allein zu sein und deshalb damit eventuell überfordert zu werden. Daher denke ich, dass auch Atheisten, was dieses Verhalten betrifft, in gewisser Weise ebenfalls religiös sein müssten - so ungern sie dies womöglich hören wollen :)

Bei Nihilisten (an gar nichts Glaubende) bin ich mir da allerdings nicht so sicher. Wäre mal interessant von einem waschechten Nihilisten, die für ihn relevanten Ansichten bezüglich der Weltanschauung erfahren zu können. Auf Beiträge eines Nihilisten freut sich Timeoscillator :)

Kommentar von AlphaundOmega ,

Ich auch , ...weil,... wenn ich meinen Wecker aufziehe, glaube ich auch,  das er mich wecken wird und nicht das ich vllt. einen kaputten Wecker aufziehe ;)

Kommentar von TimeosciIlator ,

Ob ihn das überzeugen wird ? Ein Nihi muss ja alles in Frage stellen. Jedweden Glauben, auch den über Wecker, sofort abstreiten. Aber in Angesicht der Tatsache, das sich in den jetzt verstrichenen 2 Wochen von den 3 Millionen Mitgliedern kein einziger bisher outete spricht dafür, dass Nihis wohl ausgestorben sind - zumindest auf unserem GF-Planeten. Vielleicht haben wir das sogar unserer geliebten Plattform zu verdanken, welche eine gute Überzeugungsarbeit leistete :))

Kommentar von maulwuff ,

Ich schätze, seit Nietzsche tot ist und es daher zwischen ihm und Gott gewissermaßen 1:1 steht, hat man es als Nihilist aber auch schwer, sich auszurechnen, wie unser aller Weltanschauungs-Melodram letztlich in der WIRKLICHKEIT ausgeht... 😇

Antwort
von Machtnix53, 155

Ich finde es schlimm, dass soviele Menschen Angst vor der Hölle im Jenseits haben. Und dennoch oder deswegen dazu beitragen, dass das einzig sicher existierende Leben hier im Diesseits für Viele zur Hölle wird.

Die Wahrscheinlichkeit, nach dem Tod in den Himmel zu kommen, liegt bei 0%. Für die Hölle ist die Wahrscheinlichkeit diesselbe. Ich glaube an das Nichts nach dem Tod und finde das sehr beruhigend. Es ist das Ende aller Sorgen und Ängste und gibt auch keinen Grund für Ängste und Sorgen im Diesseits um Himmel und Hölle .

Antwort
von TimeosciIlator, 74

Zunächst: In den Himmel zu kommen hat nichts mit der Luftfeuchtigkeit zu tun^^.

Dass es viele Religionen gibt ist eine Tatsache, die man hinnehmen kann oder nicht. Meines Erachtens macht es mehr Sinn andere Religionen zu respektieren als sie ad absurdum stellen zu wollen. Denn jedes Individuum besitzt eine ganz eigene Weltanschauung. Auch Atheisten und Nihilisten. Und Religion muss auch nicht unbedingt mit einem Glauben an Gott verbunden sein. Unter religiösem Verhalten versteht man lediglich den Versuch dem Ursprung entgegenblicken zu wollen. Das dabei häufig ein Wort wie Gott ins Spiel gelangt ist dabei nicht als ungewöhnlich anzusehen. Denn wir haben nun mal keinen Schimmer davon, wie sich alles abgespielt hat - also benutzen wir etwas um zumindest eine kleine Hilfe zu haben. Etwas, was uns dahin bringen kann mit mehreren an einem Strang zu ziehen. Miteinander mit Sorgen und Ängsten besser umgehen zu können. Das Gefühl zu haben mit seinen Fragen nicht allein zu sein. All das kann Gott sein...

Kommentar von AlphaundOmega ,

richtig ,  für  die selektive Wahrnehmung kann Gott Erdbeergeschmack bedeuten, sowie für jemand anderen Zitronengeschmack... Warum sollte Gott aber nur eine Geschmacksrichtung haben ? Wäre doch paradox  :)

Antwort
von applekeks, 292

Gott ist doch nicht blöd ?
Der sieht natürlich das verschiedene Menschen in verschiedenen Regionen mit unterschiedlichen Religionen aufwachsen. Die Menschen werden in die Religionen quasi reingeboren.

Es gibt einen Weisheit, doch die weisen unterteilen diese.

Wenn eine intelligent Übermacht existiert nehme ich mal an das diese die Gegebenheiten auf Planet Erde versteht. 👍

Antwort
von ItsMeHeichou, 103

Schwierig, schwierig.
Vielleicht gibt es auch überhaupt keinen Gott oder Götter?
Möglicherweise gibt es auch unendlich viele Götter, die alles kontrollieren.
Oder einen, der aber nicht der ist, den auch nur irgendeiner anbetet.
Und ob es die Hölle gibt, weiß auch NIEMAND.
Man kann den Glauben eben nicht beweisen! 
Eventuell könnten Satan und ich uns ja darüber beim nächsten
Tee-Kränzchen unterhalten! :-)

Antwort
von Schnoofy, 75

dass so viel Menschen in die Hölle kommen

Woher weißt Du das denn? Aus eigener Erfahrung? Vom Hörensagen?

Oder ist das vielleicht nur ein unbestätiges Gerücht? In diesem Fall basiert Deine Frage allerdings auf einer unbewiesenen Behauptung und kann deshalb nur mit einem Gerücht erwidert werden: Es gibt gar keine Hölle!

Kommentar von lToml ,

Wer den Himmel akzeptiert, muss auch die Hölle in kauf nehmen! Oder denkst du die Serienmörder werden sich im Himmel plötzlich benehmen? 

Kommentar von Schnoofy ,

Wer den Himmel akzeptiert

Das ist schon wieder eine Hypothese. Niemand muss den Himmel akzeptieren, denn seine Existenz ist ist auch nicht bewiesen.

Antwort
von spinnangeln110, 46

Denke immer daran, dass du nur einmal lebst und keiner das Recht haben sollte, dir den Spaß am Leben zu nehmen. Lebe einfach dein leben so wie es dir gefällt. über die Hölle kannst du dir später sorgen machen.

Antwort
von xLukas123, 191

Ich finde es nicht schlimm und habe auch keine Angst davor. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich glaube, dass es weder den Himmel noch eine Hölle gibt. Irgendwelche Götter sind für mich auch nichts weiter als ausgedachte, fiktive Figuren wie der Weihnachtsmann oder Osterhase. Es soll jeder an die Religion glauben an die er möchte, wenn er sich dadurch irgendwie besser fühlt.

Stephen Hawking sagt auch das einzig richtige: http://de.richarddawkins.net/articles/atheist-stephen-hawking-negiert-existenz-e...

Antwort
von Patchouli, 255

Ich glaube an Wiedergeburt, denke, dass es auch eine "geistige" Welt gibt. An einen alleinherrschenden, personifizierten Gott glaube ich nicht, auch nicht an die Hölle.

Meiner Meinung nach ist es völlig egal ob einer glaubt oder was er glaubt. Wichtig ist, wie ich mich gegenüber meiner Umwelt verhalte.

Es gibt Atheisten, die zeigen deutlich mehr Nächstenliebe, als mancher religiöser Mensch.

Kommentar von comhb3mpqy ,

In der Bibel steht, dass es ohne Glaube unmöglich ist Gott zu gefallen. Wenn du wissen willst, warum ich Christ bin kannst du mein Profil besuchen, da stehen Gründe für meinen Glauben.

Kommentar von Patchouli ,

Danke das ist sehr nett, aber ich möchte nicht missioniert werden. Genausowenig wie du möchtest, dass ich dich von meinem Glauben überzeuge.

Kommentar von LolleFee ,

Da hat die Bibel ja sogar Recht! =) Natürlich kann ein Mensch einem Gott nicht gefallen, wenn es diesen für ihn gar nicht gibt!

PS: Wenn Du schon immer den gleichen, nervigen Satz unter Deine Beiträge setzen musst, dann füg in Deine Kopiervorlage doch bitte ein Komma nach "bin" ein!

Kommentar von earnest ,

Du missionierst ja schon wieder, comhb3mpqy.

Antwort
von JTKirk2000, 312

Ich glaube durchaus an Gott, den himmlischen Vater, an Jesus von Nazareth, also Christus, seinen Sohn, den Heiligen Geist und so weiter. Woran ich aber nicht glaube, ist die Hölle. Die Bibel berichtet vom Scheol, was der Unterweltvorstellung beispielsweise der Griechen nahe kommt, aber soweit ich weiß, steht in der Bibel nichts von einer Hölle - und wenn doch, dann ist sie hineininterpretiert worden.

Abgesehen davon, dass ich schon vom persönlichen Glauben her nicht an eine Hölle als einen Ort glaube, glaube ich auch als Mormone nicht daran, dass mehr als nur die allerschlimmsten Menschen nicht in eine himmlische Ewigkeit gelangen können, unabhängig ob, oder woran sie glauben. Die Verheißungen werden entsprechend dieser Glaubenslehre zwar umso größer je mehr man sich auf damit verbundene Bündnisse einlässt, aber dennoch glauben Mormonen daran, dass so ziemlich jeder eine Welt in der Ewigkeit erlangen wird, die immer noch besser ist, als das irdische Dasein. Nur den wirklich allerschlimmsten Menschen wird dies demnach nicht möglich sein.

Kommentar von boring97 ,

Mit der Hölle kann ich dir zustimmen sie ist hineininterpretiert, soweit ich weiß. Bei mir ist Hölle einfach nur ein Ort an dem kein Gott ist. Sprich komplett von Gott getrennt. Auch wird dieser Ort laut Offenbarung Feuersee genannt. Feuer ist ja soweit ich weiß laut Bibel als Gericht definiert.
Falls ich falsch liege, korrigier mich. :)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Soweit ich mich recht entsinne, steht da in der Offenbarung etwas über einen Feuersee, aber ich mag mich vielleicht auch täuschen:  http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung20,11-15

Kommentar von pilot350 ,

Jesus kommt nicht aus nazareth. Er war nszarener. So genannt wurden diejenigen die aus einem dorf kamen etwa 5 km non nazareth entfernt. Dort lebten aufständige gegen rom. Heute würde man sagenterroristen. Fast alle evangelien wurden geschrieben 100 jahre nach jesus tod von menschen die ihn nie sahen oder kannten. Es gab auch evangelien in denen geschrieben stand dass jesus kein gott sondern ein mensch war. Alle diese evangelien wurden im mittelalter zerstört als die kirche entschied jesus soll ein gott sein und die menschen sich von ihren sünden frei zu kaufen. Mit diesem geld wurde der petersdom in rom erbaut. Höre dir öfter mall imagine von john lennon an. Imagine there is no country, it isn't hard to do, nothing to kill or die for and no religion too. Wegen religionen werden und wurden bisher alle kriege geführt mit abermillionen von opfern. Hätteuns ein gott nach seinem ebenbild erschaffen hat er völlig versagt denn der mensch ist eben nicht perfekt, nicht göttlich. Dieser gott hat auch unsere welt erschaffen, in sieben tagen. Folglich auch unser universum. Mehr noch er hätte auch alle anderen universen jm uns herum erschaffen müssen. Dann aber sind wir viel zu gering als dass er uns kennen könnte. Im vergleich hierzu müsstest du wissen wo alle ameisenhaufen auf der welt sind jnd jede ameise mit namen kennen und ihre sünden um dann zu entscheiden wohin mit ihr oben oder unten. Jetzt darfst du noch einmal denken.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Er war nszarener.

Was ist das denn?

Jesus kommt nicht aus nazareth.

Ach nein? Dann lies mal Markus 16,6

Hätteuns ein gott nach seinem ebenbild erschaffen hat er völlig versagt denn der mensch ist eben nicht perfekt, nicht göttlich.

Ich glaube, da hast Du so einiges nicht verstanden. Ich zitiere mal aus William Shakespeares Hamlet (2. Akt, 2. Szene - Quelle http://www.william-shakespeare.de/hamlet/hamlet2_2.htm ):

Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott!

Der Mensch hat Potentiale, die durchaus dem entsprechen können, was nach dem Bild Gottes ist. Was der Mensch daraus macht, ist abhängig von seinen Entscheidungen.

Kommentar von pilot350 ,

tippfehler nazarener. du solltest es wirklich nachlesen. Er wird auch überall als nazarener bezeichnet. Unser Potential ist so beschränkt, dass wir uns selbst ausrotten in unserem profitdenken, unsere natur und umwelt zerstören, lebewesen auslöschen für die es keine wirtschaftlichen Interessen gibt nur die Freude der Jagd, willst Du noch mehr Beispiele für diese göttliche Dummheit der Menschen die nach Gottes Ebenbild geschaffen wurden? Nach Ebenbild beinhaltet auch die Intelligenz. Schon da sind offenbar Defizite erkennbar, wenn er, der göttliche alle Universen erschaffen hat. Warum hat dieser Gott dann durch eine Kollission mit einem Asteroiden von 65 Millionen Jahren alles bereits existierende Leben ausgelöscht? Dieses damals exitierende Leben hat ja auch Deiner Überzeugung nach Gott geschaffen. Denn den Mensch gibt es ja erst seit 10 Millionen.

Kommentar von pilot350 ,

Wann wurde das Markus Evangelium denn geschrieben? Na, hast Du Ahnung?

Antwort
von GottLiebtSie, 1

Hallo,

die Lehre der Römisch-Katholischen Kirche ist nicht
biblisch begründet. In der Bibel steht etwas geschrieben von einem
Höllenfeuer, der "gehenna". Und dieses Höllenfeuer wird "von Äon zu Äon"
brennen. Äon kommt vom griechischen "aion" und bedeutet "Zeitalter".
Also brennt dieses Feuer "von Zeitalter zu Zeitalter". Klingt das nach
Ewigkeit? Könnte man so vermuten - wenn man dieses Geschehen aus dem
Zusammenhang reißt. Und genau das hat die RKK getan - damit sie ihren
Ablasshandel rechtfertigen und die Menschen einschüchtern konnten.

Was bedeutet "Gehenna" wirklich? Dazu gibt es in der englischen Wikipedia
einen interessanten Artikel unter https://en.wikipedia.org/wiki/Gehenna.
Dort wird beschrieben, dass genau solche Grausamkeiten wie von der RKK
beschrieben tatsächlich auf Erden stattfanden - nämlich im Tal Hinnom.
Nun, gibt es dieses Feuer dort noch, brennt es immer noch, und wenn ja,
brennt das ganze Tal? Hat überhaupt jemals zeitgleich das ganze Tal
gebrannt?

Die Bibel gibt uns ein anderes Bild hierzu. Dort heißt
es,dass Gott für die, die nicht in ihrem Herzen Ihn kennenlernen
wollten, wie Er wirklich ist, ein verzehrendes Feuer sein wird. Brennt
ein verzehrendes Feuer ohne Ende? Brennt eine Kerze weiter, wenn das
Wachs aufgezehrt ist?

Wenn Du möchtest, schreibe ich Dir gerne mehr zu diesem Thema. Möchtest Du?

Herzliche Grüße, Moritz

Antwort
von Skyright, 189

Oder jede Religion ist nicht die Richtige. Fertig. Das wäre die einfachste Lösung.

Antwort
von alexander329, 93

Es gibt nur einen Gott.

Streit unter Gläubigen 

Im Mittelalter sahen die Gläubigen Jesus Christus als den Weltenherrscher, den allmächtigen König, den Pantokrator an. 

Die heutigen Gläubigen sehen Jesus als Bruder, als demütigen Gott, der Mensch wurde und Brot und Wein wird. Man kann zu ihm "Du" sagen, was im Mittelalter noch undenkbar war. 

Beide Wesensseiten von Gott sind richtig, beide haben etwas von Gott erkannt und wenn beide auf ihr Recht der Erkenntnis bestehen würden, könnten sie sogar in Streit verfallen und sich bekriegen, weil sie sich doch eigentlich gegensetzlich darstellen.

Ich denke jede Religion von Gott hat etwas von Gottes Wesen erkannt. Kein Mensch kann Gott ganz erfassen und verstehen. Auch wenn ich ,als Katholik, denke, daß mein Glaube am Nähesten an der Wahrheit Gottes steht, so wie jeder Gläubige wohl über seinen Glauben denkt, können die Katholiken viel von anderen Glaubensrichtungen lernen,weil doch "Gottes Geist weht wo er will". 

So bewundere ich die Bibelkenntnis und die Missionierung der Zeugen Jehovas, die Freude und das Mitfeiern des Herzens bei den Evangelikalen in der Kirche, die Ehrfurcht und Anbetung Gottes bei den Muslimen, das Einhalten der Gebote Gottes und das Maßhalten der Mormonen. 

Antwort
von SibTiger, 238

Ich selber glaube nicht an die Hölle. Ich denke aber auch, dass unter den "Gläubigen" der großen Religionen nur noch im Islam zu einem überwiegenden Teil an eine buchstäbliche Hölle geglaubt wird. Ansonsten hört von eher von einer Art "Gottesferne" und der Glaube an eine Hölle, in Verbindung mit körperlichen Qualen ist im schwinden.

Antwort
von ChitaKS, 403

Ich bin auch Atheist und glaube an diesen ganzen Gottesquatsch nicht und finde es deshalb auch nicht schlimm wenn Menschen in die Hölle kommen würden.Selbst wenn es eine Hölle geben sollte würde ich da eh hinkommen also ich hab keine Angst davor ganz im Gegenteil,ich finde sie sogar ganz gut

Kommentar von Adsche50 ,

Wer nicht an Gott glaubt, hält dennoch die Hölle für existent? Mir ist während meiner Jugend die Hölle immer als Gegenteil zum Himmel geschildert worden. An die Hölle zu glauben setzt demnach voraus, auch an den Himmel und damit an einen Gott zu glauben! Wo kein Gott, da keine Hölle!

Antwort
von josef050153, 79

Ich habe keine Angst daavor.

Die Hölle wäre für mich eher, wenn ich mit solchen Menschen zusammensein müsste, die dort landen.

Antwort
von turnmami, 260

Wie kannst du an die Hölle glauben, wenn du doch Atheist bist??

Kommentar von lToml ,

GEDANKENEXPERIMENT!! 

Kommentar von turnmami ,

Wer an die Hölle glaubt, glaubt auch an den Himmel, also an Gott. somit bist du dann kein Atheist. Die Hölle wird nur der als schlimm empfinden, der auch daran glaubt.

Kommentar von mxxnlxght ,

Er behauptet eben nicht, angst zu haben. du schlingel :D

Kommentar von mxxnlxght ,

Es ist eine rein philosophische Frage, so wie er sie stellt.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Atheist zu sein bedeutet lediglich nicht an Gott zu glauben. Alles andere darf er glauben. Jemand, der an gar nichts glaubt, ist hingegen ein Nihilist

Antwort
von boring97, 181

Hallo,

Wenn du die Wahrheit suchst, dann wirst du sie auch finden. Ich glaube persönlich an Jesus Christus, gehe in eine freie christliche Gemeinde und nimm meine Bibel als Grundlage und Maßstab, denn ich glaube, dass sie Gottes Wort ist.

Da hast du allerdings rechts, es macht keinen Sinn davon auszugehen, dass es mehr Götter gibt. Ja es gibt viele Religionen und die Christen und Juden glauben an den gleichen Gott. Der Islam glaubt auch an einen Gott aber laut Quran kann sich dieser Gott (ich nenn ihn mal Allah damit man ihn unterscheiden kann) sich nicht mit dem Gott der Juden oder der Christen identifizieren. Da Jesus Gott ist (laut Bibel) kann Allah (laut Quran), nicht derselbe Gott sein, weil er Jesus nur als Prophet darstellt und das er nicht für die Sünden gestorben ist.

Der im Quran beschriebene Gott unterscheidet sich auch noch in sehr vielen anderen Punkten gegenüber dem Gott der Juden oder Christen. Und was natürlich ganz wichtig ist, dass du Christen nicht gleichsetzt mit Namenschristen der sich nur so nennt und Jesus kein Stück nachfolgt. Da kann ich in erster Linie nur die kath. Kirche erwähnen. Klar mögen nicht alle Kirchenanhänger so sein, aber meiner Ansicht nach sind das die meisten. Christen sind Menschen die Jesus von ganzem Herzen nachfolgen wollen und eine lebendige Beziehung mit ihm haben und ihr eigenes Leben verleugnen.

Du solltest auch nicht Christus anhand uns Christen beurteilen, denn wir sind auch noch Sünder, am besten lässt du dich von Jesus persönlich lehren und prüfst anhand der Bibel.  Wenn die Bibel wirklich war sein könnte, dann macht es Sinn vielleicht doch mal reinzuschauen und nach der Wahrheit zu suchen, bevors zu spät sein könnte und man es womöglich noch bereut. Man sollte sich öfters Gedanken um das Leben machen, es ist kein Kinderspiel. Die meisten werden sagen, die Bibel sei gefälscht und verändert worden. Klar gibt es Bibelübersetzung die nicht das richtige lehren. Aber ich sage dennoch das die Bibel, die ich kenne z.B. Schlachter2000 oder Elberfelder Bibel ziemlich genau mit dem Urtext übereinstimmt. Alle Bücher in der Bibel sind gleichgesinnt und harmonieren perfekt zusammen und Jesus steht im Mittelpunkt. Und wer meint die Bibel sei ein Märchen von Menschen erfunden um zu manipulieren, der liegt vollkommen falsch. Wie kann ein Buch der Bibel mit dem besten Vorbild Jesus zur Manipulation führen? Jesus wollte für jeden Menschen das Beste, war immer demütig, hat ihnen die freie Wahl gelassen ohne Zwang, hat sich selber verleugnet und Tat den Willen seines Vaters. Er ist für uns ans Kreuz gegangen, auf das wir Frieden hätten. Jesus war das kompletten Gegenteil von uns dem Egoismus.
Auch gibt es so viele Wahrheiten mit denen ich mich identifizieren kann. Daneben hunderte von Prophetien die sich in unserer Geschichte zu sehen sind und erfüllt wurden. Am Land Israel gibt es eindeutige Prophetien, die eingetroffen sind und mit dem was wir wissen können von heutigem Stand übereinstimmt. Ist natürlich klar, dass sich die meisten Prophetien schon vor unserer Zeit eingetroffen sind, und dies somit nicht wirklich ersehbar ist, aber wir sind natürlich laut Bibel schon in der Endzeit. Jesus steht vor der Tür seines zweiten Kommens.

In jeder Religion wird von "du musst das tun um das zu erlangen", Jesus sagte am Kreuz: Es ist vollbracht. Und er meint es auch so. Wir müssen unser Heil nicht verdienen noch den Heiligen Geist. Es ist die Gnade Gottes und wir müssen dieses Geschenk nur annehmen. Daran erkennen wir die Liebe Gottes, dass er seinen Sohn gesandt hat, damit wir wieder Zugang zu Gott haben. Er hätte nicht Jesus senden müssen, es wäre auch gerecht gewesen wenn er uns in den Feuersee geworfen hätte. Aber du darfst ihm heute noch danken das er uns eine weitere Chance gibt, solange wir Menschen leben. Wir müssen nur ehrlich sein und ihm unsere Sünden bekennen. Und was ich auch nicht verschweigen will, ist, dass ein Leben mit Jesus nicht leicht ist, man ist einem sozusagen andauernden Kampf. Geistlicher Kampf, zwischen der neuen Kreatur in Jesus und dem sündigen Fleisch in dem sich auch Christen noch immer befinden bis Jesus wiederkommt.


Offenbarung 3,20
Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.

Jeremia 29,13 ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet;

Ich wünsche dir das Beste, dass du dich nach der Wahrheit sehnst und Jesus als deinen Gott erkennen darfst.

mfg boring97

Antwort
von Philipp59, 60

Hallo lToml,

Deine Überlegungen finde ich sehr interessant! Du hast Recht, nicht alle Religionen können richtig sein, wenn es nur einen wahren Gott gibt, den natürlich nicht gleichzeitig alle anbeten.

Allerdings zeigt die Bibel, dass Gott nicht jemand ist, der Menschen, die nicht an ihn glauben, in ein Höllenfeuer schickt, um sie dort ewig zu quälen. Die Lehre vom Höllenfeuer ist zwar in der Christenheit und auch in einigen anderen Religion weit verbreitet. Dennoch kann ich zu Deiner Beruhigung sagen, dass es gem. der Bibel eine "Hölle" im Sinne eines Ortes, an dem Menschen für immer gequält werden, nicht gibt.

Das haben auch einige Kirchenlehrer erkannt, z.B. John R. W. Stott aus Großbritannien, der schreibt, dass die „Heilige Schrift auf Vernichtung hindeutet“ und daß „die Lehre von der ‚ewigen Qual bei Bewußtsein‘ eine Überlieferung ist, die sich der höchsten Autorität der Heiligen Schrift unterordnen muß“ (Essentials—A Liberal-Evangelical Dialogue).

Wie bereits gesagt, lehrt die Bibel eindeutig nicht, dass Menschen für böse Taten oder Ungehorsam ewige Qualen in Aussicht stehen. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn des zugrundeliegenden Wortes aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es einige Übersetzer nur transkribiert. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd. 11, S. 276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten, der Zustand, in dem sie sich befinden.

Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments, so z.B. dieser: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10).

Um durch ein Höllenfeuer gequält zu werden, muss man jedoch ein Bewusstsein haben also am Leben sein. In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia wird dies bestätigt, da man hier über das Wort „Hölle“ folgendes lesen kann: "In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung." ( Collier’s Encyclopedia, 1986, Bd. 12, S. 28).

Wenn Gott auch die Menschen nicht mit einem Höllenfeuer bestraft, heißt das nicht, dass automatisch jeder gerettet wird und ewiges Leben erlangt. Zwar kann sich niemand die Rettung verdienen, dennoch ist sie an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Das geht z.B. aus folgendem sehr wichtigen Bibeltext hervor: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16).

Will jemand also vor dem ewigen Tod (was in diesem Text mit dem Wort "vernichtet" gemeint ist) bewahrt bleiben, muss er Glauben an den Sohn Gottes ausüben. Es gibt also eine Rettungsvorkehrung, die mit dem Glauben an Jesus Christus in Verbindung steht. Es ist Gottes Wille, dass diese jedem, unabhängig von seinen religiösen Wurzeln, zur Verfügung steht. Aus diesem Grund hat Jesus Christus seinen Jüngern folgenden, weltumspannenden Predigtauftrag gegeben: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,  und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe" (Matthäus 28:19, 20). Gott gibt damit jedem Menschen die Chance, Gott und seinen Sohn kennenzulernen und den Weg zu gehen, der schließlich zu ewigem Leben führt.

LG Philipp

Antwort
von realsausi2, 246

Es ist verwunderlich, dass Du Dir als Atheist darüber Gedanken machst. Es gibt weder einen Gott noch eine Hölle.

Also ist jede Beschreibung, jede Festlegung von Umständen und Eigenschaften völlig beliebig, unüberprüfbar und interessengeleitet.

Es kann aber nicht das Interesse eines Atheisten sein, sich an diesem Mummenschanz zu beteiligen.

Kommentar von lToml ,

Ich möchte die „Gläubigen" zum nachdenken bewegen. 

Und wie du (an mir) siehst gibt es doch Atheisten, die Wissen möchten wie andere darüber denken. 

Kommentar von mxxnlxght ,

Wie bist du denn so sicher  realsausi2, dass es Gott nicht gibt? Es gibt keine Beweise gegen ihn. 

Wenn doch, dann hast du hier Platz. 

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt keine Beweise gegen ihn.

Das ist richtig. Und wenn ich dann mal soweit bin, mich um Gott zu kümmern, werden wir mal sehen.

Aber vorher muss ich noch der Zahnfee huldigen, das rosa Einhorn anbeten, mit Zeus einen Trinken gehen und mit Thor übers Wetter reden.

Gegen all die gibt es nämlich ebenso wenig Beweise. Was genau so gilt für Rotkäppchen, Rumpelstielzchen, Rumburak, Radegast und den Yeti, um mal nur mal welche mit R zu nennen.


Kommentar von norelig ,

Ich mache das ja sehr ungern , aber Yeti wird nur ganz selten mit "R" geschrieben :)

Kommentar von earnest ,

Also bitte, sausi: MEIN Yeti existiert. Er steht hier auf der Straße.

Antwort
von jessica268, 112

Kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen. Ich mache grad einen Glaubenskurs. Wir haben gestern wirklich verglichen. Zwei Bibeln genommen und den gleichen kurzen Text verglichen. In der einen stand nur ein Gott (christlich), in der anderen (eine Sekte) gott kleingeschrieben. In der Mehrzahl. Aber die Logik mit der Hölle kann ich nicht verstehen. Es ist doch im Grunde eine Geschichte, die man Kindern so erzählen kann. Die Guten und die Bösen. Die Guten kommen in den Himmel, die bösen in den Himmel. Selbst Atheisten machen sich Gedanken darüber und fragen mich auch schon mal. Ich gehe regelmäßig in die Kirche, schon länger. Ich stelle mir die Frage nicht wirklich. Ich lebe christlich, tue niemand was. Aber für mich gibt es die Hölle nicht. Das ist eine Erfindung. Die Menschen leben immer egoistischer. Demnach müßte es, wenn es die Hölle gäbe diese dann irgendwann total überfüllt sein und der Himmel sehr leer. Nicht jeder, der in die Kirche geht lebt auch wirklich danach. Wenn meine Zeit vorbei ist holt mich Gott zu sich. Daran glaube ich. Und nicht an die Hölle. Da ich nichts Schlimmes tue wird er mir auch nicht viel vorhalten. Also brauche ich mir darüber keine Gedanken machen. 

Antwort
von norelig, 117

Eine Frage die sich doch jeder der an einen Gott glaubt stellen müsste . Ist "mein"Gott überhaupt der richtige ? Und wenn nicht , welcher ist der richtige ? Wer glaubt nun an den richtigen Gott ? Und was passiert mit dehnen , die an den "falschen" Gott glauben ? Oder ist der "richtige" Gott ein ganz anderer ? Von dem noch nie jemand gehört hat , an den niemand glaubt ? Für mich stellt sich die Frage nicht , aber für jemanden der an einen Gott glaubt sollte das doch sehr zum Nachdenken anregen .

Antwort
von amdros, 43

Woher willst du wissen, daß überhaupt jemand in die Hölle gekommen ist? Kam er zurück und hat dir berichtet?

Angst..vor wem? Wenn ich abgedankt habe..ist es mir sowas von egal, wem ich danach begegne..wenn es denn überhaupt zu einer Begegnung..mit wem auch immer, kommen sollte!

Kommentar von lToml ,

Oh je wie vielen muss ich das noch erklären? Das war einfach mal eine Annahme, also was wäre, wenn es so wäre. Also ein reines Gedankenexperiment von mir! 

Ps: wer an den Himmel glaubt, sollte auch an die Möglichkeit der Existenz der Hölle glauben! 

Kommentar von amdros ,

Dann muß ich das wohl glatt überlesen haben?

Aber trotzdem wird sich meine Einstellung dazu  nicht ändern..egal nun.. ob es von dir rein experimentell gemeint war..oder aber die Frage aufgrund deiner Religion..mach für dich das beste draus ;-))

Antwort
von sarahj, 97

Kann das nur mit einem Witz beantworten:

Ein Atheist, der gerade gestorben ist,
steht vor der Pforte mit dem Schild: "Hölle" darüber.
Da es kein zurück gibt, tritt er ein
und traut seinen Augen nicht:
Heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.

Der gerade verstorbene geht am Strand entlang,
bis er auf eine Gestalt mit einem Pferdefuß und einem Schwanz trifft.
Er fragt Gestalt ob er denn der Teufel sei.

Der bejaht und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich.
Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars,
um sich dort einen Drink zu besorgen.
Der Atheist holt sich den Drink (lecker) und schlendert
am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden.

Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch.
Neugierig blickt er in dieTiefe und erschrickt fürchterlich.
Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen.
Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen auf die Körper der Menschen ein.

Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragte aufgelöst,
was denn das für ein Loch sei?
Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragte der Atheist nochmals
nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den gequälten Menschen dort hinten bei den Dünen.

"Ach", meint der Teufel,
"das ist für Christen und Muslime, die wollen das so"


Antwort
von Diimiitrii, 206

Also ich Antworte jetzt auch mal als Atheist, obwohl ich eigentlich nicht angesprochen bin. 

Aber ich denke nicht, dass es Christen schlimm finden, dass alle anders Religiösen in die Hölle kommen. Aus dem einfachen Grund, dass sie darüber gar nicht nachdenken. 

Anschläge, Bombentote, Morde usw interessieren sie ja auch nur, wenn sie in der westlichen Welt oder der unmittelbaren Umgebung geschehen (siehe Paris). Das es täglich mehr als 4500 Tote durch Gewaltverbrechen gibt interessiert doch niemanden. Hauptsache es qualmt und stinkt und es passiert in Europa oder den USA, dass man einen Grund hat Minderheiten zu beschuldigen.

Unsere westlichen Christen hier haben überhaupt keinen Bezug zum Rest der Welt und somit ist es ihnen auch egal was damit geschieht. In ihrer kleinen europäischen Welt sind fast alle Christen oder waren es mal, also gibt es überhaupt keinen Grund sich Gedanken darüber zu machen, was mit Muslimen, Hinduisten und Buddhisten geschieht, geschweige denn mit Ungläubigen oder Randgruppenreligionen.

Kommentar von mxxnlxght ,

Nicht alles was sich Christ nennt, glaubt. 

Da will ein Atheist über Christen informieren... sehr unterhaltsam :D

Kommentar von Diimiitrii ,

Ich habe nicht ein einziges mal Bezug zum Glauben genommen. Das war eher eine Erklärung, warum es äußerst selten sein dürfte, dass ein westlicher Christ (egal ob gläubig oder nicht) sich um die Seele nach dem Tod von Menschen anderer Religionen schert. 



Weil andere Religionen in Europa eher selten sind und somit nicht in dem unmittelbaren Aufmerksamkeitsbereich des Durchschnittseuropäers und somit auch des europäischen Durchschnittschristen sind, da nur sehr spärlich vertreten.


Ich weiß nicht was daran unterhaltsam sein soll. Nur weil ich daran nicht/nichtmehr glaube, heißt es nicht, dass ich es nicht verstehen kann und ich habe die Bibel komplett gelesen im Gegensatz zu vielen von deinen Glaubensbrüdern.

Antwort
von AlphaundOmega, 26

Findet ihr es schlimm, dass so viel Menschen in die Hölle kommen

Was ist das für eine Frage ?  Ich finde diese Frage schlimm !

oder habt ihr selber Angst?

Vor was denn ,...vor der eigenen Intelligenz  ? Ja, die kann einem schon zu schaffen machen ...!

So, da es auf dieser Welt nicht nur eine Religion gibt sondern eine Menge, beten auch viele einen anderen Gott (oder andere Götter) an. Nicht alle Religionen können richtig sein.

Eben , keine Religion ist richtig , auch muss Gott nicht angebetet werden...es reicht,  das wir ihm im Herzen fühlen...

Wenn die nicht- bzw. falschgläubigen nicht in die Hölle kommen wer dann?

Es ist immer die eigene Hölle, die sich der Mensch erschafft, weil er dazu die Macht hat, durch seinen eigenen Willen,...Gott zeigt ihm nur die innere Einsicht, auf daß der Mensch sich erkennen kann , dies kann auch schmerzvoll sein , denn das Bedauern und die Reue ist nicht weit...

dass die wahrscheinlichkeit in den Himmel zu kommen unter 20% liegt. Was ist eure Meinung dazu?

Dazu fällt mir nichts mehr ein,  ausser  frag das deinen Börsenmakler ...denn Gott macht keinen Kuhhandel...

Antwort
von Netie, 23

Es geht nicht darum, was wir dazu sagen, sondern was die Bibel, das Wort Gottes an uns Menschen dazu sagt:

"Da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab zum Lösegeld für alle."

Über die Götter der Menschen heißt es:

"Ihre Götzen sind Silber und Gold, ein Werk von Menschenhänden. Einen Mund haben sie und reden nicht; Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht; eine Nase haben sie und riechen nicht; Sie haben Hände und tasten nicht, Füße und sie gehen nicht; keinen Laut geben sie mit ihrer Kehle. Ihnen gleich, sind die, die sie machen, ein jeder, der auf sie vertraut."

Für jeden Menschen gilt:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sonder ewiges Leben habe."

Für die, die nicht glauben wollen:

"Denn es ist dem Menschen bestimmt einmal zu sterben, danach aber das Gericht."

Antwort
von slolu, 43

Pfff... Da brauch ich keine Angst haben, da bin ich ja schon längst...

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