Frage von multipastinyt, 225

Findet ihr es schlecht das man keine Waffe wie in Österreich Deutschland Schweiz haben darf?

Ich finde es meiner Meinung nach schlecht das man keine Waffe hat, weil ganz klar das Risiko steig man kann erschossen werden Wow man kann aber auch erstochen werden aslo ja sagen wir mal das ist der Nachteil. ABER mit einen Waffenasenal bei irgendwelchen Tötungen am Volk kann man sich ja schützen ich meine jetzt wenns irgendeine Krise ist z.B Hungernot da kann man sein Brot verteiligen so nicht! Wie seht ihr das welche Nachteile hat noch sowas.

Antwort
von Eraser13, 70

Servus,

Muss schon sagen, echt komisch, ich lebe in einem, von dir genanten Land, und bin legal im Besitz von (Schuss)Waffen, ich glaube du hast dich mit dem Waffengesetz im Deutschsprachigen Raum noch nicht wirklich vertraut gemacht oder? Österreich und die Schweiz haben eines der Liberalsten Waffengesetze in Europa, auch in Deutschland ist es möglich Waffen zu erwerben und zu besitze wenn auch gleich die auflagen strenger sind.

Dass das Prozentuale Risiko, erschossen zu werden, bei lascheren Waffengesetzen, ansteigt ist auf jeden Fall (in Europa) zu vernachlässigen. In Österreich und der Schweiz darf jeder Volljährige und unbescholtene Staatsbürger bestimmte Waffen (Kipplaufflinten, Kipplaufbüchsen, Repetierbüchsen) frei ab 18 erwerben, und deswegen herrscht dort auch nicht Mord und totschlag, geschweige denn wissen die meisten, wie man hier sieht, nicht mal über die Gesetze bescheid.

Und obwohl in Deutschland die Waffengesetze um einiges strenger sind, gibt es in etwa gleich viel Waffen in Privatbesitz wie in Österreich, wo mehr oder weniger jeder eine erwerben kann, in der Schweiz sind es deutlich mehr da man nach dem Militärdienst dort seine Waffe Freikaufen kann und das auch viele machen.

Wie hier schon öfter beschrieben bin ich ein absoluter Befürworter von Legalem Privatem Waffenbesitz, jedoch finde ich deine Beweggründe schon etwas eigenartig, ich glaube kaum das es im Mitteleuropäischen Raum in nächster Zeit zu Völkermord oder Hungersnöten kommen wird.

Also bitte behirne deine "Frage" noch mal und erkundige dich über die Gesetze des Jeweiligen Landes bevor du eine Diskussion über Legalwaffenbesitz anzettelst.

MfG

Antwort
von Galgenvogel1993, 82

Lustig, wie sich die meisten Leute hier selbst wiedersprechen ohne es zu Wissen. Österreich und die Schweiz haben beide relativ lockere Waffengesetze, die Vorraussetzungen zum Waffenbesitz sind in der Schweiz an sich fast genau die selben wie in den USA (in der Schweiz musst du einen Schein beantragen, in den USA wird genau dieselbe Information, die in der Schweiz für den Schein benötigt wird, automatisch beim Waffenkauf kontrolliert) und beide Länder sind friedlicher als Deutschland. 

Und Tschechien gibts auch noch, mit zivilem Waffentragen und auch einfachem Zugang zu Waffen. Mordrate ist 0,2 Punkte höher als hier....

Und ich finde, der Zugang zu Waffen gehört vereinfacht. Dass das keinen Mord und Totschlag nach sich zieht hab ich ja schon dargelegt. Solange sich die Gangpopulation hier nicht über Nacht verdoppelt werden wir keine Probleme kriegen. Erst dann wären nahe den so oft zitierten "Amerikanischen Verhältnissen"

Kommentar von VortexDani ,

beide Länder sind friedlicher als Deutschland

Welche beiden? AUT und CH? das wäre möglich, sogar pp

aber inwiefern friedlicher? ist ja ein weit dehnbarer Begriff :)

abgesehen davon kann ich dir nur Recht geben

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Jap, Ösiland und die Schweiz. Und mit friedlicher mein ich, dass die Mordrate geringer ist, normalerweise ist das der Faktor, mit dem das verdeutlicht wird und der am häufigsten verglichen wird (unter anderem deshalb, weil Gewaltverbrechen oft verschieden gezählt werden, aber ein Toter ist ein Toter, den kann man nicht wegdiskutieren).

Kommentar von VortexDani ,

für viele Hobbyisten und "Freaks", also einfach Liebhaber an historischen und technischen Gegenständen ist die Gesetzeslage schon schade :/ es macht ja hauptsächlich Spaß diese Dinge zu besitzen, zu Pflegen und zu nutzen, man bekommt auch das Gefühl für Verantwortung und Umgang mit Technik und Geschichte - und lernt dabei die Dunklen Seiten der Verwendung dieser - wenn es nur so einfach wäre :( Psyche entscheidet letztendlich - verantwortungsbewusst gelehrter Umgang der nicht Verbotsorientiert sondern Vernunft und Empathieorientiert ist und pädagogisch sinnvolle Kurse könnten dadurch viel erreichen - in vielen Lebensbereichen - aber ich falle wieder meinem Wunschdenken zum Opfer ^^

Kommentar von VortexDani ,

eigentlich könnten bei ausreichender psychischer Stabilität egal welche Waffen ohne Probleme verbreitet werden - die Stabilität ist natürlich nicht gewährleistet und man sollte möglicherweise regelmäßig psychologische Tüchtigkeits-Checks erfordern (mit sinnvollen Kriterien) wie auch beim Führen von Fahrzeugen (wird für Fahrzeuge außerhalb DE schwierig, müssten halt andere Länder nachziehen) - die Kosten und der Aufwand müssten sinnvoll gestaltet werden und die Kontrolle sollte attraktiv genug gestaltet werden, dem Bürger helfend, auch beim Arbeitsmarkt und Lebenszielen und sozialen Problemen denke ich wäre dies sinnvoll, somit könnte man wohl sehr viel Kriminalität eindämmen - leider fehlt wohl die Kapazität an Psychologen und die Zeit vieler Arbeitnehmer... mal sehen was die nächsten Dekaden da mit sich bringen

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Naja, psychologische Checks halt ich jetzt nicht wirklich für nötig, obwohl ich denke, dass man gefährliche Störungen Aktenkundig machen sollte, was dann bein Waffenkauf als Ausscheidungskriterium gilt. 

Ich denke weiter müsste man eigentlich nicht gehen, zumindest gesetzlich.

Gesellschaftlich wäre es schön, wenn man wieder zu mehr Eigenverantwortung und "rugged Individualism" zurückfinden würde, auch wenn Deutschland speziell noch nie Groß in dieser Richtung war.

Kommentar von VortexDani ,

der rugged individualism wäre schön, das will man dadurch ja erreichen, Hilfe zur Selbsthilfe - angesichts der schnell dynamischen Joblandschaft und weiterer teils konstruierter Probleme und Vorstellungen und der Entdeckung von vorher unbekannten oder verdrängten psychischen Problemen und ihrer langsamen Entstigmatisierung (hängt immer davon ab ob die Person dies für ihre Ziele als störend empfindet oder diese andere Personen berechtigt stören) - es gibt vermehrt vor allem junge Leute (Studenten) mit weniger Sicherheit bei der Berufswahl durch die fehlende Praxis und das größere Angebot... daneben ist die Freiheit heute auch höher sich zu entscheiden - ist nicht die Mehrheit, aber schon ein ziemlich großer und angestiegener Teil - dazu wachsende Armut in DE...

viele Menschen auch in modernen Kulturen haben ja oft immer noch irrationale Vorstellungen und rückständige Ansichten... inwiefern diese aufkommen und verstärkt werden ist wohl von Unzufriedenheit, Angst und tatsächlichem wie konstruiertem Sozialdruck abhängig - das heißt nicht, dass diese Personen schlecht verdienen oder nicht akzeptiert werden, Gedanken kann man ja nicht lesen bevor man diese Preis gibt

Gewalthäufigkeit korreliert eher mit einigen Instabilitäten, niedriger Zufriedenheit und Selbstsicherheit (nicht zu verwechseln mit oberflächlicher) bzw. Ausgewogenheit, daneben ist Erziehung und Einfluss bestimmter Ansichten oft entscheidend - und natürlich den Perspektiven, Beruf, Akzeptanz - klar hängt das auch mit prädestinierten genetischen Faktoren wie Triebe etc. im Zusammenspiel, das ist ein heikles Thema und inwiefern da dann in Zukunft bewertet wird ist spannend und es wird einiges an Technik im Spiel sein

Antwort
von lukedukeee, 44

Nur weil man im Besitz einer Waffe ist, heisst das noch lange nicht, dass man auch im Ernstfall, mit genug Adrenalin im Blut für 2 Wohnblocks, in der Lage ist auf einen Menschen zu schießen und diesen auch zu treffen. Boom Headshot funktioniert definitiv ohne Training nicht.
Bei der Gesetzeslage ist eine Faustfeuerwaffe in Notwehrsituation immer mit einem gerichtlichen Verfahren verbunden und es gilt immer das Prinzip des minimalen Schadens. Sprich, wirst du mit einem Messer bedroht und bläst im darauf das Hirn raus, wirst du sicher ein paar Jahre sitzen!

Und nein, das Waffengesetz ist nicht gut so wie es ist ( ich spreche hier für Österreich) . Bei legalen privaten Verkäufen, gibt es kaum Kontrollmöglichkeiten, jedoch ist Jägern und Polizisten ( außerhalb der Dienstzeit ) das führen einer Waffe verboten worden. Wer schonmal Schwarzwild nachgesucht hat wird diese VfGh Urteil bis ans Lebensende verteufeln!

Und was glaubst du wie leicht man illegal , nicht registrierte Waffen kaufen kann?
Wieviele Leute sind an Unfällen beteiligt weil sie ihr 300 PS Auto nicht unter Kontrolle haben? Das kann man noch viel weiter spinnen!

Die Vergleiche hinken extrem. Wer schon ein bisschen älter ist, wird sich noch erinnern können, dass fast jeder Haushalt vor 30-40 Jahren ein Gewehr zu Hause gehabt hat! Die  täglichen Schiessereien sind aber ausgeblieben!

Kommentar von ES1956 ,

Ich möchte nur in einem kleinen Punkt widersprechen: Hier in D, wenn einer mich mit dem Messer (oder einer Bratpfanne ...) angreift und ich kein weniger tödliches effolgvrrsprechendes Abwehrmittel zur Verfügung habe, darf ich ihm auch (in deinen Worten) das Hirn rausblasen. Siehe §32 StGB.(Notwehr).

Kommentar von BernhardBerlin ,

Darf ich da mal ein Veto einlegen?

Bei dem im Pressebericht lt. Link beschriebenen Notwehrfall wurde dem überfallenen 81-jährigen keine Notwehr zugebilligt, nachdem erden ehrenwerten Räuber umgepustet hatte und dieser verreckt ist.

Also nix § 32....

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/sittensen-ort53359/urteil-landgeri...


Im Zeitungsartikel steht übrigens nicht, daß die ehrenwerten Besucher aus dem
Kosovo oder von irgendwo da aus einer dunklen Ecken Europas stammten. Ich weiß es nicht mehr genau; aus welchem Rattenloch die kamen, wurde irgendwann nach Urteilsverkündung noch veröffentlicht.
Das wurde erst publik, weil das Gericht, das den Fall zu verhandeln
hatte, für die Verhandlung nicht gleich einen Übersetzer bestellen
konnte.


Kommentar von WDHWDH ,

Ist richtig ,aber du hast das ZIVILVERFAHREN vergessen!.

Kommentar von lukedukeee ,

Gesetzgebung und Gesetzesauslegung sind oft weit voneinander entfernt. Um den zu Richter zu überzeugen,dass der Gebrauch einer Schusswaffe mit Todesfolge, als Notwehr anzusehen ist, dafür müssen schon eindeutige und akut lebensgefährliche Umstände herrschen. Sei wie es sei, der Gebrauch von einer Schusswaffe gegenüber einem anderen Individuum wird immer mit einem intensiven Verfahren einhergehen!

Kommentar von ES1956 ,

@BernhardBerlin: Wenn du dich weniger auf deine volksverhetzende rechtspopulistische Hetzpropagande konzentriert hättest und stattdessen die Fakten studiert, hätte dir auffallen können dass einem flüchtenden Unbewaffnet in den Rücken zu ballern in D seltenst als Notwehr durchgeht. Aber mit den Fakten oder gar mit nachdenken haben es solche "Volksgenossen" ja leider nicht so.

Kommentar von ES1956 ,

**Unbewaffneten

Kommentar von ES1956 ,

Hier noch ein paar Fakten zur Notwehr:

NOTWEHR wird geregelt in §32StGB, www.gesetze-im-internet.de/stgb/__32.html
danach darf man alles ! tun was "erforderlich" ist einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.
Lass dir nicht einreden du dürftest erst reagieren wenn der Angriff schon im Gange ist, bei einem Angriff mit Tötungsabsicht wäre das eindeutig zu spät.
Da steht nichts von Verhältnismäßig. Es kann auch Notwehr sein einen unbewaffneten Angreifer zu töten, man muss sich auch keinesfalls auf einen Kampf mit ungewissem Ausgang einlassen.
Andererseits wird jede Körperverletzung nachträglich durch unser Rechtssystem im Einzelfall untersucht und
dann werden Unbeteidigte anhand der Fakten und Zeugenaussagen entscheiden ob die Tat "erforderlich" war oder bestraft wird.
Es gibt kein Rezept und keinen Freibrief für eine Situation die jemand von vornherein ein Recht auf ein bestimmtes Notwehrverhalten zuspricht.
Wenn du dir einen Überblick verschaffen möchtest was Gerichte für Urteile fällen lies hier:
https://dejure.org/dienste/lex/StGB/32/1.html
Ein besonders interessantes Urteil weil hier zur Notwehr eine illegale Schusswaffe eingesetzt wurde:
http://www.quellengrun.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1...
Oder hier mit einer legalen Schusswaffe gegen die Polizei:
http://www.stern.de/panorama/stern-crime/polizist-erschossen-bundesgericht-spric...

Antwort
von gnhtd, 50

Ich antworte mal auf 3 Dinge - und es wird dir nicht gefallen, dass ich eine andere Meinung habe:

Wenn du dich vor dem ach so bitter-bösen Staat schützen wolltest, bräuchtest du schon etwas stärkeres als eine Schusswaffe (und einen Bunker, und eine Privatarmee, und Glück, ...).

Wenn es Krisen gibt ist genau der Gedanke an Bewaffnung derjenige, der Schlussendlich dazu führt, dass andere sich Waffen besorgen woraufhin du wiederum denkst du müsstest dich bewaffnen,  usw... Es ist ein Teufelskreis welcher nur ohne die anfängliche Bewaffnung gemindert oder unterbrochen werden kann.

"man keine Waffe hat, weil ganz klar das Risiko steig man kann erschossen werden"

Also ich weiss nicht woher du deine Daten nimmst, aber für gewöhnlich sinkt die Zahl an Gewalttaten oder Morde durch Schusswaffen wenn es weniger Waffen gibt bzw. der Erwerbungsprozess weniger einfach gemacht wird. Es ist natürlich nicht der einzige Faktor bei Kriminalität, stellt sich aber als ein wichtiger heraus (ausser man hört auf die NRA und Konsorte, da will man nichts davon hören...).

Antwort
von profile1, 128

Theoretisch darf man eine Waffe besitzen aber nur mit Waffenschein usw. Es wird hier eben mehr kontrolliert als in den USA was ich gut finde

Kommentar von DocIsBack ,

Mit einem Waffenschein darfst Du in D auch keine Waffe besitzen.

Kommentar von Laestigter ,

Waffenschein = Waffe besitzen? = NEIN

Waffenbesitzkarte = Waffe besitzen = JA..

So simple..

Und der Backgroundcheck (NICS) vom FBI / BATFE in den USA herunterzuspielen zeigt, dass du nicht weist, was da alles in der vom Käufer auszufüllenden "Form  4473", (Firearms Transaction Record ) überprüft wird, bevor das "Go" für den FFL kommt, dass er die Waffe übergeben  darf...

Illegale Waffen bekommt hier wie in den USA mittlerweile jeder, den offenen Grenzen sei "Dank"...

Kommentar von WDHWDH ,

Wer kontrolliert die in der Mehrheit illegalen Waffenbesitzer?

Antwort
von ES1956, 68

Deine Behauptung ist falsch.

In Österreich und der Schweiz ist es kein Problem für einen volljährigen Bürger/in eine scharfe Schusswaffe zu besitzen.

Nur in D haben wir (übrigens erst seit 1972) dieses Recht abgeschafft (eingeschränkt).

**Das war auch dringend nötig denn so ist D das einzig zivilisierte Land Europas geworden. Im Gegensatz zu unseren Nachbarn in Ö und CH können wir uns Nachts noch auf die Strassen trauen ohne Angst zu haben von marodierenden Banden erschossen zu werden. **Ironie off.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Endlich sagts einer wie es ist! Ich habe hier in Deutschland keine Lust auf Schweizer Verhältnisse und den Österreichischen Wahnsinn! Allein die massenhaften Messerstechereien mit Butterflymessern, Fallmessern und die tausenden Toten durch Wurfsterne zeigen erst auf, in welchem Paradies wir leben!

Kommentar von ES1956 ,

Nicht zu vergessen die gefürchtete berüchtigte Nunchaku-Gang von Wien West.

Antwort
von cyberdrone, 96

Ich finde das Waffengesetz einfach nur ein wenig zu streng , ich würde es ein wenig lockern natürlich nicht Ansatz weiße so wie in America größten teils , man sollte immer noch ein waffen Schein machen müssen aber nicht mehr unbedingt einen Grund angeben müssen laut meines Wissens muss man Polizist oder Jäger sein oder mindestens eine lange Zeit im schützen Verein sein ich weis es nicht genau aber es ist sehr schwer ihn zu bekommen. Und er sollte nicht mehr so teuer sein ich glaube er kostet doppelt so viel wie der Führerschein.

Kommentar von multipastinyt ,

genau das meine ich du hast er verstanden

Kommentar von DocIsBack ,

An deiner Antwort kann man sehen, dass Du vom deutschen Waffengesetz, Waffenbesitzkarte, Waffenschein, den Kosten und den entsprechenden Voraussetzungen keinerlei Ahnung hast, aber Hauptsache was zu einem Thema geschrieben zu dem man nichts weiß. Peinlich!

Kommentar von willom ,

Na mal langsam......

Immerhin beschäftigt sich da offensichtlich jemand schon mal immerhin  halbwegs neutral mit der Thematik....., das sollte man doch schon würdigen.

Der Durchschnittsmensch hat eben halt wenig Zugang zum Thema, wird sogar durch die Medienberieselung eher abgeschreckt.

Insofern sollte man schon jeden unterstützen, der sich ideologiefrei zum Thema äußert.

 Also erklären...., Hinweise geben oder sachlich richtig stellen.

Nicht bloß beschimpfen.

Antwort
von Seelenfrost03, 89

Ich finde es auch gut das nicht gleich jeder Irrer eine bekommt. Hier muss man einen Test machen um eine Waffe zu besitzen der zeigt ob man psychisch gesund ist und den Verstand hat damit umzugehen. Zumindest ist das der Sinn der Sache.
Du musst auch anders denken. Ja wenn alle guten als Verteidigung eine Waffe haben können weil Waffen frei zugänglich sind. Wie viele von den guten werden dann wirklich eine Waffe kaufen? Wenn sie vielleicht sogar gegen Gewalt sind und gar keine haben wollen? Die bösen hingegen werden viele Waffen kaufen. Das wäre kein Gleichgewicht mehr. Die guten würden verlieren. Ist jetzt nur mein Gedanke.
Und ja wie bereits genannt. In anderen Ländern sind Waffen frei zugänglich und wie das funktioniert siehst du ja.

Kommentar von Seelenfrost03 ,

Wenn Waffen frei zugänglich sind und nicht jeder böse Mensch sich als solcher auch zu erkennen gibt, bis es zu spät ist, da will ich mal wissen wie du das verhindern willst? Und nein nur weil man keine Waffe hat ist man nicht selber schuld wenn in seiner Gegenwart welche zu schaden kommen oder sogar der gute Mensch selber. Nicht jeder kann damit umgehen. nicht jeder mag Waffen oder Gewalt. und Kindern sollte man übrigens auch keine Waffen geben weil die oft zu dumm sind damit umzugehen. Und hinzu kommt das eine Waffe zu verteidigung zu besitzen oft nicht reicht weil ein Angreifer sie dann oft gegen das Opfer verwendet obwohl das Opfer die Waffe ja zu ihren Schutz hatte. Man sollte sich also schon etwas auskennen. und wenn man sich eh auskennen muss kann man da auch gleich den Waffenschein machen. Da müssen Waffen also gar nicht öffentlich zugänglich sein. den mit Waffenschein kann man ganz legal eine haben.

Kommentar von FloTheBrain ,

"Man sollte sich also schon etwas auskennen."

... und davor und danach wird nur Unsinn geschrieben.

Der Witz ist dir unfreiwillig echt gut gelungen ;-)

Kommentar von Seelenfrost03 ,

Witz hin oder her. Ich steh zu meiner Meinung und finde meine Logik auch logisch. wenn du es nicht verstehst kann ich nichts dafür.

Kommentar von Laestigter ,

Lies dich bitte ein, dann versteht du schon mal deinen Witz mit dem "Waffenschein machen" auch selbst.

Genau so etwas zeigt sofort, wer sich auskennt und wer nicht..

Kommentar von FloTheBrain ,

Deine Logik ???
Logik bedeutet nachvollziehbare und vor allem beweisbare Zusammenhänge. Davon ist bei dir leider nichts zu lesen gewesen. Du hast nur spekuliert und deine Vermutungen, die du darin aufgestellt hast sind in der Realität längst widerlegt. An Ländern in denen das Waffenrecht entsprechend verschärft und gelockert wurde.

Daher verstehe ich dich schon. Ist nicht so, als würde ich nicht verstehen was du meinst. Ich sehe jedoch auch, dass du komplett falsch liegst. Aber das ist normal für alle Menschen in Deutschland, die ihre Informationen beiläufig aus wirklich schlecht gemachten Medien beziehen. Es ist eben mühevoll sich seine Infromationen aus den Primärquellen, z.B. den Kriminalstatistiken aus den USA und UK zu besorgen und diese dann in Relation mit den Gesetzesänderungen in diesen Ländern zu bringen, bzw. mit der Verbreitung von legalen und illegalen Schusswaffen im Volk.

Und was kommt dabei z.B. raus? Richtig, viele legale Waffen im Volk verschlechtern niemals die Sicherheit einer Gesellschaft.

Die Ursachen für Gewalt (vor allem in den USA) liegen ganz woanders. Dort haben wir eine ausgeprägte, bandenmäßige Drogenkriminalität. In diesem Milieu sterben die meisten Schusswaffenopfer. Dann gibt es 50 Millionen Menschen, die so arm sind, dass sie sich keine 3 Malzeiten am Tag regelmäßig leisten können, ohne Perspektive, dass es je besser wird. Gestern gabs mal eine gute Doku über das Gesundheitssystem dort, was immer noch schlecht ist, trotz Obama. Eine alte Frau hate ein großes Geschwür auf der Stirn. Durch Zufall erfuhr sie von einem Krankenhaus, in dem jeden dritten Sonntag im Monat kostenlose OPs angeboten werden, nur so ist sie ihren Hautkrebs losgeworden. In einem der reichsten Länder der Erde und dem Land, das die Welt momentan dominiert.

In Deutschland ist das ähnlich. Auch hier geht die Schere zwischen arm und Reich weiter auseinander. Dann haben wir viele Mitbürger mit Migrationshintergrund, die man aufgrund einer bescheuerten Gutmenschen-Gummibärchen-Mentalität nicht vernünftig integriert hat. Deren Mentalität jedoch passt nicht mit unserer zusammen. Der Bevölkerungsanteil mit arabischen Wurzeln begeht in Deutschland prozentual mit Abstand die meisten Morde. Und das auch in der 3. Generation. Während der Bevölkerungsanteil mit z.B. vietnamesischen Wurzen in der Kriminalstatistik gar keine Rolle spielt.

Aber das darf man hier nicht laut aussprechen und es ist sowieso alles viel einfacher, wenn man massive soziale Probleme mal eben mit ein paar Verboten in den Griff bekommen will.

Wenn du dir Gedanken über Waffen und "böse" und "gute" Menschen machst, dann musst du dir vor allem Gedanken über soziale Ungerechtigkeiten und mangelnde Integration und Parallelgeselschaften machen.

Kommentar von FloTheBrain ,

... und das mit den Arabern, dass deren Intergration aufgrund der Mentalität schwierig bis unmöglich ist, kommt nicht von mir. Auch nicht von der AfD oder der NPD.

Das sagte der Altkanzler Helmut Schmidt.

Kommentar von WDHWDH ,

in den USA gibt es pro Jahr 400 000 Tote wegen fehlender Krankenversicherung, in D 16 000 Grippetote. Ist das nichts?

Kommentar von FloTheBrain ,

Was will uns der Autor mit (der zu hoch gegriffenen) Zahl von 16 000 Toten durch eine Krankheit sagen, gegen die man sich in Deutschland kostenlos impfen lassen kann?

Antwort
von Chocolatex3, 79

Also ich finde das Waffengesetz gut so, wie es ist. Klar kann man sich so nicht so gut verteidigen, aber schau mal die USA an. Da rennt jeder Volltrottel mit einer Waffe rum und es gibt dementsprechend auch mehr Unfälle/Amokläufe etc.

Kommentar von Laestigter ,

Ein unbrauchbarer, falscher  Kommentar, der jedwede Realität, besonders zu den Verhältnissen in den USA leugnet.

Kommentar von Chocolatex3 ,

Ich finde meinen Kommentar gar nicht so unbrauchbar. Es ist ja meine Meinung, und der Fragensteller wollte, soweit ich das richtig verstanden habe, verschiedene Meinungen dazu hören.

Nur weil du anscheinend anderer Meinung bist, musst du mich nicht angreifen.

Kommentar von lukedukeee ,

Den Kommentaren kann man nur zustimmen. Bei keine anderem Thema werden hier soviel Unwahrheiten verbreitet. Und die wenigstens machen sich die Mühe den Gesetzestext nur ansatzweise zu lesen!

Kommentar von Chocolatex3 ,

Ja, ich lese mir den Gesetzestext nicht durch, da hast du vollkommen recht. Das brauch ich aber auch nicht, weil ich weder die Zeit noch die Lust habe mich mit so einem Thema näher auseinanderzusetzen. Meine Meinung basiert auf dem, was ich mitbekommen habe, und dazu stehe ich auch.

Kommentar von FloTheBrain ,

Das ist aber jetzt mal totaler Unfug.

Wenn man keine Lust hat sich mit einem Thema zu beschäftigen, sich eine "Meinung" bildet, die daher auf keinen Fall auf sicheren Füßen steht, und dann meint "Dazu stehe ich auch", ist das einfach nur totaler Unfug.

Wie würde dir ein Chirurg gefallen, der gar keiner ist, weil er keine Lust hatte sich mit dem Thema genau zu beschäftigen und er daher einfach seine Zeugnisse gefälscht hat und trotzdem Leute operiert (gabs alles schon), er aber voll und ganz dazu steht?

Dein Kommentar ist nicht brauchbar, andere haben hier zu anderen Antworten auch Fakten geliefert, die dieses Geschwurbel widerlegt haben.

Erschreckend nur, das solche Leute das Wahlrecht haben. Darum funktioniert direkte Demokratie auch nicht.

Kommentar von Chocolatex3 ,

Soll ich mir denn gar keine Meinung dazu bilden? Was ist bitte so falsch daran, einfach nur seine Meinung wiederzugeben? Der Fragesteller wollte verschiedene Meinungen von verschiedenen Menschen hören und ich habe eine Antwort gegeben. Mir war klar, dass es Meinungsverschiedenheiten gibt, aber dass man direkt als "dumm" bezeichnet wird, war mir nicht bewusst.

Im Übrigen besitze ich das Wahlrecht gar nicht, da ich noch nicht 18 bin. Nicht zu früh urteilen! ;)

Antwort
von Kuro48, 84

Erst einmal sieht man was diese Bewaffnung bringt wenn man in die USA schaut. Wo Waffen sind werden auch welche genutzt. Gegen was willst du dich denn im Normalfall schützen (außer du wohnst in einem Brennpunkt)? Davon ab eskaliert die Lage durchaus gerade durch Waffen und Diebe etc. lassen sich auch nicht so einfach abschrecken.

Dein Hungersnotargument ist auch aus der Luft gegriffen. Wie wahrscheinlich ist, dass in Deutschland soetwas ausbricht?

Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass du von etwas erschlagen wirst, dass jemand aus seinem fenster wirft. Während du jedoch unbedingt eine Waffe willst, wirst du sicher nicht zur Vorsorge nun ständig einen Helm tragen, oder?

Die Waffengesetze sollten eher strenger werden als lockerer. Außerhalb eines Vereins etc. hat z.B. niemand mit Waffen rumzulaufen, der nicht beruflich diese nutzen muss. Der Missbrauch von Waffen ist um einiges Höher als dessen angeblicher, privater Nutzen.

Kommentar von ES1956 ,

Außerhalb eines Vereins etc. hat z.B. niemand mit Waffen rumzulaufen

Wo darf man das?

Kommentar von Kuro48 ,

Wie, wo darf man das? Im Schützenvereien darfst du innerhalb der Vereinsaktivitäten auf den Plätzen eine Waffe haben (sonst schießt es sich schlecht) und Jäher und Polizisten dürfen z.B. auch so damit rumlaufen wenn sie im Dienst sind.

Kommentar von lukedukeee ,

§ 13 Abs. 6 WaffG - diesen Absatz hast du sicher gelesen und verstanden oder?

Strengere Gesetze fordern aber keine Ahnung über die aktuelle Gesetzeslage haben ist sehr befremdlich!

Kommentar von Kuro48 ,

Wie wäre es mir zu sagen was du willst mit klaren Worten, statt irgendwas in den Raum zu werfen und darauf zu warten, dass ich raussuche worauf du dich gerade beziehst?

"Ein Jäger darf Jagdwaffen zur befugten Jagdausübung einschließlich des
Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier,
zum Jagdschutz oder zum Forstschutz ohne Erlaubnis führen und mit ihnen
schießen"

Darauf bezog ich mich. Was auch immer du nun willst, bring es auf den Punkt.

Kommentar von Raketenfritze ,

Schön zitiert (leider ohne Quellenangabe, aber ich kann es trotzdem zuordnen), aber deine Aussage ist leider kaum besser als das, was du kritisierst. Du sagst uns zwar, was du willst, begründest es aber in keinster Weise vernünftig und bringst erst recht keine schlüssigen Belege.

Du willst ein bestehendes Recht ohne vernünftigen Grund einschränken? Ich halte das für eine sehr bedenkliche Einstellung....

Außerhalb eines Vereins etc. hat z.B. niemand mit Waffen rumzulaufen

Und warum nicht? Wie kommst du darauf?

Nur weil du etwas für unnütz hältst, den Nutzen nicht siehst oder sehen willst, muss das glücklicherweise noch lange nicht verboten werden.

Kommentar von Kuro48 ,

Mir wurde nicht mal begründet worauf der Fragende hinaus will, da erspare auch ich mir innerhalb des Gesetzes die Stelle anzugeben.

Wenn du keine Gründe siehstm so darfst du gerne noch mal in meinen anderen Kommwentaren lesen:

- Es gibt keinen Grund eine Waffe bei sich zu haben, denn wenn man sich für so einen unwahrscheinlichen Fall schützt (und nicht gerade jeden Tag durch ein Hochrisikogebiet läuft) ist die Chance von einem Blumentopf erschlagen zu werden auch nicht geringer. Ich warte noch immer auf die Antwort warum man sich mit einer Waffe schützen muss, aber keinen Helm trägt, zumal auch nicht auf dem Fahrrad. Da verletzt zu werden ist auch noch mal viel wahrscheinlicher und, wo ist er?

- Jeder um einen wird damit zum potentiellen Risiko

- Nicht jeder der eine Waffe hat, hat auch das Wissen damit umzugehen und wird damit zum Risiko und sei es schon, dass die Waffen nicht vernünftig weggeschlossen werden und Kinder ran gehen

- Gefahrensituationen die vielleicht harmlos ausgegangen wären, gewinnen an Gefahr da ein Täter nicht nur fliehen sondern auch in die Offensive gehen kann

- Hat der Täter auch eine Waffe oder bekommt die eigene in die Hände wird es erst recht nicht besser

usw.

Da der Fragesteller auch um Meinungen bat, habe ich genau dieses getan, meine Meinung gesagt. Für mich sind Waffen nur Scheinberuhigungsmittel die Situationen eher gefährlicher machen. Das lockere Waffengesetze nicht automatisch mehr Sicherheit bedeuten, sehen wir an der USA. Jeder Hans und Franz hat eine, Kinder sogar in Babyblau und Rosa und gebracht hat es wenig...auß0er Schlagzeilen von Eltern etc. die versehentlich (fast) ihr heim kommendes Kind abgeknallt haben und Kindern die versehentlich mit der elterlichen Waffe ihr Ziel zu gut trafen.

Kommentar von Raketenfritze ,

Das geht völlig aneinander vorbei, eine nicht ausreichend detaillierte Beschreibung ist kein Grund für fehlende Quellenangaben...

Ich habe deine anderen Kommentare gelesen, ich finde nirgends stichhaltige Gründe...

- Die Anzahl der Verbrechen mit Blumentöpfen schätze ich als relativ überschaubar ein, alles andere sind dann Unfälle, die nimmt man an vielen Stellen in Kauf (beliebtestes Beispiel ist hier die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr). Dabei sind die Unfälle aber immer nur eine Begleiterscheinung einer anderen Tätigkeit (z.B. Fortbewegung). Wie man sich vor diesen Unfällen schützt ist dann eine Abwägung, die individuell getroffen wird, je nach Risiko (das nicht nur die Wahrscheinlichkeit, sondern auch die Schwere des zu erwartenden Schadens berücksichtigt), der Art der Schutzmaßnahme und welche Kosten und Einschränkungen sie mit sich bringt.

Ganz im Gegensatz dazu sind Unfälle mit Waffen eher selten, gezielte Angriffe in bösartiger Absicht aber umso häufiger. Derartige bewusste Taten sollten anders bewertet werden. Will mir jemand etwas Böses, dann bin ich lieber vorbereitet, selbiges nicht zu tun verhindert die Tat ja nicht.

- Warum werden ganz normale harmlose und gesetzestreue Menschen zu einem Risiko, wenn sie eine Waffe haben? Deswegen werden sie weder psychisch krank, noch kriminell oder weniger vertrauenswürdig.

- Aktuell bekommt man Waffen nur, wenn man eine entsprechende Fachkenntnis nachweisen kann, das will glaube ich auch keiner ernsthaft ändern. Die Aufbewahrungsvorschriften in Deutschland sind genau beschrieben und relativ streng, die Einhaltung wird kontrolliert. Eine falsche Aufbewahrung führt schnell dazu, dass man die längste Zeit legaler Waffenbesitzer war, das Risiko geht man als vernünftiger Mensch eher nicht ein.

- Der Täter ist durch seinen Angriff bereits in der Offensive, gefährlicher wird es doch eher für Kriminelle, das nehme ich gerne in Kauf. Gewöhnliche (Hand-)Taschendiebe werden sich vermutlich nicht bewaffnen, ebenso wenig werden Wohnungseinbrecher schwer bewaffnet zu Zeiten einsteigen, an denen die Bewohner anwesend sind. Morde und Vergewaltigungen passieren bereits heute, ob der Täter auf ein bewaffnetes Opfer mit noch mehr Gewalt reagieren kann, wage ich zu bezweifeln.

- Dass mit der Waffe in unkundigen Händen Unfug passieren kann ist klar, deshalb würde ich die entsprechende Sachkunde immer voraussetzen. Dann ist es mit der Waffe auch durchaus möglich, einen mächtigeren Gegner in Schach zu halten oder abzuwehren, am besten bevor er so nah ist, dass er die eigene Waffe bekommen kann.

Deine Meinung will dir niemand absprechen, nur eine entsprechende Begründung dazu macht sie besser nachvollziehbar und fördert das gegenseitige Verständnis.

Die USA kann man nicht einfach so über einen Kamm scheren, Waffengesetze unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat teilweise sehr stark, die Kriminalität ebenso. Interessanterweise haben dabei oft Staaten mit weniger restriktiven Waffengesetzen weniger Schusswaffentote, sind aber tendenziell auch eher ländlich geprägt. Dies spricht dafür, dass eher andere Faktoren als der legale Waffenbesitz Einfluss auf die Anzahl der Schusswaffentoten haben. Und Waffen in den Händen von unkundigen Personen (egal welchen Alters) sind immer eine schlechte Idee, da stimme ich dir zu.

Kommentar von WDHWDH ,

Wer kontrolliert die illegalen Waffenbesitzer?

Kommentar von Kuro48 ,

Also müssen Waffen legal werden, weil es illegale Wege gibt sie zu beschaffen/besitzen? Mit der Argumentation dürfte gar nichts illegal sein, denn an (fast) alles kommt man irgendwie ran wenn man die Mittel und/oder den Einfluss dafür besitz.

Was das für Konsequenzen hätte, kann man sich leicht ausmalen.

Kommentar von Raketenfritze ,

Es geht schlicht und einfach darum, dass legale Waffen und ihre Besitzer eine verschwindend geringe Gefahr darstellen, illegale Waffen und ihre Besitzer jedoch ein erhebliches Problem und ein Sicherheitsrisiko sind (der Amoklauf in München ist nur ein besonders aktuelles Beispiel, andere Vorfälle werden in den Medien nur nicht so umfassend thematisiert). Und illegale Waffen beeinflusst man eben nicht über schärfere Waffengesetze, da ist Augenwischerei.

Um der Bedrohung durch illegale Waffen zu begegnen muss aktive Verbrechensbekämpfung betrieben werden, das ist aber deutlich zeit- und kostenintensiver als eine kurze (aber leider wirkungslose Gesetzesänderung) und lässt sich weniger gut beim Volk verkaufen.

Kommentar von Kuro48 ,

Woher weiß ich wie geübt, gewissenhaft und mental gefestigt eine Person ist, die einfach so eine Waffe spazieren führen?

Illegale Waffen kann man nicht ganz vermeiden, dass ist wie die Sachen mit den Drogen. Da muss auch nicht Crystal, Koks, Speed und was es nicht alles für Zeug gibt legalisiert werden, weil es illegal eh ins Land kommt.

Effektiv wäre es aber eher mehr in unseren Schutz in Form ausgebildeter Polizisten etc. zu investieren als in eine Privatbewaffnung. Der Abbau von eigentlich notwendigen Stellen im Polizeidienst wäre schon wieder ein weiteres Thema zu dem Problem. An Bewerbern würde es nicht mangeln.

Kommentar von Raketenfritze ,

Wichtig ist, dass nicht du das wissen musst, sondern die Stelle, die die Erlaubnis dazu erteilt... Das war aber an dieser Stelle nicht das Thema.

Irgendwie scheine ich das nicht verständlich zu formulieren... Es geht nicht darum, jegliche Beschränkungen komplett fallen zu lassen, sondern darum, dass die eigentliche Problematik nicht bei den legalen Waffen oder ihren Besitzern liegt. Von denen geht eine zu vernachlässigende Gefahr aus, die Durchsetzung strengerer Regeln in diesem Bereich schränkt gesetzestreue Bürger stark ein, ohne einen entsprechenden Gegenwert zu erzielen. Worin sollte also der Sinn dieser Maßnahme bestehen? Wie gesagt, eine bedenkliche Einstellung...

Und im Umkehrschluss bezweifle ich auch stark, dass sich die öffentliche Sicherheitslage stark verschlechtert, wenn die Regeln für den legalen Waffenbesitz und das Führen gelockert werden.

Illegale Waffen können nicht komplett vermieden, aber stärker bekämpft werden, damit hätte man wirklich mal etwas für die Sicherheit getan.

Und in deinem Punkt zur Polizei stimme ich dir zu, der Trend zu immer weniger Stellen und immer weniger Budget muss umgekehrt werden, sonst wird das nichts mit der Sicherheit.
Du bringst dabei aber auch zwei Themen durcheinander, die nichts miteinander zu tun haben, die Ausgaben von Privatpersonen können ja nicht in das Polizeibudget transferiert werden.

Antwort
von willom, 41

Hä....?

Wie kommst du auf die Idee, daß man in A / CH / D keine Waffen haben darf...?

Die Schweiz strotzt geradezu von normalen Bürgern, die aus unterschiedlichen Gründen Schußwaffen besitzen.

In Österreich kann man etliches an Gewehren und Flinten fast völlig frei erwerben und selbst der Erwerb von Kurzwaffen zur Selbstverteidigung ist nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch möglich.

Selbst in Deutschland ist legaler Waffenbesitz etwas völlig normales....: mehrere Millionen Jäger, Sportschützen oder Sammler besitzen an die 10 Millionen Schußwaffen.

Kommentar von Laestigter ,

War ein Schreibfehler in der Überschrift, hab Ich durch GF korrigieren lassen.. (der hatte das Wort "wie" vergessen)

Antwort
von FloTheBrain, 18

Schon an der Frage merkt man, dass du falsche Tatsachen behauptest und zur Grundlage machst.

So geht das nicht.

Antwort
von crazyElfe, 67

Ich finde es gut, wenn ich an Amerika denke, wo sich kleine Kinder erschießen oder sie die Eltern, wird mir schlecht. Davon abgesehen kann man sich auch sehr gut ohne verbotene Waffen wehren, gibt genug alternativen.

Kommentar von DocIsBack ,

Schusswaffen sind nicht verboten, nur erlaubnispflichtig. Von den USA und den Unterschieden zu D hast Du keine Ahnung! Und was sind denn die tollen Alternativen? Komm mir jetzt ja nicht mit Pfefferspray oder Selbstverteidigungskursen um die Ecke gehumpelt...

Antwort
von GangsterToast12, 82

Ich finde es gut, dass die Waffengesetze so streng sind. Wir benötigen keine Schusswaffen. Man sieht es doch an den USA.
Natürlich gibt es auch Gegenstimmen, das ist mir bewusst. Aber persönlich halte ich das für eine gute Idee.

Antwort
von lupoklick, 12

Ich finde es nicht gut, Waffen zweck Erschießung eines streitsüchtigen Nachbarn oder eines Einbrechers zu haben.

 Wer du dich angeblich "verteidigen" willst, mußt du  damit rechnen, daß  der Andere ein besserer Schütze ist - und dich "in Notwehr" in die Ewigen Jagdgründe" schickt....

 Es ist korrekt, daß nan nicht einfach, ohne Berechtigung, Waffen "bei Aldi"  kaufen  (Kindersprech: "holen") kann....

PS: für den Preis einer Waffe kannst du  einen Jahresbedarf an Brot kaufen .... sogar bei Aldi, ohne Schein,,,

Kommentar von lukedukeee ,

Und deshalb wirfst du lieber  Brot auf den Angreifer bis er genug Kohlehydrate hat und dann nach Hause geht?

Kommentar von lupoklick ,

Wer auf die irre Idee kommt, mich persönlich anzugreifen, den lade ich zu einer Tasse Kaffee ein....

Kommentar von Kuro48 ,

Ne, ich ziehe völlig dümmlich eine Knarre, da es keine großen Regeln gibt kenne ich ich null damit aus, baller drauf los und jage dem nach Hause gekommenen Familienmitglied eine Kugel in den Kopf oder mein Gegenüber der friedlich mit der Stereoanlage verschwunden wäre, zieht auch seine Waffe und weiß besser als ich was er damit zu tun hat oder man hat Hemmungen auf einen Menschen zu schießen und als nächstes hat der Angreifer die Waffe usw.

Im eigenen Haus ruft man die Polizei oder versucht raus zu kommen oder im Freien läuft man weg. Ich möchte auch ungerne ständig von Leuten mit Waffen umgeben sein. Die Gefahr ständig Waffen um mich zu haben mit Besitzern die ich nicht kenne und dessen Gefahr für mich ich nicht einschätzen kann, ist für mich schlimmer als die Gefahr vielleicht, eventuell irgendwann in meinem Leben angegriffen zu werden. An dem Punkt bewaffne ich mich doch nicht mehr um mich vor Kriminellen zu schützen, sondern um mich vor mein gesamtes Umfeld zu schützen.

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