Frage von Alicechen1234, 174

Findet ihr es nötig einen Rüden zu krastrieren?

Antwort
von Xineobe, 72

Das kommt auf das individuelle Tier an.

Auch ein gut erzogener Hund, kann Stress haben, wenn er eine läufige Hündin riecht. Und auch wenn Kastration keine Erziehung ersetzt, vergisst Mensch oft, dass es Tiere mit einem Sexualtrieb sind, was für manche Tiere nun mal stressig sein kann. Es kann soweit gehen dass die Hunde nichts mehr fressen, ständig versuchen zu entkommen, aggressiver werden, generell sehr angespannt sind bis hin zu Fieberschübe oder ähnliches.

In solchen Fällen ist eine Kastration anzuraten.


Durch den Kastrations-Chip kann mittlerweile wunderbar
getestet werden, ob ein Verhalten, oder eben auch Stress durch eine
Kastration verbessert werden könnte




Kommentar von YarlungTsangpo ,

Wenn "Stress beim Mensch durch Sexualtrieb beim Hund" der Grund zur Kastration sein sollte, dann ist die Hundeanschaffung fehl gelaufen.

Der Mensch ist 365 Tage im Jahr mit Sexualtrieb ausgestattet, der Hund nur zwei Mal drei Wochen im Jahr.

Dennoch kommt kein Mensch auf die Idee, junge Menschen zu kastrieren, damit die Eltern keinen Stress dadurch haben.

Das ist also und darf kein Grund sein. Man kann Hunde (anders als Katzen) in der Fortpflanzungszeit sicher verwahren und Läufigkeitsgerüche (das Verteilen und Lesen) durch wissendes Laufen mit Hund vermeiden.

Kommentar von Xineobe ,

Ich glaube hier wurde meine Aussage falsch verstanden ;)

Es geht nicht um den Stress beim Menschen, sondern immer um den Stress den das Tier hat.

Es bedeutet für den Hund Stress, Hündinnen zu riechen aber nichts machen zu können. Auch wenn sie abrufbar sind oder Jaulen "verboten" werden kann, ändert es nichts an dem Stress für den Hund.

Rüde können genau so fast das ganze Jahr dem Stress ausgesetzt sein ;) Was glaubst du wie viele läufige Hündinnen  so eine Rüdennase bei großen Gassirunden wahrnehmen kann ;)

Die Steigerung dieses Stresses ist eben Fressunlust, Fieber, usw.

Hinzu kommt, dass eben auch durch Hormone Verhalten zu anderen Rüden aggressiv sein kann.

Um zu testen was Erziehung und was Hormone sind, ist eben der Chip ideal


Und den Sexualtrieb eines Hundes mit dem Sexueltrieb eines Menschen zu vergleichen, geht aber mal gar nicht ;)  Wobei manchen Menschen sicher auch ein Kastrations-Chip gut tun würde ;)


Antwort
von derbas, 61

Es ist mir damals vom Tierarzt empfohlen worden "da man das nunmal macht". Ich habs dann auch machen lassen. Heute denke ich da anders drüber. Man sollte von Fall zu Fall entscheiden.

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 81

Nein, es gibt keine Gründe außer der Empfängnisverhütung bei Hunden.

Mit verantwortungsbewusstem Halter gibt es aber keinen ungewollten Nachwuchs.

Manche Tierheime verlangen die Kastration - als Schutz für den Hund, damit dieser nicht in der Massenvermehrung der Welpenmafia landet.

Lesenswert zum Thema:

http://www.poodle-of-the-curly-future.de/mediapool/131/1313327/data/kastration.p...

Der Link ist ein kleiner Auszug aus dem Buch: Kastration und Verhalten beim Hund, Autoren: Gansloßer, Strodtbeck

Kommentar von Xineobe ,

Hypersexen sit ein Grund und passiert nicht selten. Es kann soweit gehen, dass die Tiere nichts mehr fressen oder gar Fieber bekommen.

Auch wenn der Hund gut erzogen ist, kann der Geruch einer läufigen Hündin Stress auslösen.

Daher gibt es sehr wohl Gründe, Rüden zu kastrieren.

Durch den Kastrations-Chip kann mitlerweile wunderbar getestet werden, ob ein Verhalten, oder eben auch Stress durch eine Kastration verbessert werden könnte

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Es gibt Hypersexualität, daß Rüden unter der dauernden Androgenausschüttung tatsächlich leiden. Aber das ist bei weitem nicht so häufig wie die durchgeführten Kastrationen.

Wusstest Du, dass der Urvater des Hundes, der Wolf in den Phasen außerhalb der Fortpflanzungszeit (nur einmal im Jahr) die Androgene zurück fährt, so daß sich sogar die Hoden verkleinern? 

(Quelle: Prof.Kotrschal, Wolf, Hund, Mensch)

Nur noch ganz wenige, sehr ursprüngliche Hundetypen zeigen das angedeutet und haben nur eine Fortpflanzungszeit im Jahr.

Der Großteil der Hunde ist "alle Zeit bereit"

Das kann in Wohngegenden mit sehr dichtem Hündinnen Bestand zu wirklichem Stress und Problem ausarten.

Allerdings, gibt es Mechanismen wissend mit diesem Thema umzugehen. Das hilft dn meisten Rüden.

Hypersexualität tritt oft bei Kryptochoriden Rüden (Einhoder) auf, diese müssen sowieso aus gesundheitlichen Gründen Total operiert (Kastriert) werden.

Es gibt aber auch noch ein paar Hunderassen, bei welchen das wohl auch züchterisch (wissend oder unwissend) gefördert worden ist. Oft bei Kleinhunderassen und den Klein-Terriern.

Das ist dann in angezüchtetets Sozialverhaltens-Defizit.

Kommentar von wotan0000 ,

Mein Hund hat Futter und Wasser verweigert und sich in sein Schneckenhaus zurückgezogen.

Hätte er gejammert, dann wären wir klargekommen, der hat aber einfach still gelitten und wurde darum 1x chemisch kastriert und danach richtig.

Antwort
von LukaUndShiba, 95

Nein.

Wenn Keine gesundheitlichen Problem vorliegen würde ich es nicht machen. 

Antwort
von silberwind58, 60

Mein Neuer,Kleiner wird im Endgewicht nur 4-5 kilo. Da hätte ich angst,Er übersteht die Narkose nicht ! Er remmelt ab und zu bei mir oder meiner Tochter aber das verbiete ich Ihm mit strengem AUS ! Jetzt warte ich mal,wie Er sich verhält,wenn Er erwachsen ist,aber ich hoffe,da muss kein Skalpell dran!

Kommentar von HannahHi ,

Warum sollte we die Narkose nicht überleben? :o

Sogar mit meinen Farbmäusen ist das kein Problem

Kommentar von silberwind58 ,

Ich hab angst bei einer Vollnarkose! Und ich weis aus dem / Meinem Gefühl,da kommt nix gutes bei raus! Mein Hund ist ein schlechter Esser,wenig und sehr empfindlich. Ich hab angst,Er ist zu schwach für eine Vollnarkose ob wohl Er gesund ist!

Kommentar von wotan0000 ,

Mein Opi hatte ja schon häufiger Narkosen wegen ziehen eines Milchzahnes, Kastration und seit einigen Jahren wegen jährlicher Zahnreinigung.

Er hat alle gut überstanden, selbst die im letzten Jahr, wo er so stark abgebaut hat.

Juni/Juli ist er wieder dran und ja, jetzt steigt die Angst - aber nicht weil er schon alt ist, sondern weil das Luder einfach nicht mehr an Gewicht zulegen will. 

Wir werden durch Untersuchungen die Narkosetauglichkeit prüfen lassen und dann heisst es wieder *Augen zu und durch*.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Das Behuckeln hat vielerlei Ursachen und hat mit Sexualverhalten beim Hund nichts zu tun. Es ist oft sogar völlig ohne Aussagewert.

Also, kein Grund einem Hund eine Vollnarkose mit Operation zuzumuten.

Kommentar von Xineobe ,

Das ist so nicht zu verpauschalisieren. Es kann eine Übersprungshandlung sein, es kann aber durchaus sexueller Natur sein

Antwort
von beglo1705, 91

Nein, wenn es nicht krankheitsbedingt ist find ich´s total überflüssig. Auch ein kastrierter Rüde wird seine "Unarten" bei entsprechend fehlender Erziehung bei behalten.

Antwort
von SJ7IFVQ5, 1

Klar was passiert wenn er wegläuft und eine unkastrierte Hündin trifft?! Ich finde man sollte sein Tier grundsätzlich wenn möglich kastrieren! Oder meinst du nicht es gibt genug verwahrloste Hunde auf der Welt?! Warst du mal im Tierheim und hast dir die vielen Welpen angesehen!? Oder gar im Ausland wo Hunde wegen ihrer Anzahl sterben müssen?! Da ist züchten und einfach nicht kastrieren ja wohl ein Verbrechen!

Außerdem solltest du den Aspekt betrachten das unkastrierte Hunde männliche Hormone produziert was sie natürlich dazu bringt sich Paaren zu wollen! Ich kenne einen Dackel der hat sich bis er kastriert wurde immer auf eine Katze gestürzt und wollte ständig am Arm wie man das so kennt! Das ist weder schön für Hund noch für Besitzer

Kommentar von Alicechen1234 ,

In Deutschland gibt es nicht so viele Straßenhunde. Und mein Hund "benimmt" sich .

Antwort
von Mell1990, 57

Ich würde meinen Rüden immer kastrieren lassen.
Unser wurde schon automatisch im Tierheim kastriert aber ich sehe das beim Rüden von einer Bekannten.
Immer wenn die Nachbarshündin läufig ist, dreht der total am Rad weil er nicht hinkommt, sie aber riecht.
Und dann jault der den ganzen Tag, steht nur am Zaun und hechelt sich einen ab. Das ist doch auch für den Hund total blöd dieser stress

Kommentar von HannahHi ,

Das kannst du aber nicht verallgemeinern

Kommentar von silberwind58 ,

Das stimmt,das ist Stress für den Rüden!

Antwort
von Virgilia, 45

Meiner Meinung gibt es drei Gründe, warum ein Rüde kastriert werden sollte: 

1. Wenn man ein gemischtes Rudel hat und min. eine Hündin nicht kastriert ist. Da muss man dann abwägen, ob man die Hündin oder den Rüden kastrieren lässt. 

2. Aus medizinischen Gründen.

3. Wenn der Rüde bei läufigen Hündinnen wirklich leidet (nicht mehr frisst/trinkt, Durchfall bekommt,...). In dem Fall würde ich aber erst zu einem Kastrationschip raten, um zu testen, ob eine Kastration das Problem wirklich lösen würde. 

Sowohl Hündinnen, als auch Rüden sollten körperlich und geistig "erwachsen" sein, bevor dieser Eingriff vorgenommen wird. Auch sollte man diese Op nicht auf dir leichte Schulter nehmen. Und eine Kastration ersetzt in keinster Weise die Erziehung! 

Kommentar von Sientis ,

Ich empfehle erst vom Tierarzt einen Chip setzen zu lassen, der die selbe Wirkung wie Kastration hat, aber nur auf Dauer ist. Einfach um den Zustand des Hundes in dieser Lage zu sehen

Antwort
von NalaLilly, 76

Nein also ich würde einen Rüden nicht kastrieren lassen.

Frohe Ostern 🐰

Kommentar von Alicechen1234 ,

Danke, gleichfalls :)

Kommentar von NalaLilly ,

Dankeschön, also ich würde es nicht machen ausser es ist wegen einer Krankheit. Und es kotet geld( ok Hunde kosten Geld) aber es ist für mein Zweck unnötig.

LG

Kommentar von wotan0000 ,

*Und es kostet geld( ok Hunde kosten Geld)*

Ein Rüde der dann Futter und Wasser verweigert wird beim TA teurer.

Antwort
von bxlla, 86

Hallo. Das ist eine sehr gute Frage! Also meiner Meinung nach kommt es je nach Größe beim Hund an. Unseren Mini Chihuahua lassen wir zum Beispiel nicht kastrieren, da er eh schon so klein ist und da nichts passieren könnte. Jeder hat da aber eine andere Meinung. Du wirst schon wissen, ob es bei deinem nötig wäre, oder nicht :)

Kommentar von beglo1705 ,

Das ist absoluter Nonsens. Ein Husky oder Schäfer muss also kastriert werden und ein Chi nicht, weil er klein ist oder was? Entweder ist der Hund erzogen und ich als Halter kann den Hund (Größe egal!) abrufen oder eben nicht, dann braucht man aber auch keinen Hund (Größe wieder egal, da jeder Hund erziehen braucht).

Grad bei den Schoßhündchen wäre oftmals eine ordentliche Erziehung wünschenswert, anstatt sie zu kastrieren, in der Hoffnung dass er lieber wird.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

An alle: Wie wäre es denn inn Rüden in der "Läufigkeitszeit" der Hündinnen an die Leine zu nehmen?

Kommentar von bxlla ,

Das ist meine Meinung. Ich kastriere meinen Hund nicht, weil er eh sehr klein ist. Was du daraus schließt ist dein Problem und nicht meins 😂👋

Kommentar von derbas ,

So ein Schwachsinn. Was hat die Größe des Hundes mit der Notwendigkeit zur Kastration zu tun?

Kommentar von bxlla ,

Es ist meine Meinung. Was verstehst du daran nicht? Wenn du nicht der selben Meinung bist, dann bitte mal den Mund halten und einfach ignorieren! DANKE!

Kommentar von wotan0000 ,

Was hat das mit der Hundegrösse zu tun.

Mein Chi war bei Kastration 6 Jahre alt und 3 kg leicht.

Fressen und Trinken wurden verweigert und er war für uns nicht sichtbar in seiner Höhle verborgen.

Dein Mini ist 12 Wochen und Du weisst doch noch gar nicht wie er sich entwickeln wird.

Unser Plan war auch nie unseren kastrieren zu lassen.

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