Frage von MehrPSproLiter, 246

Findet ihr es moralisch vertretbar, ein Kind mit Down-Syndrom abzutreiben?

Antwort
von WhoNose, 134

Ich finde, dass ich gar kein Recht hätte, das überhaupt werten zu dürfen, weil ich die Umstände der Frau nicht kenne.

Und selbst wenn es nur aus dem Grund wäre, dass das KInd ein Down-Syndrom hat, das die Frau abwertet oder sonst was, wäre es ihre alleinige Entscheidung.

Deshalb bleibe ich dazu neutral.

Antwort
von Kajjo, 73
  • Selbstverständlich ist es moralisch vertretbar, wenn nicht gar moralisch gefordert, im Falle von schweren Behinderungen so früh wie möglich eine Schwangerschaft abzubrechen. 
  • Dies ist ja auch in Deutschland rechtlich klar geregelt und im großen Konsens der Gesellschaft.
Kommentar von carn112004 ,

Konsens, dass es moralisch gefordert ist?

Ziemlich sicher nicht.

Und auch die aktuelle Regelung ist nicht so richtig Konsens im Sinne von alle sind damit einverstanden, sondern mehr im Sinne von Waffenstillstand.

Kommentar von annemarie37 ,

Und mit was für Waffen ziehst du wieder in den Krieg?

Kommentar von carn112004 ,

Keine, da Argumente keine Waffen sind.

Und dem Fragesteller nutzt es ja nichts, wenn Kajjo von großem Konsens spricht, obwohl der Konsens zumindest was Spätabtreibungen wegen Behinderung (bei den Abtreibungen nach Fristenregelung ist ja Behinderung i. A. noch nicht feststellbar und selbst wenn, weiß ja niemand davon, weil die Schwangere keine Pflicht hat, die Angabe zu machen) wenigstens unter der Oberfläche viele Risse hat.

Und ja, das lässt sich belegen:

http://www.spiegel.de/spiegel/a-631869.html

"Was den Senges niemand sagt: Es steht längst fest, dass sich die Ethikrunde gegen die Abtreibung entscheiden wird.

Nicht, weil die Mediziner zur Überzeugung gelangt wären, dass die
Familie das Leben mit dem Kind schon schaffen werde. Oder weil kein Arzt
gegen sein Gewissen gezwungen werden kann, eine Abtreibung
durchzuführen. Sondern, weil nach einem ungeschriebenen Gesetz in keinem
bayerischen Krankenhaus ein Arzt ein Kind nach der 22. Woche abtötet,
wenn seine Behinderung mit dem Leben vereinbar ist - Bundesgesetz hin
oder her."

Soviel zum Thema es sei Konsens, wie Spätabtreibungen bei Behinderungen zu werten und zu handhaben sind.

In Berlin hätten die ihre Abtreibung vermutlich gekriegt.

Wenn man in einem Bundesland Spätabtreibung aufgrund Behinderung bekommt und in einem anderen Bundesland kaum oder gar nicht, weil es dort ungeschriebene Sitte ist, kann man sich viel darüber streiten, was Bayern doch für eine verbohrt konservativ-hinterwälderische Provinz ist oder was Berlin doch für ein moralisch verkommener Sauhaufen sei.

Objektiv ist aber aufgrund der Tatsachen festzuhalten, dass es keinesfalls einen breiten Konsens bezüglich der Abtreibung aufgrund von Behinderung gibt.

Ferner ist es Tatsache, dass niemand verpflichtet ist, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. Also ignorier meine Aussagen ruhig.

Kommentar von annemarie37 ,

Bis 22. SSW herrscht offenbar sogar in Bayern sozusagen ein Konsens... Spätere Abbrüche sind eh extrem selten, weil Behinderungen meist früher festgestellt werden.

Antwort
von greck89, 105

Ich persönlich finde es Quälerei Menschen mit Behinderung egal welcher Art außer sie sind geistig normal auf diese Welt zu bringen sie werden ni von der Gesellschaft zu 100 prozent akzeptiert  und kosteten unnötig Geld nerven und meistens Freunde und Familie. Die meisten Mütter bekommen Depression und geraden in eine Spirale aus selbst hass usw. Aber letztendlich muss es jeder für sich entscheiden ich Würde nicht so leben wollen aber sie kennen es ja auch nicht anders von daher denken sie es is normal so wie ich bin Grade bei Down-Syndrom gibt es eben auch intiligente Menschen.

Um zum Punkt zu kommen es muß jeder letztendlich für sich entscheiden den es ist nicht wie ein Hund der bissig ist und den man abgeben kann es ist ein Mensch der genau so liebe und Zuwendung brauch und ein Teil der Mutter und Vater  ist 

Antwort
von annemarie37, 65

Ich finde es fahrlässig einfach eine Kategorie "Down Syndrom" zu kreieren. Down Syndrom kann eine ganz minime Störung sein, die man kaum merkt. Es kann aber auch eine sehr starke Behinderung sein, oft mit noch weiteren Gebrechen (Herzfehler etc.) verbunden. Down Syndrom-Kinder sind nicht alle so herzig wie jene, die wir jeweils auf verharmlosenden Propaganda-Fotos zu sehen kriegen.

Ausserdem sind Paare und Familien nicht alle gleich tragfähig. Der Entscheid, ob nach einer solchen Diagnose die Schwangerschaft abgebrochen werden soll oder nicht ist schwierig und kann nur von den Betroffenen selbst gefällt werden.

Es steht niemandem zu, darüber moralisch zu richten. Und der Entscheid zum Abbruch hat übrigens nichts mit Behindertenfeindlichkeit zu tun.

Antwort
von blackforestlady, 85

Das muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn es so ist, dass man abtreiben muss so soll es sein. 

Antwort
von Dummie42, 97

Ich finde es auch moralisch vertretbar, einen Fötus ohne Down-Syndrom abzutreiben, wenn die Mutter für sie schwerwiegende Gründe hat, die gegen eine Schwangerschaft sprechen. Da sollten sich andere Menschen mit ihrer persönlichen Meinung dringend zurückhalten.


Antwort
von Mewchen, 50

Bis max. 20./21. SSW ja, denn um den Dreh rum entwickeln sie erst die nötigen Verbindungen um Schmerz zu spüren. Alles danach, dein.

Antwort
von Stellwerk, 80

Ich stecke nicht in der Haut der Eltern und maße mir darüber kein generelles Urteil an. Wie bei jeder anderen Abtreibung kommt das total auf die Umstände an, finde ich.

Antwort
von armeskaenguru, 64

Hallo

Ja, ich finde es moralisch vertretbar.

Fakt ist auch, dass 95% der Frauen, welche eine solche Diagnose erhalten, sich für eine Abtreibung entscheiden. Die Zahl ist zwar rückläufig, aber doch eindeutig.

Einige Frauen entscheiden sich trotzdem für das Kind. Weil behinderte Kinder heute vermehrt akzeptiert sind und Hilfen bestehen.

Nichts desto Trotz heisst das, die nächsten 18 Jahre und länger für dieses Kind zu sorgen. Es kommt vielleicht in ein Heim, braucht einen geschützten Arbeitsplatz etc. Eine Ehe kann daran zerbrechen (manche schweisst es dagegen zusammen), es gibt finanzielle Probleme (wenn auch heute viele Hilfen bestehen), die Betreuung durch die Eltern kann diese körperlich überfordern etc.

Stehst Du denn selbst vor dieser Entscheidung?

Freundlichen Gruss

tm

Antwort
von zkrieger, 97

In gewisser Hinsicht schon. Wenn ich in dieser Situation wäre würde ich auch darüber nachdenken was ich dem Kind damit antue. Wir leben in einer Zeit wo man immer noch wegen den kleinsten Sachen ausgegrenzt wird und da denke daran, dass mein Kind auch gemobbt wird und ich mal mir sein ZUkunft etwas aus.... Natürlich ist es jedem das seine. Ich wüsste selber nicht genau was ich machen würde weil das auch auf die Psyche geht. Aber Kind bleibt Kind und nur weil es dieses Syndrom hat heißt es nicht das es weniger wert ist und das man mit dem Kind keine freude haben kann  

Antwort
von heiisayed, 128

Es wäre verständlich, wegen der zusätzlichen Aufmerksamkeit, aber ich halte es für ein Unding

Antwort
von carn112004, 34

Also mir hat man letztens eine Frage gelöscht, weil es eine Frage war, die vermeintlich eine Debatte um eine moralische Wertung hätte provozieren können. Mal gucken, ob die hier bleibt...

Meine Antwort:

Man kann nur definitiv sagen, dass das 1-2 Monate vor der Geburt praktisch genau gleich moralisch vertretbar wie 1-2 Monate nach der Geburt. Denn das ungeborene 1-2 Monate vor der Geburt unterscheidet sich nicht wesentlich von dem 1-2 Monate nach der Geburt. (z.b. ist es nicht von der Mutter abhängig, sondern kann problemlos von Dritten versorgt werden, sofern es eben nur von der Mutter getrennt wird; aber da das bei der Abtreibung sowieso gemacht wird, ist es einerlei ob schon draußen oder nicht; die Frage ist nur, ob man vorm Rausholen eine tödliche Spritze ins Herz sticht oder nicht).

Alles andere ist Meinung. Ich meine z.b. dass Kinder wegen ihrer Behinderung 1-2 Monate nach der Geburt "abzutreiben" unmoralisch ist; folglich bin ich auch 1-2 Monate vor der Geburt dagegen.

Andere sehen das anders und finden 1-2 Monate vor der Geburt wegen Down abtreiben sei unproblematisch oder zumindest von Außenstehenden nicht moralisch zu beurteilen; die jaulen dann aber meistens rum, wenn man sie auf die logische Konsequenz aufmerksam macht.

Bezüglich früherer Abtreibungen, also bevor das Kind außerhalb der Mutter überlebensfähig wäre, ist die Wertung vielleicht nochmal etwas komplizierter, da es ja dann nicht nur darum geht, ob man das Kind vorm rausholen/vor Geburt mittels Injektion tötet, sondern ob und wie man die Mutter letztlich davon überzeugen/dazu zwingen kann und/oder darf die weiteren Monate Schwangerschaft bis zur externen Lebensfähigkeit mitzumachen.

Antwort
von Gingerale3, 21

ich finde das jederzeit vertretbar. weil man sonst quasi sein leben schon gelebt hat.

Antwort
von CA2311, 99

Nein finde ich nicht, auch mit dieser Behinderung ist doch ein qualitativ hochwertiges glückliches Leben möglich.
Die Kinder brauchen halt etwas mehr Unterstützung und Förderung.

Kommentar von CundM9876 ,

Sehe ich genau so.

Kommentar von Dummie42 ,

Wenn man sich auf eine Schwangerschaft einlässt, dann weiß man, dass man für die nächsten 18-20 Jahre eine große Verantwortung übernimmt und in seiner persönlichen Freiheit stark eingeschränkt sein wird aber wenn man weiß, man wird ein behindertes Kind auf die Welt bringen, dann endet diese Einschränkung nicht nach 20 Jahren, sondern bleibt wahrscheinlich lebenslang. Diese Kraft kann nicht jeder aufbringen.

Kommentar von carn112004 ,

Wo steht denn geschrieben, dass für solche Kinder keine Adoptiveltern gefunden werden können?

http://www.washingtontimes.com/news/2013/jul/9/hundreds-call-to-adopt-down-syndr...

"“There is a couple in another state who have contacted an adoption
agency looking for a family to adopt their Down Syndrome unborn baby. If
a couple has not been found by today they plan to abort the baby. If
you are interested in adopting this baby please contact Fr. VW
IMMEDIATELY,” the post read."

"“When we got in and opened up around 9:30, it was nearly nonstop. All
day long, we were receiving phone calls from people who wanted to adopt
the baby,” church staff member Martha Drennan said. “Father Vander Woude has gotten over 900 emails in regard to the baby.”

The offers were narrowed to three families, which the unborn child’s parents are reviewing with the help of an adoption agency."

Somit ist das ganz einfach blanker Unfug, dass die Frau sich durch nicht abtreiben des Down-Kindes zwingend jahrzehntelang oder ein Leben lang verpflichtet; eine Adoption ist vom Prinzip her auch denkbar.

Und die zwei Pappnasen, die diesen bezüglich der FAKTEN falschen Kommentar upgevotet haben, sind eben auch dem blanken Unfug verfallen.

Aber diesen Standard-Unfug, dass nicht abtreiben zwangsläufig bedeutet, dass man sich 18+Jahre um das Kind kümmern muss, wiederholen Pappnasen immer wieder egal wie oft man sie auf die Tatsache hinweist, dass bei Adoption die 18+ Jahre eben nicht anfallen (Ja, Adoption hat andere Nachteile; aber wer eben sagt, es gäbe nur um das Kind kümmern oder abtreiben, tätigt eindeutig eine unwahre Aussage, völlig egal ob es Gründe gegen Adoption gibt oder nicht)

Kommentar von Dummie42 ,

Immer dieses Sonnenscheingerede, wie einfach doch alles sei, wenn man nur will. Ja es gibt tolle Menschen mit Down-Syndrom. Ich weiß, es gibt sogar einen jungen Mann, der es bis zum Abitur geschafft hat, aber das ist die absolute Ausnahme.

Und ja, ich habe auch schon mal von einem Fall gehört, da hat ein Pärchen ein Kind mit Down-Syndrom adoptiert, aber nun tu doch bitte nicht so, als würden Paare Schlage stehen, um behinderte Kinder zu adoptieren.

Wir haben es in unserer Verwandtschaft erlebt. Ich habe zwei Cousinen, die zu den Contergan-Kinder gehören. Und beide sind schwer körperlich und auch geistig behindert. Die Mütter haben sich für ihre Kinder aufgeopfert, bis sie es körperlich nicht mehr konnten und beide Mütter sind auch früh gestorben und diese meine Cousinen - natürlich mittlerweile beide weit über 50 - vegetieren seit vielen Jahren in der stationären Schwerstbehindertenpflege, wobei eine von Beiden mittlerweile auch verstorben ist. Glückliche Familien waren das nie. Soviel Opferbereitschaft ginge mir persönlich ab.


Kommentar von carn112004 ,

Lern Logik!

Sagte ich irgendwas von Sonnenschein?

Nein.

Ich sagte nur, dass 3 Optionen existieren, nämlich:

Abtreiben

Behalten

Adoption

Du sagtest, es existieren nur 2.

Deine Aussage unwahr, meine Aussage wahr; nicht mehr und nicht weniger.

Zur Wertung der 3 Optionen habe ich nichts gesagt, sondern nur, dass es 3 sind und nicht wie von dir fälschlich behauptet 2.

Kommentar von Dummie42 ,

Lern lesen! Ich habe in diesen Kommentaren überhaupt keine Option benannt, sondern dargelegt, warum es Menschen gibt, die sich kein behindertes Kind zutrauen.

Aber da du so begeistert von Adoption bist, möchte ich doch darauf hinweisen, dass vor der Adoption die Schwangerschaft und die Geburt mit allen möglichen Nebenwirkungen liegen. Von einer Frau zu verlangen, das auf sich zu nehmen und zu erdulden obwohl sie das nicht will, sich möglicherweise sogar ekelt, ist frauenverachtend. Die Entscheidung kann nur die Frau alleine treffen.

Kommentar von Gingerale3 ,

du darfst auch nicht vergessen, dass die eltern, während das kind im heim auf adoptiveltern wartet, noch unterhaltspflichtig sind. wird das kind nicht gleich adoptiert, können sie zahlen bis sie schwarz werden.

Kommentar von seguiendo ,

Leider ist oft das Gegenteil der Fall: Viele Kinder mit Trisomie 21 sterben früher, weil sie z.B. einen genetisch bedingten Herzfehler haben. Ansonsten gibt es auch betreutes Wohnen für Erwachsene mit einer schweren Behinderung.

Kommentar von annemarie37 ,

ein qualitativ hochwertiges glückliches Leben

Das ist eben nicht immer der Fall...

Antwort
von Miburger, 88

Sowas ist nicht gut, das ist immer noch ein Kind. Außerdem kann es nichts dafür. Auch wenn es Down-Syndrom hat, ist es ein Mensch wie jeder andere und hat auch das Recht zu leben.

Antwort
von DundF, 58

Nein, ich finde es moralisch nicht vertretbar. Denn dem Kind werden dadurch alle Facetten des Lebens genommen, die wir Tag für Tag ganz selbstverständlich genießen. Der Wert eines Kindes liegt nicht in seiner Gesundheit, sondern daran, dass es da ist. Down-Syndrom Kinder sind sehr einfühlsame Sonnenscheinkinder. Unsere Welt wäre ärmer ohne diese.

Antwort
von Leisewolke, 63

ja, erspart dem Kind und den Eltern viel Leid.

Kommentar von Nordseefan ,

Vor allem wohl den Eltern.

Das Kind nimmt sich schon so wie es ist.

Antwort
von annemarie37, 31

http://www.spiegel.de/kultur/kino/24-wochen-von-anna-zohra-barrached-film-wird-a...

Was ist moralisch richtig? Nur die Frau kann das entscheiden.

Kommentar von ditchwich ,

Das scheint endlich mal ein nicht effekthascherischer sondern sehr bewegender Film zu diesem Thema zu sein.

Kommentar von carn112004 ,

Der Film hört sich interessant an.

Nur Frage ich mich, was genau der Titel "24 Wochen" ausdrücken soll; der Artikel hier behauptet:

http://www.spiegel.de/kultur/kino/berlinale-tagebuch-24-wochen-die-schwerste-all...

"Berrached erzählt von der erfolgreichen Kabarettistin Astrid Lorenz

(Julia Jentsch), die mit ihrem zweiten Kind schwanger ist und eines

Tages erfährt, dass es mit einem Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Wie

stark das Kind behindert sein wird, können die Ärzte nicht sagen. Bis

zur vierundzwanzigsten Schwangerschaftswoche hat Lorenz das Recht, es

abtreiben zu lassen. Doch Astrid und ihr Freund Markus (Bjarne Mädel)

beschließen, dass sie das Kind haben wollen."

In D darf rein vom Gesetz her bis zum Einsetzen der Geburtswehen abgetrieben werden, wenn entsprechend die Voraussetzungen des 218a (2) StGB erfüllt sind; vielleicht spielt der Film ja in Bayern und geht von der mir oben verlinkten informellen Grenze aus?

ditchwich:

"Das scheint endlich mal ein nicht effekthascherischer sondern sehr bewegender Film zu diesem Thema zu sein."

Wäre schön, wenn der Film die Zuschauer vollständig und möglichst objektiv an das Thema heranführt; aber ich fürchte, wenn es in dem Film zur Abtreibung kommt, wird man da den Zuschauer mit den genauen Details schonen wollen und somit auf die Effekthascherei des Weichzeichnens setzen.

Kommentar von annemarie37 ,

In D darf rein vom Gesetz her bis zum Einsetzen der Geburtswehen abgetrieben werden

Stimmt, auf dem Papier. Ist aber irrelevantes Gerede von Abtreibungsgegnern, weil es in der Praxis nicht vorkommt. Die Grenze von 22 SSW (offenbar in Bayern) bzw. 24 SSW ist an vielen Orten die normalerweise für eine akzeptable Überlebensfähigkeitsrate eines Frühgeborenen angenommene Grenze für einen Abbruch gemäss § 218a (2).

Nach der 24. Woche wird ein Abbruch bloss vorgenommen, wenn es um das Leben der Frau oder um eine schwerste Behinderung mit keiner oder geringer Überlebenschance des Kindes nach der Geburt geht. Beim Film scheint es genau um einen solchen Grenzfall zu gehen.

Kommentar von carn112004 ,

Ändert aber nichts daran, das ich mich wundere, warum genau das "Bis zur vierundzwanzigsten Schwangerschaftswoche hat Lorenz das Recht, es abtreiben zu lassen."

in den Artikel bzw. in den Film reinkommt; denn wie du selbst sagst, handelt es sich um keine rechtlich eindeutige Grenze, sondern es hängt von Bewertungen unter anderem der Ärzte ab, womit das bis dann und dann hat sie das Recht und danach nicht mehr so wenigstens unvollständig ist.

Werd mir den Film wohl bei Gelegenheit anschauen.

Antwort
von CundM9876, 98

Also ich bin generell total gegen Abtreibung. Das Kind kann nichts dafür, dass es entstanden ist, und ihm dann nicht einmal das Leben zu schenken, ist meiner Meinung nach schlimm. 

Antwort
von Simon1Tomapfel, 92

Ja auf jeden Fall weil es nur Probleme machen wird und du dich dann dein ganzes Leben darum kümmern musst. Es ist sehr schwer das Kind aufzuziehen ich würde es Abtreiben glaub mir

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