Findet ihr diese ständigen "Gesundheitswarnungen" in den Medien übertrieben?

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6 Antworten

Das geht mir auch auf die Nerven. Nicht mal am Salatblatt darf nach diesen selbsternannten Gesundheitsaposteln mehr lutschen, es könnte mit Pestiziden verseucht sein. Gammelige, wurmstichige Äpfel sollen das non plus Ultra sein. Ich esse was mir schmeckt und das mit Genuss. Und soviel ich mag.

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Ich denke, man muss differenzieren. Das eine sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse bzw. Studien und das andere ist die Berichterstattung.

Bei ersterem kann es sich um solide wissenschaftliche Erkenntnisse handeln und trotzdem kann bei uns Bürgern ein falsches Bild ankommen, wenn die Pressemitteilung der Forschungseinrichtung irreführend ist und einzelne Journalisten dies weiterträgen oder wenn unqualifizierte Journalisten falsch berichtet.

Es kann aber auch sein, dass dubiose Studien, bei denen die Daten so lange gefoltert wurden bis diese ein irgendwie signifikantes Ergebnis preisgaben, durch unkritische Journalisten ihren Weg in die Zeitungen und Online Platformen finden.

Den Journalisten kann man aber auch nicht immer einen Vorwurf machen. So ist Journalismus noch immer ein hartes Geschäft, alle stehen unter dem Druck hohe Klickzahlen zu erreichen und die Kategorie "Wissen" bzw. "Wissenschaft" wird oft nicht mit den nötigen Experten besetzt.

Aber auch die "alternativen" Medien sollte man erwähnen, da diese schon zu oft Quatsch zu Fakten erklärt haben, obwohl die eigentliche Quelle doch das genaue Gegenteil erklärt.

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wie du schon selbst schreibst, sollte man es von hause aus selbst wissen, aber genau da ist mitunter der Knackpunkt. Viele eltern haben falsche lebensweisen bzw ernähren sie sich falsch. Sie sind somit falsche vorbilder für ihre Kinder, dann zusammen mit der Fülle an Infos in den Medien, die teils fachwissen und teils schwachsinn sind, werden menschen verwirrt. 

Aber ! ich sage mir, wem seine ernährung wichtig ist, nimmt sich auch die Zeit, ein wenig Ordnung in diesen ganzen Info zu schaffen ! Wer, wie was braucht ein Mensch wirklich. Was sollte er wirklich nur in kleinen mengen essen, usw

Am besten ist es dann, wenn natürlich die ganze familie mitmacht :) 

PS: Und ja, künstliche Zusatzstoffe und der andere kram, die vorallem in den fertiggerichten / -Produkten gibt, führen auf langer sicht zu negativen Dingen beim menschen, daher sollte man sie so weit wie es geht vermeiden !

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Ich halte diese Meldungen sogar für sehr wichtig, je mehr Wissen desto besser. Was man mit diesem Wissen anstellt, ist jedem selbst überlassen.

Es geht auch nicht immer nur um schädliche Wirkungen von zu hohen Dosen, sondern oft eben auch um welche von Mengen, die der durchschnittliche Mensch zu sich nimmt. Von daher ist es schon wichtig zu wissen, welche Lebensmittel bedenklich sind. Es bleiben genug unbedenkliche Lebensmittel übrig, wenn man sich nur ein bisschen informiert.

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Also wenn es heißt die und die Wurst wurde zurückgerufen und aus dem Sortiment genommen dann kauf ich die nicht mehr. Da ich eh kaum Wurst esse macht mir das nichts. Ansonsten nehme ich nicht alles so genau.

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Ich halte es für "übervorsichtig" und dadurch letzten Endes Kontraproduktiv, wobei auch eine reißerische & tlw. auf falschem oder rhetorisch schlecht rübergebrachtem Wissen basierende Berichterstattung diesen Eindruck mit verschuldet!

Exakt aus dem Grund nehme ich die Berichterstattung der "Massenmedien" zu dem Thema, wenn du z.B. 'nen 1-Minuten-Ausriss in der Tagesschau dazu siehst, nicht ernst.

Man muss das differenziert sehen: In einem seriösen, speziell auf gesundheitliche Themen fokussierten Magazin wie "Visite" im NDR (das schaue ich seit Jahren wann immer ich kann; läuft immer dienstags & es ist echt gut!) werden diese Sachverhalte ganz anders, mit viel mehr Tiefgang & Fachwissen aufbereitet, sodass man da auch richtige Informationen bekommt & nicht nur denkt, "ah, der halbe Supermarkt ist giftig, ich darf ja nix mehr essen" ----------> wie so oft scheitert's schlicht an den "Massenmedien", die sich die Mehrheit dann als Referenz zurateziehen & blind alles glauben was da in 60 Sekunden "erklärt" wird.

Meine Meinung zum Allgemeinen Thema -----------> irgenndwelche Lebensmittel von denen bekannt ist, dass sie ggf. gesundheitsschädlich sein KÖNNTEN, sollte man eben nicht in Massen vertilgen. Mein Opa sagte immer: "In Maßen statt in Massen essen", und ich teile seine Ansicht.

---------> oder so: Wer nicht am laufenden Band Fastfood zu sich nimmt, fette Chips knabbert & fast ausschließlich Cola trinkt, ehe er zum Rauchen auf den Balkon geht und hinterher noch 'nen Feierabendbier oder auch zwei oder drei zischt, der muss sich m.E. keine Gedanken machen.

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