Frage von hundefreund1991, 125

Findet ihr die Rasseliste für Hunde Quatsch oder richtig?

hab gerade online gelesen das für 2016 die rasse liste für sogennante gefährliche hunde in schleswig holstein abgeschaft würd aber in berlin werden alle hunde rausgenommen, ausser amstaff, pitbull, bullterrier und tosa inu, zmb werden dogo argentinos rausgenommen was ich auch gut finde aber wie findet ihr allgemein diese liste unnötig oder richtig ? also wie steht ihr dazu

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 18

Hallo,

die Rassenliste ist Quark. Ja, natürlich tut es mehr weh, wenn dir ein Pitbull im Oberschenkel hängt, als wenn es ein Chi ist. Aber auch ein Chi in der Achillessehne kann empfindlichen Schaden anrichten. und ein Dackel der möglicherweise einem kleine Kind ins Gesicht schnappt richtet auch Schaden an. Hunde sind nun mal keine Kuscheltiere und haben scharfe Argumente im Maul - egal welcher Rasse sie angehören!

Die Rassenliste verschärft das Problem eher noch, als das es entschärft wird. Dadurch steigt das "gefährliche" Ansehen der Rassen noch und das Klientel, dass die Rassen in Verruf gebracht hat, schafft sie sich gerade an. Weil es ja "Kampfhunde" sind.

Der Hundefüherschein in Nds. ist eine ähnliche Augenwischerei. Rottweiler ist gefährlich, aber ein DSH oder Malionois nicht? Das ist einfach Quatsch.

Antwort
von Viowow, 28

ich finde die rasselliste absolut unnötig, solange nicht alle großen hunde mit hoher beißkraft draufstehen. das auf die einigen wenigen rassen zu beschränken, die durch bescheuerte menschen in verruf geraten ist mehr als sinnlos. die ersten die bei mir auf so einer liste stehen würden sind schäferhunde, aussies und jack russel terrier...

aber insgesamt: sinnlose sache, denn über jede rasse muss man sich informieren und auch ein goldenretriever wird bei falscher haltung, erziehung , was auch immer gefährlich...

Antwort
von Juesty, 71

Hallo

Ich persönlich finde es nicht schlecht, da es die Leute sensibilisiert und man sich halt genau mit diesen Rassen auseinandersetzen muss. 

Allerdings ist jeder Hund anders und man kann ihn nicht nur auf seine Rasse reduzieren. 
Es hat zwei Seiten und schlussendlich muss jeder Hund (und vor allem der Halter!) für sich betrachtet und eingestuft werden.

Liebe Grüsse

Antwort
von Anaschia, 35

Diese Liste ist der allergrößte Schwachsinn, denn sie suggeriert den Nichthundebesitzern, dass alle Hunde die nicht auf dieser Liste stehen auch nicht gefährlich sind. Hier hat die "Schmierenpresse" wieder ganze Arbeit geleistet. Ich frage mich, warum man bei der Polizei dann nicht einfach Pittis und Staffs als Schutzhunde nimmt ???  Ganz einfache Antwort !! weil sie vom Wesen her als Schutzhunde nicht zu gebrauchen sind. Das sind überaus liebevolle, hochsensible und Menschenbezogene Hunde, die gar nicht die Nerven hätten, um so eine Schutzhundausbildung erfolgreich zu bestehen. Die Einzigen, die von dieser Liste profitieren, sind Städte und Gemeinden die dafür ordentlich Steuern kassieren. Irgendwann werden wir wahrscheinlich auch noch Steuern bezahlen müssen, wenn wir uns Kampffische ins Aquarium setzen.

Kommentar von Georg63 ,

Man kann sich die Welt auch nach seinen Wünschen passend reden^^

Du schreibst, die Listenhunde sind nicht als Schutzhunde zu gebrauchen - das halte ich durchaus für möglich - aber nicht, weil sie als Schmusehunde gezüchtet wurden, sondern weil sie für Bullenkämpfe nicht viel Intelligenz brauchten, sondern Kampfgeist und Beißkraft.

Kommentar von hundefreund1991 ,

bei bullterriern pits und co ist das aber so die können sich verbeissen ein schäferhund beißt und  kann sofort wieder los lassen, ein pitbull oder bullterrier der heiß ist und dann den feind sieht beißt und lässt halt nicht mehr los das ist der unterschied in usa glaube ich aber das pitbulls als polizei hunde gebraucht werden.

ein schäferhund mit ein pitbull zu vergleichen geht nicht das sind auch 2 verschiedene typen von hunden

Kommentar von Anaschia ,

Du hast durchaus recht das in Amerika Pittis bei der Polizei sind. Diese arbeiten dort aber als Drogensuchhunde und nicht als Schutzhunde,

Kommentar von Anaschia ,

@Georg. Wie bei jeder Spezies ( Mensch eingeschlossen) gibt es Dumme und Intelligente. Das ist aber nicht von der Rasse abhängig, da spielen wohl ganz viele Faktoren eine Rolle. Wenn Intelligenz durch Zucht beeinflusst werden könnte, gäbe es in der Zukunft ja ungeahnte Möglichkeiten. Die "Kampfhunde" einschließlich der Eigenen die ich kenne, sind alles ausgeglichene auf den Menschen fixierte Hunde. Diese Beißkraft zeigen sie nur in ernsthaften Auseinandersetzungen mit anderen Hunden. Das ist das Überbleibsel einer auf Kampf gezüchteten Rasse. Selbst bei einer deftigen Beißerei kann ich meinen Pitti ohne Probleme vom anderen Hund trennen, ohne selbst gebissen zu werden. Das versuch einmal bei einer anderen Rasse. Diese Erfahrung habe ich schon früh mit meinem damaligen Jagdhund machen müssen, der hat bei meinem Eingreifen nicht einmal bemerkt, das er mich gebissen hat. So viel zum Thema Intelligenz.

Antwort
von Georg63, 50

Wenn du dir anguckst, wer vorraing mit diesen Rassen unterwegs ist, halte ich die Liste immernoch für sinnvoll - nicht wegen der Hunde, sondern wegen der typischen Halter.

Das ist wie die Risikoeinstufung bei der Kfz-Versicherung - alte kleine Gurken sind oft teurer als neue teure Kisten, weil die alten von Anängern gefahren werden und entsprechend öfter Schaden machen.

Kommentar von Juesty ,

Ja, es geht wohl immer eher um die *typischen* Halter. Leider...Und so wie der Halter, so der Hund.

Kommentar von WeiserMann ,

Da kann ich nur zustimmen. 

Würde am liebsten noch ein paar weitere Hunde zu dieser Liste hinzufügen. Huskies z.B. oder andere Hunde die besonders viel ausgelastet werden müssen.

Kommentar von hundefreund1991 ,

ich würde kangals, kaukasischer schäferhund und allgemein hürdenhunde  und sowas halt auf die liste machen

Kommentar von Viowow ,

vllt sollte man lieber eine halter liste machen: job, einkommen, vorstrafen, umfeld, hobbies.....;)

Kommentar von Georg63 ,

Vorstrafen sind bereits Ausschlusskriterium.

In Berlin wird eine Führungszeugnis verlangt.

Alles weitere willst du auch nicht offenlegen, wenn du dir einen Hund anschaffst.

Kommentar von Viowow ,

ah, das finde ich gut.

Antwort
von BananaJasa, 43

Ich finde wie sich der Hund entwickelt liegt am Umgang mit dem Hund vom Menschen. Kein Hund kommt auf die Welt und stellt sofort eine Gefahr da, solches Verhalten entwickelt sich ja aufgrund von negativen Ereignissen (z.B.Misshandlungen) die den Hund prägten.
Sonst finde ich Rassenlisten relativ gut , da sie auf die individuellen Bedürfnisse der Hunde aufmerksam machen :) .

Antwort
von MiraAnui, 13

Unnötig.

Die Liste bringt gaaar nichts.Das wäre das gleich als würden alle mit dem Namen Müller und Schmidt auf einer Liste für potentielle Kinderschänder stehen.

Antwort
von Sesshomarux33, 35

Hallo, 

ich finde sie unnötig. Es geht nämlich nicht mal ansatzweise um das angeblich gefährliche Wesen des Hundes, welches nicht mal existiert, sondern um ein Möglichkeit das der Staat Geld einfordern kann. Denn wer ein Listi hat, zahlt mehr. 

Ist genauso´n Bullshit wie die Idee Pferdesteuer einzuführen oder überhaupt so großmengig Steuern und Gebühren einzufordern. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Antwort
von WeiserMann, 23

Ich finde die Liste richtig gut und würde am liebsten noch paar weitere Hunde in die Liste hinzufügen.

Auch so besitzen viel zu viele ahnungslose Leute potentiell gefährliche Hunde, und wissen nicht wie man sie erziehen muss. Und dass endet mit schwerwiegenden Unfällen die wieder Schlagzeilen machen.

Kommentar von hundefreund1991 ,

ja aber auch nur weil leute zmb. ein welpen sehen, sich denken der sieht aber süß auss, den welpen dann holen und nach  paar monaten erst sehen was dahinter für eine arbeit steckt, das ein hund halt kostet nicht nur die anschafung auch essen,arzt und vieleicht mal ein t shirt.

Kommentar von Viowow ,

theoretisch ist jeder hund potentiell gefährlich. wo willst du denn da n cut machen? ich finde z.b. dackel oder jack russels auch nicht ohne. aber kein mensch wird die auf die liste setzen...

Kommentar von WeiserMann ,

Es gibt einen riesigen Unterschied was bei einem Angriff von einem Dackel passieren würde und was bei einem Kangal , Rottweiler oder Pitbull passieren würde.

Antwort
von Frager111111, 42

Ich finde sowas extrem unnötig.

Ich bin mit Hunden aufgewachsen, und kann dir sagen, dass es an dem Umgang und der Erziehung liegt.

Klar haben vielleicht einige mehr oder weniger Jagdtrieb, aber kein Hund hat den Trieb zu verletzen oder zu töten.

Ich war mal in nem Zuhause von nem Hundeausbilder von der Polizei, der hatte im Garten 5 Schäferhunde im Zwinger. Die haben mich wirklich so angebellt und an den Käfigen gedrückt usw (weil ich als fremde Person da war), ich hatte echt bamme,... mit denen möchte ich nicht als Fremder in einem Raum sein. Dann musste der Mann 1 mal was sagen und die waren ruhig. Klar das ist mehr Gehorsam ..., aber doch das alles zählt zur Erziehung und Training der Hunde.

Selbst die "aggressivsten" Hunderassen (laut Liste) sind bzw. können der liebste und schmusendse Hund der Welt sein. Der Mensch ist mehr das Problem.

Hunde sind treue Begleiter und wie man so schön sagt, .. -Der beste Freund des Menschen-

Antwort
von LyciaKarma, 28

Ich finde sie unnötig.  

Allerdings gibt es natürlich Rassen, die auf Mannschärfe gezüchtet wurden, wie zb die Malinois.

Die Regelung in Niedersachsen finde ich zb gut. Da muss meines Wissens jeder einen Theorietest machen - vor der Anschaffung - und innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung einen Wesenstest mit dem entsprechenden Hund. 

Antwort
von rosale, 19

Ich finde eine Rasseliste einfach Quatsch. Kein Hund kommt gefährlich oder bissig auf die Welt.

Man sollte lieber eine Halterliste einführen und nicht jedem einen für ihn nicht geeigneten Hund erlauben.

Kommentar von Georg63 ,

Genau dafür soll diese Liste sein - damit manche Idioten daran gehindert werden können, einen Hund falsch zu erziehen.

Kommentar von rosale ,

Zum Beispiel glauben viele, dass ein Kangal ein Stadt/Wohnungs und Leckerlehund ist. Kein Wunder wenn dann was passiert.

Kommentar von hundefreund1991 ,

ein kangal oder kaukasischer schäferhund gehört nicht in eine stadt wohnung, er gehört auf dem bergen wo er die scharfe verteitigt

Antwort
von SFDLS, 39

Liegt eher am Hundehalter

Antwort
von Leisewolke, 33

Nicht das Tier ist das Problem, sondern das andere Ende der Leine !

Kommentar von Georg63 ,

Richtig - und gegen den richtet sich auch die Liste.

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