Frage von THWTyp, 81

Findet ihr die Polizei ist korrekt in Dallas vorgegangen?

In Dallas kam es ja zu einem schrecklichen Anschlag gegen Polizisten (5 Tote), daraufhin wurde der Täter mit Hilfe eines Roboters getötet. Dies erfolgte aufgrund der Drohung er habe im ganzen Parkhaus Bomben platziert und werde diese im Falle eines Zugriffs zünden. Haltet ihr diese Aktion von der Polizei, den Attentäter in die Luft zu sprengen für Gerechtfertigt oder nicht? Bitte begründet eure Antworten und bleibt sachlich.

https://www.policeone.com/police-products/police-technology/robots/articles/1978...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wfwbinder, 25

Bei diesen Aktionen geht es um die Abwägung von Rechtsgüter und menschlichen Gütern.

Das ist die Frage des "finalen Todesschusses."

Darf ich einen Täter töten, der eine Geisel genommen hat um die Geisel zu befreien?

Hier hatte zwar kein Mensch ein Messer am Hals, oder einen Revolver am Kopf, aber die vom Täter angekündigten Sprengungen und seine gezielten Schüsse, haben die Tötung wohl gerechtfertigt.

Das Problem der USA besteht ja auch für Polizisten darin, dass für die die Gefahr im Dienst verletzt, oder getötet zu werden, erheblich höher ist, als z. B. in Deutschland.

Wenn man in Deutschland einen Wagen in einer Geschwindigkeitskontrolle anhält, besteht zwar grundsätzlich die Gefahr, dass der Fahrer bewaffnet ist, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering.

In den USA, wo wohl jede 2. Familie eine Waffe im Haus hat, ist die Wahrscheinlichkeit, das eine Waffe mitgeführt wird, schon erheblich höher.

Aber die Situation ist beiderseitig nicht gefahrlos.

Wenn mich in "D" ein Polizist anhält, würde ich ohne weiteres schon mal ans Handschuhfach gehen und die Papiere rausholen.

Würde mich in den USA einer anhalten, hätte ich mit Sicherheit meine Hände oben am Lenkrad gut sichtbar.

Antwort
von qugart, 32

Ich halte es da wie Spock:

The needs of the many outweigh the needs of the few or the one.

Kommentar von surfenohneende ,

Ich halte es da wie Spock: "The needs of the many outweigh the needs of the few or the one."

Korrekt,

aber Spock tut Nie Terrorismus & Bombenleger für gut heißen ... sondern nur das sich selber freiwillig opfern der Wenigen für die Vielen

Kommentar von qugart ,

Das sind ja auch zwei verschiedene Sachen. Leider werden die immer gerne vermischt.

Zum einen die Bedrohung (hier: der Sniper) und zum anderen die Ursache für die Bedrohung (hier: kurz gesagt Rassismus).

Bei akuten Bedrohungen helfen keine langwierigen Lösungsansätze. Da muss kurzfristig und langfristig gehandelt werden.

Antwort
von BigGGMML, 45

Ich finde, auch wenn ich nicht immer mit den Polizisten bzw. der Politik dort drüber übereinstimme, dass diese korrekt vorgegangen sind da eine weiter große Gefährdung der Öffentlichkeit vorlag, ich finde wenn jemand mit so etwas droht (wenn es kein Spaß ist) was es offensichtlich nicht war. Sollte man ihn mit allen Mitteln aufhalten, auch wenn es leider manchmal mit einem Toten enden muss. Man kann nicht immer mit Wattestäbchen um sich werfen, schon garnicht wenn man bedroht wird und Leben auf dem Spiel stehen vor allen von Unbeteiligten.

Antwort
von surfenohneende, 3

Das zu beschreiben genügen 2 Worte:

Hinterhältiger Terrorismus

Antwort
von nettermensch, 33

in Amerika tickt die Uhr halt anders. ob es gerechtfertig ist oder nicht, bleibt neben sächlich.

Antwort
von Guapotito, 25

Vollkommen gerechtfertigt. Ich weiß gar nicht, was man da begründen soll. Der Täter war ein zu allem entschlossener Verbrecher. Die Nutzung des Roboters war eine sichere Lösung, um ihn auszuschalten, damit er nicht noch mehr Unheil anrichtet. Da kann man nur gratulieren.

Antwort
von dandy100, 31

Also, ich sehe da keine Alternative, als den Attentäter mit allen Mittel auszuschalten oder was hättest Du in dieser Situation entschieden?

Kommentar von THWTyp ,

Auch eher die Sprengung

Antwort
von martinzuhause, 36

natürlich war es gerechtfertigt.

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