Frage von ClassyLion, 97

Findet Ihr dass Krieg ein legales Mittel ist um Werte und Normen eine Landes zu erhalten?

Wenn wir das mal am Beispiel Deutschland ausmachen... fändte Ihr das im Sinne der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik in Ordnung?

Bin auf Eure Meinungen gespannt

Schönes Wochenende :)

Antwort
von voayager, 21

Befreiungskriege sind z.B. legitim, ohne diese wären so einige Kolonien nicht sonst frei geworden. So mußte z.B. der Vietminh den Franzosen den Hosenboden stramm ziehen, damit sie so KIndochina verlassen mußten, Gleiches gilt für die USA, die aus Südvietnam nur mit Gewalt vertrieben werden konnten. Dabei ging es nicht um den Erhalt von Normen, sondern um die Zerstörung der zurückliegenden.

Was verstehst du eigentlich unter Werte? Das ist ein sehr schwammiger Begriff, den ein jeder anders deutet. ("was dem einen sei Uhl, ist dem andern sei Nachtigall)


Antwort
von ilknau, 31

Hm, ClassyLion.

Gegenfrage: kommt der Krieg von innen oder aussen?

Bricht er im Land (Bürgerkrieg) aus, muss der betroffene Staat natürlich gegen die auslösenden Kräfte vorgehen, um seine Stablilität zu erhalten.

Wird er von Aussen rangetragen, ist es legal, sich zu wehren.

Verdeckte Kriege gibt es jedoch überall:

sie werden mit Wirtschaftssanktionen ausgetragen und von internationalen, angeblich gewollten, Zusammenschlüssen wie  UNO, NATO oder EU geführt.

U.S.A. ist hierbei ein eigenes Kapitel, denn DAS schickt immer nur Vasallen wie Obengenannte, um für sich Kastanien aus dem Feuer holen zu lassen.

Aktuelles Beispiel: Nordkorea bekommt mal wieder was auf die Kappe, weil es angeblich eine neue Bombe testete.

kann der normale Bürger jedoch gar nicht überprüfen und muss einfach glauben, was die Medien/ Behörden ihm sagen...- Daten kann man ja prächtig faken - wobei selbst Kartendaten in Atlanten nicht vertrauenswürdig sind.

Das ist auch verdeckter K.: nämlich durch Desinformation.

Grins, traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast, lG.   

Antwort
von StevenArmstrong, 26

Hallo,

Krieg ist keine Lösung. Auch nicht, um die "eigenen Werte" zu verteidigen.

Und im bezug auf due deustche Außenpolitik? Eine Bestzung Europas durch Deutschland würde die Flüchtlingskrise auch nciht lösen. Auch nicht das Problem des Demokratiedefizits der EU. Von dem her wäre ein Krieg, wie jeder andere Krieg, vollkommener Schwachsinn.

MfG

Steven Armstrong

Antwort
von RheumaBaer, 37

Es scheint unvorstellbar,daß der Mensch ohne Krieg leben kann,allen Beteuerungen zum Trotz. Ich vermute,nur die Aussicht auf totale Vernichtung durch Kernwaffen hält uns von einem größeren Konflikt ab,dafür gibt es dann die sog. Stellvertreterkriege. Wir haben in Europa die längste Friedenszeit in der Geschichte,doch aus allen Ecken werden die Töne schärfer,hängen die Leute plötzlich den "starken Typen" an den Lippen,Erdogan,Orban,dem polnischen Halbzwilling.. Und auch Putin haut auf die Trommel und beschwört Stärke,Glanz und Gloria. Laut Historikern reicht unser Gesellschaftsgedächtnis etwa 70 Jahre zurück. Also verschwinden gerade die Grauenhaften Dinge des 2.Weltkriegs aus dem Blickfeld. Wenn weiterhin überall nationalistisch orientierte Kräfte stärker werden und die übrige Politik/Gesellschaft es nicht schafft,mit der Unsicherheit und neuen Bedrohungen fertigzuwerden,wird es wieder genug Menschen geben,die glauben,wenn der Pulverdampf sich gelegt hat,könnten sie als Gewinner übrigbleiben. Aber die allermeisten werden sterben. Ob wir es verhindern können?

Antwort
von cherryfish, 44

Ich verstehe nicht ganz, was du meinst, um ehrlich zu sein? Welches Szenario meinst du konkret? Ich persönlich finde jeden Angriffskrieg verwerflich (und nein, Angriff ist für mich nicht die beste Verteidigung).

Kommentar von tommy40629 ,

Das sehen die USA aber anders und das schon seit 1492....

Kommentar von cherryfish ,

Stimmt, aber was hat das mit mir zu tun?

Kommentar von Bitterkraut ,

1492 gab es keine USA. Wovon träumst du nachts?

Bitte nimm mal ein Geschichtsbuch zur Hand oder such dir im Nezt die Info. Die USA wurden rund 300 Jahre später gegründet.

Kommentar von Huckebein3 ,

Dann eben seit 1945.
Auf ein paar Jahre mehr oder weniger kommt es nicht an.:)

https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2014/04/18/liste-der-kriege-der-usa-se...

Kommentar von vitus64 ,

Die USA wurden nochmal wann gegründet?

Antwort
von zetra, 5

Es gibt ein Problem, Buendnisse schrecken zwar einzelne Gegner ab, verpflichten allerdings, durch die Buendnistreue, zum mitmachen bei einem Konflikt.

Antwort
von kzumollegah, 39

Du meinst wohl eher "legitim" und nicht "legal". Ob etwas "legal" ist, hat weniger mit der persönlichen Ethik, als mit der Beurteilung nach dem Völkerrecht zu tun.

Angriffskrieg: Nein!

Verteidigungs-/ Präventivseinsätze, sowie Interventionen bei Durchführung oder Vorbereitung von Völkermorden: Ja!

Antwort
von Nomex64, 12

Clausewitz hat mal gesagt. "Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln."

Die Geschichte zeigt das Kriege nie den Menschen, sondern immer nur, wenn überhaupt, den Herrschenden genutzt haben. Insofern ist Krieg niemals legitim sondern nur ein Versagen der Herrschenden.

Antwort
von Skeeve1, 44

Kurze Antwort: Nein.

Lange Antwort: Nein. Krieg ist so gut wie immer ein Ausdruck eines Werteverfalls und das ultimative Versagen der Diplomatie.

In meinen Augen ist der einzige legitime Einsatz von Streitkräften die Abwendung von Völkermord oder anderer Kriegsverbrechen, und auch dann nur, wenn das die letzte Möglichkeit ist.

Antwort
von Bitterkraut, 30

Inwiefern kann ein Krieg Werte und Normen erhalten? Wo hast du den Unsinn denn gehört?

Das erste, was in einem Krieg verloren geht, sind Werte und Normen.

Die Frage ergibt keinen Sinn.

Kommentar von atzef ,

Doch. Wenn man angegriffen würde und der Aggressor ein anderes Werte- und Normensystem aufoktroyieren wollte.

Oder Interventionen, um Völkermorde zu unterbinden.

Antwort
von 1988Ritter, 18

Zitat Carl von Clausewitz:

Krieg ist die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln.

Dieser Satz hat nach wie vor weltweit Gültigkeit.

Der Unterschied zur Zeit des Zitates und der Neuzeit, es gab damals klare kulturelle Abgrenzungen. Die haben wir Heute nicht mehr. Aus diesem Grund ist das Schreckgespenst des Bürgerkrieges entstanden, der keine Fronten kennt, und sich durch die Gesellschaftsschichten zieht.

Antwort
von atzef, 20

Natürlich.

Antwort
von LaQuica, 16

Das ist ein wenig so wie die frage ob es inordnung ist einen Mörder zu töten..  

Antwort
von peace1287, 12

Formuliere die Frage doch mal um! 

"Ist es ein probates Mittel, Menschen zu töten nur um die Werte und Normen eines Landes zu erhalten!"

Wenn deine Antwort ja lautet, bist du gewiss kein guter Mensch!

Antwort
von Hartos, 21

Findet Ihr dass Krieg ein legales Mittel

*Krieg führen die Dummen weil ihre Intelligenz nicht ausreicht sich mit Worten oder Diskussionen zu einigen

Kommentar von atzef ,

Das ist dummes Zeug und eine Beleidigung für alle Staaten und Menschen, die Opfer von Aggressoren wie z.B. Nazideutschland oder Stalinrussland geworden sind.

Kommentar von Hartos ,

Deine Meinung 👍

Antwort
von ClassyLion, 9

Danke für die zahlreichen Antworten!
Die Frage kam natürlich nicht aus meinem Mund, sondern war eine Umfrage für ein Referat.
MfG und einen schönen Sonntag Euch allen :)

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