Frage von trisch20, 53

Findet ihr, dass die Schulen noch genug lehren?

Findet ihr, dass Schulen zu einfach werden? Zu wenig wert drauf gelegt wird usw?

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 11
Geht so

Hallo!

Grundsätzlich lernt man schon genügend, aber leider oftmals zu wenig, was man später wirklich brauchen kann --------> Dinge wie Steuerrecht, Infos über Versicherungen, Wirtschaft, Politik, gesellschafts- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge ... einfach alles was unter Allgemeinwissen fällt, lernt man mMn nicht im brauchbaren Umfang.

Man sollte evtl. komplizierte Mathematik/Algebra, die kaum jemand später wieder in der Tiefe braucht, oder anspruchsvollste Geometrie in der Oberstufe etwas eindämmen und auch lateinische Namen für Fälle der deutschen Sprache usw. etwas kürzer treten lassen, um vllt. mehr allgemeinbildende Werte zu erklären!

Ich wäre eigentlich sogar für ein Extra-Fach namens "Allgemeinbildung" und für einen wirklich fundierten Informatik-Unterricht, der auf alle wichtigen Officeprogramme abzielt. Denn die brauchste mittlerweile in jedem Beruf.

Es liegt leider dran, dass die grauen Herren der Kultusministerien zu weit weg vom Schuss sind & zu wenig von dem Zustand mitbekommen, der auf den Schulen im Land tatsächlich vorherrscht. Ich bin keiner, der auf die Politik schimpft, aber speziell im Bildungsbereich ist "fehlende Bürgernähe" ein Dauerthema, das mir schwer im Magen liegt. 

Antwort
von JanfoxDE, 4
Nein

Das Problem ist nicht wie viel sie lehren, sondern WAS sie lehren und das ist momentan, je höher man geht, desto mehr Bullshit. Bullshit, die dafür sorgen, das du später ins Arbeitsleben anfängst, nur weil du X²-X oder ähnliches nicht konntest (ähnliches in anderen Fächern, auch!), das du überhaupt nicht brauchst. Es kann sogar im sehr extremen Fall für einen schlechten Abschluss oder sogar keinen Abschluss führen.

Es sollte mehr sinnvollere Sachen lehren und zwar auch nicht mehr altmodisch. 

Ich war bisher auf einer Sonderschule, Hauptschule und Realschule. Durch Frust bin ich in einer Depression verfallen, dieses Schulsystem, diese Gesellschaft, dieses einmalige Leben. (Ich würde hierfür mehrere Seiten schreiben müssen um exakt meine Probleme zu zeigen.)

Die Dinge, die nützlich sind-- ich hab beispielsweise in Mathe eine ziemlich gute, bis jetzt außergewöhnliche Logik drauf, die ich bei keinem anderen bemerkt habe, weder in der Hauptschule noch in der Realschule.

Es ist frustrierend, dass ich zu einer Schule gehen muss, wo ich dann nicht mal entscheiden kann was ich in den Fächern mache..

Ich dachte Kunst kann nicht schlimmer werden...

...

... aber dieses Jahr... noch schlimmer... Alle Fächer haben sich verschlimmert.

Noch langweiliger, noch leidender, noch unnützlicher,...

Ich frage mich schon länger:

WARUM ist es so... WARUM gibt es nicht bessere Systeme?! Wir leben im Jahr 2016! Internet gibt es länger als 15 Jahre und es sollte schon EINIGES Möglich sein zu lernen.

Ich könnte alles zu schnell lernen (was ich brauche), die anderen halten mich auf, wenn nicht sogar stören sie mich durch ihr kindisches Verhalten, das sie in der 8.--- nein mittlerweile immer noch in der 9. Klasse haben.

Ich hasse es das wir Fächer wie Sport haben, ich hasse so ziemlich vieles in der Schule.

Kunst gab mir eine Hoffnung, die Flamme ist mittlerweile nicht mehr sehbar, nein, selbst in ihre nicht vorhandene Existenz dreht sich sich in ihren Grab rum.

Und kommt mir nicht mit Englisch... Peinlich was da passiert.

In der Lernstandserhebung schrieb ich 76 von 81 Punkten, während die anderen schlechter waren... die meisten unter 50 Punkte.

Obwohl ich ziemlich schlecht laut den Noten bin auf meinem Zeugnis, fast sogar sitzen geblieben!!! (ich hatte zwei fünfen die ich ausgleichen konnte... ratet mal wo sie waren... eine davon war Mathe, Ich kam kurz vor dem Halbjahr da haben die X²-X gemacht und ich hab noch nie davon gehört, die haben mit den Basisgrundlagen schon in der 7. angefangen)

So geht es wirklich auch in den anderen Fächern, wenn es gerade nicht die wiederkehrende 4. Wiederholung ist.

Und noch andere Fragen habe ich, die wohl und die vorherigen Fragen, die Politiker-- die Regierungen nie beantworten werden.

Wiederlich. Ne, eigentlich sind meine ganzen negativen Gefühle beinahe unbeschreiblich.

Edit: Fazit: Ich möchte nicht in einer Versklavung leben (Die Schule) die Ineffektiv ist mit deren Lernmethoden. Ich möchte frei lernen!

Edit2: In noch einem kleineren Fazit: Schule ist der größte Schrott.

Antwort
von supaazoe, 9

Zu wenig lehren sie auf gar keinen Fall.
Aber heute wird, meiner Meinung nach, viel Wert darauf gelegt, dass auch nebensächliche Themen sehr lange behandelt werden.
Weshalb die Wichtigeren Themen oft zu kurz kommen.

Durch den Lehrplan kann man sich mit aktuellen Themen nicht befassen.
Besonders in PoWi (oder Ethik) sollten auch mal Themen, wie die Flüchtlingskriese oder die Sache mit dem angeblichen 3. Weltkrieg oder die Türkei behandeln. Aber auch Mobbing und Ausgrenzung sind ein Wichtiges Thema, was einfach zu kurz kommt oder gar nicht behandelt wird. Das geht aber nicht, weil man ja diesen Gottverdammten Lehrplan hat.

In Deutsch wird leider auch ab und zu nebensächlier Schrott zu einem wichtigem Thema. Mir ist da aufgefallen, dass die Grammatik immer mehr ins unwichtige rutscht, und dafür eben viel mehr auf anderes geachtet wird.

Englisch ist nach wie vor sehr lehrreich. Allerdings schaffen es viele Lehrer es nicht mehr, in einem Schuljahr das komplette Englischbuch zu beenden, und dadurch eben zahlreiche Vokabeln fehlen, die leider nicht nachgeholt werden.

Erdkunde und Geschichte... Die einem mögen es und die anderen hassen die Fächer abgrundtief.
Sie sind halt (so lange man sich dafür interessiert), je nachdem wie der Lehrer so ist, relativ spannende Fächer.

Grundsätzlich wird für ein Schuljahr zu viel verlangt. Die meisten Lehrer lassen sich (wie schon gesagt) bei so kleinen Themen noch sehr viel einfallen, und behandeln dann die "großen" zu wenig.

Aber nein, von den (meisten) Schülern wird gerade mal das mindeste verlangt. Bei dem Großteil ist es einfach nur eine Sache im Kopf, die man mit sich selbst ausmachen muss.

Liebe Grüße!

Antwort
von kiniro, 4

Ich bin ja der Meinung, dass sich Informationen auch außerhalb eines Schulgebäudes besorgen lassen.

Mal davon abgesehen, lehren Schulen nicht. Das machen (oder sollten) vielmehr die Lehrer, die in den Schulen arbeiten.

Da ich mich seit gut 8 Jahren mit dem Thema Freilernen befasse, kann ich nur sagen: in der Schule wird Bulemielernen betrieben.

Antwort
von DerDieDasDash, 16
Geht so

Ich weiß nicht wie´s früher war, deswegen möchte ich dazu nichts sagen.. Das Problem ist, dass Schule zum größten Teil unnötig ist.. Das ganze System müsste verbessert werden..

Antwort
von DerDudude, 20
JA!

Findet ihr, dass die Schulen noch genug lehren? - Ja

zu einfach? Nein

zu wenig Wert drauf gelegt? Nein

Aber dir würde ich raten, dass du unbedingt weiter in die Schule gehen solltest. Dann wird vielleicht selbst aus dir noch was.

Antwort
von Kirschenbeere, 14
Schlimmer wie vorher

Kommt vielleicht auf die Schule an.

Antwort
von Ratlos423, 12

Ja. Das Abitur wird heute doch quasi verschenkt. 

Kommentar von winstoner14 ,

Dann mach mal ein Bitte ein Abi in Bayern. Dann sehen wir ob du das dann immer noch sagst!

Kommentar von Ratlos423 ,

Schau dir mal die Abiturprüfungen außerhalb von Sachsen und Bayern an. Unterirdisch... 

Oder Abiturprüfungen aus den 70er Jahren. Als man kein Fach abwählen konnte. :-) Das war noch ein richtiges Abitur.

Nichts für ungut, aber ich bin für ein einheitliches Bildungssystem. Manche Bundesländer verschenken das Abi wirklich. 

Antwort
von chrisis98, 15

Nach dieser Überschrift bin ich mir sogar sicher!

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