Frage von yandx, 133

Findet ihr das Schulsystem sollte verändert werden?

Antwort
von Nairi1997, 25

Ich finde das Schulsystem im Kanton Aargau / Schweiz vor allem in der Region Aarau ist eine Katastrophe. Die Schulen in Ober- und Unterentfelden haben erhebliche Probleme mit ihren Schülern; sie haben sie nicht im Griff. Die Bezirksschule hat den schlechtesten Ruf im ganzen Kanton. Die Lehrer haben nichts drauf und sind mit ihren Schülern völlig überfordert. In den beiden Schuldörfern soll sogar die Berufsvorbereitung abgeschafft werden, um mehr Platz für die "wichtigen" Fächer zu haben. Ich finde man könnte ruhig 2 Stunden weniger Mathe machen dafür aber 2 Stunden mehr Berufsbildung. Weil Mathe bereitet einen nicht auf das Berufsleben und das Erwachsenenleben vor sondern die Berufsberatung. Ich finde man sollte weniger in Renovationen investieren und dafür mehr für Weiterbildungen in Sachen "Umgang mit den Schülern während des Unterrichts" oder "Wie bekomme ich meine Schüler in den Griff" etc. Ich weiss nicht wie das in unseren Nachbarländern ist, aber ich finde unser Schulsystem im Aargau ist nicht gerade traumhaft und bestimmt gibt es bessere Möglichkeiten.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Antwort dienen:)

Gruss Nairi1997

Antwort
von JulieO, 32

Definitiv. An unserer Schule war jetzt eine AG wo man sich auf das kommende Leben vorbereitet hat und alles Wichtige gelernt hat (steuern, Bewerbungen, Berufsorientierung, ...) unsere Schule überlegt nun, das als Kurs für die EF einzuführen. Ich fände es sehr sinnvoll, auch wenn ich davon nicht mehr betroffen wäre

Antwort
von kidsmom, 10

Das Lernpensum in Teilen Österr. in div. Gymnasien gegenüber Hauptschulen z.B. ist wie Tag und Nacht.

In den meisten Gymnasien ist so viel zu lernen, dazu Nahmittags Unterricht, dann fallen noch die Hausaufgaben an, kaum ein freies Wochenende für die Kids, eine Prüfung jagt die Andere. Es ist ein "Wettlauf" speziell auch der Nebengegenstände, wer presst mehr in die Kids hinein, wer schafft mehr "Wiederholungen" oder wie es die Prof. sonst so "getarnt" nennen.

Semesterferien, Osterferien ...? Ja am Papier, nicht in der Realität, wenn gleich nach den Ferien die nächsten Schularbeiten usw. warten.

Antwort
von hguzregtfc, 73

Man sollte Schüler besser auf das Leben vorbereiten. Weniger f(x), mehr Berufsorientierung. "16 jährige sind für 99.99% aller Sachen zu jung, außer für die Entscheidung welchen Beruf sie die kommenden 47 Jahre machen wollen." ;-)

Kommentar von TheTK98 ,

Wenn man Lehrer fragt, ist f(x) das wichtigste im Leben :-D

Antwort
von BTyker99, 10

Das deutsche Schulsystem sollte auf jeden Fall verändert werden. Die meisten Mitschüler hatten nach ihrem Abitur überhaupt keine Ahnung, was sie beruflich machen wollten. Aus dem Grund fände ich es sinnvoll, wenn man regelmäßig Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen einladen würde, die einen Einblick in ihre Arbeit geben.

Ausserdem sollte man eine "Praktikums-Kultur" einführen - nicht in dem Sinne wie das heute ist, indem man Praktikanten für unbeliebte Tätigkeiten in Unternehmen ausnutzt, sondern dass man evtl. einmal im Jahr ein Kurz-Praktikum durchführt, durch das man ein Gefühl für das Berufsleben entwickeln kann.

Andererseits bin ich mir bewußt, dass viele Schüler in diesem Lebensabschnitt auch keine wirkliche Lust haben, über die Zukunft nachzudenken, daher könnte so etwas aus diesem Grund nicht durchführbar sein.

Antwort
von voayager, 19

Auf jeden Fall, da ist so ziemlich alles falsch und obsolet. Ich weiss garnicht, wo ich da anfangen sollt, so Vieles liegt da im Argen. Wenn du spezielle Fragen hast, nur zu, dann werde ich schon deutlicher werden.

Antwort
von BellAnna89, 45

Wollte mit meiner 9-jährigen Tochter schon zum Therapeuten, aber dann ergab sich die Möglichkeit, dass sie zur Waldorfschule geht. Seitdem ist sie fröhlich, ausgelassen, freut sich auf die Schule und hat auch weder Alpträume noch Probleme mit Einnässen. Ja! Wir brauchen in Deutschland ein neues Schulsystem! Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, die wir jetzt nur durch teures Geld haben!

Antwort
von silberwind58, 59

Hat es ja schon,bald gibt es kein Sitzen bleiben mehr! Jeder wird versetzt! Egal welche Noten!Und ich finde,Nachhilfe sollte nicht Irgendjemand machen,sondern der Lehrer! Kostenlos!

Kommentar von Loremarus ,

der lehrer... kostenlos... und wer bezahlt diese überzeit? wir haben jetzt schon probleme mit geld und personal. woher sollte das denn nun kommen? nebenbei erwähnt haben lehrer haben auch so schon genug zu tun.

Kommentar von silberwind58 ,

Jaja,die meckerei der Lehrer kenn ich,höre ich mir schon ein paar Jahre an! Ich bleibe dabei,wer Nachhilfe braucht,der sollte die Nachhilfe vom Lehrer bekommen! Wer das finanziert,die Gemeinden!

Kommentar von angelsdaughter ,

Blöd nur, wenn du wegen dem Lehrer so schlecht in dem Fach bist. Dann kannst du dir die Nachhilfe sonst wo hin stecken.

Kommentar von silberwind58 ,

Kann ich gar nicht nachvollziehen,das der Lehrer schuld ist,wenn Du schlecht in dem Fach bist !!! Hat da wirklich der Lehrer schuld???

Kommentar von Matermace ,

Durchaus möglich.

Kommentar von silberwind58 ,

Finde ich ein bisschen zu einfach dar gestellt! Und glaubhaft auch nicht !

Kommentar von Shiranam ,

Ich hab das damals auch schon erlebt. Durch einen Lehrerwechsel verbesserte sich meine Schulnote in Erdkunde von 5 auf 3, also erstes Halbjahr 5, zweites Halbjahr 3.

Die erste Lehrerin verließ oft den Raum, hatte die Klasse nicht im Griff, der folgende Lehrer war besser. Er hatte Interesse am Thema und seinen Schülern.

Antwort
von angelsdaughter, 63

Definitiv! Es kann ja wohl nur ein schlechter Witz sein, dass von Schülern erwartet wird, bis 16 Uhr in die Schule zu gehen um danach noch ca 2 Stunden mit Hausaufgaben und lernen zu verbringen, damit sie auch auf jedes Fach vorbereitet sind. 

Außerdem werden oft Schüler wegen ihres Namens, Herkunft etc. schlechter beurteilt in Prüfungen als andere. Ist wissenschaftlich erwiesen. Oder das man während Deutschprüfungen die teilweise an die 5 Stunden andauern immer noch mit der Hand schreiben muss. In welchem Jahrhundert leben wir denn? 

Ich finde auch, dass es viel zu viele inkompetente Lehrer gibt, wenn ich mich gerade in meinem Umfeld umschaue. Nur weil ein Lehrer ein relativ gutes Studium hinter sich hat, heißt dass noch lang nicht, dass er auch gut unterrichten kann. Und das ist leider viel zu oft der Fall. Gute Noten zu bekommen ist mittlerweile so Lehrerabhängig. Bsp. Ich hatte im ersten halb ja in Religion, Wirtschaft und Geographie eine 1 im Zeugnis. Halbjahr wurden einige unserer Lehrer ausgetauscht, jetzt steh ich in Wirtschaft auf einer 4, Religion auf einer 3, und Geographie auf einer 2 oder 3. 

Kommentar von TheFreakz ,

Achso, und wie ist das wenn man Arbeitet? Man arbeitet auch 8std am Tag (manchmal sogar mehr) und arbeiten ist viel anstrengender..

Kommentar von angelsdaughter ,

Achso also du arbeitest 8 Stunden kommst nach Hause und arbeitest dann noch mal 2 Stunden? Ist mir neu. Wenn du arbeitest, kommst du nach hause und musst dich nicht mehr wirklich für morgen vorbereiten, wobei das natürlich auch vom Job abhängt. Und ich würde nicht sagen, dass arbeiten VIEL anstrengender ist. Ich würde es auf die selbe Stufe stellen. Weil wenn man sich so verhält wie die Lehrer es von einem erwarten (also jede Stunde aktiv aufpassen und sich am Unterricht beteiligen) macht man im Endeffekt mehr als in vielen Jobs (auch hier kommt es wieder auf die Arbeitsstelle an). Ich höre oft genug wie Bekannte bei der Arbeit nichts zu tun haben und oft Stunden im Büro für nichts sitzen.

Antwort
von Wynril, 69

Ja, Gründe auf zu listen würde zu lange dauern aber es kann doch nicht sein das die echt intelligenten Kinder voallem während der Pubertät meist schlechte Noten schreiben oder Wiederholen müssen. Habe das nun mehrfach miterlebt.

Antwort
von 1900minga, 16

Definitiv!
Am Ende der Schullaufbahn, hat man abgesehen von unter 10% alles vergessen.

Antwort
von 486teraccount, 74

ja, Schulbeginn ab 9 Uhr wäre mal ein Anfang

Kommentar von swissss ,

genau. junge Arbeiter arbeiten von 7.00bis 17.00. das kann man doch von euch faulen Schüler nicht verlangen:-(

Kommentar von greenplant ,

Damit Kinder die auf öffentliche Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten angewiesen sind erst um7 zu Hause sind auf jeden Fall..

Kommentar von swissss ,

KEIN Kind in der Schweiz hat einen 2 stündigen Schulweg.

Kommentar von swissss ,

und:

es geht hier um den Schulbeginn. 

wenn der so spät ist wie der Antwortschreiber es wünscht wird es natürlich Nachmittags länger



Antwort
von xo0ox, 11

Weshalb?

Antwort
von steinpilzchen, 34

Wird es bei uns jedes Jahr, ein Schwachsinn....

Antwort
von Nordseefan, 51

Ja eindeutig

Kommentar von yandx ,

Was sollte denn verändert werden?

Kommentar von Nordseefan ,

Spätere "Auslese" 4 Klasse ist einfach zu viel.

Lehrpläne entrümpeln, dafür sinnvollere Sachen lehren: Wie schreibe ich eine Bewerbung, wie fülle ich eine Steuererklärung aus etc. Einfach Sachen die einen aufs Leben vorbereiten. Viele Eltern sind einfach nicht mehr in der Lage, das den Kinder zu erklären.

Bessere Betreuung nach der Schule. Aber nur für arbeitende Eltern, damit die Schule nicht als "Parkplatz genutzt wird.

Noten erst ab der 5 Klasse.

Bessere Einbindung der Eltern in den Schulalltag zum Beipsiel durch verpflichtende Elterngepsräche.

Die Lehrer müssten auch mehr auf " Schwänzer" achten, dann Eltern bei öfterem schwänzen das Jugendamt informieren

Weniger Stress für Schüler: Früher galt der Hauptschulabschluss auch noch was, heute meckern schon viele Eltern wenn das Kind  "nur" die Realschule schafft.

Kommentar von BellAnna89 ,

Betreuung auch oder gerade für Kinder von Arbeitslosen! Für Perspektiven statt PC-Zocken!

Kommentar von Nordseefan ,

auch wieder wahr. nur sind das erfahrungsgeäs die, die das nicht annehmen

Antwort
von MarcoAH, 39

Ja, auf jeden Fall. Die Oberstufe sollte leichter gemacht werden als ein Studium.

Kommentar von capi89 ,

Das ist sie, definitiv!

Kommentar von MarcoAH ,

Ich war auf der Oberstufe, ich habe studiert und ich habe den Fachwirt gemacht. Obwohl das Fachabi und das Abitur nicht so hoch angesehen werden, ist es am schwersten von den drei genannten Abschlüssen zu bestehen. Mathe beim Studium ist bedeutend einfacher als beim Fachabi. Das belegen meine Noten (beim Fachabi drei Notensprünge schlechter). Das Ende vom Fachabi und der Beginn des Studiums, dazwischen lag vielleicht ein halbes Jahr. Am Fach und an der zeitlichen konstellation kann es nicht gelegen haben. Rückfragen an das Schulamt und an die Schulleitung führten zu Widersprüchen. Mir wurde gesagt, dass es am Fach liegt. Beim Studium belegt man die Fächer, die einem liegen. Daher hat man bei den Fächern, die man hat, gute Noten. Heißt das jetzt, dass mir Mathe beim Studium liegt, daher bin ich so gut, aber Mathe im Fachabi liegt mir nicht, daher bin ich so schlecht? Oder wurde mir gesagt, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Heißt dass, dass Mathe im Studium nichts mit Mathe beim Fachabi zu tun hat, dass Analysis nichts mit Analysis zu tun hat? Und so Fragen beantwortet ein Mann, der auf Lehramt studiert und promoviert hat.

Ich habe das Kultusmunisterium die Inhalte des Studiums und des Fachabis abgleichen lassen. Beim Studium habe ich dieselben Gebiete gehabt, allerdings vertieft. Kurz gesagt, dass Schulamt und die Schulleitung haben mir falsche Informationen gegeben.

Antwort
von TrapStepATB, 54

Deutsche Schulen sind keine Schulen sondern Zuchthäuser.

Ja es sollte verändert werden :)

Antwort
von Almalexian, 61

Offensichtlich schon.

Antwort
von LordPhantom, 12

Nein.

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