Frage von FcBayernMunchen, 24

Findet ihr das die Zeit schnell vorbeigeht?

Antwort
von mrsinister154, 21

mal so am rande: es gibt noch keinen wissenschaftlichen beweis für die existenz von zeit

Kommentar von kinglion6200 ,

Wer sagt das Zeit etwas ist was man beweisen kann? wir geben nur der Kraft den Name die dafür sorgt das manche Sachen länger und manche weniger länger brauchen , ein Physiker kann daraus schließen das etwas wie Zeit gibt und es zeit nennen ;)

Kommentar von mrsinister154 ,

wenn man die existenz zeit nicht beweisen kann, kann man aber auch davon ausgehen, dass sie nicht existiert

Antwort
von IchKannsHalt2, 24

Kommt drauf an was man gerade macht...

Antwort
von TimeosciIlator, 8

Das verrückte ist: Man selbst "ist die Zeit".

Das was auf der Uhr angezeigt wird, sind bloß energiegespeiste sich drehende Zeiger - diese Zeit existiert gar nicht wirklich. Sie wurde von uns Menschen erfunden.

Existent ist aber die in uns selber ablaufende Zeit. Unsere innere Uhr wird vom biologischen Schrittmacher, der im Zwischenhirn sitzt, gesteuert und ist gefühlsabhängig.

Das bedeutet, wir haben es eigentlich ganz allein selber in der Hand, wie langsam oder schnell "unsere" Zeit vergeht. Stellt man es mit diversen Hilfsmitteln (z.B. Zeitplaner, Tagesplaner, Mind Maps) geschickt an, wird man sich wundern, wie sehr sich die Zeit zu unseren Gunsten verändern kann. Im günstigsten Fall wird man ein guter Zeitjongleur, der sich auch noch genügend Pufferzonen zum Ausruhen und Abschalten lässt.

Antwort
von Ruru135, 16

ltere Leute können manchmal richtig gemein sein: Zipperlein, die man jetzt schon hat, seien ja rein gar nichts - verglichen mit dem, was einen in den nächsten Jahrzehnten noch erwarte. Und schöner werde man ja auch nicht, ergänzen sie für den Fall, dass einem das noch nicht selbst aufgefallen ist. Fies ist auch der Hinweis darauf, dass die zweite Hälfte des Lebens um einiges schneller vergehen werde als die erste. Schließlich verfliege die Zeit immer rascher.

Eine Beobachtung, die so ziemlich jeder aus eigener Erfahrung bestätigen kann: Während sich früher ein Jahr noch wie ein ganzes langes Jahr anfühlte, fragt man sich jetzt: "Was, schon wieder Weihnachten?" Auch in der Forschung ist das Phänomen bekannt:

 

In einer Studie

befragten Psychologen Probanden zwischen 14 und 94 Jahren, wie schnell ihrer

Wahrnehmung

 

nach die vergangenen zehn Jahre verstrichen waren. Tatsächlich hatten die Älteren das Gefühl, die Zeit sei schneller vergangen.

Steht die Wahrnehmung in Relation zum Alter?

Nur, woran liegt das? Einige Wissenschaftler verweisen auf ein naheliegendes Rechenspiel: Jeder setze eine bestimmte Zeitspanne automatisch in Relation zum bisher gelebten Leben. Für eine Dreijährige entspricht ein Jahr einem Drittel des bisherigen Lebens, für einen Achtzigjährigen nur einem Achtzigstel. Kein Wunder, dass einem das Dreißigstel, Fünfzigstel oder Achtzigstel recht kurz vorkommt.

Doch obwohl dieser Ansatz plausibel klingt, sind nicht alle Forscher einverstanden. "Auf mich wirkt diese Vorstellung sehr mathematisch", sagt Marc Wittmann vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg. "Ich denke nicht, dass die Zeitwahrnehmung im Gehirn so funktioniert." Schließlich passiere es häufig, dass 65-Jährige das Gefühl haben, die Uhren tickten plötzlich wieder langsamer - dann nämlich, wenn sie in den Ruhestand gehen und die Welt neu entdecken.

Jeder kennt das paradoxe Phänomen, dass die Zeit gerade dann, wenn man sich langweilt und wenig erlebt, im Nachhinein besonders schnell vergangen ist: Im Wartezimmer beim Arzt dauert es gefühlt den halben Tag, bis man endlich dran ist. Am Abend wundert man sich vielleicht trotzdem, warum der Tag jetzt schon wieder rum ist.

"Untersuchungen in Altenheimen haben diesen Effekt bestätigt: Im Moment selbst verstrich die Zeit für die Probanden langsam, bis es Mittagessen gab oder der Pfleger kam. Fragte man später aber dieselben Heimbewohner, wie schnell der Tag für sie vergangen sei, antworteten sie: sehr schnell", erzählt Wittmann. "Ich denke, das Gedächtnis ist entscheidend für die Zeitwahrnehmung - an je mehr Ereignisse wir uns erinnern, desto länger kommt uns eine Zeitspanne vor."

Das Urlaubssymptom

In seinem Buch "Gefühlte Zeit"

 

schreibt Wittmann, dieser Effekt sei auch dafür verantwortlich, dass im Urlaub immer die ersten Tage langsam vergehen, die letzten dafür ganz schnell: Am Anfang muss man die Anreise bewältigen, dann erkundet man die Umgebung und erlebt dabei viel. Alles ist neu. Doch nach ein paar Tagen schleichen sich Gewohnheiten ein, man kauft morgens immer beim selben Bäcker die Croissants, auch den Weg zum Strand kennt man inzwischen. Und plötzlich ist der Urlaub viel zu früh vorbei.

"Was im Lauf eines Urlaubs passiert, lässt sich auf das Leben übertragen", sagt Wittmann. Die vielen ersten Male, die man in der Jugend erlebt, bleiben stark in Erinnerung: der erste Kuss, das erste Bier, die erste WG, das erste eigene Gehalt. "Wenn man dann 15 Jahre lang verheiratet ist, jeden Morgen ins Büro fährt und jeden Sommer an denselben Urlaubsort, verfliegt die Zeit im Nu", sagt Wittmann. Daran sind wir auch selbst schuld: Mit zunehmendem Alter sind Menschen immer weniger offen für Neues, wie aus der Entwicklungspsychologie bekannt ist. Doch je mehr Neues und Emotionales man erlebt, desto mehr prägt sich im Gedächtnis ein - und desto stärker entschleunigt sich das Leben rückblickend.

Das bedeutet auch: Jeder kann die gefühlte Zeit abbremsen. Der Schlüssel dazu ist, sich wieder für Neues zu öffnen und noch einmal erste Male zu erleben. Und wenn es nur die erste Klavierstunde oder die erste Reise ganz ohne Begleitung ist.

Antwort
von KRABBENFISCH, 17

Kommt drauf an wie man seine Zeit nutzt.

Antwort
von Otilie1, 22

also ich finde das schon, bin aber auch schon alt !!!! je älter man wird um so schneller verinnt die zeit

Antwort
von BellaKnows, 15

Dazu fällt mir was ganz schlaues ein:

5 Minuten auf einer heißen Herdplatte sind relativ lang.

5 Minuten mit dem Computer zocken sind relativ kurz.

Schlussfolgerung: Zeit ist relativ ;) 

Antwort
von kinglion6200, 8

Das kommt darauf an wie schnell ich mich bewege :()

Antwort
von derhandkuss, 15

ja klar - schaust Du hier:

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten