Bekomme ich finanzielle Unterstützung in der Mutterzeit?

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8 Antworten

zunächst natürlich das Elterngeld- welches man wohl auch auf 24 Monate aufteilen kann, dann das Kindergeld und eine niedrigere steuerliche Belastung, wenn dein Mann Alleinverdiener ist. Wenn du jetzt aber in Vollzeit arbeitest dürfte klar sein, dass dein Verdienst durch diese Leistungen nicht voll aufgefangen wird. Kinder sind halt einfach teuer und viele die nicht auf Hartz 4 Niveau oder etwas darüber leben wollen leisten sich halt nicht den "Luxus", dass die Mutter die ersten drei Jahre zu Hause bleibt- rede da aus eigener Erfahrung. Meinem Sohn hat es aber auch in keiner Weise geschadet, mit einem Jahr zur Tagesmutter zu kommen.


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Es gibt Kindergeld und Elterngeld (1 Jahr oder auf 2 Jahre gesplittet). Dein Mann kann die Steuerklasse 3 beanspruchen und bekommt da etwas mehr netto raus. Ggf. kann man auch Kinderzuschlag und Wohngeld beantragen, was aber Einkommensabhaengig ist. Oder eben gleich H4 als Aufstockung.

Grundsaetzlich  ist es aber halt so, dass Kinder nun mal Geld kosten und man dann einfach weniger Geld zur Verfuegung hat, da gibt es keinen Ausgleich fuer Verdienstausfall. Man muss dann halt einfach mit weniger klar kommen, seine Ausgaben verringern. War bei mir auch so, nach jedem meiner beiden Kinder wurde es finanziell enger.

Du kannst halt nach 2 Jahren sehen, dass du einen Kindergartenplatz bekommst fuer dein Kind und dann wenigstens Stundenweise (minijob) dazuverdienen, das hilft ja auch schon. Oder du suchst dir am WE was, wenn dein Mann auf das Kind aufpassen kann oder die Oma kann mal einspringen.

Fast jeder wuerde gerne die ersten Jahre zu Hause bleiben, aber man muss es sich halt leisten koennen oder eben Abstriche machen an dem, was man zum Leben braucht.

 

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Du bekommst Mutterschaftsgeld in gleicher Höhe wie das Gehalt im Mutterschutz (ca. 6 Wochen vor der Geburt bis 8 Wochen nach der Geburt). Danach bekommst Du Elterngeld zusätzlich zum Kindergeld. Das Elterngeld läuft bis zum 1. Geburtstags des Kindes.

Danach sollte man dann wieder arbeiten oder es sich leisten können nur noch Privatier zu sein. Einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz gibt es ja zwischenzeitlich auch, so dass man hier nicht argumentieren kann, dass man niemand hat, der aufs Kind aufpasst, wenn Mama arbeitet.

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Kommentar von BlackRose10897
01.12.2015, 09:22

Das Elterngeld kann man sich auch auf 24 Monate splitten lassen. 

Wichtig ist auch ein kleines Polster, wenn es an die Steuererklärung geht. Denn oft kann es durch Mutterschaftsgeld und Elterngeld zu Nachzahlungen kommen.

Beides ist zwar steuerfrei unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.

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Du hast es doch in der Hand wieviel Elterngeld Du bekommst, wenn Du im Jahr vor der Geburt fleißig bist, ggf. Nebenjob und viele Überstunden machst kannst Du 1800 € pro Monat erhalten :)) da ihr das Kind plant, ist es doch sinnvoll selber gute Einnahmen zu erwirtschaften ..

 oder der besser verdienende geht in die Elternzeit, der bekommt ja auch ein höheres Elterngeld 

Ein Elternteil kann mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen, zwei weitere Monate gibt es, wenn sich auch der andere Elternteil an der Betreuung des Kindes beteiligt und den Eltern mindestens zwei Monate Erwerbseinkommen wegfällt....

 mehr findest Du unter Elterngeld Plus 

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Du bekommst dann außer dem Kindergeld noch Elterngeld,dass kannst du auf 1 bzw.2 Jahre aufteilen,danach gibt es nichts mehr !

Das Elterngeld bzw.Mutterschaftsgeld das im Mutterschutz gezahlt würde,also 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis 8 Wochen nach der Geburt,ist so hoch wie dein Einkommen und danach gibt es Elterngeld,dass sollte dann in etwa bei 65 % deines Nettoeinkommens liegen.

Wenn du das dann auf 2 Jahre teilst,dann wird es natürlich dementsprechend um die Hälfte halbiert.

Danach könnte dann ggf.ein Anspruch auf Wohngeld und Kinderzuschlag bestehen,dazu gibt es im Internet kostenlose Rechner und wenn nicht,dann evtl.eine Aufstockung durch das Jobcenter,also dann ALG - 2 oder auch Hartz - 4.

Aber bei dem Nettoeinkommen + das Kindergeld denke ich das auch hier kein Anspruch mehr bestehen würde,denn dann hättet ihr fast 1800 € Netto.

Im ALG - 2 Bezug würden euch ab 2016 dann 2 x 364 € = 728 € Regelsatz für euch Erwachsene zustehen + 1 x 237 € Regelsatz fürs Kind,dass würden dann 965 € für die Regelsätze sein und dazu kämen dann noch die angemessenen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),dass würde dann eurer Bedarf nach dem SGB - ll sein.

Dein Mann kann dann zwar von seinen 1600 € Netto min. 330 € an Freibeträgen geltend machen,also würden dann ggf.nur 1270 € als anrechenbares Nettoeinkommen angerechnet,dazu käme aber dann ja noch das Kindergeld von ab 2016 von 190 € ( ist dann Einkommen des Kindes und wird auch vorrangig nur auf dessen Bedarf angerechnet ),dann läge das gesamte anrechenbare Einkommen bei ca. 1460 €.

Zieht man davon dann die obigen Regelsätze ab,dann blieben hier noch ca.500 € für eure KDU - übrig,nur wenn diese dann drüber liegen würde und angemessen sein würde,käme dann eine Aufstockung durch das Jobcenter in Betracht.

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Nein, es gibt keine Unterstützung. Das Ziel ist es, dass Mütter nach einem Jahr wieder arbeiten gehen, ob sie wollen oder nicht und genau darauf sind alle Zahlungen ausgelegt.

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Zu den Möglichkeiten wurde ja bereits etwas geschrieben. Für das Elterngeld ist es wichtig, dass ihr frühzeitig die Steuerklassen wechselt. Für dich die 3 und für deinen Mann die 5. Dadurch habt ihr vor der Schwangerschaft zwar etwas weniger Geld, das bekommt ihr aber mit der Steuererklärung wieder zurück.

Durch den Wechsel gibt es aber mehr Elterngeld. Direkt nach der Geburt könnt ihr die Steuerklassen dann wieder wechseln.

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Kommentar von MaggieSimpson91
01.12.2015, 10:26

Umgekehrt, Mann die 3, sie die 5.

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Elterngeld. Je nach Bundesland gibt es auch das Landeserziehungsgeld oder Betreuungsgeld.

Ihr habt Steuerfreibeträge, d.h. vom Gehalt deines Mannes bleibt mehr.

Außerdem könnt ihr evtl. Windelsäcke beantragen, da spart ihr  Müllgebühren. Es gibt die Möglichkeit, Urlaube bezuschussen zu lassen. Es lohnt sich, da mal genau hinzuschauen - viele Möglichkeiten weiß man auf den ersten Blick gar nicht.

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