Braucht man einen Finanzberater, einen unabhängigen, der einen in Versicherungssachen, Altersvorsorge, Vermögensaufbau und Finanzierungen berät. Alles aus einer Hand. Braucht man heutzutage so jemanden? Kann man Banken und Versicherungen noch trauen? Was meint Ihr?
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1. Ein Banker lernt in seiner Ausbildung 2-3 Wochen etwas zum Thema Versicherungen. Auf dem freien Markt wäre er daher völlig unqualifiziert.
2. Jemand der wie ein Angestellter Versicherungsvertreter oder Banker die Produkte des Hauses verkaufen MUSS wird dies natürlich garnicht neutral machen können bzw. kennt kaum andere Produkte.
3. Die hier genannten Strukturvertriebe sind in der Regel (Aussnahmen gibt es) auf Verkauf getrimmt, weniger auf Fachwissen.
4. In anonymen Tests für die ich zigfach eingesetzt wurde hatte ich das Ergebnis das gut 90% aller Bankberatungen, Beratungen von Versicherungsvertretern absolut mangelhaft waren. Das bestätigt auch eine Untersuchung der UniHeidelberg.
5. Mehr Neutralität erfährst du durch Mehrfachagenten, Makler, Honorarberater. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Eine gute Beratung zum Thema Altersvorsorge dauert sicherlich mind. 2x3 Stunden plus einen Abschlusstermin. Darunter ist eine seriöse Beratung kaum möglich. Der Vermittler sollte dabei auf die persönliche Situation eingehen, dir die Bedingungen erklären usw. usw. . IM Bereich der BU dauert das genau so lange. Wer heute alle Themen zusammen in 3 Stunden abgeschlossen hat und meint er wurde gut beraten ist auf dem völlig falschen Weg.
6. Insofern baut man für seine Kunden - wenn man es richtig macht - einen ineinander greifenden Plan. Sprich KV, BU, Altersvorsorge usw.usw. ergänzen sich und sind aufeinander abgestimmt. Dabei wird berücksichtigt das nie eine Gesellschaft in allen Bereichen die für den Kunden optimalen Ergebnisse liefert. Der Vermittler sollte hier also eine Schnittstelle sein.
7. Die AM ist nicht unbedingt extrem teuer. Im Bereich BU z.B. bieten die gute Bedingungen zu fairen Preisen. Allerdings hatte ich bisher keinen Kunden der die AM wählte da er sich letztendlich im Vergleich immer für andere entschieden hat.
8. Frage was der Vermittler alles macht. Wer z.B. private Versicherungen / Anlagen dann Immobilien, dann Geschäftsversicherungen selber verkauft der hat von nichts richtig eine Ahnung. Denn das ist definitv zu viel auf einmal.

Wie man einen guten Finanzberater findet wurde hier schon mal beantwortet
Auf jeden Fall sollte das Erstgespräch kostenlos sein. Dann ist zu prüfen wie der Berater sein Geld verdient. Ob per Honorar oder durch Provision. Es ist auch entscheidend, wie lange er schon in seinem Beruf arbeitet. Fragen die auf alle Fälle bei der Auswahl helfen.
Erkundigt er sich nach deinen Zielen
Informiert er sich über die familiäre, finanzielle und steuerliche Situation.
Findet er heraus, welche Risiken du bei einer Anlage eingehen willst.
Entwirft er daraufhin ein persönliches individuelles Konzept oder Portfolio.
Spricht er offen über Kosten
Hast du den Eindruck er hat einen Überblick über den Gesamtmarkt.
Kann er Referenzen nachweisen.
Ist der Berater unabhängig und kann er dir das ganze Produktuniversum anbieten- oder ist es ein gebundener Handelsvertreter der nur die Produkte eines Unternehmens anbietet. Welchen Status § 84 (Vertreter) oder § 93 HGB (Makler).
Kann er rechnen? Lass dir einen Sparplan mit 125 € pro Monat ausrechnen mit einer Laufzeit von 13 Jahren und einem Zinssatz von 6,3 % p.a.

Lass auf jeden Fall die Finger von "AWD" und "Hanse Merkur" und "OVB" und so einen Mist!
FINGER WEG!!!!
Ja? Wieso? Weil die nicht unabhängig sind?
Die armen Schlucker werden auf Verkauf gedrillt. Wissen steht nicht im Vordergrund. Kein von mir getesteter hat wirklich Fachwissen an der Hand. Also da kann man hunderte Geschichten erzählen. Trotzdem expandieren die wie sau weil sie sich als unabhängig präsentieren, schicke Anzüge haben und oft in Büros arbeiten die nach Geld aussehen. Vor allem aber geht es schnell und das kommt bei vielen an. Scheinbare KOmpetenz schnell vermittelt. Dabei ist das genau der falsche Weg (siehe weiter unten). Was allerdings die Hanse Merkur jetzt damit zu tun hat ist mir ein Rätsel.
hanna2908 am 26. November 2008 10:08 Gerade der AWD ist bekannt dafür nur wenig mit Service zu tun zu haben. Bei der Hanse Merkur ist es nicht möglich in einem Schadensfall oder bei einfachen Fragen eine kompetente Antwort zu erhalten. Die machen Werbung um irgendwie an Kunden zu kommen alles andere ist denen Egal. Und gerade in dem Bereich Versicherugn / Finanzen ist der Service das wichtigste

Also ich hatte damals null Plan von all den Geldangelegenheiten und hab von einem Bekannten ......(keine Scleichwerbung) die Aachen-Münchener empfohlen bekommen...und diese hat mir für einmalig 25 Euro meine komplette Geldanlage,Versicherung ,Finanzierung neu gestaltet ...und ich muß sagen das sie ihr Geld wert sind ...hatte noch keine Probleme damit....natürlich verdienen die damit auch Geld aber man weiß immer genau an wen man sich bei Fragen oder so wenden soll.
...aber die AM ist doch so extrem teuer!!!
stimmt. Außerdem verstehe ich nicht warum die auch noch 25 Euro wollen, wenn sie sowieso noch eine Menge Abschlüsse dabei machen. Das war dann auf jeden Fall rausgeschmissenes Geld
Das sieht ein wenig nach DVAG aus. Wobei da dann, wenn überhaupt berechnet, die 25 Euro dem Kunden wieder erstattet werden wenn er was abschliesst.
Grundsätzlich aber ist der Gedanke eine Gebühr zu verlangen ja nicht ganz falsch. Wenn jemand z.B. 10 Stunden Aufwand hat und dann gar keine Entschädigung erhält hat er umsonst gearbeitet. Natürlich, unternehmerisches Risiko, aber würdest du 10 Stunden umsonst arbeiten ? Manchmal sollten die Menschen sich schon ein wenig Gedanken darüber machen welch Arbeitsaufwand dahinter steckt. Selber würden sie keine Stunde umsonst arbeiten und regen sich tierisch auf, zahlen beim Arzt anstandslos jedes gesprochene Wort am Telefon, sagen sich beim Anwalt das mehr als 3 Sätze ja bezahlt werden müssen und bei der Finanzberatung soll es selbstverständlich sein das es kostenlos ist.
Hier finde ich die Honorarberater nicht schlecht. Doch die mögliche Neutralität ist den meisten Menschen nichts Wert. Deshalb gibt es so wenige Honorarberater. Auch wenn es in der Altersvorsorge um 6 stellige Summen geht sind die meisten Menschen nicht bereit hier im Vorfeld zu investieren.
hanna2908 am 26. November 2008 10:10 Das sehe ich anders. Selbst wenn ein evtl Kunde 10 Stunden aufwand "kostet", so habe ich doch eine viel größere Chance bei dem Kunden zu abschlüssen zu kommen als wenn ich Ihm ersteinmal Geld für meine Leistung abnehme. Es kommt einfach auf den Service an

Also ich hatte damals alle meine Finanzsachen in eine Hand gegeben (hatte ja fast keinen Plan) und bin bis heute damit gut gefahren...man hat immer jemand kompetenten den man bei schwierigen Fragen erreichen kann....ich würde es auch wieder tun.
es ist ein unabhängiger Finanzberater? Davon gibt es nur sehr wenige - weniger als 1000 in Deutschland. 100% Vertrauen kannst du nie jemand, wenn es um Geld geht. Du mußt immer die Dinge auf Plausibilität prüfen. Was aber die wenigsten Leute können. Das ist wie beim Hausbau. Wer kann schon wirklich die Unterschiede vergleichen, wenn die Produkte nicht vergleichbar sind. Es macht natürlich immer Sinn die ganze finanzielle Situation in der Gesamtheit zu betrachten, ansonsten würde man ja die falschen oder doppelte Produkte haben. Das beudetet aber nicht, daß man alles bei einer Person abschließen muß/sollte
Also das ein angestellter Versicherungsvertreter oder wie auch immer nicht neutral ist stimmt so nicht ganz. Ich denke wenn man sich für ein Unternehmen entschieden hat dann steht man auch dahinter und dann sind die Produkte nicht schlecht. man kann trotzdem bei der einen oder anderen Versicherung sagen das wäre woanders besser. Aber es gibt leider zuviele "Drückerkolonnen" die nicht ehrlich und fachgerecht verkaufen. Ich bin der Meinung das alles in einer Hand - wenn man Vertrauen zu demjenigen hat" immer noch das beste ist, denn wenn man überall eine Versicherung verstreut hat und dann einen Schaden ist man einer unter Tausenden. hat man alles bei einem wird der Gesamtkunde betrachtet und dann hat man als Vertreter auch die besseren Chancen sich für den Kunden einzusetzen. Ich bin selbständig und mache das schon seit über 12 Jahren. Übrigens ist das auch nicht ganz richtig das es nichts sein kann, wenn einer alles anbietet. Wir machen auch alles von Versicherungen, Geldanlagen, Bausparen, Kranken bis Finanzierung wenn man das gelernt hat und ich meine eine richtige Ausbildung dann kann man das fachgerecht und kompetent verkaufen!!
Sorry, ein angestellter Vertreter kann garnicht neutral sein da er erstens nicht laufend den Markt prüft und zweitens er garnicht nur die Kunden wählen kann (!) die ideal auf das PRodukt passen. Dann würde er nämlich kaum was verdienen.
Und wenn man bei verschiedenen Gesellschaften einen Vertrag hat muss man sich nicht an verschiedene wenden sondern an die eine Person die diese betreut, vermittelt hat.
Auch im Schadenfall kann es hilfreich sein wenn der Vermittler nicht von der einen Gesellschaft abhängig ist. Du hast als Makler schon ganz andere Möglichkeiten als als Ausschliesslichkeitsvermittler. Die werden nämlich intern nicht ganz so ernst genommen da sie ja vom Unternehmen abhängig sind.
Bzgl. alles aus einer Hand:
Sorry, aber wenn wirklich jeder alles verkauft kann er es nicht richtig machen. Ich habe in bis heute ca. 46 anonymen Tests nicht einen (!) gefunden der dann noch wirklich kompetent ist. Oberflächliches Wissen ja, aber kompetent nicht.
Allein im Bereich der BU kennen die Leute noch die abstrakte Verweisung. Wenn ich aber frage was bei vorübergehendem Ausscheiden aus dem Beruf ist, was bei Hausfrauen ist, wie die Definition für eine Arbeitsplatzumgestaltung ist, dann sind die meisten überfordert. Erst recht wenn sie das mit anderen Gesellschaften vergleichen müssen. Und das machen wir jetzt mit 86 Fragen, ok ? Und danach erklärst du mir was das in Verbindung mit den Antragsfragen im LEistungsfall konkret für den Kunden bedeutet ?
Im Bereich der PKV machen wir dann weiter mit Regelhöchstsätzen, über GO hinaus, über GO hinaus, deren Unterschiede und Konsequenzen und das dann mit ca. 100 weiteren Fragen und einen Marktvergleich.
Es gibt definitiv keinen Vorteil alles bei einer Gesellschaft zu haben. Überhaupt: Was heisst eine Gesellschaft ? Eine Allianz Leben AG weis garnicht was der Kunde bei der Allianz Kranken oder Sach AG hat und es interessiert auch die Schadenbearbeitung der KV nicht ob der artig seine KFZ Beiträge zahlt.
Das ist, sorry, völliger Mumpitz
DIESE Antwort ist mumpitz. Wie du selber schreibst kann bei einer objektiven Beratung bei einem Kunden sicherlich nicht mit großen "Provisionserlösen" gerechnet werden. Jedoch scheinst du dich auch nur in 2 Produktsparten eingehend beschäftigt zu haben (spezialisiert?)Mich würde interessieren wie du denn deine Berater getestet hast? Fakt ist alle Versicherungen kochen mit Wasser-der eine hat ein wenig mehr Kalk der andere weniger darin. Meine Aussage galt gegenüber Finanzdientsleister - hast du da auch mal jemanden nach Hause kommen lassen oder ihn im Büro besucht? Hast du ihm dabei auch die Fragen gestellt, mit denen du hier zu verblüffen versuchst? Ich habe nur Erfahrungen gemacht mit der Gesellschaft die Michael Schumachers rotes Käppchen sponsert. Denn da wird der Metzger in einer übers Wochenende laufender Gehirnwäsche auf links gedreht und verkauft sein Zeug ohne zu wissen was er tatsächlich verkauft. OB generell eine BU abgesichert ist lassen wir dahin gestellt. Ich kenne keine Vermittler/Finanzdienstleister, die ständig den Markt beobachten, denn sonst hätten Sie keine Zeit für den Verkauf mehr. Schließlich ist der Verkauf das wovon diejenigen leben. Egal welcher Finanzdienstleister mit egal welchem Namen und egal welcher Farbe jeder hat seine "Gesellschaft" im Hintergrund oder wird sogar von dieser als spezieller Vertriebsweg angesehen. Meine Erfahrung - und hiervon habe ich geschrieben - ist diese: Service aus einer Hand - am besten einer der man vertraut ist das beste das man bekommen kann und egal ob unabhängig oder an eine bestimmte Versicherungsgesellschaft gebunden. Meine Erfahrung ist es auch das es nicht egal ist, ob ich bei Gesellschaft A die Leben und bei Gesellschaft B die Kranken und bei Gesellschaft C meine Sachversicherung eingedeckt habe, sondern es tatsächlich besser ist im Schadensfall, wenn ich alles bei einem Anbieter habe. Auch mit dem Hintergrund einer evtl. Sanierung wird sich eine Gesellschaft immer schwerer tun einen Rundum-Kunden zu verärgern, als jemanden der doch nur eine PH oder gar eine Verkehrs-RS mit SB bei ihr hat. Ich hoffe ich habe dir in diesem Forum mit meiner Meinung nicht all zu sehr die Lust am Fachwissen testen genommen. Zu deiner Info all deine Fragen hätte ich dir beantworten können. Und wenn du wolltest sogar noch ein paar Hintergrundinfos zur bAV, sowie zur Pensionsrückdeckung für GGF. Bei uns treffen meiner Meinung nach versch. Sichtweisen aufeinander von daher werde ich einen weiteren Kommentar ignorieren. Viel Spaß beim testen!
Also wir sind doch hier zum Diskutieren, nicht zum Streiten, oder? Ich bin mittlerweile auch der Meinung, daß alles aus einer Hand das Beste ist. Aber unbedingt nicht von einem Versicherungskonzern. Niemals wird ein Anbieter in allen Bereichen gut sein. Und wie ich mittlerweile weiß, gibt es da extreme Preis- und Leistungsschwankungen. Ich denke, das ist wie bei Automarken. Keine Marke hat in jeder Sparte (Sportwagen, Geländewagen, Familienkutsche....) das beste zu mir passende Produkt. Trotzdem wird der VW-Händler mir immer einen VW empfehlen, selbst wenn ich einen Supersportler suche und ein Ferrari ideal wäre (vorausgesetzt ich hätte die Kohle). Deshalb habe ich mich entschieden, ins Mehrmarken-Autohaus zu gehen. Und die Vergleiche müssen die Makler doch oftmals garnicht selbst machen. Das machen doch die Stftung Warentest oder Ökotest usw.. So ist zB in diesem Jahr in Krankenzusatzversicherungen in Preis/Leistung die CSS auf Platz eins vor allen anderen. Getestet von Ökotest. Wollte ein einzelner Mensch da durchblicken - unmöglich. Deshalb gibts doch solche Vergleicher- und Testfirmen.
Öhm, ich will ja jetzt nicht pingelig sein, aber ich habe bzgl. dieser Tests einmal ausführliche Berichte veröffentlicht. Diese treffen tlw. auf den dort getesteten Musterkunden zu. Inhaltlich sind sie meist mangelhaft und zudem gefärbt von Fachleuten die die Redakteure von Finanztest und Co. beraten. Leider interessiert es dort keinen.
Die genannte CSS ist relativ neu auf dem Markt. Beim getesteten Tarif handelt es sich um Zahnzusatz als Schadentarif. Sprich die Beiträge sind anfänglich niedriger, tendieren aber zu schnelleren Steigerungen. In der letzten Finanztest sind ebenfalls Zahnzusatztarife getestet. Dort hat man mal wieder nicht - wie immer - gescheit die Tarife verglichen sondern gefragt was Musterkunde X für einen vorgegebenen Fall an Geld bekommt. Wenn du aber jetzt die Parameter ein wenig änderst, sprich andere betroffene Zähne mit anderen Arbeiten, anderen Kunden dann stehen auf einmal ganz andere Tarife vorne. Im gewissen Bereich spielen oft bei diesen Tests Einflüsse von aussen eine ROlle. Erschwerend kommt hinzu das sich diese Magazine es immer einfacher machen und versuchen einen Vergleich über Produkte zu erstlellen die man nicht vergleichen kann. Ich wäre daher für einzelne Tests, Bewertungen mit einer Auswertung für wen was geeignet sein könnte.
hanna2908 am 26. November 2008 10:15 Alles aus einer Hand: Vorteile:
Bei einem Kompetenten MA der nicht nur die Sparte KfZ kennt sondern sich auch in allen anderen Auskennt bleiben für Gewöhnlich keine Fragen ungeklärt.
Im Schadensfall reicht eine Nummer (die vom Mitarbeiter) und es wird fü gewöhnlich geklärt.
Nachteile:
es gibt praktisch niemanden der wirklich unabhängig ist. Fast niemen macht sich klar, dass auch Makler oder andere "Gesellschaften" die mit Ihrer Unabhängigkeit werben nur mit bestimmten Banken und Versicherungen zusammenarbeiten. Es gibt gute Versicherungsgesellschften, die verkaufen überhauft nicht über diese Organisationen. Außerdem zahlen die Versicherungen /Banken durchaus unterchiedliche Provisionen... Hinzu kommt das Problem der Unterschiedlichen Bedingungen insb. bei Versicherungen. Da ist die preiswerteste Lösung nicht immer die beste weil es im Schadensfall oft zu Problemen kommt. Entweder ist der Fall gar nicht gedeckt, oder die Versicherung macht zoff. Eine Ideallösung gibt es wirklich nicht, da hilft (leider) nur selber informieren, und letztendlich jemanden oder mehrere Berater finden dem Du vertraust und der Deine Bedürfnisse wirklich berücksichtigt. Und auch da ist etwas eigene Kontrolle angesagt.In allen Bereichen die beste Lösung wird es nie geben.
Niklaus am 27. November 2008 10:24 Fast niemen macht sich klar, dass auch Makler oder andere "Gesellschaften" die mit Ihrer Unabhängigkeit werben nur mit bestimmten Banken und Versicherungen zusammenarbeiten
Das ist schlichtweg ein falsche Aussage. Ich als Makler habe mehr als 120 Versicherungsgesellschaften sowie sämtliche 7000 Investmentfonds in Deutschland zur Verfügung. Allerdings vermittle ich nur was auch wirklich gut ist.

Mein Tipp (gebe ich auch meinen Kunden immer), suche dir eine Versicherung aus mit der du dich identifizieren kannst. Frage in deinem Bekanntenkreis rum mit welcher die gute bzw schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dann lasse einen Mitarbeiter von der VErs. vorbei kommen und erkläre Ihm was du erwartest. Ist es ein Seriöser Mensch klärt er dich über verschiedene Möglichkeiten Geld zu Sparen und was fürs Alter zu tun auf. Einen unseriösen erkennst du, weil er z.B. sagt: Die haftpflicht bei der HUK ist 10 Euro teurer als bei der Alianz, also kdg und zur Alianz wechseln. Ich habe in meiner Ausbildung gelernt, Finanzen gegenzurechnen und vernünftige Lösungen zu finden und das ist eigentlich üblich auf dem Markt. Viele meiner Kunden haben einiges Sparen können, schon alleine weil Sie überflüssige Versicheurungen gekündigt haben auch ohne bei mir neue zu unterschreiben. Und ich bin kein Makler. Ich bin einfach der Meinung, dass Privatpersonen gar nicht die Möglichkeit haben alle Gesetze (VVG, Steuererleichterung bei Altersvorsorge, Absetzungsmöglichkeit einzelner Versicherungen.....) zu kennen.
Also ich selbst bin Versicherungsmakler, zur Frage: Komplett Wertfreie und Unabhängige Beratungen gibt es nicht, egal ob du jetzt zur Bank gehst oder zu einem Versicherungsvertreter oder auch zu einem Makler, ich habe alle diese Positionen belegt, das Problem ist das der Markt in der Zwischenzeit so undurchsichtig ist, das es unmöglich ist das Beste, das Günstigste für den Kunden zu finden, jeden Tag gibt es Neuerungen, in fast allen Sparten egal ob das die Hausrat oder die Geschäftsversicherung ist, eines ist auch klar bitte die Vergleiche die man im Fernsehen oder andere Medien so hört kann man ziemlich vergessen, ich selbst habe vor 3 Wochen das Bayerische Fernsehen im Hause gehabt bzgl. eines Kfz-Vergleiches, es wird eine Person und ein Fahrzeug mit div. Merkmal verglichen, da kommen dann ca. 180 Gesellschaften raus, mit einem Beitragsunterschied von 200-400 Euro von Rang 1 bis 180, sowas wird dann gesendet, ist aber totaler Schwachsinn, denn das Leistungsspektrum von Nr. 1 zu Nr. 180 ist total verschieden. Die Banken sind keine Beraterbanken sondern nur noch Profitcenter, die alle versuchen die Zielvorgaben die das Unternehmer vorgibt durchzusetzen. Wer ist der Leidtragende ? nur einer der Kunde, ich denke ,eine Zusammenarbeit zwischen Kunde und Berater muß wachsen, leider habe beide Parteien in keine Zeit mehr..
g Genau. Und dann hast den Vergleich 1-180 und dann kommt die Gesellschaft von Platz 114 und sagt: Hätten sie das gleich gesagt dann kriegen Sie halt noch einmal 25,8% Rabatt :-))

Selbst wenn es das gebe, bleibt immer (besonders bei langfristigen Verträgen) das Restrisiko 'Gesetzgeber'. Die Gesetze ändern sich, die Rechtssprechung ähnelt einer Lotterie. Ich kenne einen Makler, die bestraft wurde, weil er 1994 nicht wusste, was der BGH 2004 beschloss. Das BAFIN ist völlig überfordert, denn was zur Beratungspflicht gehört und wie es ausgelegt wird, ist heute wie vor 20 Jahren Stückwerk.
Ich denke, der persönlich bekannte, vertrauenswürdige Vertreter an der Straßenecke ist der sicherste Weg - auch wenn er gerade mal nicht der billigste ist.
Selbst ist der Berater!
Ich verlasse mich lieber auf mich selbst. Wenn man das nötige Wissen besitzt, kann man auf Berater ganz verzichten. Warum soll man den Banken die Gebühren gönnen, wenn sie sowieso nicht im Interesse ihrer Kunden beraten? Ich habe erst kürzlich einen Teil meines Geldes in Investmentfonds investiert. Diese lassen sich am günstigsten über Fondsshops kaufen und verwalten. Unter www.fondsshop-vergleich.de werden alle Anbieter miteinander verglichen. Außerdem wird über Fonds ausreichend in Fachzeitschriften berichtet. Wenn man sein Geld selbst anlegt, hat man zudem einen angenehmen Nebeneffekt: Keine Kaufgebühren bedeutet automatisch eine höhere Rendite, und zwar unabhängig von der Krise!
Niklaus am 27. November 2008 10:20 Deshalb stellst du auch deine Kennfeldzündung am Auto selbst ein, reparierst deine DVD-Recorder und operierst dich selbst am Blinddarm. Sorry aber das istz Unfug. Wen ndu den Beruf nicht ausübst, wirst du immer Laie bleiben.
Wenn ich das nötige Know-How hätte, könnte ich auch meine Kennfeldzündung am Auto einstellen und meinen DVD-Recorder reparieren. Nur beim Blinddarm wird es schwierig. :) Nein, mal im Ernst: Bei einer Anlage in Investmentfonds muss man nicht unbedingt ein Experte sein, um erfolgreich zu sein. Ich habe beruflich nichts mit Finanzen zu tun, habe mir aber ein ausreichendes Maß an Wissen angeeignet, um zu wissen, was ich tue. Mit meinem freien Fondsvermittler (profinance-direkt) bin ich sehr zufrieden. Ich bezahle dort nur die Depotgebühren bei der Frankfurter Fondsbank und erhalte sogar eine jährlich ausgezahlte Treueprämie auf mein Depotguthaben. Günstiger geht es nicht.