Frage von Schizophrenie08, 35

Finanzamt falscher Steuerbescheid Daten vom vorigen Jahr wurden übernommen?

Hallo, ich hatte im Frühjahr meinen Steuerbescheid für 2015 abgegeben. Bei meinem Steuerangeben hatte ich keine KAP angegeben, weil ich bei den Banken einen Freistellungsauftrag eingereicht hatte. Dieser wurde auch nicht (1602) überschritten. Eine Eigentumswohnung hatte ich meiner Tochter überschrieben, die Einnahmen wurden von ihr bei der Steuererklärung angegeben. Ich hatte somit auch keine Vermietung in meiner Steuererklärung angegeben.

Was hat das Finanzamt bei meiner Steuerklärung gemacht! • Sie hat die Daten von 2014 KAP auf den Cent übernommen. • Sie hat die Daten von 2014 Vermietung übernommen.

Ich habe Einspruch eingelegt. Der Einspruch wurde mir bestätigt, doch bekomme ich seit Monaten keine Antwort. Ich habe schon einmal erinnert.

Das Finanzamt hat einen großen Bock geschossen, darum bekomme ich auch keine Antwort.

Was kann ich machen, wenn das Finanzamt sich nicht bewegt?

Ich habe von Strafanzeige gelesen! Ich habe von einer Petition gelesen! Ich könnte zum Steuerberater gehen! Ich könnte zum Rechtsanwalt gehen!

Ehrlich, ich weiß nicht was ich machen soll, um das Finanzamt nicht noch mehr zu verärgern.

Was würdet ihr mir empfehlen?

Über gute - nette Antworten würde ich mich freuen.

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Antwort
von wurzlsepp668, 22

ich bezweifle extrem, dass du deinen Steuerbescheid beim Finanzamt abgegeben hast ..... es ist sicherlich die Steuererklärung gemeint.

wann erfolgte die Übertragung der Eigentumswohnung an die Tochter? zum 31.12. oder unterjährig?

Strafanzeige? wogegen?

Petition? wenn du dich unbedingt absolut lächerlich machen willst

Steuerberater? nachdem der Einspruch bereits eingelegt wurde dürfte dieser momentan nichts weiter bringen

Rechtsanwalt? 80% der Rechtsanwälte haben vom Steuerrecht keine Ahnung. und eine Strafrechtliche Angelegenheit kann ich nicht erkennen

ich habe einen Einspruch gegen einen Bescheid aus 2010 noch beim Finanzamt. eingelegt vor 2 Jahren .... Bearbeitungszeit bei Einspruchen: ab 5 Jahre aufwärts ....

Kommentar von tt290 ,

So schauts aus - denke nicht dass der Fragesteller der einzige ist, der bei dem FA einen Rechtsbehelf am Laufen hat, und längere Bearbeitungszeiten, die auch gerne mal über ein Jahr laufen, sind keine Seltenheit.

Also abwarten. Es besteht natürlich die Möglichkeit des Untätigkeitseinspruchs, das würde ich mir aber genau überlegen, denn durch den RB ist der gesamte Bescheid offengehalten.

Antwort
von Hefti15, 7

Ich wäre mal an deiner Stelle vorsichtig mit den Formulierungen. Du bist ja offensichtlich ein steuerlicher Laie und solltest da anderen nicht unterstellen sie hätten "einen Bock" geschossen. Oft ist es so, dass Leute wie du, was übersehen. Und wenn nicht, dann hat halt mal das FA einen Fehler gemacht, da muss man aber nicht gleich so große Töne spucken.

Zum Thema, wenn du Einspruch eingelegt hast bzw. dies dir sogar bestätigt wurde, dann bist du ja grundsätzlich auf der sicheren Seite.

"Nur" weil sich das Verfahren hinzieht, brauchst du dir m.M. keine rechtliche Hilfe zu suchen. Dadurch wird das Verfahren auch nicht beschleunigt.

Eine Möglichkeit ist der Untätigkeitseinspruch (nach 6 Monaten). Macht aber m.M. auch keinen Sinn. Der führt ja "nur" zum Erfolg, wenn der Sachbearbeiter (aus welchen Gründen auch immer) z.B. nur deinen Einspruch nicht bearbeitet. Wenn generell z.B. in diesem Bezirk ein Rückstand herrscht, dann wird auch der Untätigkeitseinspruch nichts bewirken.

Generell kann ich dir nur einen Tipp geben, auch wenn es schwer fällt: Abwarten. Weil anscheinend gibt es "dort" einen Bearbeitungsstau. Mit jedem Brief, mit jedem Anruf, mit jeder nachfrage,.... wird das Verfahren sich ja noch länger ziehen. Weil die Sachbearbeiter statt nur den Bearbeitungsstau aufzuarbeiten, sich auch noch um die ganzen Nachfragen kümmern müssen....

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