Filofax was ist das genau?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Ein Filofax ist eine Art Terminkalender in Form eines kleinen Ringbuches. Man kann die unterschiedlichsten Seiten kaufen und so den Terminkalender seinen ganz persönlichen Anforderungen anpassen. Es gibt Seiten für Address- und Telefonregister, Entfernungstabellen, Vordrucke für Projektplanungen, Einstecktaschen für Visitenkarten und und und.

Wofür man da ein Video braucht, wird mir wohl lange ein Rätsel bleiben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als ich noch in Deutschland lebte, hatte ich eine andere Marke, OrgRat.
Jedoch befürchte ich, daß die Lochabstände der Marken nicht gleich sind.
Es gab auch verschiedene Modelle dieser Ringbücher. Ganz einfache aus Plastik (für mich) bis zu Edelausführungen in Leder, vergoldeten Schrammrändern und goldgeprägtem Namen des Chefs, auch welche mit Tas.chenrechner

Was ich sehr gut an diesem Organisations- und Planungsystemen fand, war dass man
• Sich das Ding auf seinen eigene Arbeitsweise und Bedarf zusammenstellen konnte, man keine unnötigen Seiten mitschleppte,
• Jeden Monat die zwei Monate alten Termin/Kalenderblätter raustut, in einem Kardex-Kasten archiviert,
• Bereits im September neue Terminblätter für's nächste Jahr 'rein tun konnte (Normale Terminkalender gibt es da im Laden noch nicht zu kaufen),
• Notzblätter ungegenzt "nachladen"  konnte : Ich machte viele Notizen. Es gab auch selbstdurchschreibende mehrfarbige Notitzblätter. Damit konnte ich einen Durchschlag meinem Gesprächspartner dirkt vor Ort geben, einen anderen meinen Sekretärinnen und behielt das Original.
• Eine der Sektretärinnen war wirklich vertrauenswürdig. Ihr konnte ich beruhigt meinen OrgRat überlassen. Sie übertrug meine geschäflichen Termine auf einen großen Terminkalender. Dieser lag immer offen auf meinem Büro, damit meine Sekretärinnen und wer sonst offiziellen Zugang zu meinem Büro hatte, wissen konnte, wann ich wo sein werde. Manchmal hatte sie mich vor Kastrophen gerettet : "Fehlen da nicht Unternehmen, für die Besprechung in andertalb Wochen ?" . Aua ! Danke !
Damals gab's noch keine Handys noch tragbare Computer.
• Lange Zeit babe ich an dieser Papiermethode festgehalten, auch als die Informatik und der Rest kam :
Diese Uraltmethode ist ziemlich Failsafe.
Sie funktionniert, auch wenn die Akkus des Telefons und les Laptos leer sind, man irgendwo jwd ist und keinen Anschluß an ein Handynetz kriegt,  auch nicht an seine Clouds,
ist quasi nicht piratisierbar,
und wer will schon ein Terminbuch klauen ?
Handys sind da weit anfälliger für Diebstahl.
Auch ist von Papier und Bleistift viel weniger anfällig für technische Pannen.
Handy weg : Aus, Daten weg, nix mehr tut mehr :-( . Mist !
Bin nach Systemupdates öfters auf die Nase gefallen. Natürlich mache ich lokale Backups ! Jedoch Bildschirm schwarz, kein Factoryreset möglich, weder Soft noch Hard : Handy futsch. Natürlich habe ich bezalte Antivirus und Antimalware.
Ich habe nicht gezählt, wahrscheinlich bin ich an meinem zenhten oder zwölften Smartsphone mit 4- oder 5'' Touchscreen:-( .

Bitte mich nicht falsch verstehen ! :
Ich habe nichts gegen moderne Technik und Informatik ! Ich will nur, dass es funktionniert wenn ich es einschalte. Dass ich wenigstens Telefonieren und SMSen kann...
Seit meiner Jugend machte ich seitensweise in Informatik mit, am Anfang mit röhrenbetriebenen gestöpselten 60''-Platten, dann Unix 8-bit auf pseudo-16-bit umstricken, IBM711, die ersten Centronics, PDP11, Olympia, Mael, die ersten Programmiersprachen, die ersten "MicroKomputer", die ersten Hochspannungs-Laserdrucker, fürchterliche elektrostatische Aufladung ! Usw usf. Wo ich sehr wenig Geld hatte, benutzte ich eine ausgmusterte Fernsehaufzeichnungsanlage, für die Aufzeichnunen der Daten, "Betamax".
Später hatte ich die Gelegenheit, ein ausgemustertes Betamax-Band-Mischpult mit vier schnellen Spulen billig zu kaufen. Top-High-Tech für diese Zeit ! Und "fast" kostenlos !
Euh,
das "einzige" Problem der Geschichte war gewesen, dass ich nicht wusste, wie ich dieses mehr als zwei, fast drei Tonnen schwere Gerät aus derem dritten Obergeschoß Stuttgarter Innenstadt herausbringen konnte,
und noch weit weniger, wie ich das Riesenviech in meine untergemietete Wohnung in den Süd-Östlich vom Stuttgarter Hauptbahnhof in die dortigen Weinberge am Hang bingen könnte. Damals waren da fast nur steile Treppen. Also hatte ich dieses Projet für Massendatenspeicherung aufgeben müssen :-( .

Ich bitte um Verständnis.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung