Fibt es im 21. Jahrhundert eigentlich noch aufrichtige und ehrliche Liebe?
Oder warum werden so viele Ehen geschieden? Meine uhrgrosseltern waren 65 jahre verheiratet.. Warum ist das heutzutage nicht mehr so?
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Wahrscheinlich weil jeder nur noch auf sich selber fixiert ist, die Befriedigung der eigenen Begierden im Vordergrund steht! Ich muß Spaß haben, sonst zählt nichts. Eine dauerhaft funktionierende Partnerschaft bedeutet jedoch Arbeit, man muß Kompromisse eingehen, nicht nur an sich selbst denken!
Eigentlich ist das ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, dass es keine Lebensgefährten mehr gibt, sonder vielmehr nur noch "Lebensabschnittgefährten"!
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ist ja schwer, heute zu sagen, welche ehe 65 jahre hält. Warum werden "so viele" Ehen heute geschieden? Aus meiner Sicht, weil - zur recht oder nicht - beide Seiten zu weniger Kompromissen bereit sind und nicht zurückstecken wollen. Eine Ehe ist ein großer Kompromiss und enthält immer irgendwo etwas, bei dem man zurückstecken muss. Früher haben das fast ausschließlich und der Ehe wegen die Frauen gemacht, sind sie heute nicht mehr so bereit zu. Sollen sie ja auch nicht mehr sein. Viel hängt auch mit den Erwartungen zusammen. Mr. Right oder Mrs. Perfect wird halt gesucht, da muss alles stimmten und das Aufregende muss dann auch ewig so weitergehen. Bloss kein Alltag, bloss kein Trott. Das ist aber bei einer langen Beziehung irgendwann normal. Aber während früher gesagt wurde "Das ist halt eine andere Beziehungsstufe" heisst es heute "Die Luft ist raus, ich brauch was Neues, was Aufregendes." Muss ja alles immer "thrillen", bloß nicht runterkommen.
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012seht gut ausgedrückt und erläutert , genau so isses.DH
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Leider leben wir im Zeitalter der Leichtlebigkeit. Nichts hat mehr Wert, auch nicht die Liebe und man nimmt sich wen man will und das wann man will. Die Gefühle des anderen spielen kenie Rolle mehr und so beweisen sich männer UND frauen, wie toll und attraktiv sie ja noch sind. das tun sie dann leider in fremder Betten.
Ich glaube, das hat alles mit der Herzenseinstellung zu tun. Niemand weiß doch liebe heut zu tage noch zu schätzen und man investiert einfach nicht meh in sie. ist man nett zu jemandem, wird man nur ausgenützt und wenn man jemanden liebt, dann erst recht. Das finde ich wirklich sehr schade.
Außerdem geben die Leute heute viel zu schnell auf. Da lässt man sich halt mal schnell scheiden, man hat dem andern ja nur versprochen, mit ihm durch gute und schlechte Tage zu gehen..macht ja nichts mehr! Man hat Angst, etwas zu verpassen wenn man sich bindet und so machen sich leider viel zu viele menschen alles zu leicht und lassen sich dann mal eben scheiden.
Dazu kommt dann noch der daraus resultierende Domino-effekt, dass wenn einer viele frauen hat oder umgekehrt eine viele männer hat, man den Blick für DEN/DIE richtige verliert. man bindet sich oft und kurz und dadurch verpasst man den richtigen. klar, ist das eine sache an die man glauben muss und viele sagen, dass es DIE wahre liebe ja nicht gibt. aber das sehe ich schon anders. wenn man zu schnell heiratet und sich nicht richtig "gprüft hat"(Drum prüfe, wer sich ewig bindet), dann hat man ja dadurch praktishc jemand anderem SEINE richtige weggenommen...
Ich kann nur hoffen, dass sich das ändern wird. Allerdings habe ich da starke Zweifel. Aber eine gute Frage :) Und dir alles Liebe :) LG Jesuslovesyou
Kommentar von TheHojoTheHojo 30.07.2012naja, alle... ich würde das nicht so pauschalisieren
Kommentar von JesuslovesyouJesuslovesyou 30.07.2012ja, gut, da hast du recht :) Da verallgemeinert man zu schnell :) Danke
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Es hat mehrere Gründe. Zum einen hatte in der Zeit deiner Urgroßeltern die (christliche) Kirche einen viel größeren Einfluss als heute. In dieser ist es verboten, sich zu scheiden, eine Ehe wird für ein Leben lang geschlossen.
Ein anderer Grund ist die Lebenseinstellung. Damals haben auch nicht alle Menschen aus Liebe geheiratet, sondern weil es wirtschaftlich besser so war. Darum wurde dann auch nicht mehr geschieden. Heutzutage ist man mit der Rente sicher, es ist in der Gesellschaft anerkannt, geschieden zu sein. Früher hatten vllt auch viele einfach nur Angst, deswegen geächtet zu werden.
Und zu deiner Ausgangsfrage: Ja, es gibt noch aufrichtige und ehrliche Liebe, sie kann sogar noch mehr ausgelebt werden als vor einigen Jahrzehnten!
Kommentar von Kronprinz1Kronprinz1 31.07.2012Du sagst es!
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Aus 99%iger Quelle weiß ich, dass nach 3 Jahren die liebenden getrennte Wege gehen, die Hauptursache dafür ist das liebe Geld - in der heutigen Zeit nicht verwunderlich. Wenn du von deinen Urgroßeltern schreibst - da ging es noch um wahre Liebe, wo 2 Menschen durch dick und dünn gingen, in guten wie auch schlechten Zeiten...auch wenn sicher nicht alles rosig war, doch sie fanden einen Weg und hielten zusammen auch die Familie.
Die Kehrseite ist auch das sich sehr viel verändert hat, heute bekommen auch noch Omis Kinder ;(...
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es wird auch heute noch nur jede dritte ehe geschieden. da trennung heute wesentlich einfacher ist, würde ich fast sagen, dass grade ehen, die in unserer zeit halten, viel eher von liebe getragen werden, als zu einer zeit, in der viele frauen sich gar nicht trennen konnten, weil sie nicht versorgt gewesen wären.
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Ja, es gibt noch ehrliche Liebe. Man sollte nur zu Anfang wissen was beide wirklich wollen, wie für sie eine funktionierende und langläufige Beziehung aussieht. Dann sieht man auch, ob der Partner die gleichen Interessen in der gemeinsamen Zukunft hat oder nicht. Man braucht nur den passenden Partner - dann ist 65 Jahre Ehe heut zu Tage immer noch möglich. Aber noch anzumerken: ich habe mal ein Bild gesehen (auf Facebook oder so) in dem ein älteres Ehepaar gezeigt wurde und gefragt wurde wie sie es geschafft haben 60 Jahre lang glücklich verliebt verheiratet zu sein ... und ihre Antwort war "Weil wir in einer Zeit lebten in der man Probleme löst und sie nicht einfach umgeht." Jedenfalls: Ja, es gibt auch heute noch ehrliche Liebe - man darf nur nicht voreilig sein.
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wir leben in einer wegwerfgesellschaft, wo werte keine rolle mehr spielen. so einfach, wie dinge weggeworfen werden, so geht man heute auch mit beziehungen um. ein paar kleine streitereien, schon heißt es: wir passen nicht zusammen! und dann ist es eben vorbei.
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Natürlich gibt es noch ehrlich ewige Liebe ;) Das so viele Ehen geschieden werden liegt einfach an einer Sache: Viele junge Menschen denken bei echt JEDEM mit dem sie zusammen sind, das es die Liebe für immer ist. Einige heiraten dann auch voreilig oder bekommen frühzeitig ein Kind. Später merken sie dann, das es einfach "Kinderkacke" war was sie da getan haben, 'ne Jugendsünde. Und das viele nicht so lange verheiratet sind, liegt aber auch daran, dass es auch leute gibt, die gar nicht heiraten wollen. Und wenn sie dann heiraten, kommen sie natürlich insgesamt nicht mehr auf über 60 Jahre.
LG Sandra :)
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012das ist auch so eine sache , die ich überhaupt nicht verstehen kann . warum muß aus jeder so tollen beziehung gleich ein kind hervor gehen ?!. ich bedauere diese armen würmer , die dann in patchwork familien aufwachsen müssen ,oder auch bei alleinerziehenden müttern ,meist aber ohne vater und mutter als paar . in der heutigen zeit muß man doch nun wirklich nicht sofort schwanger werden ,das sollte paaren vorbehalten bleiben , die sich wirklch auf -jedenfalls ne längere dauer -- zusammengefügt haben .
Kommentar von sandmann25sandmann25 31.07.2012Dem stimme ich SOFORT zu! Ein kind ist ja auch kein Spielzeug, keine Barbiepuppe für die man nur Kleidungsstücke kauft und sich ein Mal pro Monat mit beschäftigt. Ein Kind ist etwas lebenslängliches - man sollte sich haarscharf überlegen, mit wem man sich einlässt und mit wem man sich sicher ist, das Kind großzuziehen. Irgendwann kommt der Alltag in jede Ehe und Beziehung, die Zeit der rosaroten Brille geht vorbei und viele merken erst dann, mit wem sie eigentlich zusammen sind und das es nicht der oder die Richtige ist. Nur oftmals ist es leider schon zu spät!
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Weil man es heute kann. Deine Großmutter war finanziell abhängig von deinem Opa, die konnten sich gar nicht scheiden lassen ohne in Armut zu enden.
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ich glaube das ist so, weil man schneller aufgibt. früher war schiedung doch ein regelrechtes tabu thema und man blieb zusammen und arbeitete an seinen problemen. heute wird das alles schneller aufgegeben aber naja man muss eben lange suchen bis man den richtigen partner gefunden hat und wenn man sich nicht mehr wohlfühlt ist scheidung vielleicht gar nicht so schlimm... :)
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012ich denke gearbeitet und drüber gesprochen wird heute mehr -viele lassen sich von paartherapeuten behandeln oder sprechen auch als paar ausführlcih mteinander. aber--- es hapert dann an der umsetzung .reden ist ja okay aber --handeln ist entscheidens.
Kommentar von LoveStyle96LoveStyle96 31.07.2012naja in manchen fällen hast du schon recht das ist von paar zu paar anders aber so oder so traurig :D
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Antwort von sebisebe 30.07.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
weil es leider viele schlampen und viele arschlöcher gibt. damals hätten diese personen ne schelle gekriegt oder wären geköpft worden. und für viele ist das thema geld wichtig was es damals auch noch nich wirklich gab
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012sehr harte worte und--nicht ganz zutreffend.
Kommentar von taigafeetaigafee 31.07.2012nene, sebisebe, früher konnten sich vor allem die männer wesentlich mehr rausnehmen als heute, und die frauen haben den mund gehalten, weil sie sonst in armut hätten leben müssen.
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Hallo, Liebe wird es immer geben. Ob diese aufrichtig ist/war merkt man erst später. Lass es auf dich zukommen.
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weil heute wohl alles einfacher geht. früher waren die frauen oftmals finaziell von ihren männern abhängig . da konnte man sich nicht einfach scheiden lassen ,außerdem war scheidung auch ein riesen makel. ich habe das am eigenen leibe als kind erfahren . meine mutter hatte sich als junge frau ,als ich gerade mal 3 jahre alt war ,von meinem vater scheiden lassen . sie wurde damals noch "unschuldig " geschieden. nur ich hatte den "makel" keinen vater zu haben.in schule und umfeld war das für mich manchmal nicht sehr leicht . meine mutter durfte aufgrund ihrer scheidung auch nicht an meiner erstkommunion in die kirche mitkommen . heute würde sich das niemand mehr bieten lassen .
frauen gehen ihren eigenen weg und sind eben glechberechtigt ,obwohl das ja in den einzelnen berufen auch noch immer nicht stimmt. frauen habe immer noch ne doppelbelastung ( mutter und geldverdienerin) und trotzdem nehmen das heute die freien jungen frauen eher in kauf ,als in einer ehe zu vegitieren , die keine mehr ist. durch diese "leichtigkeit" wid natürlich oftmals auch schnell ein entschluß zu trennung gefasst , ohne sich noch mal miteinander auseinader zu setzen . der nächste wartet oftmals ja schon .
meine eigene ehe hält bisher 40 jahre ,es gingen drei kinder daraus hervor ,von denen die beiden mädchen schon nach 5-7 jahren die scheidung einreichten ,trotz allem reden und versöhnungsversuchen von unserer seite. der sohn lebt erst jetzt in einer festen beziehung , nachdem etliche in die brüche gegangen sind. .
also ,wir habe es den kindern bestimmt vorgelebt , dass man so manche eheliche durststrecke auch durchleben muß ,ohne gleich auseinander zu laufen ,aber es hat eben nicht gefruchtet. auch mein mann und ich haben mehr als einmal an trennung gedacht ,aber wir haben uns immer wieder zusammen gerauft und auch mal durststrecken überstanden .dazu fehlt den jungen leuten heute aber oftmals die gedult oder auch einfach das vermögen ,eben zu erkennen , dass man selber auch fehler hat und dass es nicht unbedingt die aufgabe eines mannes ist , die gleich hausarbeit zu machen wie die frau . ich weiß jezt kommt schälte ,aber es ist einfach erfahrungssache, auch von befreundeten paaren .
ist ja nun ein endloses thema , aber hier ist erst mal schluß.
Kommentar von tarasuntarasun 01.08.2012Auch heute gibt es noch sehr viele Frauen die von ihren Männern abhängig sind.
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Die Angst vor dem, was die anderen sagen, der gesellschaftliche Druck, die gesellschaftliche Konvention was "man" tun sollte, ist geringer geworden. Deshalb ist das mit der Heirat ehrlicher geworden. Die Verheirateten vor 80 Jahren haben sich sicher nicht besser verstanden als heute. Der Druck, das Leiden zu ertragen, weil es scheinbar keine andere Möglichkeit gab, war zu gross - also blieb man zusammen. Wenn du dich in einem Gefängnis erlebst, wo ein Ausbrechen unmöglich erscheint, dann erträgst du einfach dein Schicksal.
Obwohl wir heute schon aufgeklärter sind, ist beim Heiraten auch Heute immer noch mehr Angst, als Liebe im Spiel. Die Scheidungsrate in der konservativen Schweiz ist bei 54% angelangt, in Skandianvien leigt sie bei 61%. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Die weiter existierenden Ehen, die im Frust Leben, aber aus Angst trotzdem zusammen bleiben, ist darin ja noch nicht enthalten.
Ehe als glücksbringendes Konzept funktioniert nicht. Das ist die Statistisch nachweisbare Tatsache. Die Situation lässt sich in Europa so beschreiben: Der Karren ist im Schlamm, und weil alle drum herum auch den Karren im Schlamm haben, wird der Schlamm zum Festland erklärt.
Wir müssen alle lernen mit uns selber zu leben, so wie wir wirklich sind, und nicht so, wie man es uns erzählt hat, dass es "normal" sein sollte. Hier drei Wahrheiten, die die Menschen permanent verleugnen: 1) Liebe vergilbt. 2) Auch wenn du in einer Liebes-Beziehung bist hast du das Bedürfnis nach anderen. 3) Das dominierende Gefühl zu heiraten ist nicht Liebe, sondern Angst. Auch heute noch. http://www.schlagfertigkeit.com/sprueche-zur-heirat/
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Antwort von ZodiacKiller 30.07.2012
Naja, wenn man mal bedenkt 65Jahre lang mit der selben Person im Haus zu leben, esse, schlafen, reden... kann ich mir auch gut vorstellen das es sehr sehr schwierig ist jmd. zu finden bei dem man jeden Tag das Gefühl hat: "Zum glück hab ich dich" oder so!
Ziemlich verständlich eig.
Außerdem sind Seitensprünge viel einfacher und alles andere auch. Früher war ne Trennung usw. nicht so einfach uns schnell!
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012aber seitensprünge gab es mit sicherheit auch zu genüge ,egal von welcher seite ,aber von der männlichen sicherlich häufiger .es war vieles sehr scheinheilig .auch lebte man einfach nur so nebeneinander her ,weil man sich ja nicht scheiden lassen konnte , viele frauen litten unendlich unter diesem zustand ,bekamen dann diese --altetanten -alüren ,mit ständig kopfweh und ohnmachtsanfällen oder blutarmut .
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Ehe und Liebe haben nichts miteinander zu tun. Aufrichtig und ehrlich kann Liebe auch nicht sein, da ein Gefühl keine persönlichen Eigenschaften besitzt.
Kommentar von JesuslovesyouJesuslovesyou 30.07.2012Das ist es ja. Liebe ist kein gefühl (das wäre Verliebtsein). Liebe ist eine Entscheidung für jemanden und diese Entscheidung hat dann folgende Tragweite:
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. 1. Korinter 13
Kommentar von makazescamakazesca 30.07.2012en zitat an der passenden stelleDH
Dass es heute Lebensabschittsgefährten gibt ist kein Armutszeugnis, sondern ein Reifezeugnis. Die Menschen beginnen zu erkennen, dass das mit dieser lebenslangen einzig, wahren Liebe schon immer ein Märchen gewesen war. Es ist ein Druck von Aussen, der die Menschen zusammen hält. Früher war einfach mehr Angst im Spiel, also blieb man zusammen.
Wir müssen alle lernen mit uns selber zu leben, so wie wir wirklich sind, und nicht so, wie man es uns erzählt hat, dass es "normal" sein sollte. Hier drei Wahrheiten, die die Menschen permanent verleugnen: 1) Liebe vergilbt. 2) Auch wenn du in einer Liebes-Beziehung bist hast du das Bedürfnis nach anderen. 3) Das dominierende Gefühl zu heiraten ist nicht Liebe, sondern Angst. Auch heute noch. http://www.schlagfertigkeit.com/sprueche-zur-heirat/
Naja, da machst du dir es etwas einfach, denn deine Vorwürfe funktionieren auch rückwärts. Genauso wie auf der Seite vorgeworfen wird, dass man alle mit Augenwischerei von der Richtigkeit der Ehe zu überzeugen versucht, versucht die Seite - und auch du - alle davon zu überzeugen, dass es nicht funktioniert. Die "schlagfertigen" Argumente sind zum Teil Schwachsinn - wie die der Befürworter auch. Das liegt an daran, dass mit der Zeit die Fähigkeit verloren zu gangen scheint, sich nicht mehr in die Lage anderer versetzen zu können. Wenn einer ohne Ehe leben will, kann er das tun, ich glaube auch, dass er damit glücklich werden kann. Das können sich aber viele andere nicht vorstellen, weshalb sie oft die Ehe als einzig wahre Beziehungsinstitution sehen, was wiederum anderen zu weit geht. Im Gegenzug können sich aber überzeugte nicht-verheiratete immer weniger vorstellen, dass andere mit dieser Art einer Beziehung leben und glücklich werden können. Und von dieser Seite wird leider massiver dagegen geredet und gearbeitet als andersherum. Deine 3 Wahrheiten sind deine 3 Wahrheiten, die auf andere nicht zutreffen müssen, aber können. Wenn ich mich nehme und die Thesen analysiere, würde ich folgend widersprechen: 1. Liebe vergilbt nicht, sie festigt sich und ändert ihren Status. Am Anfang ist es halt aufregender, nach ein paar Jahren solider. 2. Falsch. Habe ich nicht. Nicht, dass beide auch mal hier und da flirten, aber von Bedürfnis kann man da nicht sprechen. Das kommt nur von den Leuten, die glauben, jeder Flirt muss zu einer Beziehung - und wenn nur ein paar Minuten als Quickie - führen muss. Es ist eine Frage, wie man persönlich zu Treue steht. Nicht mehr, nicht weniger. 3. Auch falsch. Gerade heute sind die Zwänge von damals kaum noch in dieser Form vorhanden. Je größer das Publikum beim Antrag, desto größer ist natürlich auch der Druck, da kann man schwerer nein sagen, aber solche Sachen wie "Schwanger = Heiraten müssen" ist heute nicht mehr gegeben. Warum ich geheiratet habe? Weil ich vor der Ehe schon mit meiner Frau durch Dick und Dünn bin und ich mir vorstellen konnte, keine andere Frau an meiner Seite haben zu wollen. Weder für eine Nacht noch für länger, noch nicht mal körperlich für ne halbe Stunde. Wie gesagt, es ist eine Frage des wir nicht des ich. Da aber heute das ich meistens wichtiger ist als irgendein wir, klappt das heute nicht mehr so gut. Man sieht es ja überall, selbst die Postbank wirbt mit dem "Ich-Faktor". Gut, das sind Banker, die sind von Natur aus dubios, aber es wird eben genau das angesprochen, was zur Zeit Trend ist. Man will sich nur noch nach sich selbst richten, nicht nach anderen.