Frage von tinotony, 96

Feuchte Fenster und Schimmel an Wänden. Mietminderung erhöhen oder lieber nicht?

August 15 zog ich mit meiner Freundin zusammen. mein Sohn kam im September 15 zur Welt. Da ging es los... Fenster nass, um so Kälter es drausen wurde um so mehr feuchte war am Fenster. Es läuft regelrecht. Handtücher ausgelegt und jeden Tag gewechselt weil man sie schon Ausringen konnte. Oktober 15 dann der Schimmel bis heute, es wird immer mehr. Mietminderung erfolgte im Februar16, 10%. In der ganze Zeit war 2 mal der Hausmeister da und hat die Heizung abgelesen, mehr passierte nicht. Die Wohnung ist kontanz immer über 70% feucht und bekomme die Wohnung nicht wärmer als 20 grad warm. 10% habe ich schon gemindert.. kann ich noch mehr die Miete drücken, um druck auf den Vermieter zu erhöhen? Gestern kam mein Nachbar von oben runder und sagte das bei ihm auch los geht mit den Schimmel. Er ist ein Monat später da eingezogen...

das Haus stand lange leer

Antwort
von LiselotteHerz, 62

Ich kann Dir nicht sagen, um wieviel Prozent man da üblicherweise die Miete mindern sollte.

Aber eins ist sicher: Schimmelsporen, vor allem bei einem Kleinkind, können dafür sorgen, dass er zeitlebens Atemwegsprobleme und ernstzunehmende Allergien entwickelt.

Da ihr bereits auf das Problem aufmerksam gemacht hat, würde ich für den kommenden Monat gar keine Miete mehr überweisen, bis endlich ein Sachverständiger auftaucht und sich dieses Problems annimmt. Sprich Dich mit den anderen Mietern im Haus mal ab. lg Lilo

Hier ein Link zu den Folgen von starkem Schimmelbefall in der Wohnung

http://www.schimmel-schimmelpilze.de/krank-durch-schimmelpilz.html

Antwort
von GravityZero, 55

Hier findest du eine Tabelle: http://mietminderungstabelle.de/Mietminderung-Kategorie.Schimmel-Feuchtigkeit-Sc... Ich persönlich würde mir unabhängig der Minderung sofort eine neue Wohnung suchen und mein Kind keinen Tag mehr in dieser Wohnung wohnen lassen.

Antwort
von napoloni, 15

Dreimal am Tag lüften, wenn das Wasser schon am Fenster hinabläuft... klingt nicht nach sonderlich viel Bemühen.

Ab sofort: Mehrfach die Fenster weit öffnen, am besten auf zwei Seiten gleichzeitig mit Durchzug. Nach wenigen Minuten (3 - 5) Fenster wieder schließen. Das am Besten aber zunächst im zwei-Stunden-Rhythmus, wenn die Wohnung besetzt ist und ihr nicht schlaft.

Möglicherweise bekommt ihr die Wohnung so auch wärmer, wenn die Wände entfeuchtet werden und somit besser dämmen.

Vielleicht reicht diese Maßnahme schon. Ansonsten ist vielleicht nach einer weiteren Feuchtigkeitsquelle zu suchen.

Kommentar von tinotony ,

alles schon bedacht und auch umgesetzt. Feuchtigkeit kommt immer wieder

Antwort
von jogibaer, 12

Würde an deiner Stelle sofort in den Baumarkt gehen und mir einen elektrischen Raumluft- Entfeuchter kaufen. die sind heute günstig zu haben. Am Strom anschliessen und los geht's. Du wirst staunen, wieviel Wasser da zusammen kommt. Täglich musst du anfangs den Auffang Behälter leeren. Mit der Zeit wird es weniger und die Wohnung trocknet.

Jetzt ist wohnen wieder möglich. Wahrscheinlich sind auch die Wände durchfeuchtet. Darum hilft Lüften und Heizen nichts mehr. Nur mit einem Entfeuchter Gerät werden auch die Wände wieder trocken.

Klar, das ist keine Dauerlösung. Am besten suchst du dir eine andere Wohnung, denn so geht das nicht. Es wird ungemütlich bleiben und es werden sich gesundheitliche Folgen zeigen mit der Zeit.

Würde nicht noch lange mit dem Vermieter zanken wegen Mitminderung. Das Haus muss saniert werden, anders geht es nicht.

Oft kommt die Feuchtigkeit die Wände hoch. Wasser hat die Eigenschaft die Wände hoch zu klettern bis zum 2. Stock. Diesen Effekt kann man stoppen, indem man ein elektronisches Gerät in die Mitte des Hauses stellt. Seine Schwingungen bewirken, dass kein Wasser mehr die Wände hochklettert. In ein paar Wochen würdest du einen grossen Unterschied bemerken. Dadurch wird auch das Wohnen viel angenehmer.

Habe das bei mit auch so gemacht, darum weiss ich, dass es funktioniert.


Antwort
von ChristianLE, 31

Die Frage, ob und in welcher Höhe hier eine Mietminderung möglich ist, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, da die Ursache des Schimmels nicht eingeschätzt werden kann.

Insbesondere das Heiz- und Lüftungsverhalten ist hier wichtig.

Kommentar von tinotony ,

Es wird regelmäsig gelüftet, geheizt wird, nur so richtig warm wird es nicht. Keine gleich bleibende Wärme schwang ziemlich stark zwischen 16 und 20 grad. Mehr wie 20 wird es nicht

Antwort
von pharao1961, 18

Wie lüftet ihr denn?

Kommentar von tinotony ,

3mal

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