Fetisch der Psychologin beichten bzw. erzählen?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Tu das, womit du dich wohl fühlst!

Allgemein halte ich es für wichtig, dass man in einer Therapie auch über
sexuelle Vorlieben reden kann. Einfach auch, um sich nicht verstecken
zu müssen. Leider ist nicht jeder Psychologe wirklich offen sowas gegenüber. Es sind eben auch nur Menschen.

Wenn du dir unsicher bist, bzw. dich unwohl fühlst, dann taste dich langsam ran. Du bist noch am Anfang deiner Therape. Das Vertrauen zu deiner Psychologin muss sich ja auch erst aufbauen. Wenn du da irgendwas noch nicht sagen möchtest, ist das vollkommen in Ordnung.

In deinem Stundenplan kannst du das ja etwas allgemeiner Formulieren. Etwa sowas wie "Hobby", "sexuelles", "Fetisch nachgegangen", "will ich nicht sagen", ...Und dann kannst du (irgendwann) während einer Therapie-Stunde mit ihr über deinen Fetisch reden. Oder du beprichst es mit ihr, bevor du ihr die Stundenpläne gibst.

Wenn du ihr aber schon genug vertraust, und es dir leichter fällt, es nicht in einem Gespräch auszusprechen, kannst du es natürlich auch direkt rein schreiben.

Du solltest da vollkommen auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du noch nicht weißt, wie du es machen willst, lass die entsprechenden Felder erst mal leer.

Wichtig ist, dass du dich (und deine Vorlieben) nicht verstecken musst. Zumindest nicht auf Dauer. Deine Therapeutin scheint sehr nett zu sein. Aber wann du es ihr "beichtest", entscheidst du alleine. Wenn du dich noch nicht bereit fühlst, wird sie das verstehen. Und es dann irgendwann später noch mal ansprechen.

Alles Liebe!

P.S. Der "Wet and Muddy"-Fetisch ist jetzt nicht so ganz selten :) Und ich glaube auch nicht, dass man da all zu viel schlimmes/gestörtes unterstellen kann. Also, dir muss das nicht unangenehm sein. Zumal du weißt, dass es dir viel Spaß macht und dich nicht beeinträchtigt!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde das Thema nicht unbedingt selbst zur Sprache bringen. Wenn deine Psychologin nach sexuellen Interessen, etc. fragt, kannst du immer noch einfach sagen, "Ja,hab ich" oder so in der Art ^^. Wenn sie dann genauer nachfragen sollte, kannst du es ihr immer noch erzählen oder nicht, je nachdem ob du dich danach fühlst.

Aber eigentlich sollte man mit seiner Psychologin/seinem Psychologen darüber reden, vor allem weil nur du über dein Inneres reden kannst. Ein Arzt kann mit äußerlichen Symptomen eine Diagnose stellen, ein Psychologe eher weniger.

Wenn du dir nicht sicher bist ob du deiner Psychologin das anvertrauen möchtest, kannst du ihr aber auch genau das sagen: du bist dir nicht sicher.

Ich hoffe das hilft dir weiter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey swiffel,

fühlst du dich denn wohl mit deiner Psychologin, also fühlt es sich so an als könntest du ih es erzählen? Wenn ja, würde ich es auf jeden Fall sagen. wie du schon selbst sagst, es gibt schlimmere Dinge und als Psychologe hat man bestimmt eh schon viele dinge gehört.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von swiffel
04.06.2016, 16:33

ja, zumindest gibt sie mir das Gefühl, dass ich ihr definitiv alles erzählen kann, ich bin auch glücklich, dass ich eine Psychologin gefunden habe wo die Sympathie stimmt.

0

Sie ist dafür da und wird auch ganz bestimmt nicht lachen wenn du es erzählst. Psychologen haben schon viel schlimmeres oder schwerwiegenderes erlebt bzw gehört.

Außerdem kann sie nur so ein komplettes Bild von dir bekommen, das sie braucht, um dir helfen zu können.

Sie steht auch unter der ärztlichen Schweigepflicht und wird es daher niemandem erzählen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenns denn etwas bringen soll, dass du zu einer Psychologin gehst, dann musst du schon alles auf den Tisch legen. Du brauchst da aber keine Angst zu haben, weil die haben schon ganz andere Dinge gehört und zum Teil auch gesehen. Wenn man echte Probleme hat, dann sollte man auf keinen Fall solche Dinge versuchen zu verheimlichen.

Ich persönlich finde den Kuhmist schon etwas befremdlich, Schlamm kann ich mir sehr schön vorstellen. Ich habe nichts gegen Mist, ich bin mit vielen Tieren, Schweinen, Kühe und Schafe und Kaninchen aufgewachsen, aber Kuhmist, naja, Mist allgemein, wenn man weiß was da so alles drin lebt, wäre nichts für mich. Schon weil man da eben auch richtig krank werden kann. Aber deshalb verurteile ich dich auf keinen Fall.

Wenn es dich zumindest zur Zeit glücklich macht und deine Dpressionen dadurch besser werden oder eben nur zeitweise, dann ist es doch eher hilfreich. Ob nun Fetisch oder nicht, es gehört zur Zeit zu deinem Leben dazu und es macht dich doch für den Moment frei. Also ist doch auch ein positiver Aspekt. Sag es und sag auch, dass es dich weiter bringt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?