Frage von clanger, 119

Feststellungserklärung, was ist relevant für die Aufteilung?

Hallo,

Meine Partnerin und ich (noch nicht verheiratet) haben letztes Jahr gemeinschaftlich eine Wohnung als Kapitalanlage gekauft. Stehen auch beide zu gleichen Teilen im Grundbuch.

Nun steht die Steuer- bzw. Feststellungserklärung an und es ergeben sich hierzu einige Fragen.

Wir haben ja automatisch eine GbR gegründet, soweit ist das klar.
Allerdings haben wir kein gemeinschaftliches Konto für die Mieteinnahmen angelegt. Mieteinnahmen sowie Gebühren für Kredit werden nur von meinem Konto abgebucht.

Da sich die Kaltmiete mit den Kreditgebühren (Zins + Tilgung) ausgleicht wird auch keine Ausgleichszahlung an meine Partnerin vorgenommen. Natürlich kann man steuerlich nur die Zinsen geltend machen.

Kann ich nun in der Feststellungserklärung trotzdem angeben, dass 50% der Kosten/Einnahmen auf meine Partnerin entfallen und 50% auf mich? So hatte ich es geplant, da es der Realität entspricht.

Oder sind hier Probleme aufgrund des Kontoinhabers (ausschliesslich über mein Konto) zu erwarten? Ein Extra Konto würden wir nur ungern einrichten.

Welche Kriterien verwendet das Finanzamt hier?

Zusätzlich vereinbart wurde hierzu nichts.

Danke!

Antwort
von deKlaus, 96

Angeben und fertig. Das nur ein Konto in Verwendung ist, sollte kein Problem sein. Wenn man ein eine Immobilie vermietet sollte man aber immer einen Steuerberater konsultieren, man kann richtig viele Sachen absetzen! Schau mal hier: http://www.immo-magazin.de/finanztipp-steuererklaerung-was-vermieter-und-eigentu...

Antwort
von chvoyage, 59

unbedingt einen Steuerberater aufsuchen!

Kommentar von clanger ,

Wieso das? Die Erklärung an und für sich ist  rel. einfach. Es geht mir nur um den einen Punkt. Wieso also 600€ für den Steuerberater ausgeben?!

Kommentar von chvoyage ,

ein Steuerberater kennt sich im Dschungel der Gesetzgebung einfach besser aus als DU Dir vorstellen kannst, es kommt entscheident auf das Konzept an, mit dem man dem Finanzamt begegnet. Beispiel: Ein Zauberer muss sein Handwerk mit 19% versteuern, ein Illusionist seine Kunst mit nur 7%. Wo ist der Unterschied? allein im Konzept, denn der Zauberer könnte auch ein Illusionist sein.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community