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Festgeld oder Fonds: was ist sicherer?

gefragt von DieLeseRatte am 25.02.2008 um 13:52 Uhr

Ich habe Geld gespart und möchte das anlegen. Leider habe ich von Finanzen keine Ahnung und möchte mich nicht über den Tisch ziehen lassen. Ist es besser, das Geld fest anzulegen oder es in einen Fond zu investieren?


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anonym
beantwortet von benutzer27 am 25. Februar 2008 13:55
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Sicherer ist definitiv Festgeld, weil da dein Geld bis auf den Inflationsverlust sich vermehrt, aber nie weniger wird.

Langfristig gesehen, werfen Fonds aber oftmals größere Renditen ab, mit dem Risiko, dass kurz- und/oder mittelfristig auch mal Verluste (teilweise in nicht unerheblicher Größe) auftreten können. Die Wahrscheinlichkeit hierfür hängt stark vom Fonds, seinem Anlageziel und dem Manager ab. Dieses Risiko wird oftmals durch unabhängige Institute bewertet, durch Sterne (Stars).

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Februar 2008 14:35

Vorsicht. Deine Aussage stimmt nur dann, wenn die Bank auch im Einlagensicherungsfonds der Banken ist und nicht nur in der Entschädigungseinrichtung.


tradaix
beantwortet von tradaix am 25. Februar 2008 14:14
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Zuallererst solltest Du Dein Geld auf einem Tagesgeldkonto (http://www.tagesgeldvergleich.net) parken. Es bringt höhere Zinsen und unterliegt keinen Kündigungsfristen oder anderen Auflagen.

Anschliessend hole von mehreren Finanzdienstleister (Banken, Berater, Fondsgesellschaften) Informationen ein. Ausschlaggebend ist, was für ein Anlegertyp Du bist.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 25. Februar 2008 14:44
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Das kommt auf den Anlagehorizont an. Festgeld ist keine gute Anlage. Sondern eignet sich nur als Parkstation für Geld. Langfristig sind gute Fonds besser. Wenn du keine Ahnung von Finanzdingen hast, wirst du fremde Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Lass dir von unterschiedlichen Beratern ein Angebot machen. Dann vergleichst du die Angebote und die Personen.

Wie man einen guten Finanzberater findet wurde hier schon mal beantwortet

Auf jeden Fall sollte das Erstgespräch kostenlos sein. Dann ist zu prüfen wie der Berater sein Geld verdient. Ob per Honorar oder durch Provision. Es ist auch entscheidend, wie lange er schon in seinem Beruf arbeitet. Fragen die auf alle Fälle bei der Auswahl helfen.

  1. Erkundigt er sich nach deinen Zielen

  2. Informiert er sich über die familiäre, finanzielle und steuerliche Situation.

  3. Findet er heraus, welche Risiken du bei einer Anlage eingehen willst.

  4. Entwirft er daraufhin ein persönliches individuelles Konzept oder Portfolio.

  5. Spricht er offen über Kosten

  6. Hast du den Eindruck er hat einen Überblick über den Gesamtmarkt.

  7. Kann er Referenzen nachweisen.

  8. Ist der Berater unabhängig und kann er dir das ganze Produktuniversum anbieten- oder ist es ein gebundener Handelsvertreter der nur die Produkte eines Unternehmens anbietet. Welchen Status § 84 (Vertreter) oder § 93 HGB (Makler).

  9. Kann er rechnen? Lass dir einen Sparplan mit 125 € pro Monat ausrechnen mit einer Laufzeit von 13 Jahren und einem Zinssatz von 6,3 % p.a.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 25. Februar 2008 13:55
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Festgeld ist sicherer, bietet allerdings geringere geringere Zuwachsschancen.


DrLove
beantwortet von DrLove am 25. Februar 2008 13:55
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informiere dich mal bei deiner bank über einen bankensparplan!


Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 25. Februar 2008 14:45

Minus Inflationsrate, minus Steuer, dann kannst du auch dein Geld unter dem Kopfkissen lassen.

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDrLove am 25. Februar 2008 19:20

aha, da hat einer keine ahnung von bankensparplänen!!!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 26. Februar 2008 16:23

Banksparpläne entsprechen einem Geldwert. Somit immer einem Sachwert unterlegen. Denn Geldwert unterliegen der Inflation Sachwerte nicht. Ich habe mein Hausaufgaben gemacht.

Banksparpläne sind Augenauswischerei.


anonym
beantwortet von dolabella am 25. Februar 2008 14:00
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Hängt auch von Deinem persönlichen Anlagehorizont ab. Wenn Du das Geld, zum Beispiel zum Wohneigentumserwerb, in wenigen Jahren wieder benötigst, kommt ein Fond nur bedingt in Frage. Ein zweiter Punkt ist die Ausrichtung des Fonds. Es gibt Fonds, die in Rentenpapiere investieren; hier ist das Risiko nicht viel höher als bei Anlage als Festgeld.

Zum Risiko der Fondsbetreiber selber: Es gibt Agenturen (Morningstar, Fitch, Standard&Poor) die Emittenten von Fonds regelmäßig bewerten. Das gibt zumindest einen Anhaltspunkt.


anonym
beantwortet von chriko am 25. Februar 2008 14:09
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Wenn man Festgeld anlegt bekommt man einigermaßen gute Zinsen.

Die Norisbank z.B. derzeit 4.3%

es gibt sicher auch bessere

immer vorher fragen ob die Bank dem Einlagensicherungsfont angehört und wie hoch die Sicherungsgrenze ist meist nur ca 20 000€ Norisbank 40 000€

christa


anonym
beantwortet von eunio am 24. Juni 2008 13:14
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Fonds sind trotzdem noch relativ riskant, gegenüber Sparanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld. Festgeld hat den Vorteil das die Zinsen leicht höher sind als bei Tagesgeld und das der Zinssatz über die gesamte Laufzeit gültig ist, wogegen beim Tagesgeld die Zinssätze kurzfristig von den Banken angepasst werden. http://www.tagesgeld-uebersicht.de/festgeld.htm


anonym
beantwortet von Pumuckel100 am 27. Juli 2008 10:08
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Über Fonds an sich kann man keine Aussage treffen, da dies nur eine allgemeine Bezeichnung ist.

Fonds können aus Aktien (also mit Risiko) bestehen, aber auch aus Anleihen mit weniger Risiko.

Dazu gibt es noch Garantiefonds, die zwar weniger Rendite bringen, aber so aufgebaut sind, dass zu einem bestimmten Stichtag keine Verluste entstehen.

Es kommt aber auch immer darauf an, wie lange Du das Geld anlegen willst. Sind es weniger als 2 Jahre würde ich keine Aktienfonds empfehlen.

Ist das Geld für die Rente in 20 Jahren gedacht, dann solltest Du in Aktienfonds investieren.

Unter http://www.geld-magazin.info/investmentfonds/was-sind-investmentfonds findest Du noch ein paar Informationen, was Investmentfonds sind.

Viel Erfolg.


anonym
beantwortet von WolfgangH am 22. Oktober 2009 08:04
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Hallo, ich denke mal, dass nichts gegen Festgeld spricht. Zumindest für den sicherheitsbewussten Anlegertyp sehe ich keine bessere Form der Geldanlage. Das rät übrigens auch die Stiftung Warentest: http://www.festgeld-test.com/stiftung-warentest-festgeld-beste-alternative/

Fonds bringen zwar evtl. mehr ein, sind aber riskanter. Festgeld ist praktisch risikofrei.


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