Fest am Zügel ziehen?

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13 Antworten

dieses verhalten des pferdes nennt man "pullen".

überleg mal, was du im reitunterricht gelernt hast, wie man das pferd langsamer macht und wie man es durchpariert.

du wirst kaum gelernt haben, dass man dazu am zügel zieht.

mach dich also "schwer" im sattel, nimm die beine zurück, lege sie fest eine handbreit hinter dem gurt an. du kannst notfalls die hilfe an der hinterhand leicht mit der gerte unterstützen. die hände nicht zu tief führen, sondern korrekt eine handbreit über dem rist. in der hand leicht nachgeben, damit der kopf des pferdes beim herantreten der hinterhand in die bewegung hineinkann.

unter umständen fängt die stute nun an zu trippeln, aber du kannst sie jetzt über den schenkel regulieren. lass sie notfalls mit dem kopf zum anderen pferd gerichtet seitwärts gehen. da kann sie sich abreagieren und behält trotzdem das gewünschte tempo bei. der zügel kann zeitweise sogar leicht durchhängen. wichtig ist, dass du das pferd allein über gewicht und schenkel regulierst.

wenn pferde es noch nicht kennen, im gelände so reguliert zu werden, kann es passieren, dass sie zunächst zu schwitzen beginnen, die ohren unruhig werden und dass sie sich sehr verspannen. da ist es besonders wichtig, lieber über den seitengang zu reiten und mit der zügelhand "luft nach vorn" zu lassen. das vermindert für das pferd das gefühl, eingeengt zu sein und es wird sich schnell beruhigen.

ganz wichtig: um wirklich einwirkung auf das pferd zu haben, solle die fussspitze beim reiten IMMER nach VORN zeigen. nur so kannst du deine muskulatur einsetzen.

reite zunächst im gelände mit einer steigbügellänge, als wenn du dressur reitest.

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Kommentar von Dahika
28.12.2015, 13:50

und ich würde so ein Pferd nur im reellen leichten Sitz reiten!! Also kurze Bügel und korrekter leichter Sitz. Gut, das würde ICH so machen.

Leider wird der korrekte leichte Sitz fast nicht mehr gelehrt, da die RL den Unterschied zum Entlastungssitz selbst nicht mehr zu kennen scheinen.

Lange Dressurbügel bei einem pullenden, unrittigen Pferd im Gelände sind zudem gefährlich. Ich war einmal Zeugin eines Beckenbruchs bei einer Reiterin, die vom Pferd geflogen ist.
Die langen Dressurbügel sind wirklich nur für die Reitbahn geeignet, wo normalerweise nicht viel passieren kann.

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Erstens ist sehr unangenehm für das Pferd (tierquälerisch)   und zweitens ist es schlechteste Reiterei. Die Zügel sind nicht zum Ziehen da, (sondern um die Schulter zu kontrollieren).
Wenn es die Besitzerin deines Pferdes ist, so lässt das sehr schlechte Schlüsse auf die Rittigkeit des Pferdes zu.

Ehrlich gesagt, sieht es so aus, als sei das Pferd gründlich verritten. Es rennt vermutlich seiner Balance hinterher und befindet sich zu 100% auf der Vorhand. Und wenn man das Pferd nicht halten kann, und zwar korrekt, nämlich zu 95% nit dem korrekten Sitz ! , dann kann man nicht galoppieren im Gelände, und in deinem Fall, vermutlich nicht mal traben.
Reitunterricht, gymnastizieren und erziehen in der Bahn.

ansonsten solltest du dir vielleicht eine andere RB suchen, denn auf dem Pferd kommst du nicht weiter, sondern ruinierst dir deine Reitfähigkeit.

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Natürlich tut das dem Pferd weh. Das ist der einzige Grund, warum sie dann langsamer wird.  

Wenn die Besi das allerdings so macht, dann braucht man sich nicht wundern.. da hilft dann auch guter Unterricht leider nichts mehr.

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Hi Skiing4!

Das Problem habe ich auch mit meiner RB. Bleibe einfach ganz ruhig sitzen und ziehe keinen falls an den Zügeln. 

Wenn man nämlich an den Zügeln zieht geht der druck weiter auf das Gebiss, und dann drückt sich das Maulstück des Gebisses in den Gauben. Und dass tut  weh. 

Bleibe ruhig Sitzen und pariere langsam das Pferd nicht ruckartig. Und wenn das nicht klappt lass ich sie ein bisschen Traben oder Galoppieren, dann nach ein paar Trab oder Galoppsprüngen kriege ich meine RB meistens pariert. ICh weiss nicht ob es auch bei dir klappt.

 Ich hoffe ich konnte dir helfen. LG KUhPferdeFreak

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Kommentar von LifeLikeYou
28.12.2015, 11:38

Zu deinem Tipp, das Pferd etwas Traben lassen. Würde ich nicht empfehlen, denn das Pferd soll lernen zu gehorchen und es muss lernen auf langsam vorwärts zu kommen, wenn es der Reiter möchte.

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Also Dauerzug ist nicht gut und bringt meistens auch nix. Mit Kraft kann man wenig ausrichten, da das Pferd so oder so stärker ist wie der Reiter. Lieber "kleinere" Zügelhilfen und dann ein paar mal hintereinander um deutlicher zu werden.

Wenn das Pferd dazu neigt im Gelände zu schnell zu werden, würde ich an deiner Stelle drauf achten dass das Pferd am Zügel geht und es abwechselnd links und rechts stellen. Vielleicht auch mal etwas Schenkelweichen etc. um das Pferd zu beschäftigen, damit es gar nicht erst auf "dumme" Gedanken kommt.

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Kommentar von Dahika
28.12.2015, 13:44

was du rätst, ist Riegeln. Und ich wette, dass das Pferd sein Leben lang noch nicht am Zügel gegangen ist.

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Am Zügel zieghen ist wohl eher nicht die Lösung des Problems. (Druck erzeugt immer Gegendruck.....)

Versuche
doch mal deine RB hinter das andere Pferd zu setzen mit dem du
ausreitest. (Wenn das Pferd nicht schlägt, ist das eine Möglichkeit dein
Pferd etwas aus zu bremsen.)

Eine weitere Möglichkeit wäre die
Dressurmäßige Arbeit mit dem Pferd im Gelände. D.h. Wendungen,
Übergänge, ggf. Seitengänge fodern.

Aus der Ferne lassen sich solche Probleme nur schwer beurteilen und erst recht nicht sinnvoll lösen. Falls du einen RL vor Ort hast, frage diesen doch mal um Rat.

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Ich würde nicht am Zügel ziehen, weil das natürlich schmerzhaft für das Pferd ist. Versuch mal auch beim ausreiten, einfach mal ein paar Schlangenlinien zu reiten oder mal kleine Kreise oder pariere dein Pferd einfach mal zum stehen durch, damit es dir besser zuhört. Und auch wenn ihr trabt, Schlangenlinien und villt zwischendurch auch mal zum schritt durchparieren dann ein paar schritte schritt und wieder los. Das führt dann dazu, dass dein Pferd aufmerksamer wird. Ich habe bei meinem das gleiche Problem früher war das sehr schlimm mittlerweile geht es aber besser :) Aber am Zügel bringt eigentlich nichts 1. tut es dem Pferd weh 2. wird das Pferd dadurch noch stumpfer im Maul sodass es auch nicht mehr auf leichte Hilfen reagiert und 3. macht das ausreiten allen beteiligten auch keinen spaß mehr ;) und wenn sie im Galopp zu schnell wird reite einfach in eine Volte dann muss sie langsamer werden

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Klar tut es weh... Ich würde eine andere Lösung Suchen.

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Du solltest dringend besser reiten lernen bevor du solche Ausflüge machst. Das ist sehr gefährlich. Du solltest dir wesentlich mehr Gedanken machen, dass du dir nicht weh tust.

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Versuch mal immer wenn sie schneller wird eine Volte zu reiten.

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Kommentar von Dahika
28.12.2015, 13:53

na ja.... das sind so Ratschläge von Anno dunnemals, als der Offizier oder der Graf noch viiiiel Platz hatte und es egal war, ob rechts oder links vom Weg eingesähte Felder waren. Unsere Bauern würden uns abschießen, wenn wir so was machen würden. Und im Wald sind rechts und links Bäume.
Zudem machen sich Pferde, die unrittig sind und zu schnell werden, so fest im Hals, dass man die kaum herumbekommt. Das klappte vielleicht in Ostpreußen vor 100 Jahren noch, wo man die Pferde auf einen großen Zirkel lenken konnte, den man dann immer kleiner ritt. Aber wie gesagt: mach das bei uns und du bekommt einen Blattschuss in den Rücken oder Prozess am Hals.

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Es tut dem Pferd nicht weh. Aber wenn du fest am Zügel ziehst und dann drann bleibst kann es sein das er/sie sich draufhängt oder durchgeht. Das kommt auf das Pferd an.

Bei meinem eigenen Pferd hatte ich selbst das selbe "Problem".
Versuche mal dich schön zurück zu lassen und dich 'schwer' zu machen. Setzt sich mit dem Po richtig in den Sattel und lass dich schön zurück. Dadurch gibst du ihm/ihr durch den Rücken Sicherheit.
Bei meiner hats mega geholfen. :)
Lg 😊

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Kommentar von lunabbbbb
28.12.2015, 12:24

Natürlich tut es dem Pferd weh, wenn an den Zügeln gezogen wird 

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Das tut ihr ihm weh sobald das Maul offen ist... Lass Zügel lang einfach loslassen er sie entspannt sich dann..

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Ja es tut dem Pferd weh nimm du mal nen metallstab in den mund und zieh stark dran.

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