Ferienjob - Muss ich Sozialabgaben zahlen?

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3 Antworten

Der so genannte Grundfreibetrag liegt im Jahr 2016 bei 8.652 Euro. Wer ein höheres Jahreseinkommen erzielt, muss Lohnsteuern zahlen.

Ein Ferienjob/Nebenjob für Schüler und Studenten, der als kurzfristige Beschäftigung im Sinne des § 8 Abs. 1 Nr. 2 Sozialgesetzbuch (SGB) IV gilt, ist prinzipiell für den Ferienjobber steuerfrei. Der Arbeitgeber zahlt einen pauschalierten Lohnsteuerbetrag, der Ferienjobber muss sich um nichts weiter kümmern.

Das gilt allerdings nur, wenn der Ferienjobber insgesamt nicht mehr als 50 Tage und gemäß § 40 a Einkommensteuergesetz (EStG) nicht länger als 18 zusammenhängende Arbeitstage bei einem Arbeitgeber jobbt. Wird diese Anzahl an Tagen überschritten, ist ein Verzicht auf die Vorlage einer Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug (früher Lohnsteuerkarte!) nicht möglich.

Ist das der Fall, führt der Arbeitgeber Lohnsteuer ab. Bleibt das Gesamtjahreseinkommen aber unter dem gesetzlichen Grundfreibetrag, wird die einbehaltene Lohnsteuer jedoch im Jahr darauf erstattet, wenn man eine Steuerklärung beim Finanzamt abgibt.

Anders zu behandeln ist der sogenannte „Mini-Job", der im Gesetz in § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV als „geringfügig entlohnte Beschäftigung" bezeichnet wird. Der Mini-Job unterscheidet sich vom Ferienjob dadurch, dass er regelmäßig über mehr als zwei Monate, dafür in deutlich geringerem zeitlichen Umfang pro Monat ausgeübt wird.

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Sozialabgaben betragen niemals 40 % vom Lohn! Du meinst wohl Steuern und Sozialabgaben!  Die Steuern kannst du per Einkommensteuererklärung wieder zurückerstattet bekommen, Sozialabgaben nicht.

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