Wenn Züge bremsen, riecht man im Abteil einen starken metallischen Geruch. Ist das gefährlicher Feinstaub?

Häää? Mit welchen Zügen fährst du denn? Ist mir noch nicht aufgefallen
Ja sehr. Deshalb trage ich immer Mundschutz, wenn ich mit der Bahn fahre.

Erhitztes Metall beim Bremsen verursacht diesen Geruch. Natürlich gibt es da auch Abrieb, aber Feinstaub ist das glaub ich nicht.

In welchen Zügen fahrt ihr, dass man schon Gerüche von den Bremsen aufnimmt?
Entweder gehen bei euch die Zugführer immer voll in die Eisen oder ich würde mir mal Gedanken machen, ob es nicht der Dauergeruch von der Mechanik der Lok ist.

Also, die Leute, die die Züge fahren heißen LOKFÜHRER, nicht Zugführer. Und dann ist dieser Bremsgeruch normal. Wenn der Lokführer etwas stärker bremsen muss, riecht es nun mal ein wenig verschmort. Ist ja beim Auto ähnlich. Durch die enorme Reibung werden die Bremsen warm und das riecht nun mal etwas. Als Feinstaub würde ich das nicht bezeichnen. Nur wenn der Geruch länger anhält, würde ich den Zugbegleiter mal darauf aufmerksam machen. Ist es aber nur bei der Einfahrt in den Bahnhof oder bei stärkerem Bremsen, ist das völlig normal. Dann will der Lokführer einfach nur pünktlich fahren! ;-)
An alle die sich hier einfach nur mitteilen wollen, und damit von vornherein unter Sebstdisqualifizierung leiden: Man sollte sich der Diskussion einfach mal entziehen bzw. garnicht erst teilnehmen wenn man keine Ahnung hat.
zu Deiner Frage: Das was da nach dem Bremsen des Zuges so riecht ist eben nicht einfach nur "verschmorrt" sonder echter Abrieb! Diesen Abrieb atmest Du in deine Lunge - sozusagen sobald Du ihn riechst. Ob das gefährlich ist oder nicht kann ich Dir nicht versichern, aber ich kann Dir verraten dass es Bremsbeläge gab und gibt die definitv gesundheitsschädlich sind - Stichwort Asbest, Aber auch Glasfasern und andere Materialen! (Am wengsten schädlich ist wohl Graphit/Kohle und Eisen)
siehe hierzu auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Bremsbelag
Das ist eigentlich ein Super Thema - weil echt niemand darüber nachdenkt oder es im Alltag einfach untergeht. Und die Bahn(oder sonstige) werden jegliche gesundheitsschädigenden Wirkungen verklären oder "die Schuld" einfach von sich weisen.
Ich halte überigens nach Möglichkeit immer die Luft an wenn ich aussteige oder den Wagen durch eine nicht versiegelte Wagonbrücke wechsle. Die Wagonbrücken sind dermaßen mit diesem Staub belastet dass man es sofort riecht bzw. direkt am schwarzen Staub erkennt.
Manchmal hat man Glück und der Wind trägt beim Aussteigen den Staub auf die andere Seite des Zuges, dann riecht man entsprechend garnichts.
Das Beste ist in jedem Fall sich beim Ausstieg möglichst schnell vom eigenen und von bremsenden Zügen zu entfernen. Beim Einstieg sollte man darauf achten dass der Zug nicht an einem "vorbeibremmst", also entsprechend vorne oder hinten einsteigen.
Gruß cb
ich glaube mit den japanischen das würde wenigstens das tragen eines mundschutzes erklären. :P
... mit der transsibierischen Eisenbahn ...
Das ist auch beim ICE so, liebe Zugfahrer :D