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Fehlgeburt nach Windei/Molenschwangerschaft - wer hat Erfahrungen damit?

gefragt von frijolafrijola am 10.10.2008 um 21:29 Uhr

Hallo! Ich habe gestern beim 1. Ultraschall (9.SSW) die Diagnose Molenschwangerschaft bekommen. War total bestürzt und traurig, weil das bedeutet, dass zwar ein befruchtetes Ei sich einginstet hat, es aber ohne Inhalt heranwächst, also kein Embryo im Ultraschall sichtbar. Das Blöde daran ist, dass Plazenta und alle anderen Strukturen weiter wachsen, viel Schwangerschaftshormone im Blut nachweisbar sind (weshalb auch alle anderen Anzeichen einer Schwangerschaft sehr gut spürbar sind), und der Körper einfach noch nicht gemerkt hat, dass es sich nicht mehr lohnt, weiterzumachen. Hat jemand auch diese Erfahrung gemacht und mag mir davon berichten? Ich bin noch so traurig und verwirrt, weil wir uns schon 3 Wochen auf dieses Wunschkind gefreut hatten. Dass jetzt alles immer noch im Bauch ist, und sicherlich bald vom Körper abgestossen wird, bereitet obendrein ein sehr mulmiges Gefühl. Mich beschäftigt jetzt:

  • Wie lange kann es dauern bis zur natürlichen Abstossung/Fehlgeburt?
  • Wer hat Erfahrungen mit einer Ausschabung wegen dieser Diagnose? (Denn dazu rät die FÄ)
  • Und wieviel später ist eine nächste Schwangerschaft möglich?

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bina84
beantwortet von bina84 am 10. Oktober 2008 21:32
4x
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Ich habe leider keine Erfahrung damit, aber ich möchte dir mein herzliches Beileid aussprechen. Ich wünsche mir für euch, das sich euer Kinderwunsch recht bald erfüllt. Alles liebe

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:33

Danke Bina, ich hab ja aus der Ferne schon von Dir gehört (im Forum etc.), freue mich sehr über Deinen Trost und wünsche Dir und Euch alles Gute!


Taraa
beantwortet von Taraa am 10. Oktober 2008 21:34
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Ich habe persönlich keine Erfahrung damit weis aber dass man nach einer Ausschabung 3 Monate warten soll. die Wahscheinlichkeit einer möglichen Schwangerschaft ist aber sehr hoch, da der Körper noch im "training" ist.

Also: Kopf hoch, das wird schon!!!

Alles, alles Gute

Taraa

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:45

Danke Dir für Deine mutmachenden Worte!


Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 10. Oktober 2008 21:34
2x
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Ich hatte schon einen "vorzeitigen Abgang" vor einigen Jahren und bin heute noch traurig darüber. War im 3. Monat. Es tut mir sehr leid für euch. Eine Ausschabung mußte nicht gemacht werden. Ich bin im Folgejahr erfolgreich schwanger geworden. Kind ist wohlauf.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:42

Danke für Deinen Trost!


kraudischen
beantwortet von kraudischen am 10. Oktober 2008 21:35
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Ich hatte auch eine Mole. Das schlimme daran ist, das der Körper das nicht von selber abstößt. Du solltest dich wirklich in ein Krankenhaus begeben. Und das in den nächsten Tagen. L.G.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:41

Hallo Kraudischen! Bei diesem Thema sind Ärzte und Hebammen etwas unterschiedlicher Meinung. Am Montag treffe ich eine Hebamme, die mir am Telefon erstmal sagte, ich solle nichts überstürzen, bis jetzt wären alle Molen irgendwann abgegangen, und es gäbe keine medizinische Indikation für einen Eingriff, wenn ich das nicht selbst wolle (hier in Deutschland wohl sehr üblich, in anderen Ländern angeblich so gut wie gar nicht). Wie lange hast Du denn damals gewartet? Haben sie auch Deinen HCG-Hormonspiegel kontrolliert?

Kommentar von Simple_avatar5smallkraudischen am 10. Oktober 2008 21:46

Ich bin sofort ins Krankenhaus. Am nächsten Tag war die OP. Mein Freund hat ein nicht zuendegebrachtes Medizinstudium, was ich in seinen fachbüchern gefunden habe, hat mich überzeugt. Aber ich will Dir keine unnötige Angst machen. L.G.


koira1975
beantwortet von koira1975 am 10. Oktober 2008 21:37
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Es tut mir sehr leid, dass Du das durchmachen musst: ich wünsche Dir und Deinem Partner ganz viel Kraft das gut zu überstehen. Ich habe selber damit keinerlei Erfahrung, aber einer Freundin von mir ist das auch zugestossen. Ich würde Dir zur Ausschabung raten, da die Situation mit allen Schwangerschaftssymptomen ja psychisch sehr belastend ist.Es kommt zwar zum Spontanabort, aber wann das dann sein würde, kann ich Dir nicht sagen und es ist die FRage, ob man darauf warten möchte/kann. Eine gute Nachricht hab ich aber für Dich: es sind keine Spätfolgen bekannt. Du kannst also später wieder und erfolgreich schwanger werden. Oft passiert es sogar recht schnell, da der Körper auf Schwangerschaft eingestellt ist. Trotzdem solltest Du einige Zeit warten, wie lange genau wird der der Arzt sagen können. Viel Glück!




Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:44

Danke Dir, Koira, für Deine tröstenden Worte!


dwarf
beantwortet von dwarf am 10. Oktober 2008 21:42
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Leider kann ich dir zu der Diagnose nicht sehr weiter helfen. Allerdings hatte ich selbst eine Ausschabung, zwar aus anderem Grund, allerdings kann ich dir Hoffnung machen, denn ich bin ein Jahr später schwanger geworden. Vertraue deinem Frauenarzt. Zur Sicherheit hole dir eventuell noch eine 2.Meinung dazu ein. In Uni-Kliniken gibt es sogenannte Kinderwunschsprechstunden. Die Fachärzte dort können dir bestimmt auch weiter helfen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir das sich alles zum Guten wendet.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 10. Oktober 2008 21:45

danke auch Dir, dwarf!


anonym
beantwortet von Wunschkind am 12. Oktober 2008 12:04
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Hallo frijola! Ich bekam vor 2 Wochen die Diagnose Molenschwangerschaft und meine Welt brach zusammen. Bin jetzt 8+6 ssw. Ich habe mit meiner FÄ gesprochen und gefragt ob ich auf einen natürlichen Abgang (stille Geburt) warten kann. Sie gab mir erst einmal 2 Wochen, danach soll ich mich wieder vorstellen. Es ist durch die immer noch vorhandenen Schwangerschaftsanzeichen seelisch sehr schwehr für mich, trotzdem möchte ich lieber warten, als mein Kind aus mir schaben zu lassen. Ich wünsch Dir viel Kraft und das Du alles gut überstehst.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 12. Oktober 2008 21:49

Oh, wie schön, dass Du Dich noch meldest! Ich habe morgen einen Termin mit meiner Hebamme (mit der ich normalerweise im November mit der Vorsorge begonnen hätte), um mit ihr über mögliche Alternativen zu einer Ausschabung zu sprechen. Sie hat mir schon am Telefon erstmal die Ruhe zurückgeben können, und ich konnte mich übers Wochenende mit dem Gedanken vertraut machen, dass ich mich verabschieden muss von den Glücksgefühlen und frohen Aussichten der letzten Wochen. Wenn es irgendwie geht, würde ich auch eine stille Geburt bevorzugen, kann mich einfach nicht anfreunden mit dem Gedanken an diesen Eingriff, zu dem meine Ärztin im Moment rät. Weisst Du, ob zwischen verschiedenen Arten von Molen unterschieden wird? Bei mir ist tatsächlich sehr viel Gewebewachstum in der Gebärmutter und ein Hcg-Wert noch über 70.000. Deshalb meinte die FÄ, es gäbe wenig Hoffnung auf einen Spontanabort. Vielen Dank für eine Antwort. Frijola


anonym
beantwortet von Wunschkind am 13. Oktober 2008 14:46
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Hallo nochmal! Also es gibt wohl 2 Arten von Molen und zwar die Windmole und die gefährlichere Blasenmole (daraus kann sich evtl. ein Tumor oder Tumorgewebe entwickeln). Ich bekam zwar auch den Hcg-Wert überprüft habe aber keine Ahnung wie hoch dieser bei mir war. In ca. 1 Woche gehe ich wieder zur Ärztin mal sehen was sich dann neues ergibt. Übrigens hab ich bei Cyberdoktor einige Antworten zur Blasenmole gefunden die mich sehr beunruhigen aber so wie es im Moment aussieht habe ich ja eine Windmole. Würde mich auch über kurze Mitteilung zu Deinem Hebammentermin freuen. Grüße von Wunschkind.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 17. Oktober 2008 20:43

Hallo Wunschkind! Entschuldige bitte, dass es ein paar Tage gedauert hat, ist gerade- wie Du Dir vielleicht denken kannst- alles ein bisschen aus dem Lot... Der Termin bei der Hebamme war super, sie hat mich sehr beruhigt und in meinem Wunsch bestärkt, es auf natürlichem Wege "gehen zu lassen". Da für braucht es allerdings manchmal ganz schön viel Geduld, durchaus bis zu mehreren Wochen. Ich hatte schon gleich seit dem Tag nach der Diagnose leichte Schmierblutungen (was ja ein gutes Zeichen ist), und diese wurden dann nach einer Bauchmassage mit Rosenöl und einer professionellen Bearbeitung des Blasen-Meridians (wehenfördernd, rund ums Kreuzbein) durch die Hebamme auch gleich etwas stärker. Jetzt hat die Blutung allerdings schon wieder aufgehört, dabei hatte sie noch nicht mal die Stärke einer normalen Periode erreicht. Ich warte also wieder. Aber es soll alternativ zur Ausschabung auch noch andere Möglichkeiten geben, z.B. Injektionen mit Oxytocin (für Wehen) oder der Gabe von Mutterkorn.

Hat Deine FÄ eigentlich noch ein zweites Mal im Ultraschall geschaut, ob sich die Diagnose wirklich bestätigt? Bei mir geht jetzt natürlich das Gedankenkarussel los, ob die Blutung nur durch Trauer und Schock ausgelöst gewesen sein könnte, und dass es doch gar nicht gestimmt hatte. Aber innerlich habe ich mich eigentlich schon von der Hoffnung verabschiedet.

Wie lange hat es denn bei Dir gedauert, bis zur richtigen Blutung? Oder wartest Du auch noch? Machst Du unterstützend irgend etwas?

Ich habe von meiner Ärztin noch das homöopathische Mittel Pulsatilla in der 10.000er-Potenz empfohlen bekommen. Das soll dazu beitragen, dass die Gebärmutter sich wirklich restlos entleert. Sie hat auch nicht mehr auf eine Ausschabung gedrängt, als sie sah, dass ich mich damit nicht wohlfühlen würde, ich habe jetzt Ende nächster Woche wieder einen Termin zum Nachsehen und morgen kommt noch einmal die Hebamme zur Massage. Auch Dir weiterhin alles, alles Gute, frijola

Kommentar von Wunschkind am 23. Oktober 2008 11:09

Hallo Frijola, bin kaum fähig zu antworten. Vorgestern war ich erneut bei meiner FÄ, sie riet mir mich im KH vorzustellen, da immer noch keine Blutung! Dann der Schock, sieht mitlerweile eher nach Blasenmole aus und eine Blutung würde wohl lt. neuestem Ultraschallbefund nicht eintreten, da bereits irgendwelche Verwachsungen mit der Gebärmutterschleimhaut stattgefunden haben und so mußte ich sofort zur Ausschabung die gestern vorgenommen wurde. Also ich bin froh, das ich so lange gewartet habe, da ich mich so schon ein wenig "verabschieden" konnte. Schmerzhaft war die Prozedur nicht und ich durfte auch noch am gleichen Tag nach Hause. Körperlich geht es mir erstaunlich gut aber die größeren Wunden in meiner Seele brauchen gewiß noch mehr Zeit. Ich drück Dir die Daumen das bei Dir alles besser läuft. Ich warte jetzt auf mein Ergebnis, ob und inwieweit der Befund gefährlich ist. Wenn Du möchtest melde ich mich bei Neuigkeiten wieder. Viel Glück für Dich und Deinen Partner. Mfg Wunschkind


anonym
beantwortet von jayc83 am 15. Oktober 2008 15:40
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Hallo Frijola! Erstmal tut es mir sehr leid für Euch, dass ihr eine solche Diagnose bekommen habt. Uns ist vor knapp drei Wochen das gleiche passiert. Zu dem Zeitpunkt war ich erst bei 6+1 und hatte schon eine Woche Hoffen und Bangen hinter mir, weil die Ärztin bei 5+1 nichts beim Ultraschall erkennen konnte. Sie hatte dann meine Schwangerschaft rückdatiert, weil wohl alles kleiner aussah als es sollte. Dann kam aber leider doch vor drei Wochen die Gewissheit. Ich ging mit Blutungen ins Krankenhaus und die Ärztin mutmaßte, dass es sich um ein Windei handeln könnte. Es ist dann auch alles ohne Ausschabung abgegangen. Erst gestern habe ich mich informiert, wann man theoretisch wieder schwanger werden kann. Eigentlich direkt im ersten Zyklus nach der Fehlgeburt. Viele Ärzte raten wohl eine 3-monatige Pause an, damit sich der Körper erholen kann, andere sagen, dass der Körper entscheidet, wann er wieder für eine Schwangerschaft bereit ist. Natürlich darf man auch die psychische Belastung nicht unterschätzen, aber das weiß sicher jede selbst ,wann sie wieder bereit ist. Ich selber bin schon wieder frohen Mutes, da die Wiederholungschance einer Molenschwangerschaft sehr gering ist! Ich wünsche Euch viel Glück, dass es bald wieder klappt!

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 17. Oktober 2008 20:54

Hallo jayc83, erstmal mein herzliches Beileid auch für Euch! Ich freue mich für Dich, dass Dein Körper das von alleine so gut geschafft hat, ich warte noch... Von den unterschiedlichen Ansichten zum richtigen Zeitpunkt einer erneuten Schwangerschaft habe ich auch gelesen. Ich denke, man sollte sich einfach keinen Stress damit machen. Es ist halt etwas anderes, wenn man sich schon eine Weile gefreut hatte über ein entstehendes Kind. Das muss man (vor allem wir Frauen müssen das) erstmal verarbeiten. Wenn man einfach ohne Vorwarnung und ohne Wissen um die Schwangerschaft eine stärkere Blutung hat, dann mag man sich vielleicht schneller wieder denken: na denn mal auf ein Neues! Aber ich finde Deinen Optimismus bewundernswert und ich hoffe, dass ich auch so schnell wieder nach vorne blicken kann. Euch auch viel Glück!


anonym
beantwortet von Alkaline am 13. November 2008 22:12
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Hallo,ich hatte dieses Jahr leider auch meine 2.Fehlgeburt.Beim zweiten mal war es auch eine leere Fruchthöhle in der 8.Woche.Meine FÄ meinte,wir sollen noch eine Woche warten,obvielleicht noch was wächst.Ich wußte sofort,daß da nichts mehr wächst und bekam eine Woche später nur die Bestätigung von ihr.Zwei Tage später war die Ausschabung.war für mich nicht schlimm.Nur ärgere ich mich über meine FÄ,weil sie meinte,wir sollen es ein drittes mal versuchen,wenn es dann nicht klappt untersucht man,woran es liegen könnte.Da eine Fehlgeburt allerdings kein tolles Ereignis ist,das man ein drittes mal erleben möchte,lasse ich nun meinen Hormonhaushalt untersuchen-die Antikörper(bin rhesus negativ)habe ich auch erst nach der zweite Fehlgeburt bekommen und so fühle ich mich ziemlich auf mich allein gestellt und nehme das jetzt auch selbst in die Hand,weil mich meine FÄ so abspeist, von wegen,sei alles normal und wir sollen nicht verkrampfen.Wenn es wirklich nur an einem zuviel oder zuwenig an Hormonen liegen würde,hätte man sich das zweite mal sparen können.Wir hatten uns sehr gefreut





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