Frage von Zoetrope1234, 16

Fehldiagnose - Was tun?

Moin Leute,

bei mir wurde vor einigen Jahren Asperger Syndrom diagnostiziert, was schon länger vermutet worden war.

Ich denke aber eher die Diagnose hätte hebephrene Schizophrenie mit evtl. autistischen Zügen lauten sollen. Im Internet steht, die häufigste Fehldiagnose bei Hebephrenie seien tiefgreifende Entwicklungsstörungen.

Was sollte ich jetzt tun? - Es dabei beruhen lassen, meinen Eltern zuliebe? - Immerhin ist Asperger nicht so "schlimm" bzw. "verrückt" wie Schizophrenie.

Danke euch

Antwort
von ASRvw, 13

Moin.

Worum geht es denn jetzt hier? Darum, Dir die zu Dir passende Krankheit auszusuchen? In dem Fall empfehle ich Dir die Lektüre dieses Buches:

https://www.amazon.de/Was-hab-blo%C3%9F-Werner-Bartens/dp/342627244X

Ansonsten, sollte es Dir eigentlich nur darum gehen, Deine Krankheit exakt diagnostizieren zu lassen - ganz gleich ob sie mehr oder weniger toll oder verrückt ist - und sie dann adäquat behandeln zu lassen.

- -
ASRvw de André

Antwort
von SunKing33, 15

Hallo,

Hast Du den Eindruck, dass Du falsch behandelt wirst? Geht es Dir zunehmend schlechter?

Dann solltest Du mit Deiner Einschätzung eine zweite Meinung bei einem Experten einholen. Sprich offen darüber, dass es um eine zweite (unabhängige) Meinung geht.

Im Übrigen warne ich davor, Informationen über Krankheits-Diagnosen aus dem Internet zu entnehmen. Die Krankheitsmerkmale lassen sich sehr vielen unterschiedlichen Störungsbildern zuweisen. Oft sind sie aber aus der Lebenswirklichkeit heraus begründbar und daher (ggf. misslingende) Versuche, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen, aber keine Krankheitsanzeichen.

Alles Gute!

Antwort
von xjaniboyx, 9

Du kanmst dir ja jetzt nich aussuchen, was du tatsächlich hast. Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, dass es keine Fehldiagnose war, dann solltest du dich woanders noch einmal testen lassen.

Antwort
von Dahika, 8

Was du tun solltest: einfach die Eigendiagnosen lassen. Es stimmt , dass Hebephrenie nicht einfach zu diagnostizieren ist. Aber von Laien und Dr. Google erst recht nicht.

Antwort
von Biberchen, 7

dann sag dem Arzt das du deine selbst erstellte Diagnose auf dem Befund haben möchtest.

Antwort
von anja199003, 16

Behalte lieber Dein Asperger. Das ist meist tatsächlich nicht übel und ermöglicht Dir ein weitestgehend normales Leben.

Kommentar von LouPing ,

Hey Zoetrope1234

Ich denke aber eher die Diagnose hätte hebephrene Schizophrenie mit evtl. autistischen Zügen lauten sollen. Im Internet steht, die häufigste Fehldiagnose bei Hebephrenie seien tiefgreifende Entwicklungsstörungen.

Du vertraust Google und deiner Selbstdiagnose also mehr als den Ärtzten mit "realem" Medizinstudium. Sowas grenzt für mich an "Wunschdiagnose". 

Als Außenstehender halte ich deinen Vergleich für absurd. 

Du hast jeder Zeit die Möglichkeit den Arzt zu wechseln. Packe deine Befunde zusammen und konsultiere einen Spezialisten deiner Wahl. 

Was sollte ich jetzt tun? - Es dabei beruhen lassen, meinen Eltern zuliebe? - Immerhin ist Asperger nicht so "schlimm" bzw. "verrückt" wie Schizophrenie.

Die Aussage lasse ich unkommentiert, weil ich finde das unverschämt. 

Erkrankungen sind kein Wettstreit-jede Diagnose hat ihren Leidensdruck. 

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