Frage von moonluna9865, 29

Faust der Tragödie erster Teil (Goethe)?

Zu diesem Werk muss ich eine Frage beantworten. Ich suche schon stundenlang nach einer Antwort, aber ich werde nicht fündig.... Die Frage lautet:" Warum glaubt Faust nicht, dass ihn Mephistopheles zu der Aussage bringen kann, die ihn zum Diener des Teufels, zum Verlierer der Wette machen würde?"

Hier geht es wirklich darum, warum Faust glaubt, dass er die Wette gewinnen und der Teufel ihm nicht die Erkenntnis geben könne.

Danke im Voraus :-)

Antwort
von Minilexikon, 19

In seiner Eitelkeit und durch seine erfolglosen Versuche, auch durch Magie ewige Jugend zu erlangen, wird Faust immer unzufriedener mit sich und der Welt. 

In der Szene glaubt er, an einem Tiefpunkt angekommen zu sein, den man zwar erreichen, nicht aber wieder verlassen kann, da keiner die Lösung für sein Problem hat.

Da er wie gesagt, bereits alle im bekannte Magie und alle bekannten Geister beschworen hat, glaubt er nicht, dass Der Teufel persönlich mehr Macht besitzen könne als all das. Darüber hinaus ist er von der Vollständigkeit seiner Studien als Bestätigung der Unlösbarkeit seines Problems überzeugt.

Antwort
von Noidea333, 17

Der Pakt, bzw. die Wette besteht ja darin, dass Mephisto die Seele von Faust bekommt, an dem Tag, an dem es Faust richtig gut geht und er von Grund auf glücklich ist.

Faust ist aber überzeugt davon, dass dieser Zeitpunkt nie kommen werde und nimmt deshalb diese Wette an.

Mephisto ebenfalls überzeugt, stimmt zu, jedoch mit dem Gedanken, dass er Faust nach anfänglichen Spielerein und zufriedenen Phasen schon noch zu den Worten bringen kann.

Steht meiner Ansicht nach gut in dem Dialog drin, wo sie den Pakt bzw. die Wette schließen.

Antwort
von EmperorWilhelm, 29

Weil er ein Arroganter Drecksack ist...(Das ist übrigens mein Ernst...)

Kommentar von moonluna9865 ,

Ja da hast du Recht :D das denke ich auch. Aber nur kann ich das nicht auf meine Deutscharbeit schreiben xD

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Nein "Durch seine Arkanen Kräfte, hatt Faust zu sehr an Selbstvertrauen gewonnen, was wiederrum zur eben erwähnten Selbstüberschätzung führt." Dann kannst du noch aufführen was Goethe damit darstellen/aussagen wollte.

Kommentar von moonluna9865 ,

Das ist gut, danke ;)👌

Kommentar von LiloB ,

Das ist aber eine sehr persönliche Einschätzung und Meinung. Da es hier aber um ein schulisches Thema geht, ist es wahrscheinlich nicht allzu sinnvoll, statt einer auch von Lehrkräften akzeptierten Antwort die Meinung eines Einzelnen - oder von einigen Einzelnen - zu zitieren. Letzlich wissen wir nicht einmal genau, wie Goethe den Faust sah. Man kann aber wohl eher annehmen, daß er sein alter ego ist,- also sieht er ihn wohl nicht ganz so negativ, wie Du ihn beurteilst.. Wobei ich Deine Meinung akzeptiere - ich muß sie ja nicht teilen.

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Super konstruktiver Kommentar! Sehr bereichernd, vielen Dank dafür. Ich persönlich halte Faust trotzdem eher für ein mit Zynismus gewürtztes Zerrbild...

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