johmarie am 06.11.2009 um 13:32 Uhr
grad war ich mit meinem schoßhundwelpen im stadtpark spazieren. es handelt sich um eine 9monate alte bulldogge (gelten aus besonders gutmütig und kinderlieb)
da trafen wir unverhofft eine kindergartengruppe an. mein hündchen rennt hin und will sooo gern mitspielen es hat ja alle kinder soo liiiieeb! (da hört es nicht wenn ich es rufe) massenpanik verbreitet von den erzieherinnen und (kinder lassen sich leicht beeinflussen) kinder die hunde hassen war die folge.
die krönung es wurde von pfefferspray gesprochen und die polizei alamiert. mir war es so unendlich peinlich ich wäre im erdboden versunken.....:-((((
wäre diese situation auf dem land passiert hätte die erzieherin gesagt: "alle kinder bleiben jetzt stehen dann geht der hund wieder weg" (kommt auf dem land ständig vor)
meine frage: was macht die polizei jetzt mit mir? lese ich im lokalteil: die unbekannte mit dem wilden tier ist noch auf der flucht??
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Die Reaktion ist schon heftig - aber du hättest den Hund anleinen müssen. Mit neun Monaten ist er ein richtiger Halbwüchsiger, der eben nicht mehr immer nur niedlich ist.
Anderes Thema: Du kennst den Hund, andere nicht. Warum sollen Menschen, die Angst vor Hunden haben (aus welchem Grund auch immer) sich ihre Angst (die irrational und nur schwer in den Griff zu bekommen ist) abgewöhnen, wohingegen du noch nicht einmal willens scheinst, a) diese Angst ernst zu nehmen und b) deiner Anleinpflicht nachzukommen? Ich finde es ätzend, dass immer wieder beteuert wird, dass ein Tier nichts macht - und es hinterher heißt: 'Das hat er aber noch nie gemacht'. Du hast keine Garantie für dein Tier - noch nicht einmal für dich selbst. Wie also kannst du eine Garantie für andere aussprechen? Das ist doch wie beim Autofahren: Wenn du mit 220 über die Autobahn rast, auf der sich auch andere Verkehrsteilnehmer bewegen, ist es die reinste Anmaßung, zu glauben, man hätte die Situation unter Kontrolle, denn als rasender Fahrer MUSST du damit rechnen, dass andere die Abstände oder deine Geschwindigkeit eben nicht richtig einschätzen, und damit sind ja schon externe Faktoren gegeben, über die du selbst keinerlei Einfluss hast. Wenn dein Hündchen lustig ohne Leine umherspringt und der ebensowenig angeleinte Rottweiler oder die Promenadenmischung eines anderen Hundehalters dein Hündchen anfällt, weil ihm gerade danach ist, dann würdest du eine entsprechende Entschuldigung oder Erklärung des anderen Hundebesitzers doch auch nicht gelten lassen, dass Rottweiler ja doch eigentlich als freundliche Tiere gelten und das 'noch nie passiert ist'.
Tja. Danke Fernsehen.
Danke Nachrichten.
Danke Zeitung.
Danke Radio.
Beherrschen von Menschenmassen durch Verdummung.
So ist richrig. Unterwerft sie. Sie wehren sich ja eh nicht. Das ist für die wahrscheinlich einfacher, als Robbenbabies töten.
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Was Dich und Deinen Hund anbelangt: Ich würde mich in's Ausland absetzen, um ganz sicher zu gehen. Könnte sonst sein, dass Du wegen fahrlässiger Kindesvergewaltigung auf dem Scheiterhaufen verbrannt wirst.
Ja genau, das sind alles nur Phantasie-Nachrichten. o.O
http://www.google.de/search?hl=de&q=hund%20kind%20angefallen&meta=
Geht es noch?
johmarie am 6. November 2009 13:53 bestimmt sind das solche hunde, die im welpenalter von Z.B. überempfindlichen erzeiherinnen mit dem pfefferspray attackiert wurden, als sie mal voller herzensliebe mit ein paar kindern spielen wollten.. :-(

Leine ihn an. Mit 9 Monaten ist ein Hund kein Welpe mehr. Du kannst nicht wissen, ob er es im Spiel nicht übertreibt und die Wirkung seiner Zähne unterschätzt. Und bei Kindergartenkindern kann es sehr schnell passieren, dass sie schwer verletzt werden.
johmarie am 6. November 2009 13:38 ist mir auch bekannt (junghund) aber er sieht halt noch so aus wie ein welpe.
Nachtflug am 6. November 2009 13:40 Ein 9 Monate alter Eisbär sieht auch aus wie ein Kuschelteddy. Betrachte mal die Kraft und die Zähne einer Bulldogge. Der hat keine süssen Milchzähne mehr.
schneeblume am 6. November 2009 13:44 aber Bulldoggen sind für ihre Gutmütigkeit bekannt, und wenn er noch ein ganz junger ist und keine schlechten Erfahrungen gemacht hat, warum sollte er ein Kind SCHWER verletzen??
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:49 in hamburg gabs mal einen hund der hat den kopf von dem 6-jährigen volkan wohl mit einem ball verwechselt.
der wollte einfach nur spielen.
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:55
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 14:00 möchte dich da mal als kindergärtnerin sehen, wenn du die verantwortung für die kinder trägst.
johmarie am 6. November 2009 14:01 an: ichbinsolieb: natürlich wird es solche bestien-hunde geben die kinder zerfleischen ganz klar solange es menschen gibt die bestien sind und tiere schlecht behandeln. ich bin ganz und gar der meinung, das einzig und allein der lebenslauf des hundes dafür verantwortlich ist ob es ein anständiger oder ein kinderzerfleischender hund wird. (natürlich ist eine gewisse veranlangung auch sehr für tendenzen zu aggression und so weiter siehe bio. verantwortlich)
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 14:04 ich glaub die haben die gar nicht mal groß schlecht behandelt.
die hunde spielen halt gerne und in diesem fall wird halt durch einen ball ihr jagdinstinkt geweckt.
zufällig haben bälle und kinderköpfe nun mal eine gewisse ähnlichkeit.
der hund kann da gar nicht groß was dafür, was ihn aber nicht ungefährlicher macht.
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 14:23 die gefahr ist jetzt bei ner franz. bulldogge vielleicht nicht unbedingt so gegeben, kann aber ohne probleme die angst der stadtmenschen erklären.
johmarie am 6. November 2009 14:29 vielleicht dachten sie es wär ein kampfhund?? ich kanns mir zwar so auch schlecht erklären aber muss wohl so gewesen sein.
Bulldogge = Schoßhundwelpe???
Um welche Rasse handelt es sich denn eigentlich? Kenne nämlich keine Bulldogge, die unter Schoßhunde fällt. Die einzige wäre die Französische Bulldogge, aber für einen Schoßhund auch relativ groß.
Wenn ein Hund, auch wenn er noch so klein ist, in eine Kindermeute "einfällt" musst du dich nicht wundern, wenn die Erzieherinnen hysterisch reagieren.
Mein Hund ist auch sehr kinderfreundlich, aber auch ungestüm und rennt ein kleines Kind um (wenn er will).
In so einer Situation nimmt man seinen Hund erst mal an die Leine und sorgt vor allen Dingen dafür, dass der Hund hört. Kann mir die Situation so richtig vorstellen: Erzieherinnen kreischen, Kinder brüllen, du rufst deinen Hund und der wird noch "wilder" - weil er denkt " ist ja ein Riesenspaß hier".
Reaktion ist natürlich überzogen, aber man kann sie verstehen.
johmarie am 6. November 2009 14:08 12kg französische. mit babyface. vielleicht mag es ja kinder so gern, weil wenn man sie ins gesicht schleckt da oft noch ein süßer erbeer-marmeladen-geschmack dran ist? hm. so wars dass er dachte juhuuu hier gehts aber rund jetzt! und er war fast euphorisch und hat nicht gehört. aber er hat nichtmal ein kind angesprungen oder ähnliches. ich glaub ein kinderhändchen angeschleckt.
auch ein Babyface kann "wild und unheimlich" aussehen und Bulldoggen haben nun mal, wenn sie mit offenener Schnauze auf einen zurennen, ein "großes Maul", welches auf hundeunerfahrene Menschen und Kinder bedrohlich wirken kann. Gibt auch Menschen, die nicht erkennen, dass es sich um einen jungen Hund handelt, gerade bei den kleineren Rassen sieht man das nicht so, im Gegensatz zu den größeren.
Sei - deinem Hund zuliebe - ein bisschen vorsichtiger.
johmarie am 6. November 2009 14:45 also ich dachte bei dem großen malosser den wir hatten -"ok es gibt menschen die sehen im knutschie einen tieger und haben angst." das konnte ich viel leichter verstehen da der große hund über 60 kg wog.
aber der kleine schnutzl! also ich bitte euch. wie kann man vor 12kg-hund angst haben?? wie geht denn das?? oder war es nur die angst UM die kinder? (diese konnten es vergleichsweíse gut handhaben -manche haben sich gefreut)
es wird die Angst um die Kinder gewesen sein.
Wenn Menschen vor Hunden Angst haben, ist es egal ob der groß oder klein, dick oder dünn ist, es sind einfach nur "Hunde". Kann ich zwar auch nicht verstehen, da ich "nur" Panik vor Mäusen habe, aber gibt es solche Leute und das muss man akzeptieren.
Sorry, aber die Anleinpflicht (der Du nicht nachgekommen bist) kommt ja nicht von ungefähr. Natürlich sind es nur 1% der Hunde, die so abartig gehalten werden, das sie auf Menschen gehen.
Nur: Woher soll die Erzieherin das wissen, dass Dein Hund zu den 99% gehört?
Meine Tochter hat beispielsweise auch panische Angst vor Hunden. Und das wiederum löst den Jagdinstinkt bei den meisten Hunden aus.
Ach ja, wir wohnen übrigens "auf dem Lande".
Vermutlich wird nichts weiter passieren. Weil auch nichts Schlimmes passiert ist?!
johmarie am 6. November 2009 13:46 welchen sinn hat die anleinpflicht im stadtpark? am freitag ist nie was los im park darum wohl auch die kindermeute (mit deren unwissenden (untertreibung) erzieherinnen. also welchen sinn hat die anleinpflicht? am besten du lässt deine tochter mal eine freundin besuchen, die einen hund hat und bist dabei damit sie (und du vielleicht auch???) die unbegründete (und in dem 1% GEFAHRverstärkende angst abbaut)
Also
die Anleinpflicht macht Sinn, denn es waren ja Leute im Park (die haben m.E.n. Vorfahrt).
die Panik meiner Tochter rührt von dem Hund unserer Nachbarn (er hat sie ohne für sie ersichtlichen Grund angefallen und gebissen).
nein, ich habe keine Angst vor Hunden. Ich bin mir unbekannten Hunden gegenüber allerdings sehr vorsichtig.Und wenn mir der Aufwand nicht zu groß wäre (genügend Auslauf,) hätte ich einen Labrador. Aber da die nun mal viel Auslauf brauchen...
johmarie am 8. November 2009 12:16 warum labrador? der jagt unter umständen. probier doch mal im tierheim einen kleinen stubenreinen, schon-erzogenen kleinhund aus.
Warum es Labradore sind, mit denen ich mich am besten "verstehe", keine Ahnung. Beruht aber auf Gegenseitigkeit.
Allerdings schaffe ich mir gar keinen Hund an, weil ich ihm nicht genügend Auslauf/Bewegung/Aufmerksamkeit verschaffen könnte. Also knuffel ich lieber weiter mit der Taschenratte (Chihuahua) zwei Häuser weiter...
Erzähl hier nichts!
Das war doch der Hund, der letzte Woche den Polizisten vom Pferd gerissen hat! ;-)
johmarie am 6. November 2009 13:35 das find ich jetzt nicht lustg.:-( steh noch unter schock.
PeterTheodor am 6. November 2009 14:39 Die Kinder auch?????
johmarie am 6. November 2009 14:42 naja wenn die erzieherinnen so dumm reagieren und die armen kleinen aufscheuchten- aber ich glaub nicht. die hatten da besseren durchblick als die erzieherinnen. es ist nur dass die erzieherinnen mich so beschimpft haben. des verletzt mich.

ist ja wirklich erschreckend zu lesen, wie kann man vor einem Babywelpen Angst haben?? kopfschüttel ich glaube nicht, dass das für dich Folgen hat, die haben dich ja nicht angezeigt bzw. deine Adresse aufgenommen
johmarie am 6. November 2009 13:36 gell es ist unglaublich. vor allem: hätte die erzieherin das ein pfefferspray verwendet dann wäre der hund mit sicherheit das nächstemal eine WAHRHAFTIGE BEDRohung!
schneeblume am 6. November 2009 13:37 nein, ich glaub die war einfach nur hysterisch, dass sie so geredet hat, kann mir nicht vorstellen (oder hoffe es!!), dass die sowas wirklich gemacht hätte!
johmarie am 6. November 2009 13:39 ich glaub eigentlich auch nicht dass es möglich wäre. aber es fühlt sich in mir noch so verletzt an (wegen dem schock/der hysterie) ich bin grad sehr mitgenommen. wurde wüst beschimpft weil er nicht kam als ich rief...(mei er liebt halt kinder und ist dann stur mag gern mit ihnen spielen- nimmt rücksicht im spiel und so) :-(
schneeblume am 6. November 2009 13:46 ja Menschen sind grausam, dumm und voller Vorurteile ... aber vielleicht ist es besser, wenn du ihn in Zukunft halt an die Leine nimmst, um künftig solche Situationen zu vermeiden... gibt es in Deutschland nicht auch so Hundezonen, wo du ihn dann frei herumlaufen lassen kannst?
johmarie am 6. November 2009 13:51 bisher dachte ich der stadtpark wäre solch eine hunde-freilaufzone.

wenn der eine oder andere hund dir als joggendem stadtmenschen mal nach den füßen geschnappt hat, denkst du vielleicht anders.
johmarie am 6. November 2009 13:49 du musst natürlich wissen warum der hund den jogger sogern in die waade zwickt. (es ist ein jagtinstiktieves verhalten dass nicht den zweck hat beute zu erlegen sondern eher meist wie der schäferhund die schafe zwickt um sie von a nach b zu "scheuchen" zu bewegen. daher ist dieses joggerzwicken (natürlich NICHT zu GESTATTEN) im grunde nicht wirklich gefährlich. das soll nicht heißen, dass mein hund je jogger zwicken würde/dürfte/wollte. bleib einfach stehen wenn der hund das bein anpeilt. :-)
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:57 http://www.welt.de/print-welt/article562690/DakannmansichgleicheinenTiger_anschaffen.html
lies das mal:
das sind hunde, die nen ball sehen und dann austicken.
IchBinSoooLieb am 6. November 2009 13:59 natürlich bleib ich dann stehen.
soll nur erklären warum leute zum beispiel respekt vor hunden haben.
hab aber auch schon jogger gesehen, die dadurch zu fall gebracht worden sind und dem hund danach aus wut ein paar tritte auf die schnauze gegeben haben.
beim nächsten mal reagiert der hund dann vielleicht anders, wenn er nen jogger sieht.
nee, der Halter sollte anders reagieren und seinen Hund anleinen.
Meine Hündin hat mittlerweile gelernt, dass Jogger oder Fahrradfahrer nicht interessant sind und man unnütz Kraft verschwendet wenn man diese jagt. D.h. 100% sicher kann ich mir auch nicht sein, der eine oder andere zieht evtl. eine Duftwolke hinter sich her und dann kommt mal ein Ausfallschritt.
Deshalb: leine ich meinen Hund kurz an bzw. halte ihn am Halsband...
johmarie am 6. November 2009 14:34 ich leinte meinen großen auch an, nicht weil er eine gefahr darstellte sondern weil ich nicht wollte das andere menschen angst bekommen vor ihm. und der kleine findet die radler und jogger zunehmend uninteressanter. leine ihn trotzdem an wenn weilche kommen.

vielleicht noch schnell angemerkt: er hat noch nichtmal ein kind angsprungen (vielleicht eine kinderhand abgeschleckt). ich kann mir nicht vorstellen warum die erzieherinnen da angst bekamen und die polizei rufen wollten.
johmarie am 6. November 2009 14:03 und hab ich erwähnt dass mein hund eine 30cm große französische bulldogge ist nicht etwa ein bullterrier-kampfundeklasse oder ein amerikan-bulldog und auch kein old-english-bulldog sonder meiner wiegt 12kg. also schoßhündchen.
eine Französische Bulldogge ist ein vollwertiger Hund und kein "Schoßhündchen" und als solche solltest du ihn auch nicht behandeln...
johmarie am 6. November 2009 14:36 ja. ich verhetschele ihn nur so wie es gut für IHN ist. d.h. statt püppchenrmantel bekommt er eine extra -gassigehrunde mit seinen hundefreunden von mir täglich.
ich kann nur davon ausgehend sprechen, dass alle hunde die ich je kannte und meine die ich hatte von klein auf ihr leben lang, dass ein hund der trotz artgerechter haltung und liebevollem zuhause -für mich nur schwer vorstellbar dass so ein hund (dems immer super gut ging) aufeinmal zur bestie werden soll? kann ich nicht glauben.