Frage von zerok1991,

Family Media ABO !! Betrug???

Hallo,

habe heute eine Zeitschrift der Firma family media erhalten und eine Rechnung von 24,90 die ich innerhalb 10 Tagen zahlen sollen. Man hatte bei uns angerufen irgendein angebot mit lernen für schüler und zack hat meine Mutter hat unsere Adresse weitergegeben -.- ich habe die Firma ebend angerufen und gefragt woher die unsere nummer haben. dies wollte mir die Dame nicht sagen.. bekannte von uns haben das gleiche problem die haben haben auch einen anruf von der firma bekommen haben aber allerdings alles abgelehnt und bekommen trotzdem zeitschriften und rechnungen

hat jemand erfahrung mit der firma

Antwort von element7,

Zeitschriftenabonnements: Widerruf unterschiedlich geregelt Hier gelten unterschiedliche Regeln, abhängig davon, wie die Verträge geschlossen worden sind.

Abonnements an der Haustür Verbraucher, die einen Abo-Vertrag an der Haustür abgeschlossen haben, können den Vertrag innerhalb von zwei Wochen widerrufen. Aus Beweisgründen sollte das immer schriftlich per Einschreiben und Rückschein geschehen (siehe Kapitel „Ein Widerrufsrecht besteht: Was ist zu tun?“). Die Widerrufsfrist beginnt erst, wenn dem Kunden eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung vorliegt

Abonnements am Telefon Ein Zeitungs- oder Zeitschriftenabonnement, das telefonisch abgeschlossen wurde, kann aufgrund einer zum 4. August 2009 in Kraft getretenen Gesetzesänderung nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge widerrufen werden (siehe Kapitel „Fernabsatzgeschäfte und Risiken beim Internetkauf“). Der Gesetzgeber wollte damit die Verbraucher vor unerlaubten Überraschungsanrufen mit dem Angebot von Abonnementverträgen schützen, die nach bisheriger Rechtslage stets bindend waren, wenn bis zum ersten möglichen Kündigungstermin nicht mehr als 200 Euro Kosten entstanden sind. Diese Grenze wird in der Praxis so gut wie nie erreicht, weil die Lieferung der meisten Massenblätter zwischen 50 und 100 Euro jährlich kostet.

Bei telefonisch geschlossenen Abo-Verträgen beträgt die Widerrufsfrist einen Monat ab ordnungemäßer Belehrung über das Widerrufsrecht und der Erfüllung weiterer Informationspflichten des Unternehmens. Dazu gehört unter anderem die Information über die Identität des Unternehmers und die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort sowie Informationen zu den wesentlichen Merkmalen der Ware oder der bestellten Dienstleistung.

Übrigens: Wer Zeitschriften per Telefon abonniert, hat keinen Anspruch auf die Aushändigung eines schriftlichen Vertrages, es sei denn, die 200-Euro-Grenze wird überschritten. In diesem Fall muss dem Verbraucher der Vertragstext zur Unterschrift übersandt werden – andernfalls kommt es nicht zum wirksamen Vertragsschluss.

Abonnements über Internet oder Mailingaktion Wird ein Zeitschriftenabonnement über das Internet oder über eine Mailingaktion per Karte oder Brief abgeschlossen, gibt es in der Regel kein Zurück mehr. Denn in diesem Fall besteht ein Widerrufsrecht nur dann, wenn das Abonnement bis zum ersten möglichen Kündigungstermin mehr als 200 Euro kostet. Diese Grenze wird aber in der Praxis so gut wie nie erreicht. Ein Widerrufsrecht besteht auch dann nicht, wenn es sich um ein- oder mehrmonatige Probeabonnements und im Voraus bezahlte Jahresabonnements handelt.

Für Zeitschriftenabonnements, die via Internet geschlossen werden, ist übrigens kein schriftlicher Vertrag erforderlich. Grund: die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und sonstigen Vertragsbestimmungen können online abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden. Im elektronischen Bestellformular muss es aber eine Lösch- und Berichtigungsfunktion geben – für den Fall, dass man sich vertippt. Der Verbraucher kann ferner verlangen, dass sein Abonnementvertrag auf elektronischem Weg unverzüglich bestätigt wird

Wichtig: Für alle Abos, bei denen ein Widerrufsrecht besteht, beträgt die Widerrufsfrist mindestens zwei Wochen. Sie beginnt zu laufen, wenn dem Verbraucher eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung vorliegt. Bei telefonisch geschlossenen Verträgen beträgt die Frist einen Monat ab ordnungsgemäßer Belehrung und Erfüllung weiterer Informationspflichten. Bei Online-Verträgen über dem 200-Euro-Limit ist außerdem erforderlich, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen online abrufbar sind, Eingabefehler korrigiert werden können und gegebenenfalls der Zugang der Bestellung bestätigt wird. Andernfalls beginnt die Widerrufsfrist nicht zu laufen.

Fernabsatzverträge und Risiken beim Internetkauf Fernabsatzverträge sind solche, die ohne persönlichen Kontakt per Fernkommunikation zwischen den Vertragspartnern geschlossen werden, also insbesondere der klassische Versandhandel mit Bestellungen per Brief, Fax, Internet oder Telefon.

Bei Fernabsatzkäufen haben Verbraucher ein gesetzliches Widerrufsrecht. Die Frist für den Widerruf beträgt 14 Tage ab Erhalt der Widerrufsbelehrung und Eingang der Ware. Voraussetzung ist, dass der Verbraucher die Belehrung über das Widerrufsrecht bei Vertragsschluss oder – sofern er vor Vertragsschluss über das Bestehen eines Widerrufsrechts informiert wurde - unmittelbar nach Vertragsschluss erhalten hat. Sie verlängert sich auf einen Monat, wenn Verbraucher die Widerrufsbelehrung erst danach erhalten.

Der Beginn der Frist setzt voraus, dass der Unternehmer seine umfangreichen Informationspflichten zuvor vollständig erfüllt und Verbraucher in Textform ordnungsgemäß über ihr Widerrufsrecht belehrt hat. Beim Kauf von Waren beginnt die Frist erst dann, wenn der Verbraucher die Ware erhalten hat; bei per Fernabsatz bestellten Dienstleistungen allerdings bereits mit

Kommentar von element7,

bitte auf keinen fall die schreiben (rechnungen/mahnungen) ignorieren solange sie nicht schriftlich gekündigt haben, bzw vom rücktrittsrecht gebrauch gemacht haben (einschreiben mit rückschein). wir haben das damals an family media in deutschland als auch an deren "tochterfirma" von welcher wir aus frankreich die rechnung erhalten haben gemacht. das ganze dient bei denen wohl mehr dem hintergrund der verschleierung. die bleiben dran und wollen ihren vertrag in jeden fall durchboxen. nichts böse ahnend haben wir über den kindergarten unseres kindes einen werbeprospekt erhalten und haben von dem abo gebrauch gemacht da wir das buch mit zugehörigen spielzeug für das preisleistungsverhältnis (ca. 5 euro) als gut empfunden haben. jedes monat erhielten wir ein neues kinderbuch mit dem jeweiligen spielzeug, allerdings wurde das spielzeug immer weniger und die werbung (viel papier etc) samt rechnung immer mehr. zuerst kostetet das abo so um die 5 euro, zum schluss über 25 euro (wucher). ganz ehrlich, dafür bekomme ich in einem anderen geschäft wesentlich bessere spielsachen. noch kurz vor der automatischen abo verlängerung haben wir sowohl in deutschland als auch an die rechnungsfirma die kündigung (einschreiben mit rs) gesendet. aufgrund des einschreibens mit rs konnte ich die kündigung nachweisen. nach einiger zeit erhielten wir einem mahnung das wir für dass folgemonat die 25 euro bezahlen sollen da wir ja schliesslich (ca 4-5 wochen nach der kündigung) ein weiterses buch mit spielzeug erhalten hätten. hierrauf habe ich lediglich mit einem einfachen schreiben geantwortet dass wir bereits gekündigt haben und wir nichts erhalten haben, zudem interessiert es mich nicht was sie mir angeblich geschickt haben oder nicht da ich wie gesagt nachweislich gekündigt habe. seit dieser zeit haben wir was diesen punkt angeht ruhe, allerdings ruft die firma family media, oder deren callcenter mindestens 1-2 mal pro monat bei uns an um ein weiteres abo abzuschliessen. mündliche ermahnungen uns in ruhe zu lassen werden ignoriert, jetzt müssen wir halt mal einen weiteren einschreiber wegen der telefonbelästigung versenden, danach evtl einen brief vom anwalt, allerdings dürften wir die kosten für das anwaltliche schreiben dann selber bezahlen. am besten ganz die finger von dieser firma lassen - nepper, schlepper, bauernfänger...

Antwort von suni99,

Erstens sollte ihr Mahnungen nie ignorieren, die von einem realen UNternehmen kommt. WIr haben mehrer Anrufe bekommen bezüglich möglicher ABschlüsse von ABOS. Dies kommt daher, da man vom Kindergarten tolle ANgebotskarten ekommt. NAchdem ich selbst mit diesem Unternehemen nur Probleme hatte und dem entsprechend auch harte Bandagen (böse Briefe mit der Drohung des Anwaltes, da die Angaben nicht der Wahrheit entsprachen und auch faslch waren) auffahren musste ich mir mehrer Telefonaten reinziehen. Heute war es wieder so und ich kann nur jeden davor warnen bei solchen kostenlosen Büchern oder Anrufe für Vorzugspreis ABos mit zu machen. Es ist ein riesen Unternehmen, was auf die Wünsche und BElange der Kunden nicht eingeht und auch nach mehrmaliger AUfforderung die DAten zu löschen nicht nach kommt. SObald nden Abopreisd nicht weiß, ist der Vertrag eigentlich nicht zu stande gekommen. DAher Widerspruch und ggf. zum ANwalt oder mit Paragraphen um sich werfen nach Anwaltsberatung (die bieten für kleines Geld eine erste Beratng an).

Antwort von hakasa3,

hallo, vor ein paar monaten hat mich eine dame vom family media wirklich dreist dazu überredet ,dass ich family media für 2,90euro testen kann. habe zugestimmt.nach ein paar wochen habe ich eine zeitschrift und einer rechnung von 10euro und noch was erhalten.aber für 3 zeitschriften. in dem schreiben stand ich müsse nach erhalt der 3.zeitschrift kündigen. das habe ich nicht gemacht. jetzt bekomme ich eine rechnung von 54 euro. ich habe vorher nicht gewusst wie teuer das ist. ich möchte auch auf keinen fall bezahlen. soll ich es ignorieren,so wie hier auch geschildert ist.oder komm ich da nicht raus. ich bin stink sauer.weil seriös ist das nicht. bitte um eine antwort

Antwort von kevin1905,

ignorieren, ignorieren, ignorieren. Mehr sollte man nicht tun.

Jeder Brief von denen ist wertlos, Altpapier, Müll.

Sollten die auf die idee kommen das gerichtliche mahnverfahren zu eröffnen und euch einen mahnbescheid über das amtsgericht zukommen zu lassen, einfach das kreuzchen beim widerspruch setzen und binnen 14 tagen zurück ans amtsgericht.

Sache beendet.

Kommentar von hakasa3,

kann ich es wirklich ignorieren

Kommentar von hakasa3,

habe heute eine rechnung von 54 euro erhalten

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