Frage von Laraik, 53

Familie zerbricht an Spielsucht meines Vaters. Was tun?

Hallo liebe Community, Seit 1-2 Jahren ist mein Vater spielsüchtig. Wir haben momentan ungefähr 300€ Schulden und wissen einfach nicht mehr was wir machen sollen. Ich bin erst 15 Jahre alt und weis, das ich nicht groß was dagegen machen kann. Meine Mutter weiß es auch, aber sie will es nicht wahrhaben und schaut da nur weg. Das schlimmste ist auch noch, das mich Nachbarn auf der Straße darauf aufmerksam machen, das sie meinen Vater in Spielhallen gesehen haben. Als ich das meiner Mutter erzählt habe, ist sie ausgerastet. Das erste Mal, das sie endlich eingesehen hat, das er einfach nur krank ist. Mit zerbricht es einfach mein Herz, meine Familie so zu sehen. Er sieht es selbst nicht ein, das er spielsüchtig ist und Rastet immer völlig aus und fängt direkt an zu weinen wenn man ihn darauf anspricht. Wir haben ihn zu einer Suchtklinik gezwungen, jedoch ist er nach der 2 Sitzung nicht mehr hingegangen. Er lügt jedes Mal meine Mutter an und bestreitet es sogar obwohl wir Bilder geschossen haben, wie er in Casinos geht. Ich habe schon jeglichen Respekt vor meinem Vater verloren, weil er einfach alles immer wieder zerstört. Ich kann ihn garnicht mehr anschauen ohne das ich wut bekomme. Das sollte ich echt lassen aber ich kann ihn einfach nicht mehr. Was könnten wir dagegen machen?

Antwort
von GesellinX, 32

Im Internet gibt es mehrere Seiten für Anlaufstellen. Die können dich glaube am besten beraten. Suche mal nach Anlaufstellen für Spielsuchtangehörige.

Oder allgemein Hilfe Hotlines/Chats/Telefone/Anlaufstellen, überall wo Du Profis finden könntest die sich mit solchen Situationen auskennen. Und Dir sagen können was zu tun ist, damit dein Vater nicht auch noch Euer Leben mit runter zieht.

Antwort
von andeybacon, 23

Eine Intervention das heißt alle Familienangehörige und Freude bekannte zu Hause einladen und einen sesselkreis bilden und jeder sagt etwas was er davon hält dein Vater sollte aber nix davon wissn

Kommentar von GesellinX ,

Also eine Intervention? Sowas kann auch schnell nach hinten losgehen, wenn der Betroffene sich eingeengt oder unverstanden fühlt. Aber ein Versuch ist es wert... Viel besser als nichts zu machen.

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