Familie zerbricht an Spielsucht meines Vaters?

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3 Antworten

Wenn dein Vater nicht einsieht, dass er ein Problem hat, kannst auch du oder deine Mutter zu einer Suchtberatung gehen. Dort werden auch Angehörige beraten, die darunter leiden. Und dort findet man vielleicht einen Weg.

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Ich kann dir leider keine guten Nachrichten geben. 

1. Suchthilfe kann nicht zwangsverordnet werden. Wenn dein Vater nicht einsichtig ist und seine Sucht selbst erkennt, kann man ihm leider nicht helfen. 

2. Spielsüchtigen ist jedes Mittel recht, um zu Geld zu kommen. Sie beklauen nicht nur die eigene Familie, sondern begehen oft auch Straftaten.

3. Sie können neben einer aufrechten Ehe eine oder mehrere Scheinbeziehungen führen und dem jeweiligen Partner das Geld aus der Tasche ziehen, ohne dass sie es erkennen würde, was da vor sich geht.

4. Deine Mutter sollte tunlichst sämtliche Konten auf ihren Namen umschreiben, so dass euer Vater keinen Zugriff mehr darauf hat und nicht mehr zeichnungsberechtigt ist. Er muss sozusagen trocken gelegt werden. 

5. Die Gefahr darin besteht, dass er euer Familiensilber, d.h. alles Wertvolle, zu Geld machen wird.  Auch dein Fahrrad oder dein Smartphone ist davor nicht gefeit. 

Fazit: Es gibt keine Möglichkeit diese Sucht in den Griff zu bekommen, ohne dass er sich aktiv in Therapie begibt. 

Deine Mutter wird die jetzige Situation einige Zeit durchhalten aber daran zu Grunde gehen. Die Frage ist, ob hier nicht eine Trennung auf Zeit euch vor dem Schlimmsten bewahrt. Vielleicht braucht es diesen Anstoß, dass dein Vater endlich aufwacht. 

Bitte vergiss dabei nicht, dass es eine Krankheit ist und dein Vater keine Schuld trifft. Verurteile ihn deswegen nicht. Akzeptiere aber auch, dass ihm niemand helfen kann, außer er selbst. 

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Geht zu einer Suchtberatungsstelle und lasst euch dort beraten, dein Vater braucht Hilfe, er ist krank, aber allein schafft ihr das nicht ihn zu überzeugen dass er drauf und dran ist alles zu verlieren wenn er so weiter macht.

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Kommentar von Thaliasp
18.02.2016, 00:26

Rede mit deiner Mutter und überzeuge sie dass sie mit dir zur Beratung geht. Alles Gute und viel Kraft.

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