Frage von selin55, 26

Familie glaubt mir meine Krankheit nicht, was tun?

Hallo, ich bin 27 Jahre alt, weiblich und mir wurde neuerdings Weichteilrheumatismus diagnostiziert, der aber nur die Beckengegend betrifft. An der Hüfte habe ich auch eine Arthrose. Das alles ist ziemlich frisch, und man wusste lange (ca. 13 Monate) nicht, was mir fehlte. War bei vielen vielen verschiedenen Ärzten, sprich - ich habe einen sehr langen Weg hinter mir. Bei meinem letzten Termin, wo es die Diagnose gab, war ich alleine, keiner aus der Familie dabei.

Nun hab ich seit ca. einem Monat die Diagnose und mich plagen wirklich täglich Schmerzen. Das schlimme an der ganzen Sache ist, ich stehe mit diesem Problem ganz alleine da.

Solange hatte ich - und auch meine Familie - auf eine Diagnose gehofft, damit man endlich dementsprechend behandeln kann. Jetzt weiß man was es ist, aber meine Familie glaubt mir nicht!

Sie tun es als psychisch ab, weil es ja bei so vielen Ärzten keine Diagnose gab. Bin sehr enttäuscht, fühle mich alleingelassen und unverstanden mit Schmerz. Die ganze Situatuon bzw. Schmerzen nagen ja auch heftig an meiner Psyche, weil es mich so gut wie aus dem Leben gerissen hat, weil ein Leben mit Schmerz wirklich nur schwer zu meistern ist.

Dass mich meine Familie eines Tages so im Stich lassen würde, hätte ich mir noch nicht mal erträumt. Meine Enttäuschung ist sehr gross, das hätte ich momentan am wenigsten gebraucht, da es mir aufgrund von den Schmerzen und der Lebensumstellung sowieso schlecht genug geht. Ich wünschte mir ihre Unterstützung, jemandem zum Reden, und eine Schulter zum Anlehnen, oder Ausweinen... aber dem ist gerade nicht so.

Wie überzeuge ich meine Familie davon, mir zu glauben? Das macht mich zutiefst traurig...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LOvLyBlAcK, 23

heii, kann es sein das du öfters unter Schlafstörungen und Muskelbeschwerden leidest? Man weis ja nicht allzu viel über diese Diagnos.. man versucht zwar den Grund dafür zu erforschen, aber den gibt es nicht. Ich weis ganz genau wie es ist alleingelassen zu werden. Deine Familie macht das bestimmt nicht mit absicht,ich würde ihnen sagen, dass das erst nach mehreren Artzterminen diagnostiziert wird, das ist in den meisten Fällen so. Ich weis auch nicht, wie genau du deine Familie überzeugen kannst, aber du könntest sie ja mal mit zum Artz nehmen, damit sie es von ihm hören, vielleicht ändert das ja was. Doch das Gefühl des Vertrauenbruches bleibt. Ich hoffe du kannst ihnen bald wieder vertrauen. Falls du Reden willst, dann schreib mich einfach an.

Antwort
von Windlicht2015, 20

Lasse dir eine Kopie der Befunde geben!

Antwort
von Spuky7, 26

Lass es dir schriftlich geben.

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