Frage von Mofa12345678, 3

Familie des Partner?

Hallo,

ich bin echt traurig und über die Familie meines Partners. Sie sind jetzt nicht gemein oder doof zu mir, allerdings werde ich nach über 1,5 Jahren und vielen Treffen immer noch so behandelt, dass ich nicht dazu gehöre :-/, bzw. es ist egal ob ich dabei bin oder nicht. Ich kann zum Beispiel kein normales Gespräch mit seinem Bruder führen (obwohl wir in einem ähnlichen Allter sind), weil er mir entweder nicht wirklich zuhört oder keinen Bock hat. Er hat mich noch nie gefragt was ich studiere, was ich so treibe.. Beim Vater ist es ähnlich, gaaanz selten fragt er mal was oder führt ein Gespräch mit mir.. Die Eltern sind getrennt, mit der Mutter komm ich soweit klar. Ich finde das so schade, es könnte alles irgendwie netter und harmonischer sein. Wenn wir uns mit seiner Familie treffen geben ich mir auch nach wie vor Mühe freundlich und nett zu sein und ich würde mich schon als Typ Mensch bezeichnen der es einem nicht schwer macht ein Gespräch zu führen. Ich habe auch schon mit meinem Freund geredet... Er meint die sind halt so.. Toll :D..Ich fühle mich allerdings jedes mal sehr unwohl bzw. hab nach den Treffen schlechte Laune..

Untereinander hilft sich seine Familie schon viel und bietet auch viel Hilfe an, ich hätte letztens auch ein paar mal Hilfe gebrauchen können, was sie auch wussten, da kam nichts von denen.. Wie ist das bei euch so? Habt ihr Tips? Sind meine Erwartungen zu hoch?

Ich danke jetzt schon für Antworten oder Erfahrungen :)

Antwort
von Wonnepoppen, 2

Ehrlich gesagt!

Dein Freund hat recht, er muß das schließlich am besten wissen!

du kannst nicht mehr tun, als nett zu sein u. versuchen ein gutes Verhältnis zu ihnen auf zu bauen. 

wenn nichts zurück kommt, kannst du es nicht ändern. 

Mir ging es mit meinen Schwiegereltern so, ich gab mir Mühe. aber wir wurden nie "warm" miteinander!

Antwort
von Mofa12345678, 2

Vielen Dank Euch allen :) und Ihr habt recht ich darf mir das nicht so zu Herzen nehmen.

@Oki: wie meinst du das mit dem anbiedern?

@ kiara36: Du hast recht, 1,5 Jahre klingt nicht viel, die Treffen mit seiner Famile waren aber schon unheimlich viel, gefühlt :D und deutlich mehr als mit meiner Family (meine wohnen weit weg).

Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass seine Family extrem ruhig ist. Es wird wenig zusammen gelacht und ohne gemein sein zu wollen eher steif. Ich bin eher quirlig, rede und lache viel und gern, vielleicht bin ich denen zu laut :D?!

Ich kenne das von Zuhause anders. Herzlichher, offener und interessiert an meinem Freund. Wahrscheinlich tu ich mich deswegen so schwer :-/. Akzeptieren muss ich es trotzdem.

Kommentar von oki11 ,

Das mit dem anbiedern meinte ich so, dass ich durch das lesen Deiner Erfahrungen, dass Gefühl bekommen habe, dass Du einfach krampfhaft versuchst der Familie zu gefallen und eben nicht so bist wie Du bist.

Antwort
von Stepetmad, 1

Probire mal mit einem von denen zu reden.
Und sprich sie drauf an, wenn es nicht hilft hast du leider die falschen Freunde.

Tut mir leid.
Aber trotzdem viel Glück.

Antwort
von miezepussi, 1

Du wirst seine Familie nicht ändern können. Wenn die so sind, sind die so.

Du kannst versuchen, auf die Familie einzugehen. Eventuell kommt dann was zurück. (Also von sich aus helfen, ohne gefragt zu werden.) Manche Leute brauchen aber auch eine Aufforderung "Hilf mir bitte"

Vorwürfe an Deinen Freund oder Knatschig sein nach so einem Treffen bringt weder dir noch Deinem Freund etwas. Denke daran, du lebst (demnächst) mit Deinem Freund zusammen nicht mit seiner Familie. Der Familie ist es auch völlig egal, ob Du knatschig bist oder nicht. Lass Dir von denen nicht den Tag versauen. 

Antwort
von oki11, 2

Hi Mofa,

Du musst aufhören denen zu gefallen, sondern bei einem Besuch so sein wie Du tatsächlich bist!

So wie ich es lese ( und ich interpretiere jetzt natürlich nur ) kommt es mir so vor, als biederst Du dich an und dass führt einfach dazu, dass Dir eine andere Beachtung entgegengebracht wird wie dem Rest.

#Natürlich bist und bleibst Du immer die "Fremde"

Als ich damals die Familie meine Mannes kennengelernt habe, war es mir auch sehr wichtig immer besonders gut zu sein, nett freundlich und und und .

Ich war innerlich einfach verkrampft ------ und ja ich war dann wenn ich von denen weg bin auch immer gereizt.

Als ich das erkannt habe das der "Fehler" eigebtlich an mir liegt, war ich plötzlich ich selbst :-)

Heute 16,5 Jahre später bin ich ein fester Besatndteil der Familie und für meine Schwiegermutter so wie das eigene Kind.
* die Wendung hat natürlich nicht 16,5 Jahre gebraucht :-)

Geh bitte einfach bei Deinem nächsten Besuch gelassener zu einem Treffen und versuche nicht zu gefallen.

SEI EINFACH DU * mit allen Ecken und Kanten

Du wirst sehen es befreit und bringt Dir die Ruhe und Gelassenheit

Viel Glück

Antwort
von kiara36, 2

allerdings werde ich nach über 1,5 Jahren und vielen Treffen immer noch so behandelt, dass ich nicht dazu gehöre

Ich finde das 1,5 Jahre nicht unbedingt eine lange Beziehung ist und das Vertrauen muss halt aufgebaut werden. (Kommt vielleicht auch darauf an, wie lange er mit den Exen zusammen war)

Ansonsten würde ich authentisch bleiben und eben die Familie -Familie- sein lassen. Sprich nicht ignorieren, weiterhin freundlich sein und das nicht persönlich nehmen.

Untereinander hilft sich seine Familie schon viel und bietet auch viel Hilfe an, ich hätte letztens auch ein paar mal Hilfe gebrauchen können, was sie auch wussten, da kam nichts von denen..

Hast DU konkret um Hilfe gebeten?

Antwort
von Kasumix, 1

Die sind halt so...

Da kann ich deinem Freund nur zustimmen.

Du bist in die Familie reingerutscht... Unzufrieden mit ihnen... Sie vllt mit dir, weil ihr keinen Draht zueinander habt... Bei Freundschaften oder Liebe sucht man sich selbst die Menschen aus, so muss man sie nur akzeptieren.

Klar ist es schade, wenn kein Interesse an dir besteht... Oder man keine Hilfe bekommt... Aber man kann es nicht erzwingen.

Ich hatte früher auch extreme Probleme mit der Familie meines Mannes. Empfand sie sogar als fies... Irgendwann hab ich gesagt es reicht und auch mal den Mund aufgemacht. War mir egal ob die mich danach noch leiden können oder nicht.

Seit dem ist es besser. Ich werde mit denen aber auch nie so dicke sein, weil sie mich halt nicht so interessieren. Würde mit keinem mal alleine in die Stadt gehen oder einen ganzen Tag alleine mit wem schaffen...kein Gesprächsstoff...kein Interesse.

Antwort
von Nayes2020, 1

Bei mir ist es genau anders rum... Meine Freundin ist mit meiner Mutti BFs.

Die scheinen stark unter sich zu sein. die Familie als Kern. Oder so gemein das klingt nehmen dich als Freundin nicht für Voll. eine von Vielen oder das hält eh nicht.

Mein Tipp. Suche bewusst die Konfotation. stoße sie vor dem Kopf indem du mal tacheles redest.

Nicht weinterlich klingen. versuche es etwas neutral zu halten. es soll keine Beschwerde sein sondern du fragst aus Interesse xD.

Entweder werden sie dir klar sagen was das Problem ist

Oder sie werden darüber nachdenken wie sie sich verhalten was teils automatisert sein kann. und dadurch dsa Verhalten ändern

oder sie werden von dir beeindruckt sein und ihre Meinung ändern

oder es bleibt alles wie beim alten

hast also nix zu verlieren.

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