Frage von KristaDeutschl, 38

Falsche Verdächtigung wider besseres Wissens, obwohl der Anzeigenerstatter psych. Störungen hat?

Juristische Möglichkeiten bei falscher Verdächtigung, "wider besseres Wissen" (obwohl die Anzeigenerstatterin psychisch gestört)

neue Frage:

gibt es eine Möglichkeit sich gegen eine falsche Verdächtigung zu wehren und den Anzeigenden zur Rechenschaft zu ziehen? Wie kann man beweisen, dass die Anzeige wider b.W. erstattet wurde? Obwohl krankhafte Störung vorhanden...

Zur Rechenschaft ziehen soll sein: Behandlung der Störung, evtl. Schadenersatz, Wiederherstellung des guten Rufs des Beschuldigten.

Bitte Antworten mit juristischen Quellen

wer kennt einen Rechtsanwalt, der bereits erfolgreich einen derartigen Fall bearbeitet hat?

Antwort
von Seanna, 19

Wenn sie aufgrund der psychischen Störung falsche Angaben macht, kann sie dafür kaum bestraft werden.

Zur Behandlung kann sie in keinem Fall gezwungen werden, höchstens auf eine geschützte Station bei Gefahr für sich oder andere.

Beweisen dass sie das wider besseren Wissens getan hat, kannst du kaum, es sei denn dir liegt eine rechtssichere Aussage oder Gutachten von dem Zeitpunkt vor oder Indizien werden als ausreichend betrachtet.

Wenn sie Anzeige erstattet hat, klärt sich der Fall doch sowieso auf. Ebenso ob ihre Krankheit dafür verantwortlich gemacht werden kann oder nicht.

Im Zweifel für den Angeklagten gilt aber auch hier. Was sie also nicht beweisen kann, kann nicht bestraft werden.

Du könntest höchstens eine Verleumdungsklage gegen sie anstrengen.

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