Falsch Beratung durch Polizeibeamten?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

ich denke, dass hier eine komplette Fehlinterpretation deiner- / eurerseits vorliegt.

Die Ausführungen von Lkwfahrer1003 sind vollkommen korrekt. Jedoch muss der Halter / Fahrzeugführer dafür sorgen, dass die Voraussetzungen dafür auch gegeben sind.

Die Polizei ist keine Rechtsberatung. Man hat deinem Freund wahrheitsgetreu gesagt, dass das (unter den bestimmten Voraussetzungen) erlaubt ist. Dieses Gespräch wird dabei aber sicher nicht so in die Tiefe gegangen sein, dass alle Voraussetzung besprochen wurden.

Und selbst wenn von dem Polizisten das "ohne Kennzeichen" mit ja beantwortet wurde - was ich allerdings nicht glaube - sollte man bedenken, dass Polizisten ebenfalls nur Menschen sind, die auch einmal einen Fehler machen können.

Die Strafe dafür ist noch zu verkraften: 70 Euro Bußgeld und 1 Punkt.

Solltest du jedoch den Führerschein noch auf Probe haben entspricht das einem A Verstoß. Das hätte die Verlängerung der Probezeit um 2 Jahre und die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar zu Folge.

Viele Grüße

Michael

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Niemand darf ohne Kennzeichen auf öffentlichen Straßen ein KFZ bewegen - weder zum TÜV noch aus anderen Gründen

Entweder gab es hier ein Mißverständnis oder sonst was - allerdings mindert auch eine Fehlinfo nicht die persönliche Schuld, wenn sie nicht zweifelsfrei bewiesen werden kann 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Im Wege der Zulassung eines Kraftfahrzeug ist es möglich ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen ohne Zulassung zu führen , wenn die Vorrausetzungen geschaffen sind .

Zum ersten muss das Fahrzeug auf den Bezirk oder Nachbarbezirk schon einmal zugelassen worden sein . Zum anderen muss die Versicherung über diese fahrt vorab informiert werden . Es müssen Kennzeichen Vorhanden sein.

§ 10 Abs. 4 FZV

  Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, insbesondere Fahrten zur  Anbringung der Stempelplakette sowie Fahrten zur Durchführung einer Hauptuntersuchung oder einer Sicherheitsprüfung dürfen innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks mit ungestempelten Kennzeichen durchgeführt werden, wenn die Zulassungsbehörde vorab ein solches zugeteilt hat und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind. Rückfahrten nach Entfernung der Stempelplakette dürfen mit dem bisher zugeteilten Kennzeichen bis zum Ablauf des Tages der Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs durchgeführt werden, wenn sie von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind.

Und genau so wird der Polizeibeamte es deinem freund auch gesagt haben . Was dieser daraus gemacht hat wirst du ihn fragen müssen !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erzähle doch keine Märchen.

Erstens ist ein Cop keine Rechtsauskunft und zweitens würde kein Cop so einen Stuss erzählen.

Ergo ist die Story so, wie du sie erzählst, nie passiert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

humbug, Hast du zu viel langeweile, das glaubt Dir doch kein Richter...

Zahlen und vorher mal das Gehirn einschalten...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung