Frage von letitgoxxx, 32

Fallbeispiel Reitunfall..?

und zwar denken meine Freunde und ich (Medizin begeistert) uns immer Fallbeispiele aus und wie sie versorgt werden etc. Nätürlich sind wir keine Ärzte weshalb wir schon seit längerem um ein bestimmten Fall diskutieren -Mädchen 14 Jahre wird mit NotSanis eingeliefert mit pneumothorax und klavikula Fraktur da ihr Pferd über sie gestolpert ist -mit dabei ist eine äußerst aufgebrachte Mutter,Schwester etc... die das Mädchen dazu nur noch stressen,wobei sie ja schon Angst genug hat. -wenn die Begleitperson rausgeschickt wird und ds Kind nun nur noch ängstlicher würde,würde man ihr direkt Beruhigungmittel geben oder erstmal mit ihr reden? Da sind wiruns nicht sicher. und ja wir sind ein bisschen verrückt :)

Antwort
von Heduda12, 17

Wie schon gesagt, je nach eskalationsstufe.

Beruhigungsmittel werden nur wenns nötig ist eingesetzt.

Wenn möglich bleiben Eltern von Kindern bei der Untersuchung dabei, eben um zusätzlichen Stress zu vermeiden, oder auch für eine erweiterte Anamnese.

Antwort
von FreshPaule, 19

Normalerweise wird von "minderinvasiven" zu "invasiven" Maßnahmen alles durchgegangen. Quasi mit Eskalationsstufen. Oder mit anderen Worten:

Zuerst das einfache, und wenn das nicht oder nicht genügend hilft, das immer schwerere oder stärker eingreifende. Stufe 1 ist das Zureden, und ziemlich zuletzt (Stufe 2, 3, 4 etc. je nachdem wieviele Zwischenmaßnahmen es gibt) dann das Beruhigungsmittel.

Beispiel wäre da zum Beispiel die Hyperventilation. Natürlich würde ein Beruhigungsmittel helfen, aber ich habe 90% der Fälle durch Reden und andere psychologische Maßnahmen in den Griff bekommen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten