Frage von zinkluk, 110

Kennt jemand ein Fallbeispiel für Flüchtlinge aus Syrien und Asyl in Österreich?

Hallo, Für Wirtschaft in der Schule benötigen wir ein Fallbeispiel zu Asyl. Darum wären eure Antworten zu diesem Beispiel wichtig.

Fallbeispiel: Eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien ist noch vor dem großen Flüchtlingsansturm mithilfe von Schlepper bis nach Slovenien und von dort über Spielfeld nach Bruck gewandert. Keiner der Drei (Vater(31), Mutter(26), Kind(4)) besitzt einen Reisepass und wurde auch nicht auf den Weg bis nach Österreich kontrolliert und registriert. Hier in Bruck stellen Sie einen Asylantrag. Nur der Vater spricht gebrochenes Deutsch und einigermaßen Englisch. Das Bundesasylamt untersucht ihre Gründe und bemerkt, dass sie keinen Reisepass besitzen und auch nirgendwo gemeldet sind.

Wird der Asylantrag bestätigt oder abgelehnt?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo zinkluk,

Schau mal bitte hier:
Recht Flüchtlinge

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 63

Da müsste Dublin  II ziehen. Zuständig für das Asylverfahren wäre der erste Schengenstaat, über den eingereist wurde. Slowenien ist ein Schengenstaat und wäre also zuständig.

Allerdings kann in diesen Zeiten mit ständig wechselnden Vorschriften und Arbeitsweisen kaum einer sagen, was passiert.

Ob jemand irgendwo gemeldet ist und ob er einen RP besitzt, ist für ein Asylverfahren unbeachtlich. 

Antwort
von dragon1303, 34

1. Dublin II gibtbes nicht mehr sondern Dublin III.... das heißt ein staat idt zur rucknahme verpflichtet wenn man den asylsuchenden registriert bzw. Nachweisen kann das er da war bzw. Der in einem anderen dublin-staat eine gültige Aufenthaltserlaubnis hat. 2. Asyl bekommt lt. Deutschem recht nur der jenige, der auf dem luft oder seeweg nach Deutschland gekommen ist und wirklich politisch verfolgt ist. Ist dies nicht der fall bekommt man nur noch eine flüchtlingseigenschaft zugesagt. Das heißt er ist im Heimatland in gefahr auf grund der ethnie, religion oder andere sachen in Gefahr ist. Der politisch verfolgte genießt in deutschland das recht eine niederlassungserlaubnis zu erhalten die unbefristet ist. Der flüchtling bekommt nur eine aufenthalserlaubnis von 3 jahren. Nach den 3 jahren macht das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eine widerrufssprüfung. Hat sich die lage aufgrund der gemachten tatsache während der Anhörung gebessert wird der aufenthalstitel nicht verlängert und er muss das land verlassen. Ist die Situation gleih geblieben bekommt auch der flüchtling eine niederlassungserlaubnis und darf für immer bleiben... Ich gedenke das es in anderen Ländern fast ähnlich gehandhabt wird.


Rechtschreibung ist was für Anfänger  😂😂😂😂

Antwort
von CocoKiki2, 52

genau genommen sind es aber keine flüchtlinge mehr, sobald sie das nachbarland erreicht haben. man flüchtet ja nicht über 5 länder.

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