Fahrtkostenzuschuss wahrscheinlich?

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5 Antworten

Sind die 113 KM einfach oder hin und zurück ? Bei hin und zurück hast du also ca. 470,- Euro reine Spritkosten. Das ist natürlich nicht wenig und wenn du z.B. Netto 1.500,- Euro verdienst, steht das in keinem vernünftigen Verhältnis.

Das kann man mal während der Probezeit machen und dann halt umziehen.

Wie schon hier geschrieben, kannst du dir einen Lohnsteuerfreibetrag beim Finanzamt holen. Damit ist die Belastung zwar nicht auf 0,- gesetzt, aber es kann schon etwas weiter helfen.

Eine Beteiligung deines Arbeitgebers sehe ich aber nicht. Die "Pistole auf seiner Brust" wird da auch nichts nützen, aber dennoch viel Glück beim Bewerbungsgespräch.

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Kommentar von fluffiknuffi2
02.05.2016, 23:37


Sind die 113 KM einfach oder hin und zurück?


Die 133 Kilometer sind nur die Hinfahrt.



 wenn du z.B. Netto 1.500,- Euro verdienst


Ca. 1800 Netto wenn meiner Gehaltsforderung zugestimmt wird und ohne Berücksichtigung der Fahrtkosten.



viel Glück beim Bewerbungsgespräch.



Danke! :)

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Kommentar von jbinfo
03.05.2016, 10:20

Danke für den Stern und viel Erfolg.

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Was hast du denn für Vorstellungen vom Berufsleben ? Fahrtkosten gehen zu Lasten des Arbeitnehmers. Wie du zu deinem Arbeitsplatz kommst ist einem Arbeitgeber i.d.R. völlig egal. Es gibt nur ganz wenige AG die u.U. sich an den Kosten beteiligen. Dann musst du aber schon eine besondere Arbeitskraft sein.

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Kommentar von fluffiknuffi2
02.05.2016, 10:16

Was hast du denn für Vorstellungen vom Berufsleben ? 

Ja du hast recht es sind eben nur Vorstellungen, keine praktische Erfahrungen. Wie ich ja auch eingangs geschrieben habe. Genau deshalb frage ich ja hier bei euch nach.

Aber so abwegig finde ich das nicht. Zum einen würde mir ja ein Kompromiss genügen, z. B. Übernahme von 50% der Kosten, das wäre schon eine deutliche Entlastung. Zum anderen, der AG sitzt am Rande einer Kleinstadt im "Nirgendwo". Seinen Bedarf an Fachkräften kann er gewiss nicht von dort aus decken, entweder ziehen die dort hin oder sie pendeln. Da würde es doch aus meiner Sicht im Interesse des AG liegen Pendlern Anreize zu bieten? 

Aber okay ich sehe es ein ich habe mich hier wohl auf den falschen Pfad begeben. Wenn es nicht üblich ist, ist es nicht üblich, Punkt. Ist schade aber da kann ich nur noch mal alles genau durchrechnen und ggf. schauen ob ich noch irgend was an Zusatzleistungen herausholen kann und entweder ich kann die Kosten halbwegs kompensieren oder ich lehne das Jobangebot eben ab:



Dann musst du aber schon eine besondere Arbeitskraft sein.



Das bin ich nicht, aber anders herum gilt das gleiche: Der AG wäre auch kein besonderer AG. Ist nicht so als hätte ich keine Alternativen und die wähle ich dann halt.

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Dein Arbeitgeber wird Dir einen Umzug nahe legen ... die Art und Weise und die Kosten der Anreise zum Arbeitplatz sind immer das Problem des Arbeitnehmers ...

eine Verhandlungsbasis hättest du nur, wenn Du irgendetwas kannst, das nur Du beherschst und sie Dich unbedingt haben wollen ...

meistens gibt es aber mehr als einen Bewerber ..

im Übrigen kann man Fahrtkosten auch über die Steuer geltend machen ...

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Kommentar von fluffiknuffi2
01.05.2016, 17:44

Ja immerhin. Meinst du es wäre wenigstens ein Kompromiss möglich? So etwas wie, wenn es zur Gehaltsverhandlung kommt, dass ich dann wenigstens ein bisschen Aufschlagen kann um einen Teil der Kosten wett zu machen?

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Dein gewünschter Fahrtkostenzuschuss ist sicher unwahrscheinlich. Wo ist aber das wirkliche Problem ? Du kannst dir doch beim Finanzamt eine Lohnsteuerermäßigung holen für die zu fahrenden KM. Dann muss dein AG wenige oder sogarkeine Lohnsteuer für dich abführen und du bekommst monatlich Netto mehr ausgezahlt. Somit hast du die Spritkosten wieder eingefahren. Pro Einfach-KM sind das 30 ct.

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Kommentar von fluffiknuffi2
02.05.2016, 12:48

Aber damit hole ich doch keine >400 Euro im Monat wieder rein?

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Sprich immerhin kann ich dem AG die Pistole auf die Brust setzen.

Nö. Dann stellt er einfach jemanden aus der Umgebung ein. Du bist sicher nicht der einzige Bewerber.

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Kommentar von fluffiknuffi2
01.05.2016, 13:41

Was ich damit meinte war: Ich kann klipp und klar sagen, entweder Fahrtkostenzuschuss oder ich sage nicht zu. 



Dann stellt er einfach jemanden aus der Umgebung ein. Du bist sicher nicht der einzige Bewerber.

Dann ist das eben so. Ich bin bestimmt nicht gut wenn es um das Verhandeln solcher Dinge geht. In diesem Fall ist es aber so, dass die Sache recht eindeutig ist. Was ich also zu sagen versuchte: Ich kann mich nicht dazu überreden lassen darauf zu verzichten. Das meinte ich damit, der AG kann nicht versuchen mich einzulullen und mit "ja aber wir haben doch kostenlosen Kaffee und einen Kickertisch" davon überzeugen, darauf zu verzichten. Das wäre einfach zu hart in diesem Fall. Wenn ich von ca. 1800 Euro Netto ausgehe dann kann mich kein Argument der Welt davon überzeugen, einem Angebot zuzusagen, bei dem ich nach Abzug der Fahrtkosten bei ca. 1400 Netto lande. Dann hieße es: Arbeite ich eben woanders, das ist sicher nicht der einzige mögliche Arbeitgeber. :p



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