Frage von novregen 30.12.2012

Fahrtkostenzuschuss Gehaltsoptimierung

  • Antwort von novregen 06.01.2013

    Hallo Tom,

    vielen Dank für deine Antwort. Das in die Rentenversicherung der Betrag nicht einfließt stimme ich dir zu, das wäre als einziger Nachteil zu sehen, allerdings stellt sich bei mir die Frage in wie fern ich in 30 Jahren überhaupt noch was raus bekomme. Also ich denke es lohnt sich auf jeden Fall, da der Fahrtkostenzuschuss ja brutto=netto ausbezahlt wird, mehr kann man nicht rausholen. Bei der Steuererklärung stellen die Fahrtkosten zwar eine Minderung des zu versteuernden Einkommens da, aber reduzieren hier bei diesem Betrag ja nicht um 100%. Ja bei den 91,-€ sind sowohl Steuern als auch Sozialabgaben berücksichtigt. Ich will ja letztendlich meinen Nettovorteil berechnen.

  • Antwort von TomRichter 31.12.2012

    Aus steuerlicher Sicht ist die Pauschalversteuerung auf jeden Fall schlechter - für Dich bleibt es gleich, das sollte doch völlig unabhängig von Deiner nicht nachvollziehbaren Rechnung klar sein: Dein steuerpflichtiges Gehalt sinkt um 2400 Euro (im Vergleich zur normalen Gehaltserhöhung), gleichzeitig sinken Deine Werbungskosten auch um 2400 Euro, das zu versteuernde Einkommen ist also gleich, somit auch die Steuerschuld.

    Für den Arbeitgeber fallen aber zusätzliche 15% Pauschalsteuer an im Fall des Fahrtkostenzuschusses - somit bekommt das Finanzamt mehr.

    Falls Du unterhalb der jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze liegst, "sparst" Du Dir beim Fahrtkostenzuschuss die Sozialabgaben. Das ist aber kurzsichtig gedacht, denn in der Renten und in der Arbeitslosenversicherung steht den geringeren Beiträgen auch eine geringere Leistung gegenüber. Und zwar um den Faktor zwei - denn die Arbeitgeberanteile fallen ja auch weg.

    Deine Rechnung "Als einfache Lohnerhöhung bei Klasse I blieben ca. 91 € " kann ich nicht nachvollziehen, ich vermute, Du hast da Steuern und Sozialabgaben in einen Topf geworfen.

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!