Fahrtkosten zum Golfplatz als Werbekosten absetzen bzw. als betriebliche Fahrt?

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5 Antworten

Du bist vermutlich kein Golfer.

Ein Golfer, der seinen Mitspielern auf der Runde mit geschäftlichen Dingen auf die Nerven geht, wird kein Geschäft machen.

Man spricht über den geschäftlichen Bereich "am 19. Loch" also im Clubhaus.

Da die Gastronomie dort meist ganz in Ordnung ist, kann man sich im Club auch einfach nur zum Kaffee, oder zum Essen treffen.

Aber finanzbeamte sind nicht blöd, wenn viele betriebliche Kilometer zu den Golfplätzen führen (wenn über Fahrtenbuch abgerechnet wird), würden die da einhaken.

Wenn private Kilometer per 1 % Regelung abgerechnet werden, ist es ja sowieso egal.

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Golfen ist ja von Natur aus betrieblich bedingt. Kein Mensch würde diese Betätigung als Sport freiwillig betreiben. Das trifft auf Segeln und Reiten genauso zu - reine betriebliche Veranlassung!!! Also sind natürlich die Reisekosten dafür auch betrieblich bedingt - und zwar zu 100%.

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Kommentar von wfwbinder
02.07.2016, 22:05

Man merkt, Du bist weder Golfer noch Segler udn vermutlich auch kein Reiter.

Ich kenne Reiter, weil ich vom Land komme, da gibt es viele, die sich reiten vom Munde absparen.

Gesegelt habe ich selbst schon, das ist mir nur zu aufwändig mit Bootspflege udn auch wegen eines eigenen Bootes zu teuer.

Aber golfen ist mein Sport. Wie viele Golfer vom Tennis gewechselt.

Es ist spannend, weil man selbst auf dem gleichen Kurs unendlich vieleVariationen hat und durch die Natur fast jedesmal einer anderen Herausforderung gegenübersteht.

Und das Vorurteil, beim Golfen macht man Geschäfte, ist verkehrt. Wer in einen Golfclub kommt und jedem seine Karte in die Hand drücken will, ist schnell isoliert, wie Cameron bei der letzten EU-Ministerpräsidentenkonferenz.

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Kannst du probieren, nur die Aussichten auf Erfolg sind sehr gering

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Kommentar von Hefti15
03.07.2016, 03:02

Sind sie nicht. Warum soll so eine Fahrt anders behandelt werden, als z.B. eine Fahrt zu einem x beliebigen Restaurant?

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Also .. wenn ich mit der Queen wieder einmal zum Golf spielen gehe, dann sind das natürlich Werbungskosten .... mit so einer alten Schreckschraube geht ja schliesslich niemand freiwillig Golf spielen... aber wenn ich das mit einer netten, jungen Blonden tun tue ... dann ist das etwas grenzwertig. Ich würde da davon ausgehen, dass man da in die Überlegungen mit einbeziehen muss, ob bei dem Geschäftstreffen, ein grosser Vertrag unterschrieben wurde. Wenn man da den Schweizern 50 Atombomben verscherbelt hat, dann kann man sogar die Party und die H u r e n, von der Steuer absetzen.

Oder, wenn J. C. Junkers der Frau Sommarouga, ein "Küsschen" gibt ... dann kann er das als Werbungskosten absetzen ... 

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Kommentar von wfwbinder
02.07.2016, 22:06

Die Queen spielt nicht. sie reitet und liebt Pferdesport insgesamt.

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Natürlich nicht

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Kommentar von Hefti15
03.07.2016, 03:00

Ihre Antwort ist schlicht weg falsch. Maßgebend ist immer der betrl. Bezug.

Wenn man glaubhaft macht, dass z.B. das Golfspielen um erfolgreich Geschäftskontakte zu knüpfen bzw. um mit einem vermeidlichen Geschäftspartner ein Geschäft "abzuschließen" sind die Kosten selbstredend eine Betriebsausgabe.

Abzugrenzen sind davon selbstverständlich z.B. die Kosten des Unternehmer für z.B. die Mitgliedschaft.

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