Frage von sandysun, 43

Fahrtkosten Umgangsrecht, auch ohne Unterschrift des Kindsvater?

Ich beziehe Hartz IV und besuche fast alle 2 Wochen meine 17 j Tochter die beim Vater (150 km entfernt) lebt. Da meine Tochter seit längerem kein gutes Verhältnis zum Vater hat ist sie sehr oft nach ihrem Praktikum (ab 16 Uhr) bei ihrem Freund oder einer Freundin. Dort hole ich sie Freitags ab, wir unternehmen was an ihrem Wohnort (zb Kino) und abends bringe ich sie zu ihrem Freund. Ich übernachte dann bei Freunden, da ich fast 20 j dort gewohnt habe gibts genug möglichkeiten wo ich dann am we übernachten kann. Samstag & Sonntags hole ich meine Tochter dann morgens ab und wir sind wieder den ganzen Tagbis abends (manchmal auch mit ihrem Freund) unterwegs. Nun sagt meine Sachbearbeiterin, dass es unglaubwürdig klingt und meine Tochter ja auch mit Zug etc zu mir kommen könnte. Da ich es aber mit Besuch bei meinen Freunden verbinde und auch immer mal wieder gern dort in meiner alten Heimat bin macht es mir nichts aus die 150 km pro Strecke zu fahren, zumal ich so auch den Freund meiner Tochter kenenlerne usw. Ist das gerechtfertigt? kann ich Widerspruch einlegen oder sonst was unternehmen? Ich danke euch für Antworten & Tipps :)

Antwort
von haufenzeugs, 22

dein sb hat recht. es gibt keinen grund, warum deine tochter nicht mittlerweile selbständig zu dir zum umgnag alle zwei wochen fahren kann. im prinzip sind das die gleichen kosten für die fahrt, aber normal fahren kinder schon um einiges jünger zu ihrem jeweiligen umgangselternteil.

das dann zwar kosten für die temporäre bg anfallen würden, ist eine andere sache. denn für die übernachtungen bekommst du doch eh kein geld oder? lass also deine tochter zu dir kommen und dann ist ruhe im jc. wenn sie 18 íst bekommst du eh keine kosten mehr für umgang erstattet.

Antwort
von Peter501, 19

Um deine Gedanke fortzusetzen,hätte jeder geschiedene/getrenntlebende Ex-Partner  Anspruch auf Fahrkostenerstattung wenn er seine Kinder sehen möchte.
Nun hat weder deine Tochter noch dein Ex-Partner,noch der Staat die Verantwortung dafür,dass du deinen Heimatort verlassen hast und 150 Km weit weg gezogen bist.
Warum sollen wir Steuerzahler dir die Fahrkosten für deine eigene Entscheidung erstatten.

Wie du das regelst ist und bleibt deine alleinige Entscheidung.

Kommentar von sandysun ,

Da ich damals in dem Ort nach langem Suchen keine Arbeit fand und sich hier 150 km an meinem Geburtsort bei meiner Familie sich beruflich was ergab bin ich hier hin gezogen, aus gesundheitlichen Gründen konnte ich den Job leider nach 1 Jahr nicht mehr ausüben. Deshalb stand der Umzug damals an, ich wusste ja vorher nicht dass es dann plötzlich nach 1 jahr nicht mehr geht.

Antwort
von Stadtreinigung, 26

Geh in Widerspruch und dann Klagen vor dem Sozialgericht

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