Benjy am 27.08.2007 um 17:15 Uhr
In der Schweiz muss man ja eine Vignette (ca. CHF 7,00 p.a.) fürs Fahrrad kaufen. Ist das nicht auch in Deutschland sinnvoll? Man sieht ja immer wieder so schlechte Radwege. Dann wäre das eine Lösung.
Absolut das falsche Signal.
Zur Verwendung einer solchen Maut wurde hier ja schon etliches gesagt, lasse ich gleich mal weg.
Aber: wenn ich mich aufs Rad schwinge, verursache ich keine schädlichen Abgase, halte die Straßen weitestgehend frei, spare den kostbaren Sprit und reduziere die Lärmbelästigung. Außerdem muß ich weitaus mehr Anstrengung und Zeit als ein Autofahrer investieren, um an mein Ziel zu kommen.
Die "Belohnung" in Form von guten und bequemen Radwegen wird übrigens durch den "Rückbau" etlicher Radwege (zumindest im Stadtbereich) und die Sperrung von Teilen der Fußgängerzonen immer weiter reduziert.
Und dann auch noch eine Maut? Fände ich total abstrus.

In der Schweiz gibt es eine Fahrradmaut?? Na sowas! Aber ich habe eigentlich keine Lust für meinen Drahtesel eine Maut zu bezahlen. In Fahrradwege würde das hier sowieso nicht gesteckt - siehe Lkw-Maut und Kfz-Steuer.

Demnächst auch noch Wegegebühren für Fußgänger. Dann bleibe ich nur noch zu Hause.:-))

cathystraum am 27. August 2007 18:14 Fährst wohl kein Fahrrad?
Kabark am 27. August 2007 18:22 Ich hab`nicht mal eins, geschweige denn fahren...

So ein Quatsch...

Ich glaube nich dass der schlechte Zustand der Radwege hauptsächlich durch die Fahrräder verursacht wird, wie zum Beispiel LKW die Strassen schädigen und deshalb eine Strassennutzungsgebühr rechtfertigen.
Knowledge am 27. August 2007 17:21 Dann müsste ja auch die LKW-Maut für den Strassenbau benutzt werden, was ja nicht der Fall ist.
woher willst du das wissen? Die Maut alleine würde bestimmt nicht ausreichen um alle Straßen zu reparieren. Aus welchem Top was wie woher kommt spielt letzlich eh keine Rolle, da der Steuerzahler eh alles bezahlt. Wenn das Geld aus irgendeinem Top mal nicht reicht wird umgeschichtet oder eine neue Steuer erfunden.

jaguar4 am 27. August 2007 17:17 gibt es eigetnlich irgendwas in deutschland, was man nicht bezahlen soll?????
Kabark am 27. August 2007 17:18 Ja. Callboys.
ETEAM am 27. August 2007 17:19 die sind ja nur für die frauen... jaguars frage ist aber durchaus sehr interessant...
es soll auch Callboys für Männer geben ...
jaguar4 am 27. August 2007 17:20 naja, damit kenne ich mich doch nicht aus ;-)
Auch die LKW-Maut, KfZ-Steuern und Benzinsteuern werden nur zum Bruchteil für den Straßenbau verwendet. Der Großteil fließt in den Haushalt und wird für ganz andere Dinge eingesetzt. Dasselbe wird mit mit einer Fahrradmaud passieren!

echt? das wusste ich noch gar nicht - finde ich eine gute idee - unter der voraussetzung, dass die mittel nicht im bundeshaushalt verschwinden, sondern wirklich für den neu- und ausbaubau der radwege genutzt werden...
Benjy am 27. August 2007 17:20 Da erkennt man den Radfahrer. Bin Deiner Meinung.
Hunley am 27. August 2007 18:06 Es werden hier wohl nie zweckgebundene Steuern eingeführt. Aber damit würden vielleicht die Bürger viel lieber Steuern zahlen, weil da dann weiß wofür man zahlt.
Weiß nicht... Ich würd nicht gern eine Großunternehmenssubventionierungssteuer oder eine Abgeordnetenbordellerholungs- oder eine Baumvernichtungssteuer zahlen - denkt Euch mehr aus... (:-)!
Völlig daneben, so n umweltfreundliches Verkehrsmittel auch noch zu "bemauten". Wie naiv seid Ihr Befürworter eigentlich, zu glauben, daß die Mittel zu 100 % für Radwege genommen werden? Das kann man sogar vortäuschen - vorher kam das Geld auch aus irgend nem Topf. Von dort käme dann zukünftig WENIGER und anschließend kann man wunderbar behaupten, das ganze neu eingenommene Geld flösse in den Radwegebau. So isses doch auch mit der Lkw-Maut!

fände ich in ordnung, falls die gebühren dann auch tatsächlich in die instandsetzung und -haltung von radwegen investiert würden und nicht in die ewige bürokratie, die sicher bei so einer gebührenverordnung wieder anfallen würde...
in der Schweiz gibt es eine Fahrradmaut? Ist das ein Witz? Wie wird das abgerechnet? Pro Fahrrad, pro Person? Was ist wenn man einen Fahrradanhänger hat? Kostet das dann mehr? Oder wenn man ein Kind auf dem Gepäcktrager transportiert? Gibts dann auch eine Schwerlastgebühr für Satteltaschen? Eine extra Gebühr für Fahrradkurriere? Wie sieht dies Maut aus? Wo muß man sie bezahlen? Nur wenn man Fahrradwege benutzt oder auch wenn man auf der Strasse fährt? Gibts dann Mautstationen alle 500 Meter?
Wo muß der Beleg deponiert werden am Rad? Im Geldbeutel? Was ist wenn man ein Leihrad benutzt oder sich kurz mal von einem Freund ein Rad ausleiht? Und wer kontrolliert das? Werden die Fahhradfahrer stichprobenweise alle mal angehalten und kontrolliert ob sie schon bezahlt haben? Unhabhängig davon daß Radfahrer die Wege nicht mehr abnutzen als Fußgänger haöte ich das für ein blödsinniges Konzept, bei dem die 7 Euro por Jahr wohl nicht mal für die Verwaltung und Eintreibung der Maut ausreichen. Die paar Euro die da zusammenkommen kann man genauso gut über die allgemeine Steuer bezahlen. Von den weit weniger als 50 Millionen die da im Jahr zusammenkommen kann man eh nicht viel bauen
Benjy am 28. August 2007 08:11 Jedes Rad hat eine Vignette an einer sichtbaren Stelle.

Kabark am 27. August 2007 17:26 Das ist doch schon mal was!

Und als nächstes kommt noch die Fußgängermaut? Reicht Dir die staatliche Abzocke noch nicht?

Ja, und wenn Du die Vignette dann zusammen mit der Schuh- und Socken-Vignette kaufst dann erhälst Du 8,5% Nachlass...

Ein solcher Minimalposten würde mehr Verwaltungsaufwand erfordern, als die ganze Chose einbringt. M.E. wäre eine Gemeindesteuer ählich der Hundesteuer vielleicht sinnvoll. Hier könnten öffentliche Aufgaben wie Feuerwehr und Notdienste gleich mit versorgt werden...!